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Ist der Euro noch zu retten?

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik meldete sich Bundespräsident Wulff in der Euro-Krise zu Wort: Vor einer Gruppe Nobelpreisträger rügte er die Strategie von Spitzenpolitikern und Währungshütern. Hat er Recht? Ist der Euro überhaupt noch zu retten?
  1. #4770

    Zitat von Rosbaud Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar nicht, wo die Wagenknecht „blutleer“ sein soll, aber wenn das Ihre Meinung ist, bitte sehr. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Lafontaine mit einer Stalinistin … nein … wirklich nicht. ;-)



    Etwas wolkig formuliert, aber ich interpretiere Ihre Ausführungen in der Richtung, dass Sie einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz wollen. Wenn das richtig ist, müssten Sie eigentlich auch zum Keynesianer werden.
    Na gut, ich glaube an den Wandel der Wagenknecht bis zum Beweis des Gegenteils.
    Selbstverständlich bin ich ein Keynesianer. Anders kann Wirtschaft nicht funktionieren. Wer allerdings Keynes verballhornt und dann behauptet, es würde nicht funktionieren, ist wirklich nicht ernst zu nehmen.

    rolli
  2. #4771

    Zitat von axstein Beitrag anzeigen
    o.k., lieber Rosbaud, Spaß beiseite! Richard A. Werners Thesen sind im Gegensatz zu Sahrah W's widersprüchlicher Argumentation bei der Vergabe von Banklizenzen an den Euro-Rettungsschirm , die ich meinerseits kritisiert habe, durchaus diskussionswürdig und auch weiterführend. Für mich ist ganz entscheidend, dass er nicht pauschal einer Kredit- bzw. Geldschöpfung das Wort redet, sondern Bedingungen einzieht (z.B. im Bereich Konsum). Dazu dieser kurze link :Geldpolitik: Die Notenbanken sind nicht machtlos | Wirtschaft | ZEIT ONLINE


    Nö, eigentlich habe ich kein Problem mit der Definition des Begriffs "Freiheit" und der Aussage, dass dieser mit "-mus" im Prinzip wenig zu tun hat. Vor allem dann, wenn Lafontaine schreibt: „Der zentrale Wert, für den die Linke eintritt, ist die Freiheit, ist das Recht aller Menschen, ihr Leben selbst zu bestimmen.“
    Richtig müsste es meiner Ansicht nach heißen: „…ist das Recht jedes Menschen, sein Leben selbst zu bestimmen.“ Aber Lafontaine denkt offenbar als "demokratischer Sozialist" ausschließlich kollektiv: Alle Menschen sollen ihr Leben selbst bestimmen. Wahrscheinlich in einer kollektiven Entscheidung. Und was ist, wenn die Menschen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie ihr Leben aussehen soll? Und ist die Freiheit, sein Leben selbst zu bestimmen, immer nur dann verwirklicht, wenn man sich materiell keine Sorgen machen muss. Und umgehrt: Ist materielle Sicherheit die Gewähr dafür, sein Leben selbst zu bestimmen? Eine doch recht enge Sichweise von Freiheit. Auch hier ein link zur Auseinandersetzung mit Lafos Artikel im Tagesspiegel, der zwar nicht voll meine Meinung wiedergibt, aber doch über weite Strecken:Oskar Lafontaine: Sozialistisches Neusprech - Henning Lindhoff - eigentümlich frei.
    Es gilt egal ob in der Menschheit, der Gesellschaft, der Wirtschaft: solange ein Drecksack da ist, müssen sich alle anderen als Drecksäcke verhalten. Die Antwort auf diese Tatsache waren die 10 Gebote. Es geht nur kollektiv oder garnicht. Wenn Sie mit Freiheit meinen dass in einem Gebilde aus Menschen jeder so frei ist, dass er die Späre des anderen nicht stört, solange bin ich bei ihnen. Die andere Freiheit ist immer die Freiheit der Drecksäcke.

    rolli
  3. #4772

    Das ist 20. Jahrhundert

    Zitat von Rosbaud Beitrag anzeigen
    Sie mäandern ziemlich planlos herum, nach links, nach rechts,
    Sie verstehen nicht, dass der Dipol ihrer Weltanschauung für mich absolut bedeutungslos ist.

    Ihr Denken muss im Lagerwahlkampf der 70er hängengeblieben sein. Mein Dipol lautet "nützlich" oder "schädlich", und da keines ihrer Lager die Weisheit gefressen hat, können sie meine Argumente nicht einordnen. Überspringen sie doch einfach mal vier Jahrzehnte und kommen sie in der Gegenwart an.

    die Reichen sollen bluten, für „Gutmenschen mit „warmem Herzen“ haben Sie nichts übrig, die EWU soll aufgelöst, die Staatsschulden einfach „abgeschrieben“, die Einkommenssteuer abgeschafft werden. Sie veranstalten einen ziemlichen Wirbel, man weiß nicht so recht, wie man bei Ihnen dran ist,
    Jedenfalls nicht bei "links" und "rechts" oder welche anderen Schlagworte des vergangenen Jahrhundert sie gerne verwenden wollen; ebensowenig wie ich fanatischer Anhänger irgendeines "-ismus" bin - obwohl ich viel für den Liberalismus übrig habe - noch eine Neigung zum Personenkult habe.

