Forum: Wirtschaft
Können Wind, Wasser und Sonne ganz Deutschland mit Energie versorgen?
Erneuerbare Energien sollen Vorrang haben, so das erklärte Ziel der deutschen Politik. Bis 2050 soll das hehre Öko-Ziel erreicht sein. Aber um welchen Preis? Und wie realistisch ist die Planung? Können Wind, Wasser und Sonne wirklich ganz Deutschland mit Energie versorgen?
- #3300 28.10.2010 10:55 von
- #3301 28.10.2010 10:57 von n+x
- #3302 28.10.2010 10:59 von n+x
Wie gesagt: viel Phantasie.
Impliziert, dass es völlig unbegrenzte Versicherung niemals geben kann.
Nein, man gräbt genau das gleiche Loch zu genau den gleichen Kosten und vergrößert lediglich das Volumen der Lagerkammer am Ende des Loches. Das kostet nicht viel. - #3303 28.10.2010 11:00 von
- #3304 28.10.2010 11:12 von n+x
Diese Erkenntnisse, die Sie verständlicher Weise nicht wahr haben wollen, stammen aus Ökobilanzen. Diese besagen, dass Kernenergie im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsarten (insbesondere Verbrennung) die Umwelt und Gesundheit nur gering schädigt. Die Hauptteil der Schädigung geht dabei übrigens vom Bergbau aus, der zweitgrößte Teil von der Anreicherung.
- #3305 28.10.2010 11:13 von Beat Adler
Utopie 2050
Speichern und wieder abrufen, soll doch nicht so schwer sein. Bezahlbar obendrein.
Im Jahre 2050: Windraeder im Atlantik von Portugal bis Norwegen, Fast alle Gebaeude in West Europa mit phtovoltaik Zellen aus amortphem Silizium, dazu Speicherwerke (Wasser in den Alpen nach oben pumpen, Hitze, Druckluft, etc.) geht doch! Wenn man/frau nur will. - #3306 28.10.2010 11:14 von
EE Realisten = Atomfuzzis ??
Dass mit dem Atom-Fuzzi ist eine gute Anregung.
Scheinbar scheint hier die EE-Lobby nur hell oder dunkel zu kennen.
Wer nicht dafür ist, ist dagegen !
Ich selbst bekenne mich als Befürworter der EE. Profitiere selbst davon mit einer Spardose auf dem Dach.
Gleichzeitig aber bin ich Realist und sehe wohin der ungebremste Ausbau der EE führen wird (kann?)!
Und EE Befürworter, die nicht sehen, dass noch keine Backup-Kraftwerk gebaut werden, es noch keine neue Speichermöglichkeiten gibt, es noch keine neuen Netze gibt,
aber einen ungebremsten Ausbau der PV und teilweise auch der WK - diese Befürworter schaden den regenerativen Energien mehr als sie ihnen nützen. - #3307 28.10.2010 11:52 von
Na meine Wenigkeit. Ich hatte eine Doktorarbeit zitiert, in der der Vorschlag gemacht wird, künstliche Seen mit Turmspeicher innendrin als PSKW anzulegen. Sachliche Einwände dagegen gab es nicht.
Soviel ich weiß, braucht man auch im Regierungskonzept die norwegischen Berge für PSKW. - #3308 28.10.2010 11:52 von
Volkswirtschaftliche Kenntnisse wären hilfreich ...
100Mio vielleicht ja ... 5 Billionen ... sicher nicht!
Da sind Sie aber schlecht informiert, denn die sind schon für 2,5 Milliarden versichert - dumm gelle!
Natürlich wird keiner die Kernkraftwerke für 5 Billionen versichern. Wir diskutieren hier ja nicht den Sinn oder Unsinn dieser Subvention. Ohne diese Subvention wäre kein Kernkraftwerk rentabel betreibbar; das ist Fakt.
Es geht einzig darum, ob diese Subvention existiert: Und sie existiert.
Die Subvention für Kernkraftwerke gibt es. Das dürfen wir jetzt einfach mal als Fakt rausschälen.
Ein Super-GAU kann in jedem Kernkraftwerk im regulären Betrieb aufauchen; auch ohne dass grobe Fahrlässigkeit vorligt. Und grobe Fahrlässigkeit kam in deutschen Kernkraftwerken wahrlich schon häufig genug vor.
Sie können auch Haftpflichtversicherungen abschließen, die Sie auch bei grober Fahrlässigkeit versichern; wird nur noch teurer. Mein PKW ist etwa auch dann versichert.
Der Umstand, dass ein Kernkraftwerk schlicht nicht versicherbar ist, macht es noch lange nicht zur Schattendiskussion.
Es ist eine gewollte Subvention, die keinem anderen Betreiber von Kraftwerken oder komplexen technischen Anlagen zufließt.
Ohne diese Subvention wäre Strom auf Kernkraft unbezahlbar - und damit nicht wettbewerbsfähig. Einzig darum ging es hier.
Genau, juristisch ist der Verursacher immer der Betreiber - also der Staat. Zahlen tut für die Endlagerung (bis auf ein paar lächerliche Gebühren) immer der Steuerzahler und kein einziger Kernkraftwerksbetreiber.
Ja Bammy, und trotz aller hergestellten Photovoltaikmodule ist unser Land noch vollständig bewohnbar. Prypjat ist dies nicht und da wurden keine Solarzellen hergestellt.
Sicher, auch hier hilft glauben weiter: Da wird nix versteuert und solange man sie bildet kann man sie beliebig in Unternehmensbeteiligungen stecken - z.B. an Kernkraftwerksbetriebsgesellschaften.
Aufgelöst werden sie, wenn das Kernkraftwerk abgerissen wird. Nur wann das passiert, das steht nirgendwo. Im Zweifelsfall alle Technik raus und neue rein - und nochmal geht es 40 Jahre weiter.
Bis dahin haben sich die angelegten Rückstellungen mehrmals verhundertfacht.
Und wenn sie aufgelöst werden, dann wird der keine Anteil der ursprünglich zurückgestellt wurde, sofort wieder von der Steuer abgesetzt ... und nix wird bezahlt. - #3309 28.10.2010 11:55 von
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