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Geldanlage - was würden Sie machen?

Die Börsen beben, Banken geht das Geld aus, Sparer sind verunsichert: Wie soll man derzeit sein Geld anlegen? Was würden Sie machen? Wo fühlen Sie sich gut beraten?
  1. #280

    Barren ...

    Zitat von lateral Beitrag anzeigen
    Nehmen Sie doch erst mal wenigstens eine Goldmünze oder einen Barren in die Hand, bevor Sie so etwas schreiben.
    ... habe ich zwar noch nicht in der Hand gehabt (zumindest nicht von Gold oder Silber), aber "Krüger-Rand" oder "Meaple-Life" (im damals einzig erhältlichen "Original-Gewicht" von 1 Unze) sehr wohl!
    So eine Münze soll (wenn Sie recht haben) dem Wert eines Maßanzuges aus qualitativ gutem Stoff entsprechen - und einen vergleichbaren Wert auch schon vor 100 Jahren gehabt haben - aber das Leben besteht nicht nur aus "Massanzügen", ich brauchte also viele "Krüger-Rand" um "ein Jahr" (oder im Extremfall mehrere Jahre) meinen gesamten Bedarf dagegen zu tauschen - dumm nur, wenn ich mich in einer Situation, in der ich die Münzen "tauschen" müsste, mich nicht davon trennen will (Sie wollen ja mit Gold "Geldwert" über die Krise retten)!
    Sie sind in der "goldenen Sackgasse" - nicht ich!

    P.S.: Ich hatte in jungen Jahren (1973) auch die Möglichkeit, eine Aluminiumhütte zu besichtigen. Dort werden neben den "großen" (im Stranggussverfahren) gefertigten Barren (die wiegen so um die 10 Tonnen und können nur mit Güterwagen der Bahn transportiert werden - daraus werden Bleche für Getränkedosen und die "allgemein" verwendete Alufolie gewalzt) auch "kleine" 30 kg - Barren gegossen. Die kleinen Barren sind für Giessereien (Tür- oder Fenstergriffe usw.) bestimmt und haben ungefär die Form von Türstürzen aus dem Baumarkt. Solche Barren kann man "gerade noch" heben, einem wird aber bewusst, wie gewichtig Sachwerte sind!
  2. #281

    .......

    Zitat von Ökopit Beitrag anzeigen
    ... wenn wir im Gegenzug jegliches Sparen verbieten!

    Ist Ihnen immer noch nicht bewußt geworden, dass unsere (notwendige) Staatsverschuldung u. a. auch nur deshalb so hoch ist, weil es an privaten Investoren (und daher Kreditnachfragern) mangelt?
    Nein. Und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich auch nur halb, was sie meinen, und bin auch damit am Ende meines Denkvermögens angelangt.
    Das unterscheidet mich aber nicht von den Anderen, die im Fernsehen auftreten - die wissen auch nicht, was gut oder schlecht ist - versuchen aber im Gegensatz zu mir den Eindruck zu erwecken, sie wüßten es.
    Beim nochmaligen Durchlesen kapiere ich immer noch nicht, warum staatsverschuldung notwendig ist. Aber kann an mir liegen.
  3. #282

    NEUwahlen jetzt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Börsen beben, Banken geht das Geld aus, Sparer sind verunsichert: Wie soll man derzeit sein Geld anlegen? Was würden Sie machen? Wo fühlen Sie sich gut beraten?
    Hallo,
    eine lebenversicherung ist es nicht mehr!
    22.12.10
    Vollbremsung zur Unzeit
    Die Bundesregierung will offenbar im kommenden Jahr den Garantiezins für Lebensversicherungen auf 1,75 Prozent senken. Auf den ersten Blick macht der Vorschlag Sinn - doch solch ein radikaler Schritt käme jetzt zur Unzeit.
    http://www.ksta.de/html/artikel/1288741441720.shtml

    Ich dachte die "sparanlagen" der bürger seien sicher?
  4. #283

    Kleiner Mann, was nun...

    Zitat von Ökopit Beitrag anzeigen
    ... wenn wir im Gegenzug jegliches Sparen verbieten!

