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Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
  1. #6100

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Ja, das ist völlig richtig. Die IT-lösungen sind alle durchweg mangelhaft und stören mehr als sie nützen. Meine Tankstelle wurde auf eine IT-lösung umgestellt. Danach konnte mir keiner sagen, wieviel eine Dose Öl kostet. War im Datenbankwust einfach nicht zu finden.

    exilator
    durch solche Lösungsversuche entledigt man sich zusätzlicher Personalkosten, es ist heute gang und gebe dass eine Hilfskraft alles erledigt, nicht nur tanken, was nur ganz nebensächlich geworden ist, denn um zu tanken, braucht man inzwischen gar kein Personal, einfach Scheinchen rein, und schon sind Sie bedient.
  2. #6101

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    Nun es geht um Strukturwandel, ... Fortschritt ?
    Naja, wie man es halt sieht? Wenn Sie die Vernichtung bestimmter Arbeitsplätze meinen? Ja!
    Wenn Sie die Entstehung neuer Arbeitsplätze meinen? Ja!

    Ich verstehe unter Strukturwandel in der Politik folgendes:

    (das ist jetzt nur ein Beispiel)
    Stellen Sie sich vor, dass es eine atlantisch-europäische Partei gibt, von mir aus KopiererMichel. Diese Partei KopiererMichel gibt es in allen Ländern der EU-Zone. Jetzt haben die einen Parteitag und stimmen pro oder kontra der Ladenschlusszeiten (rund um die Uhr) ab. Das machen die über das Internet.
    Das gleiche macht die gaullistisch-europäische Partei KnusperBaguette, die feministisch-europäische Partei CO2-Zicke und sonstige.
    Ich denke, dass wir die Parteien, so wie wir sie heute kennen, in Zukunft nicht mehr sehen werden.

    Darum ging es mir in aller erster Linie. Für diese Art von Struckturwandel ist das Inter(Intra)-net absolut dienlich. Es ist ein Werkzeug, man muss es halt zu nutzen wissen.
  3. #6102

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    ...mit Deutschland in einem gemeinsamen Europa zu sein, ist nicht gerade der Wunschtraum der Völker in Europa.

    exilator
    andererseits sollte man auch die Deutschen verstehen -gerade für diejenigen von uns, die den Abstieg Deutschlands für die Herstellung der Konkurrenzfähigkeit ins Prekariat vollzogen haben. Diesen Menschen ist nicht zu vermitteln, dass ausgerechnet sie wieder dafür bluten sollen, weil in anderen europäischen Ländern keine Reformen durchsetzbar sind und munter die Staatshaushalte saniert werden. Dann muss der Franzose halt auch mit 67 in die Rente.
  4. #6103

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    ... weil in anderen europäischen Ländern keine Reformen durchsetzbar sind und munter die Staatshaushalte saniert werden. Dann muss der Franzose halt auch mit 67 in die Rente.
    ...und genau das ist der Knackpunkt.

    Nehmen Sie meine letzten 2 Beiträge, dann kommen Sie zu folgendem Ergebnis:
    bei transeuropäischen Entscheidungen durch transeuropäische Parteien gehen halt entweder alle mit 62 oder alle 67 in die Rente. Dahin muss die Politik kommen......und das sollte schnell gehen.

    Denn die Zeit läuft gegen diejenigen, die Europa weiterhin als ihre Heimat sehen. Entweder Sie bewegen die politische Struktur Europas in diese Richtung oder Sie werden in den nächsten Jahren wieder einen Krieg erleben.
  5. #6104

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Naja, wie man es halt sieht? Wenn Sie die Vernichtung bestimmter Arbeitsplätze meinen? Ja!
    Wenn Sie die Entstehung neuer Arbeitsplätze meinen? Ja!

