Forum: Wirtschaft
Kapitalismus - die richtige Wirtschaftsform?
Die Ergebnisse sind verheerend: 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die meisten Menschen mit dem Kapitalismus unzufrieden, ergab eine britische Studie, die in 27 Ländern durchgeführt wurde. Ist der Kapitalismus die optimale Wirtschaftsform? Welche Alternativen sehen Sie?
- #7820 22.12.2009 12:25 von
Mir ist nicht danach irgend etwas zu bekämpfen; ein heraustreten oder distanzieren fühlt sich stimmiger für mich an. Außerdem hört sich dieser Wiederstand nach Sabotage an, wirkt destruktiv und trifft meist mal wieder die Falschen, wenn der Mechaniker, der Zimmermann oder die Krankenschwester schlampt. Auch finde ich das nicht effektiv genug, es müssten deutlichere Maßnahmen ergriffen werden, die auch an der richtigen Stelle Wirkung zeigen, "Schweine fängt man nicht mit Falken, oder, grobe Säcke stopft man nicht mit Seide"
- #7821 22.12.2009 12:26 von chefchen
- #7822 22.12.2009 12:29 von
Wo die besten Leute weggehen, weil sie keine Arbeit finden, und wenn, diese dann wesentlich schlechter bezahlt wird, wo man nicht in moderne Technologien im ausreichenden Umfang investiert, sondern im Verhältnis zur ehemaligen DDR die bürokratischen Strukturen verdreifacht hat, kann kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum stattfinden! Disproportionale Wirtschaftsentwicklung ist ein Kennzeichen der kapitalistischen Wirtschaft! Aber auch Abbrucharbeiten erhöhen das BIP, genau so, wie es Sargtischler und Beerdigungsinstitute tun! "Blühende Landschaften entstehen auf brachliegenden Feldern und Industriebrachen ganz von selbst! Nur das Humankapital lässt sich nicht ersetzen, wenn es erst mal fort ist!
- #7823 22.12.2009 12:34 von chefchen
Welche Kapitalismuskrise? Der Kapitalismus blüht doch bestens -> das Kapital muß nicht mehr über den Konsumenten gehen, sondern bekommt direkt Staatskohle. Besser geht`s für`s erste nicht.
Trotzdem stellt sich die Frage, auf was Sie abzielen. Wollen Sie einfach nur die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus verdeutlicht sehen oder fragen Sie sich nach Verbesserungen und/ oder Alternativen zum Wirtschaftssystem? - #7824 22.12.2009 12:47 von chefchen
Sehen Sie Tobermory - genau an dem Punkt scheiden sich die Geister. Sie mögen ja vielleicht die Fahne für Leute wie Wolfgang Grupp von Trigema hochhalten, der die Aura eines patriarchischen und sich um die Mitarbeiter kümmernden Chefs hat. Ich für meinen Teil glaube nicht daran, daß Firmen dieser Größe einen relevanten Einfluß auf die Gesamtwirtschaft haben. Das große Rad drehen andere und dort geht es nur ums Geldverdienen.
- #7825 22.12.2009 12:47 von
Auch das ist nicht neu! Die Profite der Rüstungs-und Kriegsindustrie waren schon immer eine lukrative Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zugunsten des Kapitals. Mit den neueren Formen der globalen Wirtschaft ist der einzelne (National)Staat völlig den Interessen internationaler Kapitalgruppierungen ausgeliefert. Wer die Spielregeln nicht akzeptiert, lebt selbst als USA Präsident gefährlich!
- #7826 22.12.2009 12:47 von
Total gegen die Logik und normalen Menschenverstand...
Wenn im Kapitalismus die Gewerkschaften eine 35-Stundenwoche fordern, so ist das “verrückt”. Total gegen die Logik und normalen Menschenverstand...
Wenn nun die Menschen in der Kurzarbeit bedeutend weniger arbeiten, so ist das “weise und nachhaltige Zukunftspolitik....”
Anscheinend ist hier doch der Blickwinkel wichtig... - #7827 22.12.2009 13:08 von chefchen
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