    Ich erlaube mir, eine eigene Meinung zu entwickeln; vielleicht haben sie auch mit diesem Konzept Schwierigkeiten - daher wohl ihre Nähe zu den Erben eines totalitären Systems.

    und dann kommt die Quintessenz Ihrer Fleißaufgaben: Und man weiß wieder, mit wem man es zu tun hat: mit einem Marktgläubigen!
    Verwenden sie bitte keine Worte und Konzepte, deren Bedeutung sie nicht verstehen.

    Nee, wie meinte Joseph Stiglitz: „Der Fall der Wall Street ist für den Marktfundamentalismus das, was der Fall der Mauer für den Kommunismus war.“
    Mag sein, aber erstens glaube ich nicht, dass sie zu Lebzeiten noch in den Genuss kommen werden, diesen zu erleben, und zweitens bin ich alles andere als ein Fundamentalist - aber das Konzept verstehen sie wahrscheinlich auch nicht.
  4. #4773

    ttt

    Zitat von Patrik74 Beitrag anzeigen

    Ähnlich wie die fünf deutschen Automobilmarken sind die Zentralbanken am Geldmarkt die "Platzhirsche" und haben einen gewissen Einfluss auf das Angebot und das Preisniveau, die "Kontrolle" haben sie aber verloren.
    da bin ich es mir nicht so sicher ob DIE kontrolle verlorengegangen ist.... der schwarze peter wird herumgereicht. Sie sehen ja wie sich die Grabenkämpfe, hie und da, gestalten.... der böse staat vs. die bösen finanzmärkte. Der Hund liegt woanders begraben. Es ist die "Kontrolle" die sich verselbstständigt hat...
  5. #4774

    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Es gilt egal ob in der Menschheit, der Gesellschaft, der Wirtschaft: solange ein Drecksack da ist, müssen sich alle anderen als Drecksäcke verhalten. Die Antwort auf diese Tatsache waren die 10 Gebote. Es geht nur kollektiv oder garnicht. Wenn Sie mit Freiheit meinen dass in einem Gebilde aus Menschen jeder so frei ist, dass er die Späre des anderen nicht stört, solange bin ich bei ihnen. Die andere Freiheit ist immer die Freiheit der Drecksäcke.

    rolli
    Guten Abend Rolli, ich gehe mal davon aus, dass Sie sich natürlich nicht zu den "Drecksäcken" zählen, Ihren Bruder nicht, Ihre Schwester nicht, Ihre Kinder nicht, ihre Eltern nicht. Bei mir ist es auch so! Wir sind also schon mal die Guten, also schon eine ganze beachtliche Menge von "Nicht-Drecksäcken"= Guten. Das lässt doch für die Freiheit ein Fünkchen Hoffnung, oder?
  6. #4775

    Vernünftiges

    Auch hier Vernünftiges:

    "Die alte Sichtweise, dass Stabilisierung der Verbraucherpreise ausreicht, um wirtschaftliche Stabilität zu sichern, ist diskreditiert", sagt Moritz Schularick von der FU Berlin.
    Vielleicht sollte auch die Asset-Inflation kontrolliert werden, die ist nämlich heutzutage Quelle der Exzesse, ist aber im Moment nicht als Ziel definiert.

    Ökonom Werner führt dieses Versagen der Monetaristen und Zentralbanker auf einen Denkfehler zurück: "Es wird so getan, als ob es für Wachstum und Stabilität gleichgültig wäre, wofür Geld und Kredit verwendet werden, aber das stimmt nicht." Mit dem Verwendungszweck stehen und fallen die ökonomischen Effekte des Kredits.
    Sehr vernünftiger Einwand!

    Fließt das Geld in neue Unternehmensinvestitionen, sorgt es dafür, dass mehr Güter und Dienstleistungen produziert werden - dabei entsteht Einkommen, mit dem der Kredit zurückgezahlt werden kann. Geht der Kredit an Konsumenten, steigert er vor allem die Konsumnachfrage und allenfalls indirekt die Produktion. Dann sind die Inflationsgefahren höher als bei Darlehen an Unternehmen.
    Interessant, wofür sollte der Staat also sein (geliehenes) Geld verwenden, Investitionen oder Sozialtransfers?

