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Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
  1. #6090

    Zitat von tao chatai Beitrag anzeigen
    Gerade Baroness Thatcher hat die Euro Politik als zu starr kritisiert und genau auf die Unfleksibilitaet die nun eintraf hingewiesen und aufmerksam gemacht.Sie bringen hier eine gaz billige Verdrehung der Tatsachen.Wenn Europa eine gemeinsame Wahrung haben will, so muss sie flexibel sein.
    Das Gleiche gilt in der Unflexibilitaet der Rechtsprechung in Festland Europa.Rechtsprechung nach napoleonischem und ropemischem Recht ist von vorgestern,Common Law aus der Magna Charta Libertatum der Englaender ist auch hier up to day und viel flexibler.
    Ausserdem praktiziert fast die Rechtssprechung des gesammten Rest der Welt die Common Law.Natuerlich ist es fuer die Machthaber vor allem in Berlin und Paris einfacher mit roemisch napoleonischem Recht das Volk zu versklaven und zu unterdruecken.
    Bruessel muss weg und Europa in Freiheit aus London verwalted werden.
    EIne völlig neue Facette ......hört sich für mich an wie: China muss weg und von Taiwan aus verwaltet werden. Endlich sind wir und einig, dass Europa ( ich hoffe Sie meinen Eiroland ) weg muss.


    exilator
  2. #6091

    Innovation löst Fortschritt ab....

    Zitat von Patrik74 Beitrag anzeigen
    Weder reines Sparen, noch reines Geldfluten wird uns retten. Wir probieren beides und beides scheitert. Wenn man reales Wachstum will, muss man letzlich die reale Produktivität erhöhen. Die rein monetären Ansätzen helfen nicht weiter. Solange die strukturellen Probleme nicht angegangen werden - und das werden sie nicht - ist der Euro dem Tode geweiht.
    stimmt, und es wird uns viel mehr vorgegaukelt, als es uns lieb ist - Sichwort Innovation «Innovativ» ist das neue «neu» (Hintergrund, Wissenschaft, NZZ Online)
    Ich würde es um die IT-Branche erweitern, die uns nachweislich kein Fortschritt bringt.
  3. #6092

    Zitat von Patrik74 Beitrag anzeigen
    ...Produziert man aber nicht mehr, weil man die Produktivität nicht erhöht, bedeutet das im Ergebnis nur, dass mehr Güter das Land verlassen und weniger reinkommen - man verschlechtert also die ale Güterversorgung des Volkes.
    ...
    Es wird wohl nur ein Schuldenschnitt durch Streichung der Guthaben helfen.
  4. #6093

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    stimmt, und es wird uns viel mehr vorgegaukelt, als es uns lieb ist - Sichwort Innovation «Innovativ» ist das neue «neu» (Hintergrund, Wissenschaft, NZZ Online)
    Ich würde es um die IT-Branche erweitern, die uns nachweislich kein Fortschritt bringt.
    Ja, das ist völlig richtig. Die IT-lösungen sind alle durchweg mangelhaft und stören mehr als sie nützen. Meine Tankstelle wurde auf eine IT-lösung umgestellt. Danach konnte mir keiner sagen, wieviel eine Dose Öl kostet. War im Datenbankwust einfach nicht zu finden.

    exilator
  5. #6094

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    ...Die IT-lösungen sind alle durchweg mangelhaft und stören mehr als sie nützen. ...
    Das mag in Einzelfällen so sein, dass IT-Lösungen ineffizient arbeiten. Das liegt aber daran, dass bei der Planung und Umsetzung in semantische Datenmodelle bereits Fehler begangen wurden, sozusagen ein logisches Problem. Es kann aber auch Komplikationen am Frontend für den User wegen Unfreundlichkeiten im Handling geben.

    Würden IT-Lösungen nicht der Vernetzung dienen, würden Sie aber auch nicht an einem Feiertag morgens gegen 8.00h vor dem Computer sitzen und in einem Forum Beiträge einstellen, die dann wiederum von anderen gelesen und beantwortet werden.
  6. #6095

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    ...
    Würden IT-Lösungen nicht der Vernetzung dienen, würden Sie aber auch nicht an einem Feiertag morgens gegen 8.00h vor dem Computer sitzen und in einem Forum Beiträge einstellen, die dann wiederum von anderen gelesen und beantwortet werden.
    ...diese Form der Demokratie wird in den nächsten Jahrzehnten letztlich nötig sein, um Probleme zu lösen. Es werden Standpunkte auf Plattformen gebündelt werden müssen, die dann letztlich zu einem Beschluss führen und dann durch Parteien, die europaweit vertreten sind (und nicht nur in einzelnen Staaten), von jedem Mitgliedsstaat aus wählbar sind. Das ist ein vereintes Europa, mit europäischen Bürgern, europäischen Gedanken und auch europäischem Handeln.

