Forum: Wirtschaft
Hat die Politik noch Einfluss auf die Finanzmärkte?
Wirtschaftsmeldungen bestimmen derzeit die politische Agenda, Börsendaten machen Politik: Selten waren die Situation der internationalen Finanzen und der Unternehmen so bestimmend für die Erwartungen, die die Bürger an die Politik stellen. Aber hat die Politik überhaupt noch Einfluss auf die Finanzmärkte? Oder entscheiden ganz Andere?
- #1320 18.08.2012 07:41 von
- #1321 19.08.2012 12:22 von
Rumpelstilzchen
- #1322 24.08.2012 19:10 von
- #1323 24.08.2012 22:16 von
Nein, die arbeitenden Menschen machen den Vorteil aus, deren Leistungswillen, bzw. Leidensfähigkeit unter dem abgepressten Leistungsdruck. Und da sind die Deutschen die besten Pferde als AN, gefolgt von Japaner und Chinesen und Koreaner.
Und der Satz den Menschen geht es besser ist relativ. Die sich mit 50 verschlissen haben oder frühzeitig aussortiert werden, die gehören nicht zu den Profiteueren des Systems. Nein die Steuermänner und Taktgeber und dergleichen, denen geht es wesentlich besser als dem Rest. Aber deswegen muß nicht jeder gleich mitjubeln der in diesem Land lebt, auch wenn er das ständig von den Donalds dieser Welt eingeredet bekommt. - #1324 25.08.2012 10:11 von
Aha. Also z.B. die Menschen in Nordkorea machen den Unterschied (im Vergleich zu Südkorea) aus. Diese sind also selbst für ihre Armut verantwortlich. Und ich dachte, das läge am System. ;)
Ja, ich finde schon, dass es ein Grund zum Jubeln ist, wenn man in ein Land hineingeboren wird, indem es einen besser geht als 90 % der anderen Menschen.
Ja, ein marktwirtschaftliches System ist ungerecht, aber das leistungsfähigste.
Diese systemimmanente Ungerechtigkeit kann durch die Politik bis zu einem gewissen Grad gemildert werden.
Ja, die Politik hätte Einfluß auf die Finanzmärkte. Die Politik nutzt aber diese Möglichkeiten nicht aus, da sich die Regierungen der verschiedenen Länder nicht einig sind.
Nationale Alleingänge sind in der globalisierten Welt nur bedingt sinnvoll. - #1325 26.08.2012 14:27 von
Jetzt kommen sie mir mit einem sogenannten "Schurkenstaat", der von der restlichen Welt bei Androhung von Strafe, boykottiert werden muß. Finden sie ihre Argumente nicht selbst als zu "Billig"?
Jetzt kommen die Vergleiche von Boxer "Tyson" und einem "Phillipino", oder "Schuhmacher" und einem "Seifenkistenrennfahrer", auf die blöde Art. Natürlich waren in der Geschichte diejenigen Länder die besonders kriegerisch und hierachische Strukturen aufwiesen die wohlhabendsten auf der Welt. Das war bei den Römern, Ägyptern, Kolonialstaaten, usw. auch immer der Fall. Trotzdem, wenn sie damals Legionär, Pyramidenbauer, Sklave waren und in diesem Land gelebt haben, fühlten die sich sicher auch nicht gerade Priviligiert.
Aber was soll man denn von einem Nutznießer oder Lakai dieses Systems auch anderes erwarten, als "Hoch, Hoch, Hoch", "Hurra, Hurra" und sonstige Jubelrufe.
Ob es einem gut geht oder nicht mache ich z.B. an der persönlichen Freiheit, fürsorglichkeit des Staates und selbstbestimmenden Handeln der Bürger fest und nicht an dem Bruttosozialprodukt oder Gewinnen der Konzernen. Aber dies ist für sie natürlich kein Kriterium.
Sie meinen natürlich in eine reiche Familie reingeboren zu werden und nicht Land.
Die Politik hat sich von Einflußnahme für Gerechtigkeit schon lange verabschiedet und die Lobbypolitik verhindert ein zurückrudern.
"Geld regiert die Welt", das ist und bleibt auch so und die sogenannte Demokratie ist nur eine Farce. Die Regierungen kann niemals die Finanzmärkte beeinflussen, im Gegenteil sie wird von den Finanzmärkten gesteuert. Auch wenn sie das oder die meisten Leugnen mögen. - #1326 26.08.2012 15:30 von
?
Sorry, was haben Ihre an den Haaren herangezogene Vermutungen und Unterstellungen mit meinem Beitrag zu tun? Vielleicht sollten Sie sich erstmal mit den ganz einfachen Dingen beschäftigen - Lesen und versuchen das Geschriebene zu verstehen, anstatt irgendwas hinein zu interpretieren (= hinein zu deuten) oder gar von dem Geschriebenen auf die Lebensumstände des Verfassers zu schließen.
Im übrigen schreibe ich, was ich meine. Ihre Deutungshilfen sind daher nicht nur überflüssig, sondern verfälschen das Geschriebene. Bitte lassen Sie das. - #1327 27.08.2012 11:48 von
Kurze Zwischenfrage.....natürlich haben Sie mit dem Post recht, aber was braucht das Finanzsystem?
Wer hat das Geld, das das Finanzsystem braucht?
Wo können die Investoren aus der Realwirtschaft mehr Rendite erwirtschaften? In der Schaffung von Arbeitsplätzen oder in der Spekulation? Ist dafür Porsche ein gutes Beispiel, oder VW, die 1 Mrd. DM bei Währungsspekulationen verloren haben?
Wer hat die Politik bekniet die Spekulationspapiere zuzulassen? Kommt unten in einem System etwas raus, wenn man oben nix mehr reinschmeisst?
Könnte man Gewinne, die nicht in die Realwirtschaft investiert werden einfach wegbesteuern?
Nein, das Finanzsystem ist ein erwachsen gewordenes Kind der Realwirtschaft.
rolli - #1328 27.08.2012 17:07 von
Also das Geld sollte von der Allgemeinheit geschaffen werden und nicht von Privaten. Dies könnte wie unter dem Stichwort Monetative beschrieben wird geschehen.
Dadurch würden sich sämtliche Spekulationen erschweren. Natürlich versuchen Marktteilnehmer nicht nur mit der Realwirtschaft Geld zu machen, sondern auch mittels Spekulation. Der Anreiz ist dafür viel zu hoch. Wenn der Porschechef der Meinung ist das ein neues Werk höheren Absatz und Gewinnchancen ergibt, dann wir er dies bauen. Aber der Markt ist gesättigt und der Finanzmarkt ist verlockend, also wird er dort sein Glück versuchen, bzw. sich höhere Gewinnaussichten ausrechnen. Er erhält schließlich keine wertlose Chips für, sondern genau so harte Euros wie im Stammgeschäft, wenn es gut geht.
Wenn es aber schief geht dann wird einen Dummen gesucht der den Schaden übernimmt. Wie gut das da die Bürger ihre Geschicke an ein paar käufliche Politiker übertragen haben. Die kann man leicht überzeugen, Steuergelder locker zu machen oder Haftungsrisiken zu übernehmen. - #1329 27.08.2012 19:32 von
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