Forum


 

Industriespionage - wie groß ist die Gefahr?

IHKs und Sicherheitsexperten schlagen Alarm: In der Wirtschaftskrise hat Industriespionage Hochkonjunktur. Der Wettbewerbsdruck wächst - und wenn Angestellte um ihren Job bangen auch die Bereitschaft, Know-how an einen Konkurrenten zu verscherbeln. Wie groß ist die Gefahr für unsere Wirtschaft?
  1. #1

    Kein Wunder....

    ....wer alles zur "Konkurrenz" wechselt- bei der miesen Bezahlung.
    Fängt bei Bundeskanzler ;)an,geht über Studienabgänger und
    hört bei Facharbeiter auf.
    Selbst inhabergeführte Unternehmen verscherbeln jetz sogar

    noch ihre "eigene Mutter"-z.B.an Chinesen.
    Andere Unternehemen ziehen gleich ganz "ins Reich der Mitte"
    Da brauch doch gar nicht mehr großartig spioniert werden.
  2. #2

    kein mitleid

    da braucht man kein mitleid haben:
    wer eine hire&fire-firmenkultur flächendeckend einführt, wo lohndumping die regel wird und ständig "opfer von der belegschaft" verlangt werden, während "die da oben" sich fette boni und den dicken firmenwagen selbst zuschustern, wo bei jeder kleinigkeit sofort mit kündigung gedroht wird ... der braucht sich nicht wundern, dass angestellte es nur nachmachen und zusehen, wo sie selber bleiben.
    das kapitalismus frisst seine kindern.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    IHKs und Sicherheitsexperten schlagen Alarm: In der Wirtschaftskrise hat Industriespionage Hochkonjunktur. Der Wettbewerbsdruck wächst - und wenn Angestellte um ihren Job bangen auch die Bereitschaft, Know-how an einen Konkurrenten zu verscherbeln. Wie groß ist die Gefahr für unsere Wirtschaft?
    Was kann ein Angestellter, der um seinen "Job" bangt schon verraten?
    Wie lange ist die durchschnittliche Verweilzeit der Unterschicht auf den Vorstandsesseln? 2-3 Jahre?
    Und dann wechseln die heimatlosen Gesellen zur Konkurrenz.
  4. #4

    Vietz hat es nicht anders verdient..

    Es ist schon lange bekannt, daß China seine Geschäftspartner hemmungslos plündert, während es sich lächelnd, höflich und einladend vor ihm verbeugt.

    Wer sein Unternehmen, daß er erst durch den Fleiß deutscher Mitarbeiter aufbauen konnte, nach China verlegt, oder dorthin erweitert, hat diese Behandlung verdient. Ich höre es mit unverhohlener Freude, daß Vietz von China nur als "nützlicher durch Gier verdummter Kapitalist" behandelt worden ist. Unternehmer kennen keine soziale Verantwortung, nur "Wachstum"
    China behandelt seine Investoren so, wie die Investoren ihre Mitarbeiter in den Heimatländern: Es ist Vieh, das gemolken wird. Wenn es nicht mehr genug Milch gibt, dann erfolgt Notschlachtung.
    China achtet seine Investoren so, wie eine Prostituierte ihre Kunden achtet. Nämlich garnicht, weil sie sich für Geld mit ihnen einlassen muß.
    Dort zu investieren ist ebenso dumm, wie wenn man der Prostituierten EC-Karte und Nummer aushändigt, im Vertrauen, daß sie sich nur den vereinbarten Betrag aus dem Automaten zieht.
  5. #5

    Alter Hut !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    IHKs und Sicherheitsexperten schlagen Alarm: In der Wirtschaftskrise hat Industriespionage Hochkonjunktur. Der Wettbewerbsdruck wächst - und wenn Angestellte um ihren Job bangen auch die Bereitschaft, Know-how an einen Konkurrenten zu verscherbeln. Wie groß ist die Gefahr für unsere Wirtschaft?
    Die Gefahr war immer groß; bereits in den 70er Jahren war ich in einem Unternehmen beschäftigt, wo ganze Büros inkl. der Chefetagen auf Wanzen u.a. untersucht wurden. Das, was wir fanden, kam nur zum Teil ex DDR oder SU; dies kam von unseren Freunden, insbesondere Frankreich. Was die Spionage durch Mitarbeiter betrifft,ist dies nur aufzuhalten durch Vereinbarungen in den Chefetagen. Nur; auch durch die Mitwirkung der Regierung ist die politische und wirtschaftliche Kultur verroht und eine der Folgen ist die Bespitzelung untereinander. Erst wenn das Häuschen als Schadenseratz gepfändet werden kann, dürfte die Bespitzelung nachlassen. Schaden:in den 70er Jahren 100 MRD DEM.
  6. #6

