Deutschlands Landwirte machen Druck: Die Bauern fordern Staatshilfe für ihre Branche - und die Regierungskoalition sichert ihnen in einem ersten Schritt Steuersenkungen auf Agrardiesel zu. Aber braucht die Landwirtschaft tatsächlich mehr Beihilfen aus der Steuerkasse?
Sie irren. Ich kann einen speziellen Markt nicht einfach abtrennen vom gesamten Markt, ich kann den Markt für Spirituosen nicht abgetrennt sehen vom Markt für Softdrinks, von weiteren Lebensmitteln und von Konsumgewohnheiten.
Der ist nicht schlecht, aber natürlich nur manchmal treffend. Wenn Marktsegmente besetzt sind und andere Marktsegmente sich gerade entwickeln, dann muss ich meine Nase im Wind haben. (Siehe oben.)Alte Verkäuferweisheit: "Verkaufe an die Menschen im Mercedes, und du fährst Straßenbahn. Verkaufe an die Menschen in der Straßenbahn, und du fährst Mercedes."
Aldi war bis vor wenigen Jahren einer der unbeliebtesten Arbeitsgeber überhaupt. Dies hat sich während der Entwicklung der Massenarbeitslosigkeit, zu Beginn der Rezession, geändert.Erstens scheinen Sie nicht zu wissen, was die Leute bei Aldi verdienen. Aldi ist ein beliebter Arbeitgeber, unter anderem, weil er recht gut bezahlt. Meine Frau hatte vor über zehn Jahren an der Kasse um die 4.800 Mark brutto.
Billigangebote mit billiger Qualität werden links liegen gelassen. Sie verkennen, dass die Billiganbieter zunächst Chancen haben. Stellt siche heraus, dass die Qualität minderwertig ist, kaufen die Leute weniger.Und zweitens fragt niemand nach irgendetwas, sondern nimmt ein interessantes Angebot an oder lässt ein uninteressantes links liegen. ...
Derartige Effekte entstehen nicht von heute auf morgen, sondern benötigen etwas Reifezeit.
Aldi ist übrigends noch nicht lange im Frischfleichgeschäft, das Gemüse taugt üblicherweise nichts. Kein Wunder, alle Supermärkte kaufen in den gleichen Großmärkten ein, und wer über den Preis verkauft, kauft keine Qualität ein.
Ich schrieb doch, es gibt Vollidioten in Deutschland. Es sind nur nicht mehr sehr viele.Diese Diskussion ist doch schon 50 Jahre alt. In meiner Jugend haben sich die Leute ständig über wässriges Schweinefilet beklagt - und es dann doch wieder gekauft, weil es billiger war. In fünfzig Jahren nix dazugelernt, woher nehmen Sie den Optimismus, dass das heute anders sein soll?
Ich weiß nicht, was für Leute Sie kennen. Ich würde nie behaupten, daß mein Bekanntenkreis oder ich an Aldi oder Lidl vorbeigehen, es würde nicht stimmen. Frischwaren werden dort völlig sicher nur ausnahmsweise gekauft. Und alkoholische Getränke auch nicht, wohl aber "Branded Products". Oder, würden Sie Ihren Gästen Sekt Marke Fürst Proudrock oder qualitativ sogar hochwertigen Sekt Marke Multimilliardär anbieten? Derartige "Brands" sind Nischenprodukte. Sonst erklären Sie mir, warum eine ex-kubanische Gesellschaft den teuersten weissen Rum verkauft, mehr als doppelt so teuer wie das Billigprodukt vom Billigmarkt, und dennoch vor zwei Jahren über 70% Marktanteil in Deutschland hatte.Sie kennen keine Ausnahmen, sondern die Regel. ... und der Rest wird dann bei Aldi gekauft.
Ihre Einschätzung ist möglich. Bei mir basiert der Optimismus auf Marktforschung. Das bedeutet, im Markt setzt sich wieder mehr Qualität für das Produktimage durch, billig wird nur gekauft, wenn es nicht anders geht. Das ist der Trend im Moment. Morgen kann der Markt sich wieder ändern.Ich halte Sie für viel zu optimistisch.
@raplfhofffm schrieb:
Völlig richtig, wenn ich das hier lese.wer solches BlaBla schreibt zeigt nur das er nicht weiss wie die Eu Subventionskratie arbeitet und das die Kohle hauptsächliche von den Finanztricksern abgeschöpft wird. Was hat schon der einfache Bauer davon. Siehe die Volte mit dem Agrardieselbeihilfen , die nur den Grossagrariern zugute kommt.
Weg mit den Subventionstöpfen.
http://www.abendblatt.de/politik/deu...rn-die-EU.html
Man sollte vielleicht doch lieber in Bildung statt in Bauern investieren.
Und bei Lesen von (Zitat aus Link )
Zahlungen an den Bauernpräsidenten selbst bleiben dagegen einstweilen noch unter der Decke: Gerd Sonnleitner hat seinen Hof in Bayern.
