Können Wind, Wasser und Sonne ganz Deutschland mit Energie versorgen?

Erneuerbare Energien sollen Vorrang haben, so das erklärte Ziel der deutschen Politik. Bis 2050 soll das hehre Öko-Ziel erreicht sein. Aber um welchen Preis? Und wie realistisch ist die Planung? Können Wind, Wasser und Sonne wirklich ganz Deutschland mit Energie versorgen?
  1. #3300

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Bekanntermaßen entziehen sich also Atommeiler einem intelligenten Energiemanagement und sind nur für die deshalb von der Atomlobby so heiß geliebte, aber zunehmend überflüssige Grundlast einsetzbar.
    Überflüssige Grundlast... So so...
    Energien unkontrolliert in ein Netz zu speisen, das gar nicht für diese Art von Energiegewinnung ausgelegt wurde, zeugt dagegen von einem intelligenten Energiemanagement?
  2. #3301

    Zitat von ewsz Beitrag anzeigen
    Der 27.1. und der 28.1. sind weder im Sommer noch am Wochenende.
    Es gibt also keine solche Woche. Gut dass wir uns darauf verständigen konnten.
    Doch, wurde bereits hier im Forum genannt und belegt.

    Zitat von ewsz Beitrag anzeigen
    Richtig, im Winter ist die gesicherte Leistung von Windkraftanlagen höher als im Sommer; aber nur geringfügig.
    Die gesicherte Leistung ist über die Jahreshöchstlast definiert. Das Jahr über finden Sie ausreichend Tage bei denen sie unterschritten wurde.
  3. #3302

    Zitat von ewsz Beitrag anzeigen
    Die Haftpflichtversicherung eines Kernkraftwerks reicht aus um 0% aller Super-GAUs abzudecken.
    Wie gesagt: viel Phantasie.

    Zitat von ewsz Beitrag anzeigen
    Versicherungen sind bei Rückversicherungen versichert. Vertrauen Sie mir: Wenn die eine Schadensdeckung zusagen, dann können die auch bezahlen.
    Impliziert, dass es völlig unbegrenzte Versicherung niemals geben kann.

    Zitat von ewsz Beitrag anzeigen
    Und ein doppelt so großen Loch großes Loch graben ist doppelt so so teuer; stimmt diesmal leider nicht ganz: Hier entwickeln sich die Kosten für ein doppelt so großes Loch überproportional, da es schwieriger ist sehr große Löcher zu graben.
    Nein, man gräbt genau das gleiche Loch zu genau den gleichen Kosten und vergrößert lediglich das Volumen der Lagerkammer am Ende des Loches. Das kostet nicht viel.
  4. #3303

    Alle Antworten

    Zitat von iorso Beitrag anzeigen
    Ich wollte die Kosten für die Backup-Kraftwerke haben.
    Auf meine Frage, wie lange denn eine Flaute oder ein Sturm dauert, haben sie völlig richtig geantwortet:
    Also wieder 80 % !
    Auf meine Frage wie hoch denn.....
    Alle Antworten finden Sie im 100%-EE-Szenario der ECF (McKinsey, Vattenfall, E.ON, Siemens, Netzbetreiber)

    Null Problemo.
  5. #3304

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Wo haben Sie denn diesen Unfug her?
    Diese Erkenntnisse, die Sie verständlicher Weise nicht wahr haben wollen, stammen aus Ökobilanzen. Diese besagen, dass Kernenergie im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsarten (insbesondere Verbrennung) die Umwelt und Gesundheit nur gering schädigt. Die Hauptteil der Schädigung geht dabei übrigens vom Bergbau aus, der zweitgrößte Teil von der Anreicherung.
  6. #3305

    Utopie 2050

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Und da die EE auf unseren Kraftwerkspark und Stromnetz ungesteuert aufgesattelt wurden, haben wir bei Wind und Sonne erhebliche Überleistung im Netz. .
    Speichern und wieder abrufen, soll doch nicht so schwer sein. Bezahlbar obendrein.

    Im Jahre 2050: Windraeder im Atlantik von Portugal bis Norwegen, Fast alle Gebaeude in West Europa mit phtovoltaik Zellen aus amortphem Silizium, dazu Speicherwerke (Wasser in den Alpen nach oben pumpen, Hitze, Druckluft, etc.) geht doch! Wenn man/frau nur will.
  7. #3306

    EE Realisten = Atomfuzzis ??

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Das ist kurz und bündig auch meine Position.
    Deshalb bin ich aber kein Atom-Fuzzi, AtomKomiker oder Atomiker. Ich stehe der aktuellen Situation durch das EEG sehr skeptisch gegenüber.
    Dass mit dem Atom-Fuzzi ist eine gute Anregung.
    Scheinbar scheint hier die EE-Lobby nur hell oder dunkel zu kennen.
    Wer nicht dafür ist, ist dagegen !
    Ich selbst bekenne mich als Befürworter der EE. Profitiere selbst davon mit einer Spardose auf dem Dach.
    Gleichzeitig aber bin ich Realist und sehe wohin der ungebremste Ausbau der EE führen wird (kann?)!

