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Ist die Energiewende gescheitert?

Die Umsetzung der Energiewende stockt. Der Ausbau des Stromnetzes kommt nur schleppend voran, die Realisierung der Gaspipeline Nabucco wird immer fraglicher und die Einspeisung des Stroms aus Offshore-Windparks gelingt nicht. Im Spannungsfeld mit dem Wirtschaftsministerium müssen nun schnell Entscheidungen getroffen werden. Oder was denken Sie - ist die Energiewende gescheitert?
  1. #160

    Plumpe Propaganda

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Oder was denken Sie - ist die Energiewende gescheitert?
    Ich denke, dass die Energiewende am Anfang steht. Das was Sie schreiben, ist in meinen Augen nichts als plumbe Propaganda.
    Was soll irgendein Dampfplauderer von der FDP daran ändern.
    Bezeichnender ist viel mehr, dass die Grünen noch nie vorgelegt haben, wie das Ihrer Meinung nach gehen soll. Aber im typisch deutschen Gemeckere immer gut herauszuhören sind.
  2. #161

    na da

    Zitat von hf01587 Beitrag anzeigen
    In der Mittagszeit bei hellem Sonnenschein !!!!!
    Nachts werden dann alle Fabriken abgeschaltet oder ????

    Desertec Projekt ja, Windenergie aus der Nordsee ja, Energiespeicherung in Pumpspeicherwerken unbedingt !!

    Aber endlich mit der teuren und nutzlosen Landschaftsverschandlung
    durch immer mehr Windkraftfelder, und dem Geldrauswerfen in nutzlosen und noch teureren Solarfeldern aufhören. Planlos wird das Geld des Steuerzahlers und Verbrauchers zum Fenster rausgeworfen für Strom der weder transportiert, noch verbraucht, noch gespeichert wird!!

    Teure Schildbürgerstreiche unserer Zeit !!!
    ...aber wehe vor Ihrer Haustür wird ein AKW gebaut oder Kastoren durch die Gegend gekarrt. Im übrigen, so ein Kraftwerk sieht auch richtig hübsch aus, wenns da so in der Landschaft steht!
  3. #162

    Forschungsförderung

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Sie finden nirgendwo etwas über die Kosten der Methanisierung.
    Die von Ihnen erwähnten Anlagen werden zum allergrössten Teil vom Steuerzahler finanziert.
    Wie Ihr folgendes Zitat sagt, wurde die Entwicklung der Technik mit Steuermitteln unterstützt. Dafür zahle ich gerne Steuern - insbesondere wenn die Ergebnisse nicht patentiert, sondern per Open Access verfügbar gemacht werden! (Ok, schlechte Chancen, gebe ich zu. Bin halt Pirat :^)
    Die neue Ökostromspeichertechnik von SolarFuel wurde im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entwickelt. SolarFuel realisiert die Anlagen. „Mit der klimaneutralen Umwandlung in Erdgas schaffen [/I]
    Erdgas aus Ökostrom: juwi und SolarFuel testen Verfahren zur Stromspeicherung - juwi.de
  4. #163

    Zitat von energieinfo Beitrag anzeigen
    Dennoch: Wenn ich den Speicher mit Strom auf 800 Grad Celsius heizen könnte, dann nur auf 500 Grad Celsius abkühlen lasse, wäre ein Kraftwerkswirkungsgrad von etwa 45 Prozent realistisch - mehr schaffen reine thermische Kraftwerke nicht (GuD kann mehr, aber kombiniert ja auch Gasturbine mit Dampfturbine).

    Und zu guter letzt: Ja, man sollte es einmal ausprobieren, etwa in einer 100 x 100 x 100 Kubikmeter großen Packung - statt eines neuen Windparks mit 20 oder 30 großen Windturbinen.
    Das berühmte Windgas muss ja auch wieder mit entsprechendem Wirkungsgrad verstromt werden.
    Die Verluste bei der Wasserstofferzeugung und anschliessender Methaniesierung fallen auf jeden Fall weg.
  5. #164

    Der Strompreis

    Seien wir doch mal ehrlich: Wir alle könnten doch erheblich Energie einsparen, wenn der Strompreis noch deutlich höher wäre. Standy-Elektrogeräte, sinnlose Waschgänge mit halber Ladung, Licht brennt überall, obwohl keiner zuhause ist, kleine Fahrten werden liebermit dem Auto als mit dem Fahrrad gemacht usw.

