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Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
  1. #6160

    Zurichtung nach osteuropäischem Muster...

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    So wirds kommen. Und wenn ich mich in Europa umsehe, so haben wir nur eine Zone, die nicht Sonderwirtschaftszone wäre, und das ist D. Man muss die Menschen schon für total bekloppt halten oder selber total bekloppt sein, wenn man mit solchen Dingen rüberkommt.


    exilator
    wie es auch sei, es hört sich genau so an, wie damals als die Peripherie noch Osteuropa hiess, und ein Punkt der Massnahmen waren eben die Sonderwirtschaftzonen... Polen ist damit zugepflastert, ansonsten alles wie abgeschrieben. Alte neoliberale Schule...
  2. #6161

    Eine neue Währung muss her!!!

    Zitat von spieglfechter Beitrag anzeigen
    Nein, der Euro ist nicht zu retten ...

    "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null."

    Voltaire
    Eine neue Währung muss her!!!

    B I T C O I N

    Bitcoin - P2P digital currency
  3. #6162

    Der Euro hat fertig

    Bei dem ganzen Gezaenk geht es nur noch darum wie lange man das Ende hinaus zoegern kann. Mit deutschem Geld laesst sich das Unvermeidbare vielleicht noch 2-3 Jahre verzoegern aber abwenden laesst sich der Zusammenbruch des Euro bzw des Bankensystems nicht mehr. Die reale Wirtschaft ist weder in der Lage noch im Stande die Zinsforderungen des Kapitals zu erwirtschaften.
    Wer jetzt langfristig plant bereitet sich auf die Zeit nach dem Bankrott vor. Dann duerfte man keine Trottel mehr finden die einem Geld leihen. Deshalb gilt es jetzt noch so schnell wie moeglich wichtige Zukunftsinvestitionen zu taetigen (Energie, Infrastruktur, Bildung, Forschung, usw). Gerade D findet noch genug "Investoren" die Geld fuer Null Zinsen verleihen. Da sollte man schleunigst zugreifen und das Geld investieren. Wenn D schliesslich auch Pleite ist meintwegen Eurobonds ist ja dann eh wurscht.
    Wer jetzt richitg investiert hat eben die Chance nach der Pleite voll durch zu starten. Die Konsumjunkies in den PIIGS Staaten werden auf das Niveau von der Ukraine oder Albanien zurueck fallen.
  4. #6163

    Zitat von fritzyoski Beitrag anzeigen
    Wer jetzt richitg investiert hat eben die Chance nach der Pleite voll durch zu starten. Die Konsumjunkies in den PIIGS Staaten werden auf das Niveau von der Ukraine oder Albanien zurueck fallen.
    so so der Exportjunkie will dann voll durchstarten, ohne seine Konsumjunkies, ein interessanter Gedanke, hoffentlich endet das nicht in einem Amoklauf.
  5. #6164

    Exportjunkie

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    so so der Exportjunkie will dann voll durchstarten, ohne seine Konsumjunkies, ein interessanter Gedanke, hoffentlich endet das nicht in einem Amoklauf.
    Was heisst hier Exportjunkie? Die meisten Exporte werden doch sowieso vom Steuerzahler subventioniert, also praktisch halb verschenkt. Das hilft einer Minderheit aber mit Sicherheit nicht "Deutschland".
    Auf lange Sicht muss die Handelsbilanz ausgeglichen sein ansonsten regelt das der Markt von alleine. Die Target2 Salden koennen getrost abgeschrieben werden, das Geld sieht der Michel nie wieder.
    Wer Exportueberschuesse faehrt der exportiert Wohlstand. Lieber mal mehr importieren und verkonsumieren anstatt Forderungen anzuhaeufen die sich nie realisieren lassen.
    Was die Handelspartner betrifft, es gibt ja Gott sei Dank auch noch Laener ausserhalb dieser unseligen Eurozone...schon fast so etwas wie eine wirtschaftliche Todeszone.
  6. #6165