    Ich verstehe unter Strukturwandel in der Politik folgendes:

    (das ist jetzt nur ein Beispiel)
    Stellen Sie sich vor, dass es eine atlantisch-europäische Partei gibt, von mir aus KopiererMichel. Diese Partei KopiererMichel gibt es in allen Ländern der EU-Zone. Jetzt haben die einen Parteitag und stimmen pro oder kontra der Ladenschlusszeiten (rund um die Uhr) ab. Das machen die über das Internet.
    Das gleiche macht die gaullistisch-europäische Partei KnusperBaguette, die feministisch-europäische Partei CO2-Zicke und sonstige.
    Ich denke, dass wir die Parteien, so wie wir sie heute kennen, in Zukunft nicht mehr sehen werden.

    Darum ging es mir in aller erster Linie. Für diese Art von Struckturwandel ist das Inter(Intra)-net absolut dienlich. Es ist ein Werkzeug, man muss es halt zu nutzen wissen.
    Sie müssen das aber in Verhältnis setzen, wieviele Arbeitsplätze dadurch geschaffen wurden, wieviele vernichtet... dann sehen Sie unterm Strich, Fortschritt oder Rückschritt, aber da Innovation kein Rückschritt kennt, gibt es wohl Fortschritt... wer glaubt wird selig.

    Schön und gut, nur was momentan stattfindet, ist eher das Gegenteil, beide Beispiele habe ich erwähnt, und es ist zu befürchten, dass es eher zunimmt als zurückgeht, denn Deutschland gilt in der Hinsicht als "rückständig", und es nimmt ersteinmal Fahrt. Hoffentlich irre ich mich...
  6. #6105

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    Sie müssen das aber in Verhältnis setzen, wieviele Arbeitsplätze dadurch geschaffen wurden, wieviele vernichtet... dann sehen Sie unterm Strich, Fortschritt oder Rückschritt, aber da Innovation kein Rückschritt kennt, gibt es wohl Fortschritt... wer glaubt wird selig.
    ...
    Ich denke, dass wir seit dem Übergreifen der Krise auf Spanien vor dem Beginn einer neuen Weltwirtschaftskrise stehen. In Griechenland wurden binnen 2 Jahren ein Großteil des Mittelstandes ausradiert bzw. obdachlos. Griechenland befindet sich in einer schweren Depression auf den Weg in eine Deflation und eines Erstarken des Nationalsozialismus.

    Leute............wenn wir so weitermachen gibt es Krieg. Ist Euch das klar?
  7. #6106

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    durch solche Lösungsversuche entledigt man sich zusätzlicher Personalkosten, es ist heute gang und gebe dass eine Hilfskraft alles erledigt, nicht nur tanken, was nur ganz nebensächlich geworden ist, denn um zu tanken, braucht man inzwischen gar kein Personal, einfach Scheinchen rein, und schon sind Sie bedient.
    Ja, aber der Kern der Sache ist doch, dass ich das Öl nicht kaufen konnte. Und das ist so, selbst im kleinsten Webshop: die IT-lösungen sind oft kontraproduktiv.
    Früher gab es die Atomtechnik, die nicht menschengerecht war und ist, und alles, was mit IT und Internet zusammenhängt ist ebenfalls nicht mehscnehngerecht. Alle Lösungen, die keine Fehler zulassen, sind niciht menschengerecht. Menschengerecht ist, dass Menschen Fehler machen, ja machen müssen um weiterzukommen. IT- und Internetlösungen sind hier ein absoluter Rückschritt. Und was die Sicherheit anbelangt, so warte ich auf den ersten richtigen Hackerangriff auf die USA, denn dann habe ich meine Wette gewonnen, die da lautet: ich erlebe es noch, dass das Internet abgeschafft wird.

    exilator
  8. #6107

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Naja, wie man es halt sieht? Wenn Sie die Vernichtung bestimmter Arbeitsplätze meinen? Ja!
    Wenn Sie die Entstehung neuer Arbeitsplätze meinen? Ja!

