Forum: Wirtschaft
Haben Sie Angst um Ihren Job?
Arbeitsagentur-Chef Weise warnt für 2010 vor massivem Jobabbau. Dies gelte vor allem für Hightechbranchen wie die Autoindustrie. Regional seien vor allem Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen betroffen. Machen Sie sich Sorgen um Ihren Job?
- #1360 09.08.2010 21:13 von Frank Wagner
Komisch,und das bei ihrem ständigen Motivationsgerede.
DAS zu ändern, DAS wäre mal eine Aufgabe für viele Leute.
Wars ja schon vor hundert Jahren für viele.
Wir sollten in diesem Land endlich mal den Arsch hoch kriegen und dafür kämpfen das eine Hand voller Gauner es nicht völlig vor die Wand fährt. - #1361 10.08.2010 08:35 von
Genau. Aber wer hat noch den Kopf und die Zeit nach der täglichen Tretmühle? Und das Wochenende ist man so platt, dass man nur noch faul auf der Couch liegen und sich berieseln lassen kann.
Unsere Arbeitslosen müssten sich organisieren. Die hätten trotz Gepiesacke durch Arbeitsagentur bzw. Arge die Zeit. Und 3 Millionen (sagt dieser Staat) sind doch mal eine Haufen Leute für den Anfang. Sowieso sind's bei genauem Hinsehen sicher an die 7 Millionen.
Sowieso, Souverän Volk ist doch wesentlich zahlreicher als unsere aus der lächerlichen Zahl von 10.000 Menschen bestehende "Elite".
1789 wann kommst du wieder?
Statt zu Hause rumzuhängen kann sich jeder ehrenamtlich engagieren. Außerdem gibt's Attac, Greenpeace und Foodwatch.
Dieses Land bräuchte eigentlich auch eine neue Partei oder eine effizientere Linke, die unsren rechtslastigen Wirtschaftsbossen mal so richtig einheizt.
Es müsste eine Art RAF 2.0 geben, die unsere Führer, also unsere KZ-Vorsteher (KZ=Konzernzentrale), richtig unter Druck setzt, allerdings nicht mit Gewalt.
Sie sind es, die Demokratie verhindern und 80 Millionen in perfider Art und Weise einen pervertierten Freiheitsbegriff eintrichtern unt tagtäglich gegen das Deutsche Grundgesetz, insbesondere Artikel 1, verstoßen.
Sie sind es, die sich einen demokratischen Anstrich geben und dabei ein vorgeblich universelles, monomanes, totalitäres Ziel verfolgen: Profitmaximierung. - #1362 10.08.2010 08:43 von
- #1363 10.08.2010 08:49 von
Ehrenamt
Ich arbeite ehrenamtlich. Komischerweise hat da mein Arbeitgeber Angst, dass ich gehe. Und seltsamerweise behandelt man mich da noch wie einen Menschen. Und, très bizarre, dieses Arbeiten gibt mir was anderes als den monatlichen Hungerlohn: Anerkennung.
Da staunt der Kapitalist und hat einen seines Humankapitals weniger, den er verheizen und kujonieren kann.
Alles was Recht ist, aber alles lass ich mir nicht bieten. wer will, dass ich für ihn arbeite, muss mich menschenwürdig behandeln, sonst können andere die Drecksarbeit machen oder eben der Kapitalist alleine. Was er gar nicht schaffen würde, er braucht seine Sklaven und Lakaien. - #1364 10.08.2010 11:46 von
- #1365 20.01.2011 12:39 von
.
So ist es. Dazu kommt die leidige Lohngeschichte, geht es der Wirtschaft nicht gut ist Lohnverzicht angesagt, damit es ihr wieder besser, gehts der Wirtschaft gut ebenso, damit es ihr nicht wieder schlechter geht. Die Preise steigen indes. Nun, wenn man diese Strategie fährt, darf man sich nicht wundern, wenn immer Leute das Land verlassen.
- #1366 20.01.2011 12:39 von christiane006
Ausbeuter
Es wird Zeit, dass die Gewerkschaften wieder den Job machen für den sie bezahlt werden.
Andernfalls ist der Wutbürger gefragt, wie man weiss, können die Rahmenbedingungen, wie Mindestlöhne sehr wohl von der Politik festgelegt werden. Ansonsten muss man darüber nachdenken, ob die Personen in Berlin, tatsächlich im Interesse der Bürger agieren. Wer ist Deutschland, wäre hier einmal zu klären: Appel, Grube, von Pierer, Löscher,Enders oder wie sonst noch so heißen, oder die millionen arbeitender Menschen, die fleißig ihre Arbeit für die Unternehmen dieser Herrschaften anbieten und dafür zum Teil Hungerlöhne kassieren, von denen sie ihre Familien nicht mehr ernähren können.
Die Deutschen sind viel zu duldsam und lassen sich zuviel gefallen, da kann ich die Franzosen nur bewundern, die ihre Kandidaten schon einmal in ihren Büros festhalten um ihre Ziele deutlich zu machen.
Mit Ausbeutung bringt man die Zivilisation nicht voran, man zerstört sie. - #1367 20.01.2011 12:43 von
WOher haben Sie die Zahl "10.000" und woher die Sicherheit, dass es nicht 10.001 oder 9.999 sind? Sind Sie der Eliteverwalter?
Niemals, denn wir schreiben nun mal das Jahr 2011. Sie können aber zum Islam konvertieren, dann haben Sie das Jahr 1789 schon in 346 Jahren. Qui vivra, vera.
Stimmt, die kann man gut bekämpfen. Auch ehrenamtlich :)
Genau, und Wohlstand für alle einführt. Per Dekret. Ach, das hatten wir schon mal. Ja dann is gut. Einfach wiederholen.
Mit dieser Art von Rabulistik haben Sie sich selbst ins Abseits gestellt. Vermutlich ohne es zu wissen. - #1368 20.01.2011 13:07 von
Heute Hüh, morgen hott. Gestern Aufschwung, heute schrumpfende Löhne.
Wer liest diesen Unsinn eigentlich noch?
Zum Glück steht der Link zum Forum schon auf der Titelseite. So erspar ich mir den Umweg über den Artikel. - #1369 20.01.2011 13:11 von
Nein ...
mein Job ist schon lange weg !
So einen finde ich auch nicht wieder, weil sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einflussreichen Betriebsräten, Anspruch auf Sonderurlaub, Sonderzahlungen und übertariflicher Bezahlung seit der ReGIERung Schröder im grossen Stil abgebaut werden, zu Gunsten von minderbezahlter Teilzeit - ohne Rechte.
Wenn ich Glück habe finde, ich noch mal einen "richtigen" Job zu sehr verschlechterten Bedingungen. Sieht aber nicht danach aus, wenn man die Fünfzig erreicht hat.
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