    Wie wäre es, wenn wir alle gleichviel für Strom bezahlen müssten, aber nur noch halb so viel Strom verbrauchen würden?

    Das wäre dann unsozial, weil die Schwächsten in der Gesellschaft das geringste Sparpotenzial besitzen. Dort könnte man durch Zuschüsse eingreifen.

    Wir müssen als Gesellschaft begreifen, dass die beste Energieform die Energie ist, die wir gar nicht erst erzeugen müssen. Die eingesparte Kilowattstunde sollte einen Wert bekommen.

    Das Thema Energieeffizienz geht bei der auf die Erzeugung konzentrierten Energiewende immer unter.
  6. #165

    Sorry, falsch...

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    tja-weil es naturgesetze gibt,die das eine gestatten-

    das anderen nicht- jedenfalls kosten die speicher leider so viel,dass
    klimafreundliche akw,die auf den gleichen gesetzen wie die bomben fussen,
    letztlich sehr viel billiger sind.-

    daran ist die natur schuld- oder wenn sie so wollen,der liebe gott.-

    sehen sie es doch so.

    mit dem uran hat gott der menschheit einen
    idealen energiespeicher zur verfügung gestellt

    ,dass die ihn nun nicht mehr nutzen wollen(partiell bei den bekloppten völkern),
    dafür ist nicht gott-sondern höchstens ein bischof verantwortlich.
    ... und auch richtig - wir könnten effiziente Leitungen bauen und effizente Speichertechnologie ist auch machbar - aber - wie sie selber sagen - es kostet - doch was kostet es?

    Geld?!

    Ich empfehle ihnen eine kurze Reflexion über den Bedarf von Geld und den Bedarf einer intakten Umwelt, sprich ihr persönliches kleines Biotop, in dem sie sich aufhalten.

    Ohne Biotop, dürften sie - selbst mit allem Geld der Welt, realtiv große Probleme bekommen.

    Die Tatsache, dass Menschen ohne Geld Probleme haben, liegt nur in unserer Natur, die Dinge zu raffen und nicht teilen zu wollen begründet - eine Tatsache die sich leicht von heute auf morgen abstellen ließe.

    Man müsste nur sagen - Einkommens- und Besitzobergrenze und der Fall wäre erledigt - sollte dann tatsächlich der Mensch in Chaos und Anarchie versinken, da die klugen Leute nichts mehr tun mögen, da sie nur - sagen wir - kleine Vermögen - anhäufen dürfen - tja - man könnte es ja man probieren.

    Wenn sie jedoch (nur ein Beispiel) in Iowa einem Wirbelsturm der Nachts Ihre Bude wegfegte mitsammt ihrer Familie erlegen, dieser aufgrund der Klimaveränderung aufgeteten ist - so ist für sie in der Gegenwart - auch als Bewohner eines "bevorzugten" Gebiets - die Sache mit dem Leben beendet.

    Sie werden den Vergleich nicht akzeptieren - na ja sie leben ja auch nicht in Iowa. (vermute ich jetzt mal...)
  7. #166

    Zitat von glaubblosnix Beitrag anzeigen
    "in den letzten Tagen"! Insgesamt bringt die Photovoltaik durchschnittlich 2% pro Jahr des Gesamtenergiebedarfs. Lächerlich wenig für diesen riesigen Aufwand.
    Aber was solls, dann machen wir halt bei Sonnenschein die Lampen an!
    Sie liegen mit ihrer Zahl größenordnungsmäßig schon richtig. Aber man kann die gleichen Zahlen auch sehr viel optimistischer sehen:
    In D wurde 2011 ca. 615 TWh elektrische Energie verbraucht. Die PV Anlagen erzeugten im gleichen Jahr 18 TWh Energie, was knapp 3% des gesamten Deutschen Energieverbrauchs ausmacht.

