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Hat die Politik noch Einfluss auf die Finanzmärkte?

Wirtschaftsmeldungen bestimmen derzeit die politische Agenda, Börsendaten machen Politik: Selten waren die Situation der internationalen Finanzen und der Unternehmen so bestimmend für die Erwartungen, die die Bürger an die Politik stellen. Aber hat die Politik überhaupt noch Einfluss auf die Finanzmärkte? Oder entscheiden ganz Andere?
  1. #870

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Nein mein Herr, Wer kapitalist ist ( uund deswegen sind Sie keiner ) der will Marktbeherrschung, der will das Monopol, weil er damit am meisten verdienen kann.
    rolli
    Sie verwechseln Monopolismus mit Kapitalismus. Das tat übrigens schon Lenin. Aber gerade der Monopolismus ist der Feind des Kapitalismus. Und darum ist es die Aufgabe der Politik, Monopolismus zu verhindern.
    Statt mit tausenden von Paragraphen regulieren zu wollen, sollte die Politik für freie Märkte sorgen, in denen Wettbewerb zu fairen Bedingungen möglich ist. Leider versagt aber die Politik hier sehr oft, sei es durch Subventionen oder durch die Beeinflussung wirtschaftlich starker Interessenverbände - wobei es prinzipiell egal ist, ob dies Gewerkschaften sind oder Großkonzerne.
    Fazit - es liegt nicht an den Ideen des Kapitalismus, das Monopole entstehen, sondern an den Schwächen der Politik!
  2. #871

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Sie verwechseln Monopolismus mit Kapitalismus. Das tat übrigens schon Lenin. Aber gerade der Monopolismus ist der Feind des Kapitalismus. Und darum ist es die Aufgabe der Politik, Monopolismus zu verhindern.
    Soweit wie es mir erinnerlich ist, sind in den letzten 2 Jahren dutzende Unternehmen mit Kartellstrafen belegt worden die den Rahmen des Vorstellbaren überschritten haben.Preisabsprachen: Wettbewerbshüter wittern Handel-Hersteller-Kartell - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Hohe Geldstrafe: EU sprengt das Badezimmer-Kartell - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

    Ritter Sport: Kartellstrafe könnte das Aus bedeuten - Finanz-News - FOCUS Online - Nachrichten

    EU-Strafe: Stahl-Kartell muss halbe Milliarde Euro zahlen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    EU-Kartellstrafen - Wirtschaft - FAZ

    Zementkartell

    Bundeskartellamt

    Infineon akzeptiert Strafe - Brüssel hebelt Speicherchip-Kartell aus - Wirtschaft - sueddeutsche.de

    Iveco muss 17,5 Millionen Euro Kartellstrafe zahlen - Wirtschaft - Aktuelle Wirtschafts- und Finanznachrichten - Augsburger Allgemeine

    “Hybrid-Kartellfallâ€: € 175,6 Mio. EU-Kartellbußen (Tierfutter) | Kartellblog.
    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Fazit - es liegt nicht an den Ideen des Kapitalismus, das Monopole entstehen, sondern an den Schwächen der Politik!
    Das ist keine Idee, sondern eine gewollte Pervertierung.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  3. #872

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Fazit - es liegt nicht an den Ideen des Kapitalismus,
    Seit wann war der Kapitalismus je eine Idee?
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  4. #873

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Sie verwechseln Monopolismus mit Kapitalismus. Das tat übrigens schon Lenin. Aber gerade der Monopolismus ist der Feind des Kapitalismus. Und darum ist es die Aufgabe der Politik, Monopolismus zu verhindern.
    Statt mit tausenden von Paragraphen regulieren zu wollen, sollte die Politik für freie Märkte sorgen, in denen Wettbewerb zu fairen Bedingungen möglich ist. Leider versagt aber die Politik hier sehr oft, sei es durch Subventionen oder durch die Beeinflussung wirtschaftlich starker Interessenverbände - wobei es prinzipiell egal ist, ob dies Gewerkschaften sind oder Großkonzerne.
    Fazit - es liegt nicht an den Ideen des Kapitalismus, das Monopole entstehen, sondern an den Schwächen der Politik!
    Wenn etwas reguliert werden muss, dann ist es nicht mehr frei. Ihre "Ideen des Kapitalismusses" sind unreif. Gleichzeitig geben Sie zu, dass das, was ich sagte völlig richtig ist und freie Märkte nicht funktionieren.

    rolli
  5. #874

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Wenn etwas reguliert werden muss, dann ist es nicht mehr frei. Ihre "Ideen des Kapitalismusses" sind unreif. Gleichzeitig geben Sie zu, dass das, was ich sagte völlig richtig ist und freie Märkte nicht funktionieren.

    rolli
    Oh, da hat aber jemand noch niemals das Grundstudium in Wirtschaftswissenschaften geschafft. Sonst wüßten Sie, wie der Text zu lesen ist und inhaltlich richtig wiedergegeben wurde.
  6. #875

    Zitat von delinquent Beitrag anzeigen
    Neoliberale Phrasendrescherei.
    So schreien Systemprofitierende wenn sie ihre Pfründe bedroht dehen.
    Jeder weiß gerade jetzt in der Permakrise das die Märkte dringenst reguliert werden müssen,und das daran kein Weg vorbei führt.

