Forum: Wirtschaft
Ist der Euro noch zu retten?
Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
- #6110 03.05.2012 08:22 von
Ist der Euro noch zu retten?
Nun, wenn er Recht hat, hat er Recht! Und zu Zeiten der Euroeinführung war Herr Wulff auch noch zu jung - wie viele Deutsche- um den Betrug am deutschen Bürger zu erkennen. Ehrlcih wäre es doch gewesen, eine Wahl durchzuführen und das unterblieb. Nur, weder die SPD - die wäre noch gebefreudiger zu dem sozialistischen Griechenland ohne Finanzbehörden ,dafür mit Kapitalismus in Reinkultur - wer soll uns nun wieder da heraushelfen? Seriöse EZB- Chefs haben ihr Amt nieder gelegt, da das , was die deutsche Regierung macht, nicht verantwortbar ist.
Wir hatten die ehemalige DDR aufzubauen und haben von politischer Seite - alle - bewußt und gewollt - die Menschen dort vergessen aufzuklären. Ein einfaches Beispiel: ein verarbeiteter Beelitzer Mann verkauft Spargel vor Reichelt. Wir kommen ins Gespräch und er erzählt mir, dass der Spargel fest in der Hand von Unternehmern aus dem Rheinland - oder sonstwoher ist. Ich darauf:" Warum haben Sie mit ihrer LPG nicht zu Zeiten der Treuhand den Sprung in die Selbständigkeit gewagt? " Er darauf:" Weil wir das in der DDR nicht gelernt haben." So wäre es die Pflicht von Kohl und Schröder gewesen, die Menschen ein bißchen in Betriebsführung zu unterrichten - wie vor 60 Jahren noch von jedem Taxenfahrer vor der Selbständigkeit , verlangt wurde.
Und ich sehe immer noch keinen Sinn im Euro. Wieso ? Detuschland ist nun verkauft - die meisten Unternehmen - nun auch Schiesser - sidn ausländisch - neue Kartoffln aus Israel? Nein ,Danke! Ich unterstütze meine Landwirtschaftsbetriebe und trotzdem treffe ich solche Esel, die mit erzählen, deutsche Äpfel kauafen sie nicht, weil diese gekühlt werden, sie kaufen nur "frische" australische Äpfel. Mehr an Dofheit- und dann noch von einem Ingenieur - kann wohl nicht kommen. - #6111 03.05.2012 09:22 von
Heute können Sie das sagen ohne belächelt zu werden. Das ist auch nicht ganz richtig. Denn die europäische Vereinigung ist die wichtigste Vorstufe dafür. Aus diesem Grund haben wir in der deutschen Politik Europanationalsozialisten am Werk. Ersetzen Sie mal aus den Reden zu Europa das Wort Europa durch Deutschland. Sie werden verblüfft sein, wie sehr dies doch an den Adolf erinnert.
In allen Regierungsformen, die auf dem Boden von Deutschland ansässig waren ging es nie um die Menschen, sondern immer um die Sache. Um Grenzen, um Religion, um Weltherrschaft um Wettbewerbsfähigkeit, um Europa, um die Schulden etc etc. Die Menschen in D. waren und sind nichts anderes als Kanonenfutter, und ich denke, dass sie das immer bleiben werden, denn zu tief sitzen die ihnen aufoktuierten Ängste. Ja!!!!Deutschland halt zusammen und schweigt, weil die Ängste in den Menschen so tief sitzen. Ein Haufen von vor Angst schlotternden Horden, das ist Deutschland. Ich kann Ihre Aussage, dass es beim Aufwachen krachen wird nicht unterstützen. Es kommt irgendwann wieder ein "Führer" oder eine "Führerkaste" und wird wieder eine neue Angst einführen und die Horden werden hinterherrennen. Selbst wenn die Menschen WISSENm dass sie am Ende der Lebensarbeitszeit nur soviel Rente bekommen, wie wenn sie nicht gearbeitet hätten, würden sie jedem Staat auf deutschem Boden hinterherrennen.
Ich glaube, dass D. grundsätzlich unreformierbar ist.
Das reformierbare Potential spiegelt sich in dem Zulauf der Piratenpartei wider, und das reicht nicht zu irgendwas.
Exilator - #6112 03.05.2012 09:48 von
sollten aber die Menschen weiterkommen ? ist nicht der Preis des sogenannten "Fortschritts" die Abhängigkeit, an der verdient wird ? wenn ich mir mein Lieblingsthema Auto anschaue, vollgestopft mit Elektronik, wo die Werkstatt die Problemlösung ist, und der "gelbe Engel" in der Brusttasche, denn selbst die kleinsten Reparaturen schier unmöglich sind oder so erscheinen, dann bleibt es uns nichts anderes übrig als die Geldbörse zu öffnen... falls da was vorhanden ist... ach ja die alte gute Zeiten ;o) ... und im Internet sind die neuen Verwertungsmethoden schwer im Kommen.