    Zitat von fritzyoski Beitrag anzeigen
    Was heisst hier Exportjunkie? Die meisten Exporte werden doch sowieso vom Steuerzahler subventioniert, also praktisch halb verschenkt. Das hilft einer Minderheit aber mit Sicherheit nicht "Deutschland".
    Auf lange Sicht muss die .....
    deswegen habe ich es auch in " " gesetzt... was inzwischen dem Michel erfolgreich als Wirtschaftswunder verkauft wurde, seit Agenda 2010, ( übrigens auch die so genannten Sonderwirtschaftzonen in Osteuropa haben ihre Wirkung nicht verfehlt, und erst recht es in Deutschland möglich gemacht, nicht zu unterschätzen ) ... erfolgreich in dem Sinne, dass Unmut nach aussen getragen wird/umgeleitet wurde, wo die Opferbereitschaft nicht so grosszügig war, wie hierzulande...
    dass es der Markt selbst regelt, ist auch so eine Sache, kann man im Osten sehr gut sehen, wie es der Markt selbst regelt, lupenreiner Kapitalismus.
    Exportüberschüsse führen zum Wohlstand ? die sind geradezu explodiert seit der Euroeinführung, fast proportional zu der Verschuldung, halt bis zum geht nicht mehr... wem es was gebracht hat, haben Sie richtig gestellt, dem " " .... was heisst hier Forderungen, die Statthalter haben es schon befolgt, ob merkelsche oder die obamsche die offenbar jetzt am Zuge sind, natürlich kann sich Deutschland selbst aus dem Spiel bringen, tut es aber nicht, aus Rücksicht auf Verluste.
    Ja die Länder gibt es noch, und weil es die noch gibt, profitiert bisweilen "Deutschland" von dem schwachen Euro, sonst müsste sie radikal aufwerten, und natürlich den supi Anleihen zu traumhaften Konditionen aufgeben, und sollte Euro fallen, könnten sich auch fremde Welten schnell eintrüben. Aus der Konstelation heraus, rette sich wer es am besten kann... zurück in die Vergangenheit.
  7. #6166

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    deswegen habe ich es auch in " " gesetzt... was inzwischen dem Michel erfolgreich als Wirtschaftswunder verkauft wurde, seit Agenda 2010, ( übrigens auch die so genannten Sonderwirtschaftzonen in Osteuropa haben ihre Wirkung nicht verfehlt, und erst recht es in Deutschland möglich gemacht, nicht zu unterschätzen ) ... erfolgreich in dem Sinne, dass Unmut nach aussen getragen wird/umgeleitet wurde, wo die Opferbereitschaft nicht so grosszügig war, wie hierzulande...
    dass es der Markt selbst regelt, ist auch so eine Sache, kann man im Osten sehr gut sehen, wie es der Markt selbst regelt, lupenreiner Kapitalismus.
    Exportüberschüsse führen zum Wohlstand ? die sind geradezu explodiert seit der Euroeinführung, fast proportional zu der Verschuldung, halt bis zum geht nicht mehr... wem es was gebracht hat, haben Sie richtig gestellt, dem " " .... was heisst hier Forderungen, die Statthalter haben es schon befolgt, ob merkelsche oder die obamsche die offenbar jetzt am Zuge sind, natürlich kann sich Deutschland selbst aus dem Spiel bringen, tut es aber nicht, aus Rücksicht auf Verluste.
    Ja die Länder gibt es noch, und weil es die noch gibt, profitiert bisweilen "Deutschland" von dem schwachen Euro, sonst müsste sie radikal aufwerten, und natürlich den supi Anleihen zu traumhaften Konditionen aufgeben, und sollte Euro fallen, könnten sich auch fremde Welten schnell eintrüben. Aus der Konstelation heraus, rette sich wer es am besten kann... zurück in die Vergangenheit.
    Es gibt sie doch, diese Rufer, dass der Kaiser nackt sei:

    Kolumne: Thomas Fricke - Symptom Staatsschulden | FTD.de

    Die gesamte eurofaschistische Diktion der Kanzlerin und der Blockparteien ist grottenfalsch, verlogen und ein weiterer Beweiss deutschen Grössenwahns. Glauiben denn diese Einfaltspinsel wirklich, dass sich die Staaten Europas kampflos Detuschland ergeben? Wie vernebelt müssen eigentlich Gehirne sein, dies diesen Eurofaschismus als wahr glauben?


    exilator
  8. #6167

    Sind die politiker noch zu retten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
    diese frage wäre klüger zu stellen ob die politiker noch zu retten sind; denn euro kann man nicht mehr retten alle staaten sind verschuldet,die nächsten länder die dran sind Italien spanien portugal soll deutschland alle diese länder retten?? leben wir im land der Träumer oder hat hier noch jemand Logischen menschenverstand??? die haushalte lechzen unter dem druck der hohen steuerlast ehh schon, hartz 4 empfänger haben auch schon die schnauze voll !! und die politiker wollen uns weismachen das wir zu wenig arbeiten das wir nicht wetbewerbsfähig sind das wir faul sind das ist ja alles unsinn !!! das system kann so nicht mehr bleiben das die reichen immer reicher werden und 90 prozent der bevölkerun die last tragen muss !!
  9. #6168

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Es gibt sie doch, diese Rufer, dass der Kaiser nackt sei:

    Kolumne: Thomas Fricke - Symptom Staatsschulden | FTD.de

    Die gesamte eurofaschistische Diktion der Kanzlerin und der Blockparteien ist grottenfalsch, verlogen und ein weiterer Beweiss deutschen Grössenwahns. Glauiben denn diese Einfaltspinsel wirklich, dass sich die Staaten Europas kampflos Detuschland ergeben? Wie vernebelt müssen eigentlich Gehirne sein, dies diesen Eurofaschismus als wahr glauben?


