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Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
  1. #6260

    Ich denke so lange der Tagesgeldzinssatz ( http://www.tagesgeldkonto-uebersicht.de ) über der Inflationsmarke ist brauchen wir uns keine Sorgen über den Euro machen.
    Tendenziell sollte allerdings wirklich darauf geachtet werden, dass wir den Euro nicht derart destabilisieren, dass eine Inflation draus wird.
    Ein Wirtschaftswachstum geht ja immer auch auf Kosten der Umwelt.
  2. #6261

    Zitat von tagesgeldkonten Beitrag anzeigen
    Ich denke so lange der Tagesgeldzinssatz ( Tagesgeldkonten und Tagesgeldkonto Vergleich ) über der Inflationsmarke ist brauchen wir uns keine Sorgen über den Euro machen.
    Tendenziell sollte allerdings wirklich darauf geachtet werden, dass wir den Euro nicht derart destabilisieren, dass eine Inflation draus wird.
    Ein Wirtschaftswachstum geht ja immer auch auf Kosten der Umwelt.
    Der UNO-Umweltgipfel hat den Umweltschutz ad acta gelegt. Er spielt so gut wie keine Rolle mehr. Damit ist den GRÜNEN der Existenzgrund entzogen, denn ein alleiniger deutscher Umweltschutz ist lächerlich. Wachstum im Umweltsektor ist ebenfalls beendet, denn wer will schon die Kosten für den Umweltschutz auf sich nehmen, wenn er de facto nicht mehr existiert.
    Der Euro MUSS kräftig infaltionieren, einerseits wegen der Schulden, andeerseits ist es der einzige Weg um die Wirtschaft in allen anderen Ländern ausser D. anzukurbeln. Und nun, wer nachdenkt, wird sehen, dass ausser Deutschland der Euro nichts, absolut niemandem hilft, denn Wenn der Club Med eine Inflationierung macht und hinbekommt, dann werden die deutschen Produkte auch billiger, und somit ist die Absicht, die Produkte aus dem Club Med billiger zu machen genau ein Mittel Deutschkand noch wettbewerbsfähiger zu machen. Es belibt faktisch und real Resteuropa nichts anderes übrig als D. aus dem Euro rauszuwerfen. Tun die das nicht, zerstören sie ihre Volkswirtschaft. Aber da kommt ja dann Herr Schäuble und errettet Europa mit der Losung der Eurofaschisten: Mehr Europa wagen, Deutschkand unterordnen.

    exilator
  3. #6262

    Bis jetzt 720 Mrd. Haftung f. DE

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. ...
    Der deutsche Steuerzahler haftet bis jetzt mit ca. 720 Milliarden Euro für an schwächere Länder gegebene Kredite (lt. Prof. Sinn).
    Das sind knapp 40.ooo Euro pro 4-köpfiger Familie.
    Der Erwartungswert der Rückzahlung dürfte bei höchstens 50% liegen.
    Das neue Finanzpaket der Regierung erhöht diese Summe ohne Kontrolle.
    Wer will das? Warum steht die aktuelle Haftungshöhe nicht jeden Tag in der Zeitung? Welchen Sinn machen Tarifverhandlungen, wenn das Geld hier dermaßen ausgegeben wird? Wo bleiben die Gewerkschaften?
  4. #6263

    Richtungsweisend... ?

    Zitat von bono1 Beitrag anzeigen
    Der deutsche Steuerzahler haftet bis jetzt mit ca. 720 Milliarden Euro für an schwächere Länder gegebene Kredite (lt. Prof. Sinn).
    Das sind knapp 40.ooo Euro pro 4-köpfiger Familie.
    Der Erwartungswert der Rückzahlung dürfte bei höchstens 50% liegen.
    Das neue Finanzpaket der Regierung erhöht diese Summe ohne Kontrolle.
    Wer will das? Warum steht die aktuelle Haftungshöhe nicht jeden Tag in der Zeitung? Welchen Sinn machen Tarifverhandlungen, wenn das Geld hier dermaßen ausgegeben wird? Wo bleiben die Gewerkschaften?
    Ab 2013 sollen die Deutschland-Bonds eingeführt werden... ein weiterer Schritt Richtung Euro-bonds ? Das Fiskalpakt, das Referendum und weitere "schäublsche" Horrorszenarien passen gut ins Bild.
  5. #6264

