Einst galt die Schweiz in der Finanzwelt als unerschütterliche Bastion - jetzt geraten die beiden größten Banken des Landens, UBS und Credite Suisse, im Zuge der Finanzkrise in Schwierigkeiten. Ist der Finanzplatz Schweiz in seiner alten Form am Ende?
Sollte nicht das Problem sein. Die Schweiz ist doch eher von seinem nördlichen Nachbar unter Druck gewesen, sich ein Stück weit auf den Irrsinn einzulassen. Da die Schweiz aber auch Nettokapitalexporteur (Leistungsüberschussland) war, hat sie genauso eher ein Problem zu niedriger, als zu hoher Binnennachfrage und ebenso tendenziell zu niedriger Löhne.
Im Gegensatz zu D hatte die Schweiz aber immer den Vorteil mit ihren ausländischen Finanzanlagen eine positive Rendite zu erwirtschaften, weswegen weitaus weniger Druck auf die Löhne ausgeübt werden müßte.
Insofern dürfte die Schweiz trotz allem noch mit am besten aus der Krise kommen, wenn die Politik keine eklatanten Fehler macht.
Dem deutschen Untertan fehlt nicht die Intelligenz sich zu erheben, sondern das Selbstwertgefühl.
Unser Standes-Schulrecht ist allerdings ein Instrument zur Unterdrückung des Untertan, da haben Sie völlig recht.
Leider stimmen immer noch viele Benachteiligte der CDU zu, das ungerechte System zu erhalten, aus Ängstlichkeit wie ich annehme.
Ähnlich wie im Feudalismus die Untertanen Angst vor Veränderungen hatten. Da hat sich kaum was geändert in Deutschland.
Vielleicht ändert sich bei uns nix, weil die Mutigen massenhaft ausgewandert sind in die USA (und heute dort die mit Abstand größte ethnische Gruppe stellen, noch vor den vielen Iren und Engländern).