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Kommt jetzt der Euro-Crash?

Erst Griechenland, dann Portugal und Spanien - schließlich Italien und Irland? Die Krise hat die Staatsschulden und Zinsen von fünf EU-Problemstaaten so bedenklich in die Höhe getrieben, dass es Ökonomen graut. Kann Europa das Desaster noch abwenden? Was müssen die verflixten Fünf tun?
  1. #280

    Zitat von wahlberechtigter Beitrag anzeigen
    Es gibt schon Sparer, die in den Schweizer Franken flüchten, nach dem Motto von Erwin Teufel (CDU):
    "Spare in der Schweiz, dann hast du in der Not".


    Wir sind alle den Neoliberalen aus SPD, CDU, FDP und CSU auf den Leim gegangen und sollten zu Recht nun die Suppe auslöffeln.
    Uns wird leider gar nichts anderes übrig bleiben.
  2. #281

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    Sicher ich würde an Ihrer Stelle den Teufel an die Wand malen.
    Das hier sind absolute "Neuland" Situationen für die Politker, sie begreifen leider noch nicht welche Macht Banken haben, sonst hätten Sie diese längst per Gesetz entmachtet.
    ...
    Wenn wir schon von Demokratie reden, dann sollten wir den Spekulanten auch mit demokratischen Mitteln drohen.
    Die Politiker begreifen wohl, seit Jahren. So dämlich kann niemand sein, die Spatzen pfeifen doch von den Dächern, welches miese Spiel die Bänkster treiben.
    Aus mir unerfindlichen Gründen wird der Leerverkauf nach Lehman wieder zugelassen, werden wieder Steuermilliarden herausgehauen und Bänkster und Spekulanten gemästet. Das hat Methode! Welche Dossiers da wohl in Panzerschränken liegen könnten, ich mags nicht wissen.

    Die in meinen Augen richtige Verhaltensweise wäre ein krachendes Nein zu Hilfen gewesen. Das hätte erhebliche Turbulenzen ausgelöst, aber Bänker und Zocker schmerzhaft an den Haken genommen. Kleine Sparer mit Riester, Rentenpapieren, LV oder auch normalem Guthaben wären zu entschädigen gewesen. Jeder mit hochspekulativen Geschichten wäre von mir nicht glattgestellt worden.

    Mir reicht die Körpersprache der Politiker, mir reicht der Goldpreis. Da braut sich was zusammen, nur gesagt wird es uns nicht. Man kann die Angst riechen und in den Augen unserer Kleptokraten sehen.

    Heute geht Gold deutlich über 1000 Euro die Unze. Wann dann die Leute ihr Geld von der Bank holen ist nur noch eine Frage der Zeit, das sage ich jetzt mal so.

    Es werden Regeln und Verträge gebrochen, die EZB besichert Ramschpapiere und unsere Kanzlerin schwafelt im Fernsehen etwas über ihren Eid. Das erste mal übrigens, daß ich sowas von ihr hörte. Mir kommt das so vor, als solle diese Erwähnung des Eides ihren Worten Gewicht verleihen, sie ein wenig glaubbarer machen. Wenn Ihnen jemand sagt, daß er jetzt bestimmt nicht lügt ... was denkt man sich da? :-)

    Es dampft in der Schüssel und niemand mit Zugriff betätigt die Spülung, das ist das traurige daran.

    So sehr ich demokratische Mittel bevorzuge, so sehr habe ich den Eindruck, daß gerade die Verantwortlichen sich nicht an demokratische Gepflogenheiten halten, geschweige denn sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.

    Wer falsch spielt wird anders gemessen werden müssen.

    mfg
  3. #282

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    Sicher ich würde an Ihrer Stelle den Teufel an die Wand malen.
    Das hier sind absolute "Neuland" Situationen für die Politker, sie begreifen leider noch nicht welche Macht Banken haben, sonst hätten Sie diese längst per Gesetz entmachtet.
    ...
    Wenn wir schon von Demokratie reden, dann sollten wir den Spekulanten auch mit demokratischen Mitteln drohen.
    Die Politiker begreifen wohl, seit Jahren. So dämlich kann niemand sein, die Spatzen pfeifen doch von den Dächern, welches miese Spiel die Bänkster treiben.
    Aus mir unerfindlichen Gründen wird der Leerverkauf nach Lehman wieder zugelassen, werden wieder Steuermilliarden herausgehauen und Bänkster und Spekulanten gemästet. Das hat Methode! Welche Dossiers da wohl in Panzerschränken liegen könnten, ich mags nicht wissen.

    Die in meinen Augen richtige Verhaltensweise wäre ein krachendes Nein zu Hilfen gewesen. Das hätte erhebliche Turbulenzen ausgelöst, aber Bänker und Zocker schmerzhaft an den Haken genommen. Kleine Sparer mit Riester, Rentenpapieren, LV oder auch normalem Guthaben wären zu entschädigen gewesen. Jeder mit hochspekulativen Geschichten wäre von mir nicht glattgestellt worden.

    Mir reicht die Körpersprache der Politiker, mir reicht der Goldpreis. Da braut sich was zusammen, nur gesagt wird es uns nicht. Man kann die Angst riechen und in den Augen unserer Kleptokraten sehen.

    Heute geht Gold deutlich über 1000 Euro die Unze. Wann dann die Leute ihr Geld von der Bank holen ist nur noch eine Frage der Zeit, das sage ich jetzt mal so.

    Es werden Regeln und Verträge gebrochen, die EZB besichert Ramschpapiere und unsere Kanzlerin schwafelt im Fernsehen etwas über ihren Eid. Das erste mal übrigens, daß ich sowas von ihr hörte. Mir kommt das so vor, als solle diese Erwähnung des Eides ihren Worten Gewicht verleihen, sie ein wenig glaubbarer machen. Wenn Ihnen jemand sagt, daß er jetzt bestimmt nicht lügt ... was denkt man sich da? :-)

    Es dampft in der Schüssel und niemand mit Zugriff betätigt die Spülung, das ist das traurige daran.

    So sehr ich demokratische Mittel bevorzuge, so sehr habe ich den Eindruck, daß gerade die Verantwortlichen sich nicht an demokratische Gepflogenheiten halten, geschweige denn sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.

    Die machen sich unseren Staat und die Lebensleistung von Generationen zur Beute, sie verspielen die Demokratie, unsere Werte und dann den Weltfrieden, diese verantwortungslosen Gesellen.

    Notorischen Spielern kommt man mit einen demokratischen DuDu nicht mehr bei, die müssen hart und zwangsweise therapiert werden.

    mfg
  4. #283

    -

    Zitat von ambergris Beitrag anzeigen
    Naja... Europa sollte versuchen einigermaßen autark zu sein, dann ist der Wert des Euro einigermaßen egal. Also weg von Öl- und Gasimporten. Ansonsten gibt es ...noch.. genügend stabile Länder in der Eurozone um den Euro zu stützen.
    Europa wird im Moment an die sogenannte "Finanzindustrie" verschenkt.
    Diese Politik ist absoluter Wahnsinn, man kann Volkswirtschaften nicht mit Sparorgien retten.








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