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Hat die Politik noch Einfluss auf die Finanzmärkte?

Wirtschaftsmeldungen bestimmen derzeit die politische Agenda, Börsendaten machen Politik: Selten waren die Situation der internationalen Finanzen und der Unternehmen so bestimmend für die Erwartungen, die die Bürger an die Politik stellen. Aber hat die Politik überhaupt noch Einfluss auf die Finanzmärkte? Oder entscheiden ganz Andere?
  1. #1060

    Zitat von marant Beitrag anzeigen
    Die Autobauer sind zwar nicht müde ihre Chinageschäfte kreativ zu gestalten - um es bsw. um die Finanzdienstleistungen zu erweitern, und die chinesische Regierung bemüht ihre eigene Exporte nicht zu gefährden... trotzdem die Überkapazitäten haben die deutsche Dimensionen erreicht:
    "Er sagt, der Druck zu konsolidieren werde immer weiter wachsen, wenn Überkapazitäten zum Problem werden. China habe „bereits Überkapazitäten so groß wie der gesamte deutsche Markt", sagt Thomson. Eine aktuelle KPMG-Studie der Branche zeigt, dass etwa zwei Drittel der weltweit neuen Kapazitäten, die bis 2016 ihren Betrieb aufnehmen sollen, in China gebaut werden." Autobauer setzen weiter auf China - Wallstreetjournal.de
    Hinzu kommt es dass die heimischen Autobauer auf Halde stehen, im Dezember waren`s 900 Tsd. Fahrzeuge und zumindest da dürfte der Jahresplan übererfüllt sein, was nicht zuletzt die Regierung zu zaghaften Gegenmassnahmen zwang.
    Warum Deutschland wieder einmal einen (Wirtschafts) Krieg verloren hat liegt in der Vergangenheit, die aber wieder zur Gegenwart wird, weil allzuviele Politiker sich als Europanationalisten generieren und das nicht von ungefähr mit den Worten der Nazis.

    AnimalFarm.org - Martin Bormann - Nazi in Exile by Paul Manning

    Daher kam das Wirtschaftswunder, deswegen wurde Schleyer ermordet, und deswegen durft man einen deutschen Aussenminister als den Hehler Hitler bezeichnen.
    Und daher weht der Wind heute immer noch.

    exilator
  2. #1061

    Zitat von donald17 Beitrag anzeigen
    So wie Sie die Entscheidung für den Euro gegen Ende März vorhergesagt haben?

    Und im Juli schreiben Sie dann, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass $ und damit der Euro bis zum 15. September untergehen wird.
    Im Oktober dann ....
    Nur am Rande: Die Antwort auf Ihre rein theoretische Frage , wer profitiert davon?, lautet niemand!
    Wann der Termin ist, weiß niemand. Tatsache jedoch ist, dass dieses Spielchen jetzt angefangen hat. Insofern hat die Wahl in Frankreich doch etwas gutes.
    Entweder TRANSFERUNION oder zurück zu den NATIONALWÄHRUNGEN.

    Ich persönlich bevorzuge einen weltweiten BONDCRASH mit der Vernichtung aller Geld- und Papierwerte, Währungsreformen, wobei Schulden schlechter wegkommen müssen als Guthaben (hatten wir 1948 jedenfalls in Deutschland so).

    Es ist auch völlig irrelevant, wer davon profitiert. Sehen Sie es einfach als KORREKTUR. Es ist genau das, was ich hier schon seit Jahren predige: Cash und Edelmetalle und den Rest kannste in die Tonne kloppen.
  3. #1062

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Wann der Termin ist, weiß niemand. Tatsache jedoch ist, dass dieses Spielchen jetzt angefangen hat. Insofern hat die Wahl in Frankreich doch etwas gutes.
    Entweder TRANSFERUNION oder zurück zu .....
    Der Poster ist ja nichts weiter als ein Wadenbeisser. Verstehen kann er gelesenes nicht. Richtig ist, dass im März der Untergang eingeläutet wurde, wie ich es vorhersagte. Der Termin Mitte Juni stammt nicht von mir, sondern von einem Journalisten der die ganze Krise 2006 vorhergesagt hatte, und der nun - sein Wissen stammt aus Kreisen der Bilderbergkonferenzteilnehmer - erfahren hat, dass dieser Termin für den Untergang des $ vorgesehen sei.
    Wer nicht glaubt, dass es sich bei den ganzen Vorgängen um eine Verschwörung handelt, ist naiv.
    Die Profiteure sind immer dieselben. Wenn das vorgesehene Szenario eintitt, dann werden die, die das ganze lenken, soviel geld haben, damit sie die Welt kaufen können. Jeden Stein darin und jeden Atemzug darin. Humane Abwicklung wäre nicht weiter als ein Traumschloss. Die vorgesehenen 1 Mrd. Erdenbewohner muss ja schliesslich irgendwie erreicht werden.
  4. #1063

    Tatsache?

    Zitat von zwangsreunose Beitrag anzeigen
    Wann der Termin ist, weiß niemand. Tatsache jedoch ist, dass dieses Spielchen jetzt angefangen hat. Insofern hat die Wahl in Frankreich doch etwas gutes.
    Entweder TRANSFERUNION oder zurück zu den NATIONALWÄHRUNGEN.