    Ich verstehe unter Strukturwandel in der Politik folgendes:

    (das ist jetzt nur ein Beispiel)
    Stellen Sie sich vor, dass es eine atlantisch-europäische Partei gibt, von mir aus KopiererMichel. Diese Partei KopiererMichel gibt es in allen Ländern der EU-Zone. Jetzt haben die einen Parteitag und stimmen pro oder kontra der Ladenschlusszeiten (rund um die Uhr) ab. Das machen die über das Internet.
    Das gleiche macht die gaullistisch-europäische Partei KnusperBaguette, die feministisch-europäische Partei CO2-Zicke und sonstige.
    Ich denke, dass wir die Parteien, so wie wir sie heute kennen, in Zukunft nicht mehr sehen werden.

    Darum ging es mir in aller erster Linie. Für diese Art von Struckturwandel ist das Inter(Intra)-net absolut dienlich. Es ist ein Werkzeug, man muss es halt zu nutzen wissen.
    Und anonymous bestimmt, wer die Abstimmung gewinnt. Das sind Luftschlösser, die nie stattfinden werden. Die Egomanen müssten ja ihre Werkszeuge aus der Hand geben.


    exilator
  9. #6108

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    andererseits sollte man auch die Deutschen verstehen -gerade für diejenigen von uns, die den Abstieg Deutschlands für die Herstellung der Konkurrenzfähigkeit ins Prekariat vollzogen haben. Diesen Menschen ist nicht zu vermitteln, dass ausgerechnet sie wieder dafür bluten sollen, weil in anderen europäischen Ländern keine Reformen durchsetzbar sind und munter die Staatshaushalte saniert werden. Dann muss der Franzose halt auch mit 67 in die Rente.
    Ich glaube, Sie haben nicht erkannt, wie das Ganze zusammenhängt. Dass die Staaten so hoch verschuldet sind, liegt ausschliesslich daran, dass Deutschland diktiert hat, dass in der Bankenkrise niemand zu schaden kommen darf. In der Eurozone haben deswegen die Staaten die Schulden der Banken übernommen. Die Schulden der Banken sind die Renditen der Anleger. Das war falsch. Man kann zum Euro stehen wie man will, aber man muss immer sehen, dass die Gemeinschaftswährung eines nicht ist: flexibel. D.h. Länder, die keine solche drecksackhaften Entscheidungen treffen wollen wie D. sie gefasst hat, mit der Agenda 2010 und den Gesetzen des Verbrechers Hartz, nicht in der Lage sind die Währung der wirklichen Lage eines landes einzustellen. Sie wollen mir doch nicht sagen, dass die Loh- und Rentendumpingorgien Deutschlands auf ganze Europa umgesetzt werden soll? In anderen Ländern steht eben der Mensch im Mittelpunkt. Was das Spardiktat der Deutschen in Europa anrichtet kann man ja nun sehen.
    Ohne Euro, da bin ich mir sicher, wären mindestens 50% der Banken von der Bildfläche verschwunden. Dass das nicht passiert ist, und dass nun die Staaten deswegen pleite gehen, das hat Europa Deutschland zu verdanken, und ich als Europäer bin deswegen sauer, dass D. da mit drinnen ist.

    exilator
  10. #6109

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass wir seit dem Übergreifen der Krise auf Spanien vor dem Beginn einer neuen Weltwirtschaftskrise stehen. In Griechenland wurden binnen 2 Jahren ein Großteil des Mittelstandes ausradiert bzw. obdachlos. Griechenland befindet sich in einer schweren Depression auf den Weg in eine Deflation und eines Erstarken des Nationalsozialismus.

    Leute............wenn wir so weitermachen gibt es Krieg. Ist Euch das klar?
    Ja, das war schon vor 2 Jahren klar, und das habe ich auch geschrieben. Manche haben gelacht, und sind nun völlig sprachlos geworden.

    exilator


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