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Finanzplatz Schweiz in der Krise?

Einst galt die Schweiz in der Finanzwelt als unerschütterliche Bastion - jetzt geraten die beiden größten Banken des Landens, UBS und Credite Suisse, im Zuge der Finanzkrise in Schwierigkeiten. Ist der Finanzplatz Schweiz in seiner alten Form am Ende?
  1. #1040

    Das liegt sicher daran,

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    So macht meine Familie das auch. Keine Produkte von Müller. Wir kaufen unsere Milcherzeugnisse nur von Molkereien aus näherer Umgebung, auch wenn die Supermarktregale bis zu 3/4 mit Müllermilchprodukten wie Joghurt, Pudding, Milchreis etc. vollgestopft sind.

    Aber um zum Thema zu kommen. Ich sehe den Finanzplatz Schweiz schon in der Krise. Wenn das todsichere Bankgeheimnis nicht mehr gewahrt wird, werden die Superreichen ihre Vermögen abziehen und es kommt zum Run auf die Banken und Gott möge uns beistehen, wenn dann weltweit die Einlagen abgehoben werden. Mich wundert eh, dass der Ansturm auf die Banken trotz dieser schwierigen Finanz- und Wirtschaftskrise bisher ausgeblieben ist.
    Das liegt sicher daran, dass die Schweiz eben nicht nur eine große Bank ist! Sie hat eigentlich einen guten Mix aus Produktion und Handel, aus Energie- und -verbrauch und wird ganz sicher auf ziemlich hohem Niveau weiter leben, Bankgeheimnis hin, Bankgeheimnis her...
  2. #1041

    Der deutsche Untertan.......

    Zitat von castrobaer Beitrag anzeigen
    Ich will doch hoffen, dass der deutsche Untertan langsam mal verschwindet und der Tag kommt, wo über den Begriff "Vater Staat" nur noch gelächelt wird. Ein Staat als Vater, tss, tss.
    Zur Zeit ist er aber leider immer .....
    ...stirbt leider nicht aus,dazu fehlt im die Intelligenz und unser Bildungssystem sorgt dafür das es auch noch lange so bleibt.
  3. #1042

    Zitat von mooksberlin Beitrag anzeigen
    Mal sehen wie dies in der Zukunft aussieht, wenn die Schweiz nur noch "sauberes Geld" zur Verfügung hat, ob dann bei marktgerechten Lohn- und Einkommenssteuern und hohen Lebenshaltungskosten gute Kräfte zu halten sind ?
    Sollte nicht das Problem sein. Die Schweiz ist doch eher von seinem nördlichen Nachbar unter Druck gewesen, sich ein Stück weit auf den Irrsinn einzulassen. Da die Schweiz aber auch Nettokapitalexporteur (Leistungsüberschussland) war, hat sie genauso eher ein Problem zu niedriger, als zu hoher Binnennachfrage und ebenso tendenziell zu niedriger Löhne.

    Im Gegensatz zu D hatte die Schweiz aber immer den Vorteil mit ihren ausländischen Finanzanlagen eine positive Rendite zu erwirtschaften, weswegen weitaus weniger Druck auf die Löhne ausgeübt werden müßte.

    Insofern dürfte die Schweiz trotz allem noch mit am besten aus der Krise kommen, wenn die Politik keine eklatanten Fehler macht.
  4. #1043

    Zitat von bestoff5 Beitrag anzeigen
    ...stirbt leider nicht aus,dazu fehlt im die Intelligenz und unser Bildungssystem sorgt dafür das es auch noch lange so bleibt.
    Dem deutschen Untertan fehlt nicht die Intelligenz sich zu erheben, sondern das Selbstwertgefühl.

    Unser Standes-Schulrecht ist allerdings ein Instrument zur Unterdrückung des Untertan, da haben Sie völlig recht.

    Leider stimmen immer noch viele Benachteiligte der CDU zu, das ungerechte System zu erhalten, aus Ängstlichkeit wie ich annehme.
    Ähnlich wie im Feudalismus die Untertanen Angst vor Veränderungen hatten. Da hat sich kaum was geändert in Deutschland.

    Vielleicht ändert sich bei uns nix, weil die Mutigen massenhaft ausgewandert sind in die USA (und heute dort die mit Abstand größte ethnische Gruppe stellen, noch vor den vielen Iren und Engländern).








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