Nach den Wirtschaftsproblemen in Griechenland folgt die irische Krise, und auch Portugal und Spanien scheinen demnächst finanzielle Hilfe zu benötigen. Alles das drückt auf die Stabilität des Euro. Reichen die Maßnahmen zu seiner Stützung aus?
Steinmeier hat gut reden. Wenn er der Regierung vorwirft, sich zu isolieren, und mit einer Hau-Ruck-Politik die Nachbarn vor den Kopf zu stoßen, dann verwundert es einen nicht. War er doch während seiner Zeit als Kanzleramtschef unter Schröder, und später als Außenminister ein äußerst blasser Diplomat, der fast nie seinen Mund aufbekommen hat, selbst wenn es mal dringend nötig gewesen wäre. Immer schön ruhig bleiben, und alles mitmachen, was die anderen von einem verlangen. Mit solchem farblosem Personal wird die SPD bei den kommenden Wahlen garantiert ein erneutes Waterloo erleben. Dass dieser Mann immer so gute Umfragewerte hatte(und wohl auch noch hat), sagt rein gar nichts. Wer immer nur diplomatische Floskeln von sich gibt, der kann auch keine Fehler machen, und wer keine Fehler macht, und seine Niere spendet, der hat eben gute Umfragewerte. Als Oppositionsführer taugt dieser Mann schon gar nicht, er kommt rüber wie eine Schlaftablette.
und mentalität sind das nicht. wenn sie mal ein paar jahre in einer wirklich heißen gegend gewohnt haben, so wie ich (Miami)
dann merken sie schnell, wie auslaugend die dauernde hitze wirkt. man kommt mit hochfliegenden plänen aus dem deutschland-urlaub und glaubt nach 4 wochen, dass das alles nicht so ernst genommen werden muss. nicht zuletzt deswegen sind wir nach D zurückgekehrt und nicht umsonst gibt es in spanien die siesta.
Er hat ja jetzt noch hinzugefügt, dass die Banken den Rettungsschirm innerhalb von drei Jahren leermachen müssen, damit sie nicht selbst mitzahlen müssen. Und "wir" haben keine Schuldenlast von 1,6 Bio, die hat nur der deutsche Staat. Die deutsche Bevölkerung ist Europas großer Nettogläubiger, und daher für fortgesetzten Selbstbetrug auf die Solvenz ihrer Schuldner angewiesen.
Wenn die FDP erreichen will, dass sich Banken und andere Anleger, die Staatsanleihen im Vermögensbestand haben, an den Risiken dieser Anlageform beteiligen, dann wird der Steuerbürger dieses Verhalten honorieren.
Man bedenke, wenn der Rettungsschirm auf 1,5 Billionen € ausgeweitet wird und ich die Ausfallrisiken mit 10% bewerte und nur zwei maßgebliche Bürgen (Frankreich, Deutschland) haben werde, die die Forderungen der Banken und Investoren schultern müßten, dann kämen auf die BRD in etwa 75 Mrd. € an Verbindlichkeiten zu, die dann über eine zusätzlich Nettoverschuldung finanziert werden müsste. Dabei habe ich noch gar nicht berücksichtigt, dass Frankreich auch "schwach auf der Brust" ist.
Es könnte also so kommen, dass unser Schäuble auf eine Nettokreditaufnahme von 100 Mrd.€ vielleicht ab 2012 käme. Die Zins- und Tilgungsleistungen im Bundeshaushalt stiegen und müssten gedeckelt werden - vor allem durch Minderungen im Sozialhaushalt bzw. über Steuererhöhungen - womit wir dann auch wieder bei der bockigen FDP sind.
27.11.2010
Streit über EU-Rettungsschirm
FDP droht Merkel mit Aufstand
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...731484,00.html
Hallo,
und das regierungs chaos geht weiter! Das die schwarz-gelbe regierung das nicht unter 4 augen regeln kann ist mir immer noch ein rätsel und das ja nicht nur bei dem ding jetzt.
Was stimmt den nun?
"Vor allem Deutschland und Frankreich machen sich stark dafür, ab dem Jahr 2013 private Investoren bei Rettungsaktionen einzubinden."
ODER
"[...], der Bundesfinanzminister lasse in den Verhandlungen mit den Franzosen, die eine Beteiligung privater Gläubiger ablehnen, die nötige Härte fehlen."
Höre oder lese ich den Namen "Merkel" fällt mir zu allererst Herr Priol von der "Anstalt" ein.
Nur ist Herr Priol noch vergleichsweise sanft mit Deutschlands Spitzennudel.
Diese von ihr geführte Regierung ist eine Zumutung für Deutschland, von Leuten gewählt die mit Lügen betrogen wurden und werden.
Die Liberalen wollen unbedingt erreichen, dass sich Banken und Spekulanten an der Rettung von Staaten beteiligen
Hä? Wer denn sonst? Die habens doch auch vergeigt.
Warum sollte der Steuerzahler auch nur einen Cent dafür hergeben?
Da krieg ich doch gleich selber die Krise!!
Hier ist immer die Rede von Spekulanten, die man an den Kosten zur Rettung von Staaten beteiligen muss. Viele dieser Spekulanten sind Anleger und Institutionen, die zu nicht gerechtfertigt niedrigen Zinsen fast bankrotten Staaten Geld geliehen haben. Sie sind Anlagebetrügern aus Parlamenten und Notenbanken aufgesessen. Nun steigen die Zinsen und die Kurse für diese Anlagen schmelzen wie Schnee in der Sonne. Die jetzt diskutierten Massnahmen richten sich gegen Anleger, die ihre Papiere bis zur Fälligkeit halten wollen. Die "Spekulanten" werden sich das merken.
Sie werden die Risiken gnadenlos einpreisen, wenn sie diesen Pleitekandidaten je noch mal Geld leihen. Da helfen dann auch keine Taschenspielertricks wie die Auflange von gemeinsamen Europaanleihen und Schutzschirme.