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Gewerkschaften - ein Modell der Vergangenheit?

Die IG-Metall leidet unter Mitgliederschwund und dem damit verbundenen Verlust an Einfluss. Jetzt soll eine Reform den Aderlass stoppen. Sinnvolle Maßnahme oder sind Gewerkschaften inzwischen ohnehin ein Modell aus einer vergangene Arbeitswelt?
  1. #90

    Unsinn

    Zitat von zzipfel Beitrag anzeigen
    und bekam mächtig Ärger, als ich 1987 ausgetreten bin - LOL aber das ist halt so, wenn ne SED-PDS-Augen-Links-Partei die Macht ausübt ;-)

    Ansonsten: Koalitionsfreiheit von AN und AG und damit freie Gewerkschaften sind ein "alternativloses" Grundrecht, nur das garantiert faire Löhne. Der Staat mit seinen Forderungen nach Mindestlöhnen und Allgemeinverbindlichkeitserklärungen und sonstigen Bürokratieangeboten soll sich da raushalten: Beamte wissen eh nicht was die einzelnen AN erwirtschaften.
    Wer den FDGB mit dem DGB gleichsetzt, hat nichts verstanden!
    Was heisst Koalitionsfreiheit von AN und AG?
    Die gibt es doch kaum noch! Dazu ist ein Kräftegleichgewicht notwendig!
    Aber dieses wurde in den letzten 20 Jahren bewusst von der Herrschenden gestört! Dazu haben die regierenden Parteien, die Medien und sogenannte Wirtschaftsinstitute gesorgt! Deshalb ist Handeln und damit ein mindestlohn notwendig! Die Gleichheit der Waffen sind notwendig!
    Wir brauchen starke Gewerkschaften!
    Die GdL zeigt, wie es gehen kann! Deshalb wird sie von allen Seiten mit unfairen Mitteln bekämpft!
  2. #91

    Gewerkschaften haben verschlafen,was wir heute ernten.

    Die Politik hilft nicht dem Arbeiter.+
    Die Gewerkschaften haben ihre Aufgabe nicht gemacht.
    Wenn sie zuschauen, wie sich die Führung die Gehälter erhöhnt.
    Wenn sie zuschauen ,wie das ganze Land zu einem Niedriglohnsektor entwickelt .
    Wenn sie zuschauen, wie sich alle Sozialkassen leeren,
    wegen der niedrigen Löhne.
    Das Geld nur umverteilt wurde von unten nach ov´ben,dann frage ich mich schon,zu was haben wir Gewerkschaften?
  3. #92

    Zitat von Gockeline Beitrag anzeigen
    Die Politik hilft nicht dem Arbeiter.+
    Die Gewerkschaften haben ihre Aufgabe nicht gemacht.
    Wenn sie zuschauen, wie sich die Führung die Gehälter erhöhnt.
    Wenn sie....
    Wenn sich alle AN diese Frage stellen haben die Arbeitgeber gewonnen.
    Treten Sie Ihrem Ortsvorsitzenden ins Gemächt oder woanders hin, damit er für seine Mitglieder in Gang kommt und den Druck nach oben zur Gewerkschaftsspitze weitergibt.
  4. #93

    Demokratisch organiesiren

    Gewerkschaften sind unbedingt notwendig - allerdings müssen dazu die Gewerkschaften demokratisch organisiert werden - die jetztige Freunderlwirtschaft Gewerkschaftsintern ist abzuschaffen.
  5. #94

    .

    Zitat von unddann Beitrag anzeigen
    Gewerkschaften sind unbedingt notwendig - allerdings müssen dazu die Gewerkschaften demokratisch organisiert werden - die jetztige Freunderlwirtschaft Gewerkschaftsintern ist abzuschaffen.
    Absolute Zustimmung. In meiner Dienststelle wird des öfteren der Begriff Herrscherfamilie für die Betriebsratsclique verwendet. Gehört man zu diesem inneren Kreis nicht dazu, kann man sich bei vielen Dingen in der Reihe ganz hinten anstellen.
  6. #95

    Gewerkschaften

    sind ein Relikt untergegangener Industriegesellschaften,
    in modernen Dienstleistungsgesellschaften haben
    sie nichts mehr verloren.
    Die Arbeitsnehmer kennen ihren Marktwert und
    verhandeln entsprechend, da brauchts so alte
    Vehikel nicht mehr.
  7. #96

    Zitat von Gockeline Beitrag anzeigen
    Die Politik hilft nicht dem Arbeiter.+
    Die Gewerkschaften haben ihre Aufgabe nicht gemacht.
    Wenn sie.....
    Sind Sie Mitglied? Oder schimpfen Sie als Trittbrettfahrerin, die zwar regelmäßige Lohnerhöhungen und sonstige Früchte der Gewerkschaftarbeit ganz selbstverständlich in Anspruch nimmt, sich aber der Finanzierung dieser Früchte enthält und dann auch noch darüber schimpft, dass die Gewerkschaft nicht gut arbeitet.
  8. #97

    Zitat von syramon Beitrag anzeigen
    sind ein Relikt untergegangener Industriegesellschaften,
    in modernen Dienstleistungsgesellschaften haben
    sie nichts mehr verloren.
    Die Arbeitsnehmer kennen ihren Marktwert und
    verhandeln entsprechend, da brauchts so alte
    Vehikel nicht mehr.
    Unterhalten Sie sich bitte mal mit Menschen, die für 7,50 brutto arbeiten. Oder meinen Sie, diese Menschen hätten keinen Wert und deshalb einen so geringen Lohn?
  9. #98

    Zitat von simplyme Beitrag anzeigen
    Sind Sie Mitglied? Oder schimpfen Sie als Trittbrettfahrerin, die zwar regelmäßige Lohnerhöhungen und sonstige Früchte der Gewerkschaftarbeit ganz selbstverständlich in Anspruch nimmt, sich aber der Finanzierung dieser Früchte enthält und dann auch noch darüber schimpft, dass die Gewerkschaft nicht gut arbeitet.
    Rückkehr zur 72h Woche, kein Mutterschutz, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Runterstufung auf das Lohnniveau der 50er Jahre, kein Kündigungsschutz, keine Arbeitsschutzbestimmungen und kein bezahlter Urlaub für Nichtgewerkschaftsmitglieder. Sofern in der Sparte eine Gewerkschaft vorhanden ist.
  10. #99

    Zitat von syramon Beitrag anzeigen
    sind ein Relikt untergegangener Industriegesellschaften,
    in modernen Dienstleistungsgesellschaften haben
    sie nichts mehr verloren.
    Die Arbeitsnehmer kennen ihren Marktwert und
    verhandeln entsprechend, da brauchts so alte
    Vehikel nicht mehr.
    Franz Walter, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Göttingen. hat da einen sehr weisen Satz gesagt: "Die Aufsteiger sind diejenigen, die meinen, ihr eigenes Schicksal immer meistern zu können - oft sind sie übrigens die Kinder von Arbeitnehmern, die erst durch die Erfolge der Gewerkschafter seit den fünfziger Jahren ökonomisch in die Lage versetzt wurden, ihren Nachkommen eben jenen Aufstieg zu ermöglichen." (Zitat Ende)

    Dies scheinen sehr viele der heutigen höchstselbstbewussten Yuppies vergessen zu haben. Viele wären niemals aus dem Dreck ohne die Gewerkschaften rausgekommen. Keine Schulbildung, dafür Kinderarbeit. Mit 45 ausgemergelt den Löffel abgeben und die Rente ist sicher.








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