Tja Herr Sonnleitner lange können Sie das aber nicht mehr unter der Decke halten.
.................
€1447.92 und zwar ist es die
Sonnleitner GbR in Ruhstorf a.d. Rott
Nachzulesen auf www.farmsubsidy.org,
was beweist, daß die Subventionen an die bayerischen Bauern nicht gesperrt sind. Man muß nur die richtige Web-Adresse haben.
Mein Gott, was es alles gibt...
Meine Nachbarn hätten demnach im Schnitt so um die 1.200-1.500 € bekommen, die meisten bei uns im Ort liegen bei deutlich unter 1.000 € im Jahr 2007.
Interessanterweise gibt es aber ein paar namentlich nicht Genannte, die 2007 deutlich mehr erhalten haben (z.T. über 50 T€).
Sind das wirklich sichere Angaben??
Dazu noch die Molke die als Viehfutterzusatz in armen Ländern geeignet wäre.
Mittlerweile ist aber der Versorgungsgedanke oder global 'Nahrung für Alle' einem wilden Anti-Subventionswahn gewichen.
Obwohl weltweit die Lage bei Zucker angespannt ist baut die EU massiv ihre Import auf Druck der OECD aus.
Und während Afrika nur 1/3 des selbst benötigten Zucker ihren Bürgern gegen kann soll von dort bis Mitte des nächsten Jahrzehnts auch noch Zucker in die EU verbracht werden.
Weltweit leiden die Menschen unter der brutalen Globalisierung der Agrarproduktion die durch Banker wie IWF und OECD mit massivn Druck umgesetz wird.
Und die EU-Bauern sind nur ein Teil davon.
Die Milchproduktion ist z.B. nittelfristig global wg. Wasserknappheit für Weiden u.ä. als rückläufig zu betrachten.
Dass 2009 ff. für einige Jahre Überschuss in der EU besteht ist Fakt. Aber für 2020 ff. wird dies anders sein.
Die OECD verkündet schon aufziehende Weltnahrungsmagel und gleichzeitig bauen wir Kapazitäten bei Bauern ab. Da ist keine Logik mehr erkennbar aber Friedhöfe mit frischen Gräbern.
'Globale Ernährung sichern ohne Bauern' = OECD Wahlspruch ist eben Bankerweisheit - und mehr Qualifikation haben die OECD-Experten definitiv nicht.
[QUOTE=IB_31;3896718]@raplfhofffm schrieb:
Völlig richtig, wenn ich das hier lese.
http://www.abendblatt.de/politik/deu...rn-die-EU.html
Man sollte vielleicht doch lieber in Bildung statt in Bauern investieren.
Und bei Lesen von (Zitat aus Link )
Zahlungen an den Bauernpräsidenten selbst bleiben dagegen einstweilen noch unter der Decke: Gerd Sonnleitner hat seinen Hof in Bayern.
Tja Herr Sonnleitner lange können Sie das aber nicht mehr unter der Decke halten.[/QUO
man sieht wieder unseren dämlichen medien glaubt wieder einmal jeder.. man muss schon selber eine gewisse Grundbildung in einem Thema haben um seine Klappe soweit aufreißen zu können...Gerd Sonnleitner ist genausowenig Representant der Bauern, wie Angela Merkel eine kompetente Politikerin..
Ich gebe ihnen vollkommen recht mit den Subventionen wenn ich sehe das bei uns Betriebe die eig garnicht mehr existieren nur 2005 genug Vieh Land usw hatten, obwohl sie nichts mehr besitztne immenr noch jedes jahr Subventionen kassieren.. Aber dafür kann der normale Bauer nichts der sich krum und buklig schuftet. und keiner der jetzt demonstrierenden Milchbauern will mehr geld.. Sie wollen garkein Geld wenn man sie nicht aufgrund von Unfähigkeit mal wieder der doofen Deutschen Politiker in der Eu gegen zb unsere neuen Freunde aus Polen und Ungarn ausspielt. .. naja aber der gemeine Doofe Deutsche lässt sich viel erzählen... Armes Deutschland
Da gibt es nur ein Problem. Der Bäcker hat für seine Brötchen und Brote keine vorgegebenen Produktionsmengen, die seitens der Politk jährlich angehoben werden, um die Erzeugerpreise zu drücken.
Wenn die Überproduktion bei Milch gesenkt werden soll, muß zuerst die Milchquote herunter.
Das beste für die Landwirtschaft wäre, das Subventionssystem abzuschaffen. Dann würden sich hier automatisch höhere Preise einstellen, die ziemlich genau den heutigen niedrigen Erzeugerpreisen zuzüglich der Subventionen entsprechen würden. Denn irgendwo her müssen die örtlichen Molkereien, Mühlen und Schlachthöfe ihre Rohstoffe bekommen, um überhaupt existieren zu können. Nur leider wird das sobald nicht passieren, da die Politik dann den Einfluß auf die Lebensmittelpreise verlöre und besonders in Deutschland viele, viele Beamte arbeitslos würden.