    exilator
    sollte GR ausscheiden und D nicht ausscheiden wollen, wird die EZB massiv eingreifen müssen ! ohne Rücksicht auf Verluste, sonst wird der Finanzsektor komplett zusammenbrechen. An GR wird dann aber ein Exempel statuiert, sonst droht der ganze Laden auseinanderzufliegen. Albtraum in Euroland: Griechenland erblüht mit der Drachme - Die Seite Drei - WSJ
    Alle anderen sollen sich dann daran ein Beispiel nehmen und nicht weiter zögern die Restsouverenität abzugeben.
  10. #6169

    Zitat von heimwerker-ass Beitrag anzeigen
    Das zeitlose Problem bei Vertraegen ist aber doch,dass nicht der Vertragsinhalt entscheidend ist,sondern die Deutungshoheit darueber. Man koennte ja mal die Indianer Nordamerikas befragen.Diese haben mit den weissen Einwanderern eine Unzahl von "Vertraegen" abgeschlossen.Hat ihnen aber wenig bis gar nichts geholfen,denn die (vor allem durch durch militaerische Ueberlegenheit abgesicherte) Deutungshoheit lag natuerlich stets bei den Weissen... Die Indianer lassen gruessen...klar wurden damals die Vertraege zwischen Weissen und Indianern in Englisch bzw. Franzoesisch abgeschlossen... "Wie sich Francois Mitterrand die Unabhaengigkeit der Europaeischen Zentralbank vorstellt' durchlesen.Dort wird Mitterrand zitiert,dass die zukuenftige EZB anders,als von deutschen Politikern behauptet,letztendlich eben doch die Weisungen der Politik ausfuehren wuerde muessen... Mitterrand war eben ein echter Politiker-also durchtrieben und verlogen bis zum geht-nicht- mehr.Er wusste schon damals,dass Frankreich zusammen mit den damals "Club Med" genannten zukuenftigen Euro-Mitgliedern die Mehrheit im EZB-Rat erlangen wuerde und die deutsche Definition des "Vertrags von Maastricht' hintertreiben koennte. Und der Grund fuer die franzoeische Definitionsheit hat auch Namen,naemlich vor allem "force de frappe"...und "Vetorecht im Weltsicherheitsrat"...
    Was soll der Quatsch mit den Indianern? In welcher Sprache sollten denn die Verträge abgeschlossen werden? In Nordamerika gab es doch gar keine größeren Sprachfamilien, sondern nur sehr kleine Stämme, die sich nicht einmal untereinander verständigen konnten. Und schon gar keine Schriftsprache, in der diese Verträge in einer Indianersprache beurkindet werden konnten. Also konnten gar keine Verträge mit DEN Indianern abgeschlossen werden, die allgemein gültig für DIE Indianer waren.

    Also wenn schon Vergleiche herangezogen werden, dann sich im eigenen Land und Vergangenheit umsehen. Die deutschen Gerichte urteilen täglich über Vertragsdeutungen auf der kleinsten Ebene, obwohl diese alle in der deutschen Sprache verfasst sind. Einzelne Richter urteilen je nach eigener Auffassung und deren Auffassung wird auf der nächsten Ebene wieder verworfen.

    Und wenn es dabei wie bei den Indianern um Landbesitz geht, dann in der deutschen Geschichte nachblättern. Welcher Vertrag gab Karl dem Großen das Recht sich Sachsen einzuverleiben? Verträge sind immer nur wertloses Papier, wenn es keine unbeteiligte Instanz gibt, die wenn nötig mit Gewalt deren Einhaltung unparteilich durchsetzen kann.

    Und diese unparteiliche Instanz auf internationaler Ebene gibt es nicht und wird es nie geben. Nur die Hoffnung, dass Regierungen sich moralisch verpflichtet fühlen, Verträge einzuhalten. Und dem wiederspricht der Eid der Bundeskanzlerin, der sie verpflichtet Schaden vom deutschen Volk abzuhalten. Ohne Einschränkung, dass dies nicht
    zum Nachteil anderer Länder geschehen darf.

    Und zum Euro, selbst dem finanz und wirtschaftlich Unwissendem wie mich, war es vom ersten Tag der Planung klar, dass die Einführung der
    einheitlichen Währung ein Hirngespinst war, wenn nicht vorher soziale und wirtschaftliche Systeme wenigstens annähernd aneinander angeglichen werden. Jeder Reiter weiss, was geschieht wenn man das Pferd von hinten aufzuzäumen wagt.

    Und zu Mitterand. Er hat nur das getan, wozu ihn sein Amtseid verpflichtet. Alles zum Wohle Frankreichs zu tun.


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