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Was ist Ihnen "bio" wert?

Bio-Lebensmittel sind in der Regel teurer als herkömmlich produzierte. Wie viel ist Ihnen ein Nahrungsmittel aus ökologischer Produktion wert?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bio-Lebensmittel sind in der Regel teurer als herkömmlich produzierte. Wie viel ist Ihnen ein Nahrungsmittel aus ökologischer Produktion wert?
    http://www.bmi-rechner.net/

    der sagt was anderes. der sagt :79 heißt BMI 26: Übergewicht.

    http://ernaehrungsstudio.nestle.de/T...c-ceb6d2165287

    und der auch. Vielleicht verstehe ich da was falsch?

    Zitat von playablanca Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Sie sorgen mit Ihrem Beitrag gerade für Verwirrung. Wenn ich Sie richtig verstanden hab, sind Sie 1,74 m groß und wiegen aktuell 75 Kg und stellen sich vor, wie es wäre, wenn Sie noch 14 Kilo weniger als jetzt wiegen würden. Oder habe ich das falsch verstanden und Sie wiegen aktuell 61 kg?
    Ja, haben sie schon richtig verstanden. Vielleicht mache ich auch etwas falsch, dann entschuldige ich mich für die Verwirrung, die ich stiftete und die mich gerade befällt.
  2. #2

    nüscht

    ME ist die Verordnung über den ökologischen landbau ein unreifes ding. es geht in die richtige richtung, aber viel zu schwach. bsp: der eierproduzent muss seinen kontrolleur selbst bezahlen - was für ein schwachsinn. desweiteren ist zwar der einsatz von pestiziden u.a. mittelchen verboten. wenn aber die überwachung dergleichen auf bioprodukten findet, kann sie nichts machen, denn nur der einsatz ist verboten, nicht das vorkommen auf dem lebensmittel. und von dem schwachsinn von verpackten wurstwaren o.ä. mit bio deklariert und durch halb europa transportiert möcht ich hier mal gar nicht sprechen.

    ich möchte transparenz und die kann mir ein discouter nicht bieten. woher soll ich wissen, ob der bioschinken wirklich bio ist? muss ja noch nicht mal die schuld des discouters sein... daher geh ich lieber zum fleischer und bäcker und bauern um die ecke, wo ich weiss, dass die noch selbst produzieren. und damit unterstüzte ich noch die heimische wirtschaft und kann damit gut schlafen...
  3. #3

    Zitat von natilda Beitrag anzeigen
    wenn aber die überwachung dergleichen auf bioprodukten findet, kann sie nichts machen, denn nur der einsatz ist verboten, nicht das vorkommen auf dem lebensmittel.
    Das vorkommen auf den Lebensmitteln ist mir aber tatsächlich auch völlig egal, denn es passiert weder bei ökologischer noch bei konventioneller Landwirtschaft besonders häufig und stellt meist keinerlei Gesundheitsgefahr da. Ich kaufe "bio" deshalb, weil ich den Pesitzid- und Fungizideintrag in die Natur verringern möchte und dabei hilft das Einsatzverbot schon sehr gut.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bio-Lebensmittel sind in der Regel teurer als herkömmlich produzierte. Wie viel ist Ihnen ein Nahrungsmittel aus ökologischer Produktion wert?
    Kommt ganz darauf an... bei Fleischprodukten sehr viel, da ich nicht möchte, daß eine Kuh oder was auch immer das ich verzehre auch noch ein unnötig schlechtes Leben gehabt hat, gleiches gilt für Eier. Wer jemals den Unterschied zwischen einem Hühnerfond aus einem Biohuhn für 22,- € und einem aus einem Supermarkthuhn für 4,- € gekostet hat, wird übrigens feststellen, daß nicht nur das Biohuhn ein besseres Leben hatte, sondern auch die geschmackliche Differenz riesig ist.

    Bei Obst und Gemüse wäge ich häufig ab und schaue mir die Qualität beider Versionen an (am besten auf dem Markt, denn da kann ich probieren was besser schmeckt) und entscheide danach. Natürlich ist auch hier eigentlich das Bioprodukt vorzuziehen, da der Produzent hier auf einen Pestizideintrag in die Natur verzichtet, aber ich sehe die Differenz als weniger Problematisch an, als bei Fleischwaren, was natürlich eigentlich nicht stimmt aber meiner Wahrnehnung entgegenkommt...

