Zitat von
Gerhard_Rohlfs
Man muss tatsächlich fast 100 Jahre zurückblicken, um die gegenw6artige Lage zu verstehen.
Dazu auch Oswald Spengler, in: Jahre der Entscheidung
"Der Krieg von 1914 aber wurde von England ... geführt, um Deutschland als Wirtschaftskonkurrenz ... auszuschalten. 1916 begann neben dem militärischen der planmäßige Wirtschaftskrieg ... Die Kriegsziele wurden seitdem immer entschiedener in dieser Richtung gesucht. Der Vertrag von Versailles sollte gar keinen Friedenszustand begründen, sondern die Machtverhältnisse derart regeln, daß das Ziel jederzeit mit neuen Forderungen und Maßnahmen gesichert werden konnte. Daher die Auslieferung der Kolonien, der Handelsflotte, die Beschlagnahme der Bankguthaben, Besitzungen, Patente in allen Ländern, die Abtrennung von Industriegebieten wie Oberschlesien und das Saarland, die Einführung der Republik, von der man mit Recht eine Untergrabung der Industrie durch die allmächtig gewordenen Gewerkschaften erwartete, und endlich die Reparationen, die wenigstens im Sinne Englands keine Kriegsentschädigung sein sollten, sondern eine dauernde Belastung der deutschen Wirtschaft bis zu deren Erliegen."
Und WK II ist anders als eine Fortsetzung des WK I nicht zu erklären. Beide Male ging es um die Ausschaltung der Handelskonkurrenz.
Das allerdings wird sich erst noch zeigen.
1. Actio = Reactio.
2. USA und GB sind auch ziemlich angeschlagen.
3. Russland wird nach dem wirtschaflichen Zusammenbruch als einziger Stabilitätsfaktor in Europa übrigbleiben. Und Russland will mit Deutschland zusammenarbeiten.