    Ist Ihnen immer noch nicht bewußt geworden, dass unsere (notwendige) Staatsverschuldung u. a. auch nur deshalb so hoch ist, weil es an privaten Investoren (und daher Kreditnachfragern) mangelt?
    Vielleicht liegt es auch daran, dass der kleine Mann nicht investieren kann, er ist zum "Consumer" degradiert.

    zum Grusse
  5. #284

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Ich dachte die "sparanlagen" der bürger seien sicher?
    Wer so etwas denkt, der glaubt auch, dass er bei Pleiten von Banken und Sparkassen sein Geld wieder zurückbekommt.
  6. #285

    Zitat von Krassopateras Beitrag anzeigen
    Wer so etwas denkt, der glaubt auch, dass er bei Pleiten von Banken und Sparkassen sein Geld wieder zurückbekommt.
    Ein Bekannter von mir hat das tatsächlich erlebt. Er hat Geld bei einer Bank, die es in jeder Stadt und auch in so manchen Dörfern gibt und jeder kennt, in einem Rentenfond eingezahlt. Also nichts Hochspekulatives und auch nicht bei irgendwelchen zwielichtigen Gestalten oder Anlagebetrüger. Eines Tages, nach nicht so langer Zeit, bekam er ein Kontoauszug, und es ist weck. Sogar noch weniger als Null wenn man die Abschlussgebühr mit abzieht.
    http://www.youtube.com/watch?v=iz4VUMDlVss
  7. #286

    In schwerer Zeit

    Um heraus zu finden was sich in schwerer Zeit gut tauschen laesst genuegt ein blick auf den Schwarzenmarket anno 1946/7.
    http://www.floerken.de/quellen/data/...hwarzmarkt.htm
    Hauptsaechlich Lebensmittel, Seife, Rasierklingen, Fahrrad, Kohle, usw. Also Dinge die sich nicht ueber laengere Zeit aufbewahren lassen oder sehr viel Platz in Anspruch nehmen, ausser vielleicht Alkohol.
    Gold und Silber lassen sich unbegrenzt lagern und nehmen wenig Platz in Anspruch. Daher auch leicht zu verstecken. Der Nachteil ist das Lebensmittel relativ im Preis steigen werden.
    Waffen aller Art sind in schwerer Zeit besonders begehrt.
    Auch sollte man lernen einen Garten anzubauen, Gemuese und Obstbaueme. Es gibt einige Apfelsorten die sich sehr lange und ohne grossen Aufwand lagern lassen. Schone jetzt mal ein paar Obstbaueme pflanzen, es dauert einige Jahre bis die auf Touren kommen.
    Wasser, besonders Trinkwasser ist ganz wichtig. Also Brunnen bauen und bei Bedarf in Wasserfilter investieren. Handpumpe nicht vergessen falls der Strom ausfaellt.
    Niemand will frieren. Also gute Waermedaemmung, neue Fenster (Steurvorteile?) und einen Kohle/Holzofen einbauen. Wenn's Geld reicht eine Solaranlage und Geosourced (also Waermepumpe die im Erdreich arbeitet) Heizung einbauen.
    So jetzt brauchen wir wenigstens nicht hungern und frieren.
    Wie sieht's mit dem Transport aus? Alle Tankstellen sind schon lange geschlossen. Also muss ein gutes und stabiles Fahrrad ran, vielleicht auch mit Anhaenger und Zeugs zu transportieren. Haelt fit und beugt gegen Herzinfakt vor. Gerade in schwerer Zeit will man nicht krank seien, darum Vorsorge ist besser als Nachsorge.
    So, dass ungefaehr ist mein Plan.
  8. #287

    Das liegt nicht an Ihnen, ...

    Zitat von Peddersen Beitrag anzeigen
    Nein. Und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich auch nur halb, was sie meinen, und bin auch damit am Ende meines Denkvermögens angelangt.
    Das unterscheidet mich aber nicht von den Anderen, die im Fernsehen auftreten - die wissen auch nicht, was gut oder schlecht ist - versuchen aber im Gegensatz zu mir den Eindruck zu erwecken, sie wüßten es.
    Beim nochmaligen Durchlesen kapiere ich immer noch nicht, warum staatsverschuldung notwendig ist. Aber kann an mir liegen.
    ... sondern an der "gesteuerten Verblödung"!

    Geld ist nichts weiter, als ein "Tauschmittel"! Geld hat keinen "Wert an sich" und ist zur Wertaufbewahrung absolut ungeeignet!

    Wenn Sie das verinnerlichen, kommen Sie meinen Gedanken vielleicht näher!

    Alle Teilnehmer an einer Volkswirtschaft "arbeiten", schaffen Werte und wollen diese Werte (aber nicht nur die "selbst" geschaffenen) natürlich auch "konsumieren" - wäre es anders, würde "Wirtschaft" keinen Sinn machen!

    Das Problem ist nun, dass die "Arbeitsteilung" seit vielen Jahrtausenden zur Herausbildung von "Spezialisten" führte, die sinnvollerweise "ihre Produkte" gegen Produkte, die "andere" besser und billiger herstellen können, tauschen müssen - im Interesse aller!

    Allerdings ist diese Tauschgesellschaft nicht "zweidimensional" (A tauscht sein heute produziertes Gut gegen das heute produzierte Gut von B - oder im "Umweg über den Verkäufer C" gegen Produkte des Produzenten D), sondern für viele "Tauschvorgänge" spielt die "Zeit" eine Rolle - Wirtschaft wird sozusagen "dreidimensional"!

