Forum: Wirtschaft
Ist der Euro noch zu retten?
Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
- #6080 13.04.2012 16:37 von
Ist die Demokratie noch zu retten
Ich fuerchte ernsthaft um beides.
Pressefreiheit ist schon geopfert ich wandel mal den witz etwas ab
Kommt Göbbels 2012 zum Spiegel absolut begeistert "wie habt ihr das nur geschafft ohne Kz"
beobachtet man die deutsche Presselandschaft der letzten Monate kann man diese Witzfrage aber wirklich auf alles anwenden.
Eurokrise findet nicht mehr statt bis zum letzten Buchstaben ins grosse Finale.
gruss Birgit - #6081 14.04.2012 09:11 von
Und nun werden die Parlamentarier die Redfreiheit im Bundestag weiter einschränken. Die DDR 2, von der ich vor Jahren bereits schrieb ist Fakt geworden. Wer in der DDR 1 sozialisiert wurde, der kann wohl nicht anders als in einer Diktatur zurechtkommen. Die Internationalisten ( früher Kommunisten und Sozialisten, heute gehören auch die Grünen und die CDU dazu ) sind nichts weiter als Europanazis und Eurofaschisten unter dem Mäntelein des Friedens und der Freiheit. Deren Freiheit ist aber nur mit einer Diktatur am Ende machbar.
exilator - #6082 14.04.2012 20:25 von
Ich glaub es geht schon wieder los...
...das kann doch wohl nicht wahr sein!
Wie vorhersehbar!Zitat von WIWO
Jauchzet, frohlocket. Schade nur, dass ausgerechnet griechische Millionäre letzthin in Deutschland auf Einkaufstour gegangen sind.Für Bürger und Unternehmen lohnt es sich daher nicht mehr, Geld bei Banken oder in Staatsanleihen anzulegen. Stattdessen stecken sie es in den Kauf von Konsumartikeln, in Immobilien oder in neue Maschinen und Anlagen. Am Immobilienmarkt hat der Boom bereits sichtbare Spuren hinterlassen. Die Preise für Eigenheime sind nach Angaben der Bundesbank in den vergangenen beiden Jahren um insgesamt acht Prozent gestiegen.
Na, dann ist ja alles in Butter ;-)Zitat von SWR
So langsam und allmählich macht es wohl die Runde. Jetzt muss sich nur noch folgende Erkenntnis durchsetzen:Zitat von WIWO
Bin mal gespannt, wann der Cent endlich fällt. Zwischenzeitlich gönn' ich mir ein Snickers...Deutschland wird viel bluten für den Euro. - #6083 23.04.2012 09:27 von
Der Abgesang hat begonnen:
Dutch Discussions on Cuts Collapse - WSJ.com - #6084 27.04.2012 18:45 von
Hallo Patrik!
Welchen Cent meinen Sie denn jetzt? ;-)
Also der kanadische Cent ist in der Tat gefallen (der Inflation zum Opfer):
Abschaffung der Ein-Cent-Münze: Kanada ist bald "penniless" - SPIEGEL ONLINE
Jetzt steht man in Euro-Land also vor der Weggabelung: weiterhin Austeritätspolitik oder High-Speed-Druckerpresse mit "Konjunkturprogrammen" für die Schuldensünder.
Sie und ich wissen, dass natürlich reine Austerität bei einer Einheitswährung scheitern muss, weil die betreffenden Staaten nicht massiv abwerten können, um auf längere Sicht wieder konkurrenzfähig zu werden. So wird das Elend in der Tat zementiert.
Mutti steht also wirklich bald alleine auf weiter Flur, wenn sogar die "Spitzenökonomen" ihre keynesianischen Gesänge anstimmen:
Nobelpreisträger Paul Krugman: Wie der Euro gerettet werden kann
und
: Europa steuert auf
Nur von Roubini habe ich hier noch nichts Neues gelesen, oder habe ich etwas verpasst?
Merkel wird sich natürlich früher oder später dem Druck der Sparunwilligen beugen, und dann darf endgültig Super-Mario ran. Fluten wir also die Südschiene mit frisch gedrucktem Geld (=Schulden) und kurbeln das Wachstum an! Hoch leben die Konjunkturprogramme! - #6085 27.04.2012 22:28 von
Rette sich, wer kann!