    Noch bedenklicher sind Kredite für Spekulationen, also solche an Finanzinvestoren und Immobilienkäufer. Sie treiben nicht die Verbraucherpreise in die Höhe, sondern die Preise für Aktien, Immobilien und andere Vermögenswerte.
    Heureka! Womit wir wieder beim Thema Kontrolle der Asset-Inflation wären. Steigt der Wert bestimmter Kapitalanlagen "zu stark", dann muss die Zentralbank gegensteuern.

    Wenn Kredite für Investitionen stark steigen, könne die Notenbank das gelassen sehen. Nehmen dagegen Kredite für Konsum oder Spekulationen übermäßig zu, sollten sie gegensteuern - nicht oder nicht nur mit höheren Zinsen, betont Werner.
    Habe dem ich grundsätzlich nichts hinzuzufügen.

    Die Frage ist nur, wie die Zentralbank wissen soll, wofür die Geschäftsbanken Geld schöpfen bzw. leihen.
  7. #4776

    Neusprech

    Zitat von axstein Beitrag anzeigen
    Auch hier ein link zur Auseinandersetzung mit Lafos Artikel im Tagesspiegel, der zwar nicht voll meine Meinung wiedergibt, aber doch über weite Strecken:Oskar Lafontaine: Sozialistisches Neusprech - Henning Lindhoff - eigentümlich frei.
    Vielen Dank für diesen Artikel, in dem Zusammenhang dieses Threads finde ich folgenden Hinweis relevant:

    Die Vermögenskonzentration ist eine Folge der Geldschöpfung ohne Maß durch den Staat. Wenn unser Geld ein wirklich freies Marktgeld wäre, gäbe es auch große Vermögen. Aber die Risiken wären viel größer, diese Vermögen wieder zu verlieren. Ein freier Markt kennt nicht den Ausdruck „too big to fail“! Wenn ein reicher Unternehmer eine falsche Entscheidung trifft, kann er sein gesamtes Vermögen verlieren.
    ...und dessen Gläubiger müssen ihre Forderungen einfach abschreiben; damit sinkt jedesmal automatisch das Geldvermögen, und so wird ganz automatisch verhindert, dass das Geldvermögen das Sachvermögen wesentlich übersteigt.

    Heutzutage kommt aber dann ein ganz verständiger und warmherziger Politiker, der dem "systemrelevanten" "Kapitalisten" ein paar hundert Millionen schenkt (mindestens), um den armen "Arbeiter" zu schützen - und am Ende ist der "Kapitalist" dann schuld, wenn die Steuern bei den "Arbeitern" leider erhöht werden müssen, weil die Schulden gestiegen sind... böser Kapitalist!

    Insgesamt ist dieser Essay Lafontaines ein sehr gutes Beispiel für Orwell`sches Neusprech. Durch die Verdrehung von Begriffen, durch ihre Umdeutung, durch den Austausch sozialistischer und liberaler Definitionen versucht Lafontaine, neue Wahrheiten zu erschaffen. Weiß soll schwarz sein, und schwarz soll weiß sein. Um solchen Manipulationen zu widerstehen, ist es dringend notwendig, elementare Begriffe der Wirtschafts- und Politikwissenschaften sowie bedeutende historische Fakten zu kennen und verinnerlicht zu haben
    Ist richtig, aber warum sich die Mühe machen, wenn es doch in "Sarah's Welt" alles so schön erklärt wird? Warum kritisch sein, der Sozialismus will doch nur unser Bestes ...

    (aber er kriegt es nicht :-P )
  8. #4777

    Zitat von Patrik74 Beitrag anzeigen
    Auch hier Vernünftiges
    bitte, danke. Hallo Patrik, Sie kennen sich doch in allem so gut aus. Eine Frage zum lt. Maastricht-Vertrag, wo gleiches Inflationsziel in Europa in Höhe von 2% festgelegt wurde. Offenbar hat man gewusst, als der Euro eingeführt wurde, dass sich dadurch Marktanteile sehr verschieben können, wenn entwickelte Länder mit weniger entwickelten auf Basis einer gemeinsamen Währung in Austausch treten. deshalb gleiches Inflationsziel für alle. Ich habe die dahinter liegende Idee nicht verstanden. Stimmt es, dass die Inflationsrate immer Nominallohnzuwachs minus Produktivitätszuwachs ist? Angenommen ein Land bricht aus. Der Nominallohnzuwachs beträgt 10 Prozent, sein Produktivitätszuwachs aber nur 5 Prozent. Dann hat es eine Inflation von 5 Prozent, während alle anderen Länder nur eine von 2 Prozent haben. Was passiert dann? Dann sind die Produkte dieses Landes teurer geworden als die der anderen Länder. Sie werden weniger nachgefragt als die der anderen Länder. Das Land verliert Marktanteile. Ist es dann so, dass gleichzeitig die Länder gewinnen, die sich an das Inflationsziel gehalten haben? In Europa haben wir die Situation, daß Deutschland zu einem Magnet geworden ist, der ständig Marktanteile an sich zieht, weil es das Inflationsziel deutlich unterschreitet, während es andere deutlich überschreiten. Aber wieso gibt man nicht das Inflationsziel "0" Prozent aus? Haben Sie da da eine Ahnung?
  9. #4778