    Zitat von bono1 Beitrag anzeigen
    Der deutsche Steuerzahler haftet bis jetzt mit ca. 720 Milliarden Euro für an schwächere Länder gegebene Kredite (lt. Prof. Sinn).
    Das sind knapp 40.ooo Euro pro 4-köpfiger Familie.
    Diese Kredite galten ja Exportleistungen in diese Länder. Davon ist was in Form von z.B. Steuern und Arbeitsplätzen zurückgekommen. Allerdings zu wenig, das gebe ich zu.
  6. #6265

    Zitat von worlorn Beitrag anzeigen
    Diese Kredite galten ja Exportleistungen in diese Länder. Davon ist was in Form von z.B. Steuern und Arbeitsplätzen zurückgekommen. Allerdings zu wenig, das gebe ich zu.
    Und nun kommt nichts mehr zurück, sondern Geld fliesst ungebremst und unkontrollierbar ab, bis es völlig auf den Konten der Investoren ist, und die Staaten ALLE abgebrannt sind. Und was wird das Resultat sein? Resourcenkriege. Für mich ist der Euro ein Kriegstreiber.

    exilator
  7. #6266

    Being a good slave or be free

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    mit ungewöhnlich scharfer kritik meldete sich bundespräsident wulff in der euro-krise zu wort: Vor einer gruppe nobelpreisträger rügte er die strategie von spitzenpolitikern und währungshütern. Hat er recht? Ist der euro überhaupt noch zu retten?
    only two choices to make either all the germans agreee to stay the slaves of the other countries of the eu and pay for there over the top high life style.and thus making all of germany more deeper in debt and ensuring that germany will be slaves for the next 100 years ...or germany can do the right thing for it's own people and say no more money. For any others nations debt. And end the euro by leaving it once germany leaves then and only then will the nation of germany and it's people can say we are free. Thank you god almighty we are free free at last. But others think germany likes being a slave only time will say
  8. #6267

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    Deutschland hat längst ihre osteuropäische Werkbänke massgeschneidert zugerichtet,
    Das klingt ja nach Missbrauch.Franzoesische Linke wie Emmanuel Todd
    stossen uebrigens ins selbe Horn.Da wird z.B. schwadroniert,Deutschland habe sich sein "Hinterland" wiedergewonnen etc.

    Moegen diese Leute erst mal vor ihrer eigenen Haustuer kehren und zuerst die groteske Abhaengigkeit der ehemaligen franzoesischen Kolonien in Afrika von Frankreich analysieren,die somit uebrigens indirekt auch Deutschland betrifft...

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    die südländer waren da nicht einsichtig genug ( unflexibel ) und fungierten nur als hochwillkommene Absatzmärkte, kreditfinanziert versteht sich... nun aber brechen diese Absatzmärkte, die immerhin die Hälfte der Exporte ausmachten, in sich zusammen
    Von wegen "immerhin die Haelfte der Exporte" Dies ist ein Musterbeispiel fuer eine Behauptung,die ueberall nachgeplappert,aber nie ueberprueft wird...

    Auch Merkel redete schon (im Bundestag und bei Guenther Jauch) von "60% unserer Exporte gehen in die Eurozone"

    Damit zeigt Merkel,dass sie nicht mal den Unterschied zwischen EU und Eurozone kennt,denn (weniger als) 60% der deutschen Exporte (im Moment schon unter 58%) gehen in die EU,nicht in die Eurozone.

    In die GESAMTE Eurozone gingen im April 2012 genau 38% der Exporte aus Deutschland.

    Und zu dieser Eurozone gehoeren bekanntlich auch Laender wie Frankreich,Belgien,Niederlande,Finnland,Luxemburg, Slowenien,die Slowakei und Estland,die durchaus noch nicht in sich zusammengebrochen sind...

    https://www.destatis.de/DE/PresseSer...8115C7E48.cae1

    Man kann sich ausrechnen,wie maessig wichtig noch die sogenannten PIIGS-Laender (Spanien,Portugal,Irland,Italien und Griechenland) fuer den Export aus Deutschland sind... und diese Wichtigkeit nimmt in Relation seit vielen Jahren ab.

    Und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht...obwohl der Export aus Deutschland in diese Suedlaender seit 5 Jahren fast komplett von Deutschland selbst finanziert wird.