    Das sieht zwar nun nicht so viel aus, aber im Rückblick auf die letzten 10 Jahre sind die Zahlen enorm:
    2005: 612 TWh Verbrauch und 1,28 TWh aus PV
    2000: 580 TWh Verbrauch und 0,064 TWh aus PV

    Die Energie aus PV-Anlagen hat sich also in den letzten 11-12 Jahren um den Faktor 280 vervielfacht. In den letzten 6-7 Jahren noch vervierzehntfacht.
    Wenn man nun realistisch extrapoliert prognostiziere ich in den nächsten 5 Jahren noch minimum eine Verfünffachung der PV Leistung und dann nach weiteren 5 Jahren noch eine Verdopplung.
    Ich schätze also, dass in D. in 10 Jahren ca. 180 TWh aus PV Anlagen kommen und der Gesamtstrombedarf höchstens moderat steigt, wenn nicht sogar sinkt (Strom wird bisschen teurer + neue Geräte brauchen weniger Strom).
    Daher denke ich, dass 25-30% des elektr. Energiebedarfs in D. durch PV gedeckt werden kann und das das tatsächlich in 10 Jahren auch der Fall sein wird.
  8. #167

    Akkupufferung

    Zitat von thepunisher75 Beitrag anzeigen
    Nennt man in Volksmund auch "Batterie" ;). Das bedeutet das der erzeugte Strom durch die Solaranlagen gespeichert wird, damit SIE ihn, genauso wie mit ihrer Duracell Batterie bei ihrem ferngesteuerten Auto,später benutzen können. Ist also vollkommen wurscht, wann diese Energie erzeugt worden ist, was nur einige Atomlobbyisten immer noch nicht kapieren. Und ist also auch egal, ob es später dann mal eine nicht so sonnige Zeit gibt, da die erzeugte Energie immer noch gespeichert ist.
    Genau! Einfaches Beispiel: das Netbook, auf dem ich dies Schreibe, hängt am Netzteil, hat aber auch einen Akku. Wenn jetzt plötzlich das Stromnetz ausfiele, kann ich mit dem Akkustrom noch 5 Stunden weiterschreiben (sofern auch der UMTS-Datenfunk gepuffert ist...)
  9. #168

    Zitat von GlobalerOptimist Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass die Energiewende am Anfang steht. Das was Sie schreiben, ist in meinen Augen nichts als plumbe Propaganda.
    Was soll irgendein Dampfplauderer von der FDP daran ändern.
    Bezeichnender ist viel mehr, dass die Grünen noch nie vorgelegt haben, wie das Ihrer Meinung nach gehen soll. Aber im typisch deutschen Gemeckere immer gut herauszuhören sind.
    Egal wer die Energiewende torpediert oder zurücknehmen will, der kann das nur, wenn er/sie als Diktator Deutschland mit Armee und Gehimdienst regiert. Vielleicht ist ja das der tiefere Grund für das alles. Angefangen von der Diskussion vom Einsatz der Bundeswehr, über die Antiterrorgesetze bis hin nun zur evtl. Rücknahme der Energiewende.

    exilator
  10. #169

    Özdemir gibt's doch zu: Es geht ums Glauben.

    "Das Grundproblem dieser Bundesregierung ist, dass sie nicht an die Energiewende glaubt", sagte Grünen-Chef Cem Özdemir in "Welt am Sonntag".
    Es geht nicht um Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Sinnhaftigkeit, sondern um Glauben. - Der hat aber in der Politik nichts zu suchen.

    Die Energiewende wird scheitern; Merkel trägt eine Mitschuld daran, dass unnötig viel Porzellan zerschlagen wurde. Obwohl in der schwarz-gelben Koalition genug wirtschaftliche Vernunft vorhanden ist, hat Merkel nicht auf diese gehört, sondern hat der rot-grünen Presse zu gefallen versucht. Was wird der Wähler machen? Er wird in schwarz-gelb nicht das geringere Übel sehen, sondern rot-grün wieder zur Macht verhelfen, den rot-grünen Verbrechern, die uns das alles eingebrockt haben.


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