    Bis das aber soweit sein wird, bedarf es noch einer richtigen Krise. Denn anders ist der Mensch (als Masse) nicht lernfähig. Das ist richtig harte Pionierarbeit, weil es genügend Andersdenkende gibt, die von ihrem Anspruchsdenken und Wertevorstellungen nicht abrücken wollen und glauben, die Welt mit ihrer dogmatischen Theorie weiterhin beglücken zu müssen.

    Die Selbstzerstörung ihrer eigenen Geldsysteme ist nur das Sinnbild des eigentlichen Problems.
  7. #6096

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Das mag in Einzelfällen so sein, dass IT-Lösungen ineffizient arbeiten. Das liegt aber daran, dass bei der Planung und Umsetzung in semantische Datenmodelle bereits Fehler begangen wurden, sozusagen ein logisches Problem. Es kann aber auch Komplikationen am Frontend für den User wegen Unfreundlichkeiten im Handling geben.

    Würden IT-Lösungen nicht der Vernetzung dienen, würden Sie aber auch nicht an einem Feiertag morgens gegen 8.00h vor dem Computer sitzen und in einem Forum Beiträge einstellen, die dann wiederum von anderen gelesen und beantwortet werden.
    Hier ist kein Feiertag, und ich dachte bei IT-lösungen an Unternehmenssoftware und nicht an ein einfaches Forum


    exilator
  8. #6097

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    ...diese Form der Demokratie wird in den nächsten Jahrzehnten letztlich nötig sein, um Probleme zu lösen. Es werden Standpunkte auf Plattformen gebündelt werden müssen, die dann letztlich zu einem Beschluss führen und dann durch Parteien, die europaweit vertreten sind (und nicht nur in einzelnen Staaten), von jedem Mitgliedsstaat aus wählbar sind. Das ist ein vereintes Europa, mit europäischen Bürgern, europäischen Gedanken und auch europäischem Handeln.

    Bis das aber soweit sein wird, bedarf es noch einer richtigen Krise. Denn anders ist der Mensch (als Masse) nicht lernfähig. Das ist richtig harte Pionierarbeit, weil es genügend Andersdenkende gibt, die von ihrem Anspruchsdenken und Wertevorstellungen nicht abrücken wollen und glauben, die Welt mit ihrer dogmatischen Theorie weiterhin beglücken zu müssen.

    Die Selbstzerstörung ihrer eigenen Geldsysteme ist nur das Sinnbild des eigentlichen Problems.
    Derzeit sind die Drecksäcke auf Europa fixiert, aber die Drecksäcke, die gegen Europs sind, formieren sich. Und - ganz offen gesprochen - mit Deutschland in einem gemeinsamen Europa zu sein, ist nicht gerade der Wunschtraum der Völker in Europa.

    exilator
  9. #6098

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Hier ist kein Feiertag, und ich dachte bei IT-lösungen an Unternehmenssoftware und nicht an ein einfaches Forum


    exilator
    Ein Forum ist nur ein winziger Teil einer Lösung. Anspruchsvoller wird es natürlich, wenn ich in Ihrem Kühlschrank über Intranet vom entferntesten Punkt der Erde über Satellit die Temperatur einstelle.
  10. #6099

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Ein Forum ist nur ein winziger Teil einer Lösung. Anspruchsvoller wird es natürlich, wenn ich in Ihrem Kühlschrank über Intranet vom entferntesten Punkt der Erde über Satellit die Temperatur einstelle.
    Nun es geht um Strukturwandel, dass von der Branche ausgehen soll, und was von manch einem begeistert aufgenommen wurde, tatsächlich handelt es sich wie Sie es beschreiben um eine Innovation, die kein Rückschritt kennt. Ein Strukturwandel wurde damit nicht erzeugt, es sei denn im negativen Sinne. Darüber hinaus findet crowdfunding und crowdsourcing den Einzug in die digitalisierte Welt... Fortschritt ?








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