    Bei Importwaren wie Kaffee, Kakao, Zucker u.A. ist mir FairTrade wichtiger als Bio, gibt es beides zusamen wird es gekauft, muß ich mich für eines entscheiden bleibt "bio" im Regal und es wird FairTrade gekauft.
  5. #5

    Da geht es mir wie den US-Amerikanern

    Das einzige was mich interessiert ist der Zustand, sprich die Unbedenklichkeit/Qualität des Produkts. Wenn das gegeben ist, dann ist mir Herkunft oder Herstellung vollkommen egal.

    Oder um es anders auszudrücken:

    I couldn't care less.
  6. #6

    Zitat von norfair Beitrag anzeigen
    Das einzige was mich interessiert ist der Zustand, sprich die Unbedenklichkeit/Qualität des Produkts. Wenn das gegeben ist, dann ist mir Herkunft oder Herstellung vollkommen egal.
    Ernstgemeinte Frage: Wie kommt man dazu, eine solche Einstellung zu seiner Umwelt, seinen Mitgeschöpfen auf diesem Planeten, einfach zu allem außer seiner selbst zu entwickeln? Ich finde diese Einstellung fast weniger schockierend als traurig.
  7. #7

    Zitat von Glossolalia Beitrag anzeigen
    wird übrigens feststellen, daß nicht nur das Biohuhn ein besseres Leben hatte, sondern auch die geschmackliche Differenz riesig ist.

    Natürlich ist auch hier eigentlich das Bioprodukt vorzuziehen, da der Produzent hier auf einen Pestizideintrag in die Natur verzichtet,

    Bei Importwaren wie Kaffee, Kakao, Zucker u.A. ist mir FairTrade wichtiger als Bio, gibt es beides zusamen wird es gekauft, muß ich mich für eines entscheiden bleibt "bio" im Regal und es wird FairTrade gekauft.
    Sehr guter Beitrag, erspart mir, meine zu posten. Bio ist ja vor allem auch ein statement des Umgangs mit der Natur und den Lebewesen. Schmeckt nicht nur besser, sondern ermöglicht ein nachhaltiges Miteinander und den Tieren ein würdiges Leben.
  8. #8

    Zitat von norfair Beitrag anzeigen
    Das einzige was mich interessiert ist der Zustand, sprich die Unbedenklichkeit/Qualität des Produkts. Wenn das gegeben ist, dann ist mir Herkunft oder Herstellung vollkommen egal.

    Oder um es anders auszudrücken:

    I couldn't care less.
    Tja und wie beurteilen sie z.B. gerade die Unbedenklichkeit? Gerade 'herkömmliches' Gemüse und Obst aus süd- und osteuropäischen Ländern oder aus Nordafrika ist oft extrem mit Pestiziden belastet. Sehen und schmecken kann man diese nicht, Allergien, Neurodermitis und schlimmeres lösen diese Mittel dennoch aus. Wie schützen sie sich davor?

    Das andere ist, dass meiner Erfahrung nach bei den meisten Bio-Produkten auch einfach die Qualität und der Geschmack ganz deutlich besser sind als bei billigeren normalen Produkten. So schmecken z.B. Biogurken auch wieder wirklich nach Gurke und nicht nur nach Wasser. Auch beim Fleisch, wer schonmal Biofleisch angebraten hat merkt schnell, dass das Fleisch deutlich weniger Wasser enthält und meist auch beim Verzehr zeigt sich meist die bessere Qualität.
  9. #9

    Zitat von Glossolalia Beitrag anzeigen
    Ernstgemeinte Frage: Wie kommt man dazu, eine solche Einstellung zu seiner Umwelt, seinen Mitgeschöpfen auf diesem Planeten, einfach zu allem außer seiner selbst zu entwickeln? Ich finde diese Einstellung fast weniger schockierend als traurig.
    Nur weil Bio drauf steht, ist noch lange nicht Bio drin, da ist es doch wie mit so vielen gesetzlichen Verordnungen und Pruefsiegeln. Ein schlechtes Produkt wird nicht gut, weil Bio drauf steht, genausowenig wie ein gutes Produkt automatisch schlecht wird, sobald das Bio-Siegel fehlt. Insofern stimme ich dem Vorredner da sehr wohl zu, mal so ganz unideologisch. Wenn ich meine Wurst ganz ohne Bio-Siegel beim Schlachter kaufe, der sein Vieh vom Bauernhof nebenan bekommt, dann kann ich eher auf die Qualitaet und den "Lebensstandard" der Kuh schliessen, als wenn ich mich auf ein Pruefsiegel irgendeines Verbandes verlasse.








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