Steigende Preise für Lebensmittel, obwohl weltweit genug produziert wird: Durch Spekulation bei Nahrungsmitteln, analog der Rohstoffbörsen, sorgen für prekäre Situationen speziell in den ärmeren Ländern. Aber auch die wohlhabenden Nationen spüren den neuen Preisdruck. Sollte bei Nahrungsmitteln aus ethischen Gründen diese Form der Spekulation generell verboten werden?
Ja, sollte sie!
Vorschläge...!
Nahrungsmittelsicherheit
EIR
BüSo
Jürgen Elsässers COMPACT-Blog
12.4.: Ken Jebsen bei COMPACT: Political Correctness und Meinungfreiheit; 19 Uhr, Berlin-Mitte, Viethaus, Leipziger Straße 54
Verschwörung an der Wall Street
März 30, 2012 in Uncategorized
Die alten Geldmächte und die Killer-Algorhythmen
Wie schön, wenn einmal nicht nur unsereins von Verschwörungen spricht, sondern auch die Finanzmächtigen. Heute liest man in der FAZ:
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Wenn nicht umgehend Sofortmaßnahmen zur massiven Steigerung der Nahrungsmittelproduktion ergriffen werden, sind Milliarden von Menschen vom Hunger bedroht. Das bedeutet: Wir müssen mit der bisherigen Freihandelspolitik brechen!
Programm
Nahrungsmittelsicherheit
Da muss ich Ihnen vollkommen recht geben! Dazu fällt mir die Idee der Mikrokredite, mit dem Nobelpreisträger Mouhammed Younus die Grameen Bank zu einer sehr sozialen und trotzdem erfolgreich en Bank gemacht hat: Die Rolle von Mikrokrediten im Kampf gegen die Armut
Aber die Menschen müssen überhaupt die Förderung bekommen, ohne geht leider nichts.
Börsenspekulationen sind, zunächstemal, grundsätzlich verwerflich, weil da virtuelle Werte generiert werden, die keinen realen Gegenwert besitzen, und das fördert Inflation. Bisher ist diese Form der Füllhorntechnik auf "tote Güter", rsp. moralisch wenig immanente Güter beschränkt. Bei Nahrungsmitteln wird aber eine Grenze überschritten, weil die Nahrungsmittelpreise steigen, und so der Hunger in der Welt gefördert wird. Also der Spekulationserfolg der Wohlstandsbürger am Börsenroulettetisch lässt die Kinder in der Dritten Welt verhungern! Denken Sie daran, wenn Sie sich das nächste Mal auf's Parkett begeben-
Börsenspekulationen sind, zunächstemal, grundsätzlich verwerflich, weil da virtuelle Werte generiert werden, die keinen realen Gegenwert besitzen, und das fördert Inflation. Bisher ist diese Form der Füllhorntechnik auf "tote Güter", rsp. moralisch wenig immanente Güter beschränkt. Bei Nahrungsmitteln wird aber eine Grenze überschritten, weil die Nahrungsmittelpreise steigen, und so der Hunger in der Welt gefördert wird. Also der Spekulationserfolg der Wohlstandsbürger am Börsenroulettetisch lässt die Kinder in der Dritten Welt verhungern! Denken Sie daran, wenn Sie sich das nächste Mal auf's Parkett begeben-
Warum sollten Börsenspekulationen verwerflich sein? Weil Sie aus was weiß ich aus welchem Grunde nicht partizipieren? Weil Sie schlicht nur von Vorurteilen gelenkt sind?
Spekulation ist keine Einbahnstraße, die Preise können durchaus auch mal dramatisch fallen. Dann wird aber das Geschrei derjenigen laut, die den Weizen, Mais oder Kakao anbauen und Einkommensverluste hinnehmen müssen.
Die Ursachen für die Preisentwicklung sind eher in der Realwirtschaft zu suchen, bei den Faktoren, die Angebot und Nachfrage beeinflussen. Als da wären, Fehlallokation von Ressourcen, Wetterbedingungen, Pflanzenkrankheiten (wie beim Kakao), Demografietrends etc. Gegen diese Faktoren anzuspekulieren wäre der wirtschaftliche Suizid.
Das ist mittelalterlich, was Sie da von sich geben. So war das vielleicht vor 100 Jahren. Heute gewinnt der Spekulant egal wie die Preise sich entwickeln, ja, durch die Geldmenge beeiflussen die Spekulanten den Markt so, dass Sie exakt die Preise vorherbestimmen können. Etwas, was Sie nie begriffen haben scheint zu sein, dass es den Markt nicht gibt, sondern viele Märkte, und jeder markt hat einen Besitzer, der genau das tun kan und wird, was ihm zu Gewinn verhilft.
exilator