    Im Kneipenjargon nennt man das "anschreiben lassen"- und das seit 5 Jahren...
  9. #6268

    Zitat von Gerhard_Rohlfs Beitrag anzeigen
    Die Goldreserven im Wert von ca. 135 Mrd. USD können realistischerweise (Vorsichtsprinzip) nicht hinzugezählt werden, und zwar deshalb, weil sie zwar deutsches Eigentum sind, sich aber nicht in deutschem Besitz befinden. Denn sie lagern fast komplett in USA, GB, FR
    Dazu folgendes (was bezeichnenderweise nirgendwo steht,auch nicht bei wikipedia)

    "Der europaeische Rahmen war Hauptbestandteil der amerikanischen Politik,England,Frankreich,Italien usw. zu unterstuetzen und zugleich das Deutschland-Problem zu loesen.Um Westdeutschland in diesen europaeischen Rahmen zu integrieren,waren verschiedene Arten politischer Organisation moeglich,solange sie nur mit diesem generellen Ziel der europaeischen Einigung vereinbar waren.Diese Ueberlegung wurde wiederum am klarsten von John Foster Dulles formuliert,in dem er an Senator Vandenberg am 5.Dezember 1949 (nachdem die Bundesrepublik Deutschland gegruendet war) schrieb:''dass nur durch (europaeische) Einheit Staerke entstehen kann,und nur Staerke in Westeuropa schafft den Rahmen,innerhalb dessen es moeglich ist,Deutschland zu gestalten,wieder stark zu werden,ohne Westeuropa zu beherrschen oder eine gefaehrliche Verhandlungsposition zwischen Ost und West einzunehmen"

    V.Die Absicherung der Westbindung

    Dass in dem bilateralen deutsch-amerikanischen ERP-Abkommen vom 15.Dezember 1949 Vorsorge getroffen wurde,um die letztgenannte Alternative praktisch auszuschliessen,ist in der Literatur bisher uebersehen worden.Artikel I,3 dieses Abkommens enthaelt naemlich die Klausel,dass die Exporterloese aus der gesamten kuenftigen Produktion und aus Lagerbestaenden der Bundesrepublik[...] fuer die Bezahlung von Hilfsleistungen,die gemaess dem Abkommen bereit gestellt worden sind,verfuegbar sein wuerden.Eine derartige Verpfaendungsklausel gab es in keinem anderen ERP-Abkommen.Mit seiner Hilfe sollten auch in Zukunft Reparationslieferungen an die Sowjetunion aus der deutschen Produktion verhindert und feste Bindungen an die amerikanische Politik vertraglich fixiert werden

    Nachzulesen auf Seite 86 in

    Marshallplan und Westdeutscher Wiederaufstieg: Positionen, Kontroversen - Hans-Jürgen Schröder - Google Books

    Nachzulesen im Bundesgesetzblatt

    31.01.1950
    Gesetz betreffend das Abkommen über Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland vom 15. Dezember 1949
    aus Nr. 5 vom 31.01.1950, Seite 9
    4
    15.12.1949
    Abkommen über Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika
    aus Nr. 5 vom 31.01.1950, Seite 10

    Bundesgesetzblatt online

    Nun kann sich jeder fragen,wie es um die deutschen (?) Goldreserven steht,die vor allem in den USA,aber auch in Frankreich und GB lagern und durch deutsche Exportueberschuesse in den 50er und 60er Jahren entstanden..
  10. #6269

    Nein

    Der Euro ist nicht mehr zu retten. Eine Währung die gerettet werden muss, ist keine Währung mehr. Es geht doch auch schon längst nicht mehr um die Rettung des Euros. Es geht nur noch um die Rettung der Banken und deren Aktionäre. Durch die sogennatne Eurorettung wird kein Hausbesitzer in Spanien davor bewahrt das er sein Haus verlassen muss oder sienen Job verliert. Es ist den Regierungen auch völlig egal welche Risiken die Steuerzahler usw. aufgedrückt bekommen. Es geht nur um die Rettung der Banken udn deren Aktionäre. Darum ging es schon in der Finanzkrise. In den USA müssen die Leute immernoch Ihre Häuser verlassen obwohl die Banken mit hunderten von Miiliarden vor der Pleite gerettet wurden.

    Wir sollten alle solche Initiativen hier unterstützen

    Stoppt den Eurowahnsinn
    Sparer und Verbraucher fordern: Schluss mit dem Eurowahnsinn

    oder

    Stopt den ESM
    Stop ESM :: Stop-ESM.org








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