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Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
  1. #6120

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
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    Das sind die Vorstufen zum Zustand der Welt nach Kaffka. Keiner weiss was los ist, ausser diesen Machern, aber jedem wird eingeflüstert, was er zu tun hat. Und wehe er tut das nicht, dann steht das in seinem Profil, und wenn das Profil nicht mit den Vorgaben übereinstimmt, kommt man auf die Liste, und wenn man auf der Liste ist, wird man zum Prozess eingeladen........

    Jeder starrt auf das Schuldenproblem und die Banken. Aber bald wird es so sein, dass der Fokus auf die Wirtschaft gelent wird, und man wird erkennen müssen, dass die Massnahmen in Euroland nur von absoluten Deppen ausgedacht werden konnten, und man wird sich überlegen, ob das nicht absichtlich so gemacht wurde. Vielleich werden dann die wahren Europäer, die Bürger aufschrecken und das Heft in die Hand nehmen.
    "Private sector economic activity in the euro-zone declined at a faster pace than expected in April, according to surveys of purchasing managers in manufacturers and service providers.
    That suggests that an economic contraction that began in the final three months of last year, and likely persisted in the first quarter of this year, has continued into the second quarter.
  2. #6121

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Das sind die Vorstufen zum Zustand der Welt nach Kaffka. Keiner weiss was los ist, ausser diesen Machern, aber jedem wird eingeflüstert, was er zu tun hat. Und wehe er tut das nicht, dann steht das in seinem Profil, und wenn das Profil nicht mit den Vorgaben übereinstimmt, kommt man auf die Liste, und wenn man auf der Liste ist, wird man zum Prozess eingeladen........
    Interessante Interpretation... das orwellsche könnte man da auch einbauen.

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Jeder starrt auf das Schuldenproblem und die Banken. Aber bald wird es so sein, dass der Fokus auf die Wirtschaft gelent wird, und man wird erkennen müssen, dass die Massnahmen in Euroland nur von absoluten Deppen ausgedacht werden konnten, und man wird sich überlegen, ob das nicht absichtlich so gemacht wurde. Vielleich werden dann die wahren Europäer, die Bürger aufschrecken und das Heft in die Hand nehmen.
    "Private sector economic activity in the euro-zone declined at a faster pace than expected in April, according to surveys of purchasing managers in manufacturers and service providers.
    That suggests that an economic contraction that began in the final three months of last year, and likely persisted in the first quarter of this year, has continued into the second quarter.
    vielleicht... man übergeht aber lieber zur Tagesordnung, als es im Kontext zu sehen, schauen Sie sich die Blogs an, das schnelllebige und scheinbar neue zieht magisch an, bloss das Verfallsdatum nicht verpassen, um sich Gehör zu verschaffen, die Schlagzeilen haben ihre Wirkung nicht verloren. Es ist wie es ist.
  3. #6122

    Ist der Euro noch zu retten?

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass wir seit dem Übergreifen der Krise auf Spanien vor dem Beginn einer neuen Weltwirtschaftskrise stehen. In Griechenland wurden binnen 2 Jahren ein Großteil des Mittelstandes ausradiert bzw. obdachlos. Griechenland befindet sich in einer schweren Depression auf den Weg in eine Deflation und eines Erstarken des Nationalsozialismus.

    Leute............wenn wir so weitermachen gibt es Krieg. Ist Euch das klar?
    Von Krieg würde ich nicht reden,aber falls sich bei der Wahl am 6.5.
    in Griechenland die extremistischen Kräfte durchsetzen,dann sehe
    ich schwarz für Griechenland und auch für die Eurozone,denn dann
    wird ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone immer wahrscheinlicher und das wiederum könnte zu Kettenreaktionen in anderen EU-
    Ländern der Eurozone führen,die letztendlich auch den Euro zu
    Fall bringen kann!
  4. #6123

    Zitat von biberli Beitrag anzeigen
    Von Krieg würde ich nicht reden,aber falls sich bei der Wahl am 6.5.
    in Griechenland die extremistischen Kräfte durchsetzen,dann sehe
    ich schwarz für Griechenland und auch für die Eurozone,denn dann
    wird ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone immer wahrscheinlicher und das wiederum könnte zu Kettenreaktionen in anderen EU-
    Ländern der Eurozone führen,die letztendlich auch den Euro zu
    Fall bringen kann!
    Mal davon abgesehen, dass die OECD Indikatoren längst nach oben zeigen, kann man im Vergleich zu 2008 bestenfalls von einer Konjunkturabkühlung sprechen. .........Dennoch, das Problem ist ja nicht vom Tisch und wurde nur mit neuem Geld zugekleistert.