    Die "Einbeziehung der Zeit" führt automatisch zur "Kreditfunktion" des Geldes (und zwangsläufig zum Zins)!

    Wenn jetzt aber (Stichwort: "Private Altersvorsorge") das "Sparen" massiv gefördert wird, diesen Spareinlagen aber keine (private) Kreditnachfrage gegenübersteht, sinken einerseits die "Sparzinsen" gegen Null (das ist tatsächlich Fakt), andererseits muss "irgendwer" als Kreditnachfrager auftreten, damit "das Rad nicht stehen bleibt"!

    Und dieser letzte Kreditnachfrager ist nun einmal der Staat!

    Ist das sooooo schwer zu verstehen ....????
  9. #288

    Irrtum!

    Zitat von mot2 Beitrag anzeigen
    Vielleicht liegt es auch daran, dass der kleine Mann nicht investieren kann, er ist zum "Consumer" degradiert.

    zum Grusse
    Der "kleine Mann" investiert sehr wohl!

    Jeder Ratenkauf - egal ob beim Versandhändler oder beim "Ich bin doch nicht blöd" Elektronik-Discounter, jedes "finánzierte" (oder geleaste) Privatauto, der "Dispo auf dem Girokonto (wenn er in Anspruch genommen wird) und für die 40 %, die in den "eigenen" 4 Wänden wohnen natürlich die Hypothek dafür, sind selbstverständlich private Investitionen!

    Und solange diese Verträge "mit Bedacht" eingegangen werden - und eine gewisse "Bonitätsprüfung" von Seiten der Kreditgeber stattfindet, ist dagegen nicht nur nichts einzuwenden, es ist sogar überlebenswichtig für die Wirtschaft als Ganzes!

    Wenn diese "private Kreditnachfrage (=private Investition) aber ausfällt, ist entweder massiv "Sand im Getriebe" (mit der Gefahr des Wirtschaftsstillstandes) oder "jemand anderes" muss als Kreditnehmer einspringen!

    Und da ist es sinnvoll, wenn "der Staat" als Kreditnehmer einspringt, denn die "öffentliche Infrastruktur" wurde in den vergangenen Jahrzehnten sträflich vernachlässigt!
  10. #289

    Revolution ist ein zutiefst ökonomischer Begriff

    Zitat von Ökopit Beitrag anzeigen
    ... und einen vergleichbaren Wert auch schon vor 100 Jahren gehabt haben - aber das Leben besteht nicht nur aus "Massanzügen", ich brauchte also viele "Krüger-Rand" um "ein Jahr" (oder im Extremfall mehrere Jahre) meinen gesamten Bedarf dagegen zu tauschen - dumm nur, wenn ich mich in einer Situation, in der ich die Münzen "tauschen" müsste,...
    Wenn Sie natürlich der Auffassung sind, dass es sich hier schlichtweg um einen Rohstoff handelt, der halt seinen Preis hat und auch sonst Geld unendlich aus Kredit geschöpft werden kann, dann vergessen Sie bitte meinen Beitrag.

    Ist Ihnen eigentlich klar, dass Gold und Silber im Superzyklus parabolisch ansteigen werden?

    Dieses Mal fällt der 120 jährige Kress-Zyklus (Revolutionszyklus 1770 politische/1890 industrielle/2010 soziale "Wutbürger" Revolution) in seinem Tief mit dem 60 jährigen Superzyklus (Hier extra nochmal für Sie) von Gold auf das Tief, in dem die USA als Weltmacht von China abgelöst wird. Der Dollar wird mit dem Euro untergehen.

    Und die Politik ist nicht fähig dazu es zu verhindern, hinauszögern, oder zu manipulieren. Die Verschiebungen finden von 2010-2014 statt.

    Es wird dann die Zeit gekommen sein, wenn der Dollar/Euro-Preis, den der Staat über Steuern (Nahrung, Benzin und Wohnung) vom Durchschnittsbürger einfordert, höher liegt als der Preis, den die unter dem Druck der wirtschaftlichen Umstände stehenden Massen zu einer bestimmten Zeit bereit sind zu zahlen, um "Jetzt reichts!" zu sagen. So beginnen Revolutionen.

    2011 bis 2012 wird die "Hard-Down" Phase des 60 jährigen Zyklus und des 120 jährigen Zyklus einsetzen. Mit ihr kommen auch die Anfänge einer sozialen/politischen Revolution. Und denken Sie daran, dass Revolutionen mit radikalen Veränderungen der Lebensstile einhergeht.

    Mein lieber Forist, das ist kein Spaß, sondern mein bitterer Ernst. Sehen Sie sich doch einfach mal um, wo es überall schon kracht. ...und vor allen Dingen welcher Schlonz hierzu in den Medien berichtet wird. Völlig ohne Zusammenhang.


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