    Ich persönlich bevorzuge einen weltweiten BONDCRASH mit der Vernichtung aller Geld- und Papierwerte, Währungsreformen, wobei Schulden schlechter wegkommen müssen als Guthaben (hatten wir 1948 jedenfalls in Deutschland so).

    Es ist auch völlig irrelevant, wer davon profitiert. Sehen Sie es einfach als KORREKTUR. Es ist genau das, was ich hier schon seit Jahren predige: Cash und Edelmetalle und den Rest kannste in die Tonne kloppen.
    Sie haben mein Post nicht richtig verstanden. Es geht nicht um den genauen Termin, sondern um die Sache an sich. Es wird in absehbarer Zeit weder einen Euro- noch einen Dollaruntergang geben, von einem weltweiten Bondcrash ganz zu schweigen.
    Genau wie die Weltuntergangspropheten hangeln sich die Wirtschafts- bzw. Währungscrashpropheten von Termin zu Termin und nie passiert etwas. Jede Nachricht wird irgendwie in das skizzierte Crashszenario gepresst und als Beweis gewertet, dass es aber nun so weit sei.
    Heute ist es das Wahlergebnis in Frankreich, morgen ist es dies oder das.
    So läuft das Spiel seit Jahrenzehnten und läuft und läuft ... Aber das ist ja das Kennzeichen der Crashpropheten - nie das eigene "Glaubensbekenntnis" hinterfragen - sonst würde ja die Welt untergehen (;.
  5. #1064

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wirtschaftsmeldungen bestimmen derzeit die politische Agenda, Börsendaten machen Politik: Selten waren die Situation der internationalen Finanzen und der Unternehmen so bestimmend für die Erwartungen, die die Bürger an die Politik stellen. Aber hat die Politik überhaupt noch Einfluss auf die Finanzmärkte? Oder entscheiden ganz Andere?
    Derzeit treibt die Politik die Finanzmärkte vor sich her. Überall scheinen sich Entwicklungen abzuspielen, die den Finanzmärkten nicht passen, die mehr Demokratie wollen, die weniger bail-outs wollen, die mehr Soziales wollen, und die Finanzmärkte reagieren mit Zittern und Zagen. Das diktatorische Zusammenspiel von Politik und Finanzmärkten ist zumindest vorerst beendet. Und was geschieht deswegen auf der Seite der Realwirtschaft? Man drängt den Staat zu übermässigem Sparen, nur um kurzfristig noch mehr Milliarden an Subventionen zu erhalten.
  6. #1065

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    P.S.: ich halte Vorhersagen, dass der $ und damit der Euro bis zum 15. Juni untergeht für sehr wahrscheinlich.
    Nur das Jahr steht noch nicht so genau fest.
  7. #1066

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    P.S.: ich halte Vorhersagen, dass der $ und damit der Euro bis zum 15. Juni untergeht für sehr wahrscheinlich. Die Frage ist: wer profitiert davon.
    Auch Sie koennen noch davon profitieren, wenn Sie nur schnell handeln.

    Ich biete Ihnen, Ihre gesamten Euro- und Dollarbestaende am 16.6. (wenn dies nur noch wertloses Papier ist) abzukaufen, gegen Schweizer Franken, zum Einheitskurs 1 SF pro 10 Euros oder 10 Dollar.

    Bitte antworten Sie auf diesem Wege. Sie koennen bei diesem Geschaeft nur gewinnen. Greifen Sie zu.
  8. #1067

    Zitat von donald17 Beitrag anzeigen
    ...Es wird in absehbarer Zeit weder einen Euro- noch einen Dollaruntergang geben, von einem weltweiten Bondcrash ganz zu schweigen.
    ...
    Deutschland zahlt, oder wir kehren zurück zu den nationalen Währungen.
  9. #1068

    Zitat von HansEngler Beitrag anzeigen
    Auch Sie koennen noch davon profitieren, wenn Sie nur schnell handeln.

    Ich biete Ihnen, Ihre gesamten Euro- und Dollarbestaende am 16.6. (wenn dies nur noch wertloses Papier ist) abzukaufen, gegen Schweizer Franken, zum Einheitskurs 1 SF pro 10 Euros oder 10 Dollar.

    Bitte antworten Sie auf diesem Wege. Sie koennen bei diesem Geschaeft nur gewinnen. Greifen Sie zu.
    Seit Jahren schon habe ich keine Euro- und Dollarbestände mehr. Das wäre ja auch kontraproduktiv für jemanden, der in der Schweiz lebt. Wenn man mal annähme, dass ich doch anderes Geld als Franken hätte, und man Ihren Tauschvorschlag machen würde, bezweifle ich, dass Sie genug Franken hätten, mich auszuzahlen.
    Ich werde am Ende dieses Jares einen Toast auf die Minderbegabten ausbringen, die partout lernresistent sind.

    exilator
  10. #1069

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    ...
    Ich werde am Ende dieses Jares einen Toast auf die Minderbegabten ausbringen, die partout lernresistent sind.
    ...
    So schnell nicht. Merkel zahlt, weil es viel einfacher ist mit dem Spiel auf Zeit zu inflationieren, als die europäische Gesellschaft in einer Deflation in die Zerreisprobe zu schicken, was letztlich unbekannte Risiken freisetzt. ...mittlerweile wird die ganze Sache zur politischen Krise.
    Merkel schwenkt um, wetten?


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