    Na und?

    Wie inoffiziell betreiben denn unsere Geheimdienste Wirtschaftsspionage. Oder sind wir deutschen wirklich so dumm dies nicht zu tun?

    Schwachstelle Mensch - ausreichend Gründe wurden schon genannt. Es geht nchnichtmal immer ums Geld, Respekt, Anerkennung sind etwas mit dem in DE zugerne gegeizt wird.
  7. #7

    Gute Löhne

    und Arbeitsbedingungen schützen davor!
  8. #8

    Zitat von notebook20000 Beitrag anzeigen
    und Arbeitsbedingungen schützen davor!
    Unter anderem ja,wenn man als Cheffe es intelligent macht.
    Da gibt es verschiedene Indikatoren.
    Außer einer marktgerechten und ordentlichen Entlohnung fallen mir dazu noch viele "Bonbons" ein.

    Z.B.Betriebsrenten,automtisch gestaffelte Lohnerhöhung,zinsgünstige Arbeitgeberdarlehn für Hausbau,Firmenwagen.
    Weiter über Prämienbonusszahlungsystem bei Verbesserungsvorschlägen (Bertelsmann),Top-Firmenkaufrabatte(Miele)usw.

    Gerne dürfen es auch mal so banale Dinge wie Betriebskindergarten (Trigema) oder Shuttlebusverkehr (BMW) sein...

    Also man sieht schon es gibt viele Firmen,die für Ihre Mitarbeiter etwas tun.
    Einen 100%igen Schutz....iss klar.
  9. #9

    Jobs für brotlose künstler

    Zitat von ELIASS Beitrag anzeigen
    Es ist schon lange bekannt, daß China seine Geschäftspartner hemmungslos plündert, während es sich lächelnd, höflich und einladend vor ihm verbeugt.

    Wer sein Unternehmen, daß er erst durch den Fleiß deutscher Mitarbeiter aufbauen konnte, nach China verlegt, oder dorthin erweitert, hat diese Behandlung verdient. Ich höre es mit unverhohlener Freude, daß Vietz von China nur als "nützlicher durch Gier verdummter Kapitalist" behandelt worden ist. Unternehmer kennen keine soziale Verantwortung, nur "Wachstum"
    China behandelt seine Investoren so, wie die Investoren ihre Mitarbeiter in den Heimatländern: Es ist Vieh, das gemolken wird. Wenn es nicht mehr genug Milch gibt, dann erfolgt Notschlachtung.
    China achtet seine Investoren so, wie eine Prostituierte ihre Kunden achtet. Nämlich garnicht, weil sie sich für Geld mit ihnen einlassen muß.
    Dort zu investieren ist ebenso dumm, wie wenn man der Prostituierten EC-Karte und Nummer aushändigt, im Vertrauen, daß sie sich nur den vereinbarten Betrag aus dem Automaten zieht.
    ich habe das nicht nachgeprüft, aber wenn's wie zu erwarten "nach Schema F" gegangen ist:
    Vietz wird nicht einen einzigen Sinologen eingestellt haben.
    Ein paar kurse bei der volkshochschule und der industrie- und handelskammer werde denen wohl genügt hben.

    Es wurde nicht nur "wertvolles wissen" durch spionage etc. gestohlen, es wurde auch nicht genügend und nicht das richtige Wissen eingekauft.

    Für mich alsarbeitslosen Sinologen existenziell schmerzlich,
    aber gerade deswegen goutiere ich dieses weitere beispiel der inkompetenz der beratungsresistenten management-klasse.


TOP



TOP