    Und EE Befürworter, die nicht sehen, dass noch keine Backup-Kraftwerk gebaut werden, es noch keine neue Speichermöglichkeiten gibt, es noch keine neuen Netze gibt,
    aber einen ungebremsten Ausbau der PV und teilweise auch der WK - diese Befürworter schaden den regenerativen Energien mehr als sie ihnen nützen.
  8. #3307

    Zitat von burghard42 Beitrag anzeigen
    Wer hat PS-KW vorgeschlagen und wurde dafür beschimpft ?
    Na meine Wenigkeit. Ich hatte eine Doktorarbeit zitiert, in der der Vorschlag gemacht wird, künstliche Seen mit Turmspeicher innendrin als PSKW anzulegen. Sachliche Einwände dagegen gab es nicht.
    Zitat von burghard42 Beitrag anzeigen
    Der einzige Forist,nämlich Trvis oder......,behauptet
    immer wieder gemäß "seiner" Sicht auf die roadmap 2050,daß
    PS-KW nicht nötig seien..............
    Soviel ich weiß, braucht man auch im Regierungskonzept die norwegischen Berge für PSKW.
  9. #3308

    Volkswirtschaftliche Kenntnisse wären hilfreich ...

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Ich kenne keinen Versicherungskonzern, der sich für weit mehr als 100Mio aus dem Fenster lehnt. Und das ist eine Summe, die die Betreiber selber wuppen können.
    100Mio vielleicht ja ... 5 Billionen ... sicher nicht!
    Da sind Sie aber schlecht informiert, denn die sind schon für 2,5 Milliarden versichert - dumm gelle!

    Natürlich wird keiner die Kernkraftwerke für 5 Billionen versichern. Wir diskutieren hier ja nicht den Sinn oder Unsinn dieser Subvention. Ohne diese Subvention wäre kein Kernkraftwerk rentabel betreibbar; das ist Fakt.
    Es geht einzig darum, ob diese Subvention existiert: Und sie existiert.
    Die Subvention für Kernkraftwerke gibt es. Das dürfen wir jetzt einfach mal als Fakt rausschälen.
    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Und ein Mega-Super-Dupa-GAU kann nach heutigem Stand eher durch grobe Fahrlässigkeit, nicht beachtung von Sicherheitsvorschriften oder ducrh Krieg oder Terroranschläge ausgelöst werden. Solche Fälle sind Ausschluß in Betriebshaftpflichtversicherungen. Daher ist die Diskussion um eine Haftpflichtversicherung für AKW eine Schattendiskussion.
    Ein Super-GAU kann in jedem Kernkraftwerk im regulären Betrieb aufauchen; auch ohne dass grobe Fahrlässigkeit vorligt. Und grobe Fahrlässigkeit kam in deutschen Kernkraftwerken wahrlich schon häufig genug vor.

    Sie können auch Haftpflichtversicherungen abschließen, die Sie auch bei grober Fahrlässigkeit versichern; wird nur noch teurer. Mein PKW ist etwa auch dann versichert.

    Der Umstand, dass ein Kernkraftwerk schlicht nicht versicherbar ist, macht es noch lange nicht zur Schattendiskussion.

    Es ist eine gewollte Subvention, die keinem anderen Betreiber von Kraftwerken oder komplexen technischen Anlagen zufließt.

    Ohne diese Subvention wäre Strom auf Kernkraft unbezahlbar - und damit nicht wettbewerbsfähig. Einzig darum ging es hier.


    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Na Moment mal! Wer ist denn in dem der Verursacher? Doch wohl der Betreiber.
    Genau, juristisch ist der Verursacher immer der Betreiber - also der Staat. Zahlen tut für die Endlagerung (bis auf ein paar lächerliche Gebühren) immer der Steuerzahler und kein einziger Kernkraftwerksbetreiber.

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Wir haben in den letzten 50 Jahren unsere Umwelt so nachhaltig verändert und mit Giftstoffen belastet, das wir uns auch darüber Gedanken machen können. Schauen Sie mal nach wie und woraus PV-Module hergestellt werden.
    Ja Bammy, und trotz aller hergestellten Photovoltaikmodule ist unser Land noch vollständig bewohnbar. Prypjat ist dies nicht und da wurden keine Solarzellen hergestellt.

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Diese Rückstellungen sind nicht freiwillig und Zweckgebunden und werden versteuert.
    Sicher, auch hier hilft glauben weiter: Da wird nix versteuert und solange man sie bildet kann man sie beliebig in Unternehmensbeteiligungen stecken - z.B. an Kernkraftwerksbetriebsgesellschaften.

    Aufgelöst werden sie, wenn das Kernkraftwerk abgerissen wird. Nur wann das passiert, das steht nirgendwo. Im Zweifelsfall alle Technik raus und neue rein - und nochmal geht es 40 Jahre weiter.

    Bis dahin haben sich die angelegten Rückstellungen mehrmals verhundertfacht.

    Und wenn sie aufgelöst werden, dann wird der keine Anteil der ursprünglich zurückgestellt wurde, sofort wieder von der Steuer abgesetzt ... und nix wird bezahlt.
  10. #3309

    Einfach nennen ...

    Zitat von n+x Beitrag anzeigen
    Doch, wurde bereits hier im Forum genannt und belegt.
    Na dann nennen Sie diese Woche doch einfach ...

    Zitat von n+x Beitrag anzeigen
    Die gesicherte Leistung ist über die Jahreshöchstlast definiert. Das Jahr über finden Sie ausreichend Tage bei denen sie unterschritten wurde.
    Na dann nennen Sie diese Tage doch einfach ...