Einst galt die Schweiz in der Finanzwelt als unerschütterliche Bastion - jetzt geraten die beiden größten Banken des Landens, UBS und Credite Suisse, im Zuge der Finanzkrise in Schwierigkeiten. Ist der Finanzplatz Schweiz in seiner alten Form am Ende?
Ich habs genauso gemacht. Müller ist mit Steuergeldern gross gemacht worden und seit er selber Steuern verweigert (mit schweizer Wohnsitz) kommt mir keine Müllermilch mehr auf den Tisch. Das war wie abgehackt.
(Erasco kauf ich auch nicht mehr seit eine Heuschrecke den Laden übernommen hat).
Wo sehen Sie dann den Finanzplatz DE ??? Jo Ackermann sagte ja einmal, deutsche Banken müssten wegen der höheren Steuerquote - diese wird bestimmt in Zukunft eher höher als tiefer, denn all die Milliardenzusagen für HRE etc. müssen ja irgendwie bezahlt werden - höhere Risiken eingehen, um die gleiche Rendite zu erzielen wie schweizerische Banken.
Wunderschön erklärt ! Vielen Dank !
Die Schweiz hat zudem seit Jahrzehnten schmutziges Geld in der ganzen Welt eingesammelt, kaum Zinsen gezahlt und an die heimische Industrie billige Kredite vergeben. Dadurch wurden Dumpinsteuern ermöglicht, die die besten Kräfte Europas seit Jahren angelockt haben, welche der Schweizer Industrie eine beispiellose Erfolgsstory beschert haben.
Mal sehen wie dies in der Zukunft aussieht, wenn die Schweiz nur noch "sauberes Geld" zur Verfügung hat, ob dann bei marktgerechten Lohn- und Einkommenssteuern und hohen Lebenshaltungskosten gute Kräfte zu halten sind ?
Der Finanzplatz Schweiz wird kleiner werden und dies ist auch gut so. Aber machen Sie sich nichts vor. Alle Finanzplätze werden in Zukunft kleiner werden, ganz einfach weil eine Überproduktion von Finanzprodukten herrscht, die jetzt zu Zeiten der Krise abgebaut werden. Aber der Finanzplatz Schweiz hat schon lange vor dem Bankgeheimnis bestanden und er wird auch noch lange nach dem Bankgeheimnis bestehen. Und die Superreichen werden auch nicht massiv ihre Gelder abziehen, weil das Bankgeheimnis nur ein Teilaspekt ist. Und wenn sie Geld abziehen, werden sie es sicher nicht nach Deutschland bringen. Ich würde mir langfristig eher Sorgen um den Finanzplatz Deustchland machen.
Ich will doch hoffen, dass der deutsche Untertan langsam mal verschwindet und der Tag kommt, wo über den Begriff "Vater Staat" nur noch gelächelt wird. Ein Staat als Vater, tss, tss.
Zur Zeit ist er aber leider immer noch in so manchem Kopf verankert und wird von unseren, so demokratischen Parteien bei jedem Wahlkampf durch diverse Heilsversprechungen wieder aufgefrischt. Wehe aber, der Vater versagt: Dann holt man sich einen neuen und das kann bei dieser Art Wähler u.U. böse enden.
Deshalb nochmal: Hoffentlich ist er bereits in der Minderheit und stirbt bald aus, der deutsche Untertan.