    Trotzdem:
    eine Austeritätspolitik, die in diesem Umfang von Merkozy und IWF verlangt und von den einzelnen Staaten durchgesetzt wurde, zerreisst eine Gesellschaft.

    Falls Deutschland soweit sein sollte, möchte ich -gerade den Schreiberingen- eines zu bedenken geben:

    "Gerade Deutschland ist eines der überbevölkertsten Länder weltweit. Würde man die gesamte Weltbevölkerung nach Nordamerika schaffen, dann wäre die Bevölkerungsdichte immer noch kleiner als bei uns heute. ...Man muss erkennen, dass die sogenannte Zivilisation, im Gegensatz zu einem Urwaldbauern, auch nur so lange existieren kann, solange die komplexen Versorgungssysteme reibungslos funktionieren. Bei einer hohen Bevölkerungsdichte ist auch eine Selbstversorgung nicht mehr möglich...Plünderungen, Mord und Totschlag zählen bei einem Zusammenbruch der Versorgungssysteme sehr schnell zum Alltag. Dazu kommt, dass die heutige Generation mit einem Leben in scheinbaren Überfluss nie gelernt hat, mit einer Krisensituation umzugehen. Die Wenigsten können sich heute überhaupt noch vorstellen, was eine Krise bedeuten würde, geschweige denn mit dieser Situation umgehen.
    Zusätzlich wird die Problematik mit einer heterogenen Bevölkerungsstruktur vergrößert."

    Wenn sich der Überfluss in einem Mangel wandelt, werden gerade radikale Parteien immer mehr Einfluss gewinnen, der Mob regiert die Straßen und das Land versinkt binnen Monaten im Chaos.

    Das sollte einem absolut klar sein. Wer jetzt seine Augen nicht zum Sehen verwendet, der braucht sie später zum Weinen.
  5. #6124

    und...

    Zitat von biberli Beitrag anzeigen
    Von Krieg würde ich nicht reden,aber falls sich bei der Wahl am 6.5.
    in Griechenland die extremistischen Kräfte durchsetzen,dann sehe
    ich schwarz für Griechenland und auch für die Eurozone,denn dann
    wird ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone immer wahrscheinlicher und das wiederum könnte zu Kettenreaktionen in anderen EU-
    Ländern der Eurozone führen,die letztendlich auch den Euro zu
    Fall bringen kann!
    ... die Welle rollt. Ihre Prophezeiung hat sich realisiert und das ist erst der Anfang; das Schiff ist am Sinken. Mal schauen, wie lange es geht, bis die "lieben" Politiker reagieren werden oder ob sie einfach nur stur an ihrem Model fest halten werden und alle mit in den Ruin ziehen werden.
  6. #6125

    Ja, bei Teilung in 2 Werteinheiten

    Teilen wir den Euro in 2 Werteinheiten (z.B. Euro-1 u. Euro-2) Wenn der Euro dann noch in allen Euroländern gültig ist, kann man den Wert von einer Zentralbank je nach Leistungsfähigkeit dieser Ländergruppe bewerten lassen.
  7. #6126

    Zitat von onravenwings Beitrag anzeigen
    ... die Welle rollt. Ihre Prophezeiung hat sich realisiert und das ist erst der Anfang; das Schiff ist am Sinken. Mal schauen, wie lange es geht, bis die "lieben" Politiker reagieren werden oder ob sie einfach nur stur an ihrem Model fest halten werden und alle mit in den Ruin ziehen werden.
    So wird es kommen: der Ruin.
    Und wie einfältig die grössenwahnsinnigen deutschen Politiker sind, wird dadurch deutlich: in USA streicht Ford die Urlaube und stellt ein was geht, weil soviel Nachfrage herscht, und in D. gibt es Kurzarbeit. Und die deutsche Politik rennt immer noch den Neoliberalfaschisten nach, weil deren Glaubenskrieger im Parlament und Regierung sitzen.
  8. #6127

    Nein...

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Sie haben nicht erkannt, wie das Ganze zusammenhängt. Dass die Staaten so hoch verschuldet sind, liegt ausschliesslich daran, dass Deutschland diktiert hat, dass in der Bankenkrise niemand zu schaden kommen darf.
    Steigende Staatsverschuldung gibt es nicht erst seit der letzten Finanzkrise… Die Staatsschulden haben sich weltweit auch schon vorher systematisch über Jahrzehnte aufgebaut. Von daher ist die Aussage, Deutschland wäre nun an den Staatsschulden
    der anderen EU Länder „schuld“ etwas weit hergeholt.

    Wie man auf dieses Diktat kommt ist mir auch schleierhaft, wir haben zwar das größte politische und wirtschaftliche Gewicht in Europa, aber alleine hat D auch nichts zu entscheiden.

