Weltweit schrumpfen die Exporte. Der Handel zwischen den Nationen bricht in bedenklichem Tempo ein, Reeder lassen ihre Schiffe abwracken. Ist die Globalisierung am Ende?
Was für eine Frage. Wäre es in der Theorie so, könnten wir in D das Licht ausmachen. Es wird natürlich weitergehen, nur der IWF, die WTO werden sich ändern müssen. Zudem wird man unsere Lieblinge nicht vergessen dürfen, aber Herr Ackermann ist ja wieder obenauf mit seienm Investmentbanking.
Schon alleine das Internet wird die Globalisierung aufrecherhalten.
Einige Länder werden sich die Wunden lecken und sobald die USA aus ihrem Trauma erwachen, wird es weitergehen.
Der Markt bereinigt sich ...
Weltweit wurde eine immer größere Wirtschaft aufgebaut, es wurden zuviele Waren durch die Wirtschaft auf Kredit produziert. Der Markt konnte diese Waren nicht aufnehmen, die Kredite wurden fällig und die Banken wollten sehen ...
... die Produzenten der Waren erzielten nicht die kalkulierten Preise und Absatzmengen, der Konsum erreichte nicht die Größenordnung, um gewinnbringend verkaufen zu können, die Kredite konnten nicht bedient werden.
Die Wirtschaft paßt sich der realen Situation an. Es werden die Firmen in die Insolvenz gehen, die nicht über ausrechende Reserven und Sicherheiten verfügen. Unabhängig, ob es eine Bank oder ein Automobilhersteller ist. Selbstverständlich betrifft die Insolvenz eines großen Unternehmens auch immer kleine Zulieferer und / oder Dienstleister.
Es hat diese Verwerfungen der Wirtschaft in der Vergangenheit bereits gegeben und es wird sie immer wieder geben.
Diese Aufgeregtheit ist nicht nachzuvollziehen. Der Markt bereinigt sich und es wäre sinnvoller gewesen, wenn die Politik nicht aus wahltaktischen Gründen heraus Steuergelder durch falschverstandene Subventionen verbrennen würde. Trotz der Millarden, die bereits in die Wirtschaft geflossen sind, um Firmen und Banken vor einer Insolvenz zu bewahren, wird letztendlich kein Arbeitsplatz gesichert werden, der sowieso freigestellt wird.
Mehr Gelassenheit bitte - die Deutsche Bank macht es vor !
Globalisierung ist nicht nur Handel, sondern eine Einstellungssache. Ich persönlich arbeite gern in einem internationalen und mulit-kulturellen Umfeld und hoffe, dass sich diese Effekte der Globalisierung halten werden.
Was den Handel angeht: Es gibt Verwerfungen und Justierungen - die werden mal kleiner, mal größer sein, und wenn wir Pech haben, aktuell größer. Letztlich sind wir aber trotz allem "One World" und werden weiterhin miteinander handeln, agieren, kommunizieren ...
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Globalisierung hat nichts mit Außenhandel zu tun, sondern stellt die internationale Verzahnung von Wirtschaftsprozessen dar. Und die ist wahrlich gescheitert, denn am Beginn dieser Kunstschöpfung "Globalisierung" stand der Wunsch der USA, trotz größerer Konkurrenz und effizienterer Produktion insbesondere in Schwellenländern, die Fäden in der Hand zu behalten.
Und womit halten die USA die Fäden in der Hand? Mit Geld natürlich. Und wenn sie nicht genügend haben, drucken sie einfach welches, wie wir gerade erleben.
Die Globalisierung nach US-Maß begann auf den Finanzmärkten und ebendort ist sie nun grandios gescheitert.
Es will nur keiner wahrhaben...
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
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So einen Schwachsinn kan auch nur spon hier hineinstellen, die Welt dreht sich weiter, auch wenn das Kapital die Welt wieder einmal in einer sehr tiefen Krise gezogen hat, aber die Versorgung der Menschen hört doch damit nicht auf.
Jetzt läuft zwar alles auf einer Sparflamme, aber danach geht es genau so weiter wie bis her und die Finanzwelt macht doch auch in der Krise recht gute Geschäfte, siehe doch nur die Deutsche Bank.
Hubert Rudnick