    Die Freiheit des Hechtes ist der Tod der kleinen Fische Teil I-II

    Zitat von axstein Beitrag anzeigen
    o.k., lieber Rosbaud, Spaß beiseite! Richard A. Werners Thesen sind im Gegensatz zu Sahrah W's widersprüchlicher Argumentation bei der Vergabe von Banklizenzen an den Euro-Rettungsschirm , die ich meinerseits kritisiert habe, durchaus diskussionswürdig und auch weiterführend. Für mich ist ganz entscheidend, dass er nicht pauschal einer Kredit- bzw. Geldschöpfung das Wort redet, sondern Bedingungen einzieht (z.B. im Bereich Konsum). Dazu dieser kurze link :Geldpolitik: Die Notenbanken sind nicht machtlos | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
    Das ist ja fast schon ein Friedensangebot. Haben Sie geglaubt, ich würde Geldschöpfung einfach so befürworten, nur weil der Staat es kann? Nein, natürlich muss es an Bedingungen geknüpft sein.


    Nö, eigentlich habe ich kein Problem mit der Definition des Begriffs "Freiheit" und der Aussage, dass dieser mit "-mus" im Prinzip wenig zu tun hat. Vor allem dann, wenn Lafontaine schreibt: „Der zentrale Wert, für den die Linke eintritt, ist die Freiheit, ist das Recht aller Menschen, ihr Leben selbst zu bestimmen.“
    Richtig müsste es meiner Ansicht nach heißen: „…ist das Recht jedes Menschen, sein Leben selbst zu bestimmen.“ Aber Lafontaine denkt offenbar als "demokratischer Sozialist" ausschließlich kollektiv: Alle Menschen sollen ihr Leben selbst bestimmen. Wahrscheinlich in einer kollektiven Entscheidung.
    Was Sie hier betreiben ist Haarspalterei, Rabulistik pur.

    Und was ist, wenn die Menschen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie ihr Leben aussehen soll? Und ist die Freiheit, sein Leben selbst zu bestimmen, immer nur dann verwirklicht, wenn man sich materiell keine Sorgen machen muss. Und umgehrt: Ist materielle Sicherheit die Gewähr dafür, sein Leben selbst zu bestimmen?
    Arm, aber frei, ja, ja. Mit diesem pervertierten Freiheitsbegriff wurde bereits zu Calvins Zeiten versucht, die bestehenden Verhältnisse zu zementieren. Später hat man dann den göttlichen Weltenplan durch die „Rationalität des Marktes“ ersetzt.

    Isaiah Berlin hat in seinem Essay „Two Concepts of Liberty“ von 1958 den Knackpunkt dieses Freiheitsbegriffes sehr schön beschrieben:

    „Wenn meine persönliche Freiheit oder die Freiheit meiner Schicht oder Nation auf dem Unglück anderer beruht, ist das System, das diese Freiheit propagiert, unmoralisch.“

    Berlin weist auch darauf hin, dass Freiheit andere Werte wie Gerechtigkeit, Gleichheit und Glück beschneiden kann. Genau das ist es, was Menschen Ihrer Couleur nicht begreifen können oder wollen.

    Die Fürsprecher dieses zweifelhaften Freiheitsverständnisses wollen der Gerechtigkeit ein Schnippchen schlagen, indem sie die Freiheit gegen sie in Stellung bringen. Damit wird aber die Freiheit zu einem Herrschaftsinstrument gemacht.

    Letzten Endes geht es um die Freiheit des „Homo oeconomicus“, bei seiner Profitjagd nicht mit humanistischen und wohlfahrtsstaatlichen Zumutungen behelligt zu werden.
  10. #4779

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Hier der versprochene link.

    Quarterly External Debt Statistics - SDDS/QEDS Country Data Tables

    Es gibt noch andere Quellen, wenn die hier Ihnen nicht reicht, kann ich nochmals in meinem Archiv nachsehen.

    rolli
    Herzlichen Dank für den Verweis.;-) Die Daten der Weltbank zeigen, dass die Verschuldung Deutschlands deutlich höher liegt als gemeinhin diskutiert wird. Denn wenn man zu den Schulden des öffentlichen Sektors auch die Verschuldung der Banken - ich nehme an es handelt sich hier um vergebene Kredite - und "andere Sektoren" (?) zusammenzählt, dann kratzt unsere Volkswirtschaft an der Schuldenmarke von 6 Billionen Euro.
    Quarterly External Debt Statistics - SDDS/QEDS Participants


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