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Ohne Euro, da bin ich mir sicher, wären mindestens 50% der Banken von der Bildfläche verschwunden. Dass das nicht passiert ist, und dass nun die Staaten deswegen pleite gehen, das hat Europa Deutschland zu verdanken, und ich als Europäer bin deswegen sauer, dass D. da mit drinnen ist.
    Nein. Einfach nein. Auch ohne Euro hätte die Politik die Banken genauso gerettet um einen völligen Systemausfall und Wirtschaftskollaps zu verhindern. Lassen Sie ein paar Großbanken umkippen und die komplette Wirtschaft geht erstmal den Bach hinunter.

    Und das hat nicht unbedingt etwas mit dem Euro zu tun. Wenn eine Bank Totalabschreibungen machen muss, tut das immer weh. Wenn zb griechische Papiere gehalten werden und diese nun wertlos sind ist es insofern egal ob Sie diese in €, DM oder Drachmen gehalten haben, als dass weg einfach weg ist.

    Der Euro hat auch zunächst nichts damit zu tun, dass Staaten sich verschulden. Unsere Staatsschulden sind auch zu D-Mark Zeiten gewachsen.

    Die Volkswirtschaften und besonders die Banken sind miteinander vernetzt, jeder hat beim anderen Investitionen oder Kredite laufen. Und die verschwinden nicht einfach, nur weil sich die Währung ändert.

    Und „wir“ sind so oder so „da mit drinnen“, weil die EU und die Länder der Euro-Zone nun mal unsere Haupt-Handelspartner sind. Egal ob mit oder ohne Euro.
  9. #6128

    Zitat von teherlon Beitrag anzeigen
    Steigende Staatsverschuldung gibt es nicht erst seit der letzten Finanzkrise… Die Staatsschulden haben sich weltweit auch schon vorher systematisch über Jahrzehnte aufgebaut. Von daher ist die Aussage, Deutschland wäre nun an den Staatsschulden
    der anderen EU .....
    Sie sollten eifach mal die Staatsverschuldungen in historischer Reihe ansehen. Dann würdenSie sehen, dass gerade diese Länder ( Ausnahme Griechenland ) unter den Maastrichtkriterien lagen. Nach der Bankenkrise haben die Staaten ( ausser Island) die Schuoldend er Banken und Versicherungen übernommen und exakt das führt zu der Staatsschuldenkrise, und nichts anderes. Un dexakt da kommt Detuschland ins Spiel. Eingeflüstert von Ackermann hat die Kanzlerette postuliert, dass die Bankeinlagen sicher sind, und mit weiteren Massnahmen wurden alle deutschen Banken gerettet. Was natürlich in anderen Ländern zur Nachahmung zwang, denn man ist ja in einem Währngsraum.
    Eben weil wir in einem Währungseaum sind, sind die Banken zu sehr miteinander verbunden, und eben weil der Euro verhindert, das man die eine oder die andere Bank pleitegehen lassen KANN, wurden die STaaten gezwungen - durch das Diktat Deutschlands - die privaten Schulden zu übernehmen. Wobei dies zu Irrtümern führt. Richtig er wäre zu sagen, dass die Banken Renditeversprechen eingegangen sind, und risikoreiche Geschäfte, die dann platzten, eingegangen sind, wurde sie klamm bis hin zur Pleite ( auch die Versicherungen ) es wurden also mit den Rettungsmilliarden die Banken, oder genauer, die Renditen der Anleger bezahlt.
    Ohne den Euro wäre die Nachrricht, dass die griechische Bank XY pleite gegangen sei, nicht mal mehr als einen Dreizeiler wert gewesen. So aber könnte die kleinste griechische Bank das Europäische Bankensystem und damit das Weltbankensystem zum Umfallen bringen. Ohne Euro wären solche Pleiten ohne Widerhall in der Realwirtschaft, weil die Verquickung der banken und der Wirtschaft erst durch den Euro hervorgerufen wurde.
    Der Euro ist auf jeden Fall das politische Pleiteinstrument für ganz Europa.
  10. #6129

    Zitat von teherlon Beitrag anzeigen
    Auch ohne Euro hätte die Politik die Banken genauso gerettet um einen völligen Systemausfall und Wirtschaftskollaps zu verhindern. Lassen Sie ein paar Großbanken umkippen und die komplette Wirtschaft geht erstmal den Bach hinunter.
    Es muss doch mittlerweile dem letzten flathead aufgegangen sein, dass der Kollaps so oder so kommt.
    Je länger man das reinigende Gewitter, mit immer mehr aus heisser Luft geschaffenen Billionen verzögert, desto gewaltiger wird es in naher Zukunft auf uns nieder kommen.


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