- #6113 03.05.2012 10:48 von
Ja, das ist die Falle, in die wir ständig gelockt werden. Glauben Sie, dass das Zufall ist? Als ich 1998 erstmals ins Internet einloggte, da waren die Teilnehmer noch bereit zu teilen, aber ich sah sofort den heraufschimmernden Ökonomissmus und die Gefahren ( alle, einschl. Staat und Betrüger ) seitdem schütze ich mich und man kann von mir nichts im Internet finden.
Es ist viel zu gefährlich anders im Internet zu erscheinen.
exilator - #6114 03.05.2012 16:06 von
Nee, an Zufall glaube ich nicht, man könnte es als die Reaktion auf die aktuelle Krise bezeichnen, wie im Fall des nichtstattgefundenes Strukturwandels die Geldflut...
Ich will keine neue Geister heraufbeschwören, die sich scheinbar zurückgezogen haben, und der radikalen "neoliberalen" Sekte angehören, denn dies könnte nur Zuspruch der Gruppe gewinnen. Worauf ich mich bezog waren die neuen Formen der Ausbeutung, wie crowdfunding wo man verschiedene komerzielle Projekte mit Hilfe der Fangemeinde verwirklichen kann, noch steckt das in den Kinderschuhen, aber Potenzial ist da. Die Unterstützer werden natürlich nicht am Gewinn beteiligt, höchstens an der "kreativen" Gestaltung, und kleinen Geschenken, schliesslich sollten sie das Produkt konsumieren. Es könnte auch auf die gesellschaftliche Projekte erweitert werden, was auf den ersten Blick positiv erscheinen mag... wie wärs mit, aus aktuellem Anlass, der Gestaltung der EM Spiele Boykottes in der Ukraine, nachdem der Janukowitsch die "Gazprinzessin" in den Knast setzte, und kein Glück hat, ein "lupenreiner Demokrat" zu sein, mit Sitz im Kreml ? Statt Werbebanner könnte man nach weiteren Sponsoren der "orangenen Revolution" Ausschau halten... man könnte da noch weiter gehen, aber das lasse ich lieber an der Stelle sein.
Eine andere Form der Ausbeutung wäre crowdsourcing wie im IBM Fall. - #6115 03.05.2012 17:08 von
Exakt. Wenn ich facebook user wäre, würde ich meinen account sofort löschen, denn - wie Sie sagen - lebt dieses Modell und andere Modelle nur durch die user, und wenn ich als user nicht am Erfolg teilhaben kann, ist das Ganze ein Schwindel. Es ist etwa so, wie wenn VW seine Arbeiter nicht zahlt.
exilator - #6116 03.05.2012 18:13 von
Discover great projects with your friends!
Connect with Facebook.
Schauen Sie her, hier werden Sie fündig Kickstarter - #6117 04.05.2012 09:48 von
Da habts direkt das Feedback für Euren Kurs:
Hier im Original
Car stickers threatening to hang Eurocrats circulate in Brussels - Telegraph
und hier eine Übersetzung:
EU-Beamte sollen sich an eigenen Krawatten erhängen: Stimme Russlands
...und wie weit Ihr schon in Griechenland seids, könnts in Bild-Online auf der Titelseite sehen........reicht das jetzt, oder brauchts noch mehr? - #6118 04.05.2012 10:06 von
Das sind die Vorstufen zum Zustand der Welt nach Kaffka. Keiner weiss was los ist, ausser diesen Machern, aber jedem wird eingeflüstert, was er zu tun hat. Und wehe er tut das nicht, dann steht das in seinem Profil, und wenn das Profil nicht mit den Vorgaben übereinstimmt, kommt man auf die Liste, und wenn man auf der Liste ist, wird man zum Prozess eingeladen........
Jeder starrt auf das Schuldenproblem und die Banken. Aber bald wird es so sein, dass der Fokus auf die Wirtschaft gelent wird, und man wird erkennen müssen, dass die Massnahmen in Euroland nur von absoluten Deppen ausgedacht werden konnten, und man wird sich überlegen, ob das nicht absichtlich so gemacht wurde. Vielleich werden dann die wahren Europäer, die Bürger aufschrecken und das Heft in die Hand nehmen.
"Private sector economic activity in the euro-zone declined at a faster pace than expected in April, according to surveys of purchasing managers in manufacturers and service providers.
That suggests that an economic contraction that began in the final three months of last year, and likely persisted in the first quarter of this year, has continued into the second quarter. - #6119 04.05.2012 18:25 von
Interessante Interpretation... das orwellsche könnte man da auch einbauen.
vielleicht... man übergeht aber lieber zur Tagesordnung, als es im Kontext zu sehen, schauen Sie sich die Blogs an, das schnelllebige und scheinbar neue zieht magisch an, bloss das Verfallsdatum nicht verpassen, um sich Gehör zu verschaffen, die Schlagzeilen haben ihre Wirkung nicht verloren. Es ist wie es ist.
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