    Selbst die renomiertesten Volkswirtschaftler haben es erkannt,
    ist natürlich nicht so gut für die Hasadeure.
    Können Sie den begriff "Neoliberal" bitte richtig verwenden oder zu mindest einordnen? Das beschriebene System gibt es schon paar Jahre länger als ihre verwendete Phrase.
    Die Märkte funktionieren eben dann nicht, wenn der Staat eine Eingriffspolitik fährt oder insofern reguliert das der freie Markt behindert wird.
  7. #876

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Gerade freie Märkte produzieren Monopole, denn Marktbeherrschung ist der Grund dafür, dass freie Märkte überhaupt existieren. Wenn man betrachtet, was die Post als Monopolist den Staat gekostet haben, also alle Steuerzahler, und nun betrachtet, was die Menschen an die Telekom und die Deutsche Post AG berappoen müssen, dann ist das Staatsmonopol viel billiger gewesen.....
    Respekt, sie haben eine Sache richtig erkannt. Es kann auf Märkten zu Marktbeherrschenden Stellungen kommen. Aber haben sie sich auch mal gefragt warum? Informieren sie sich mal in ihren Datenbanken und sie werden feststellen, das eben Marktzutrittsschranken zu diesen Monopolen führen. Und diese sind eben gerne vom Staat geschaffen. Sie liefern ja selber die Beispiele dafür. Telekomm, DB und Deutsche Post sind Paradebeispiele für Psyedomärkte und Marktfeindlichkeit.
  8. #877

    Zitat von schwarz-weiss-grün Beitrag anzeigen
    Respekt, sie haben eine Sache richtig erkannt. Es kann auf Märkten zu Marktbeherrschenden Stellungen kommen. Aber haben sie sich auch mal gefragt warum? Informieren sie sich mal in ihren Datenbanken und sie werden feststellen, das eben Marktzutrittsschranken zu diesen Monopolen führen. Und diese sind eben gerne vom Staat geschaffen. Sie liefern ja selber die Beispiele dafür. Telekomm, DB und Deutsche Post sind Paradebeispiele für Psyedomärkte und Marktfeindlichkeit.
    Völlig richtig, diese Behinderung der Märkte durch staatliche Eingriffe ist das Grundübel.
    Was wir brauchen, ist Freiheit für Alle und auch für die Märkte.
    Schluss mit der staatlichen Gängelung!
  9. #878

    ttt

    Zitat von Manukun Beitrag anzeigen
    Völlig richtig, diese Behinderung der Märkte durch staatliche Eingriffe ist das Grundübel.
    Was wir brauchen, ist Freiheit für Alle und auch für die Märkte.
    Schluss mit der staatlichen Gängelung!
    so nach den motto: märkte aller länder vereinigt euch, oder anders gesagt: dem Cameron und seinen Torys nach, die City hat es sich reichlich verdient, bei den grosszügigen Spenden ! respekt... sollen wir jetzt die spendenschleusen ebenso ganz öffnen, oder gar die verkappte Politik ganz abschaffen... ? fragen über fragen ?... wie es auch sei, Monti ist mitdabei, Draghi sowieso, Golden Sachs hat mit vielen gespeist.
  10. #879

    Rolli und Palmstroem

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Der Palmström mal wieder.....immer auf der Spur, aber immer auch knapp daneben.
    ....
    Das Monopol ist das ureigenste Ziel des kapitalismus.
    ...

    rolli
    Witzig! Der eine liegt so knapp daneben, wie der andere. Liebe Herren, für Ihren Disput über freie Märkte, Monopolismus und Kapitalismus darf ich Ihnen herzlichst empfehlen, sich mit den beiden monopolbildenden Faktoren - Geld und Boden - zu befassen. Sie stellen dann vielleicht folgendes fest:

    Kapitalismus ist Monopolismus und daher hatten wir noch nie freie Märkte. Weil unser Geld immer kapitalistisch wirkte. In einer freien Marktwirtschaft würden sich die Mehrheit der Monopole selbst "zerlegen". Zu einer freien Marktwirtschaft gelangen wir nur, wenn wir den monopolbildenden Charakter des Geldes überwinden. Sowohl das Tauschmittel Geld, als auch der Boden müssen sozialisiert werden. Nichts weiter.


    Das zusammengefasst wäre die Wahrheit, die sie beide zusammen genommen bilden könnten, wenn Sie nicht auf Ihren jeweils falschen Halbsätzen bestehen würden...

    Willkommen im Freiheitswerk








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