Weder reines Sparen, noch reines Geldfluten wird uns retten. Wir probieren beides und beides scheitert. Wenn man reales Wachstum will, muss man letzlich die reale Produktivität erhöhen. Die rein monetären Ansätzen helfen nicht weiter. Solange die strukturellen Probleme nicht angegangen werden - und das werden sie nicht - ist der Euro dem Tode geweiht.
Die Abwertung ist nur eine Scheinlösung, da sie die reale Kaufkraft der Bevölkerung senkt. Man kann zwar mehr exportieren, ab dafür weniger importieren. Produziert man aber nicht mehr, weil man die Produktivität nicht erhöht, bedeutet das im Ergebnis nur, dass mehr Güter das Land verlassen und weniger reinkommen - man verschlechtert also die ale Güterversorgung des Volkes.Sie und ich wissen, dass natürlich reine Austerität bei einer Einheitswährung scheitern muss, weil die betreffenden Staaten nicht massiv abwerten können, um auf längere Sicht wieder konkurrenzfähig zu werden. So wird das Elend in der Tat zementiert.
Die "Keynesianer" haben den Politikern erst die Argumente zur Dauerverschuldung geliefert, indem sie permanent unterstellen, dass man sich in einer Wirtschaftskrise mit unausgelasteten Kapazitäten befände, die ein Deficit spending erforderlich macht. Aktuell befinden sich viele Länder tatsächlich in einer solchen Situation, nur leider haben sie ihr Pulver in der Vegangenheit schon verschossen.Mutti steht also wirklich bald alleine auf weiter Flur, wenn sogar die "Spitzenökonomen" ihre keynesianischen Gesänge anstimmen:
Nobelpreisträger Paul Krugman: Wie der Euro gerettet werden kann
und
: Europa steuert auf
Nur von Roubini habe ich hier noch nichts Neues gelesen, oder habe ich etwas verpasst?
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: „Machd doch eiern Drägg alleene!“Merkel wird sich natürlich früher oder später dem Druck der Sparunwilligen beugen, und dann darf endgültig Super-Mario ran. Fluten wir also die Südschiene mit frisch gedrucktem Geld (=Schulden) und kurbeln das Wachstum an! Hoch leben die Konjunkturprogramme!
Europa ist einfach kein optimaler Währungsraum, weil die Volkswirtschaften zu unterschiedlich sind. Wir sollten diese Chimäre schlachten, bevor sie uns frisst! - #6086 28.04.2012 03:43 von
So ein absoluter Stuss
Gerade Baroness Thatcher hat die Euro Politik als zu starr kritisiert und genau auf die Unfleksibilitaet die nun eintraf hingewiesen und aufmerksam gemacht.Sie bringen hier eine gaz billige Verdrehung der Tatsachen.Wenn Europa eine gemeinsame Wahrung haben will, so muss sie flexibel sein.
Das Gleiche gilt in der Unflexibilitaet der Rechtsprechung in Festland Europa.Rechtsprechung nach napoleonischem und ropemischem Recht ist von vorgestern,Common Law aus der Magna Charta Libertatum der Englaender ist auch hier up to day und viel flexibler.
Ausserdem praktiziert fast die Rechtssprechung des gesammten Rest der Welt die Common Law.Natuerlich ist es fuer die Machthaber vor allem in Berlin und Paris einfacher mit roemisch napoleonischem Recht das Volk zu versklaven und zu unterdruecken.
Bruessel muss weg und Europa in Freiheit aus London verwalted werden. - #6087 28.04.2012 07:29 von
- #6088 28.04.2012 11:19 von
- #6089 30.04.2012 16:53 von
Innovation löst Fortschritt ab....
stimmt, und es wird uns viel mehr vorgegaukelt, als es uns lieb ist - Sichwort Innovation «Innovativ» ist das neue «neu» (Hintergrund, Wissenschaft, NZZ Online)
Ich würde es um die IT-Branche erweitern, die uns nachweislich kein Fortschritt bringt.
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