Forum


 

Europäischer Währungsfonds - ja oder nein?

Die Idee klingt einleuchtend: Weil die EU völlig hilflos wirkte, als die Finanzkrise in Griechenland ausbrach, soll jetzt für ähnliche Situationen vorgesorgt werden. Die Gemeinschaft denkt über einen Stützungsfonds für klamme Euro-Staaten nache. Experten warnen vor dieser Idee - was ist Ihre Meinung?
  1. #10

    wo ist Stoiber

    wo ist denn jetzt der Aufschrei von unserem gescheiterten Kanzler Stoiber. Dessen Job ist doch der europäische Bürokratieabbau. Jetzt könnte er doch mal zeigen, was er kann.

    Vielleicht hat sich Schäuble ab auch am griechischen Modell orientiert. Die haben schließlich über 200 neue Behörden erfinden müssen, um die jeweilige Klientel zu befriedigen.

    Der jeweilige Pleitekandiat hat damit auch in Zukunft die Auswahl, ob er jetzt den IWF oder den EWF anpumpt. Oder treten nun alle EU-Länder aus dem IWF aus.

    Egal, wenn wir dann Island im Club begrüßen dürfen, kann der EWF zeigen was er kann, GB und die Niederlande warten noch auf ihr Geld....
  2. #11

    Island

    Zitat von Woolloomooloo Beitrag anzeigen
    wo ist denn jetzt der Aufschrei von unserem gescheiterten Kanzler Stoiber. Dessen Job ist doch der europäische Bürokratieabbau. Jetzt könnte er doch mal zeigen, was er kann.

    Vielleicht hat sich Schäuble ab auch am griechischen Modell orientiert. Die haben schließlich über 200 neue Behörden erfinden müssen, um die jeweilige Klientel zu befriedigen.

    Der jeweilige Pleitekandiat hat damit auch in Zukunft die Auswahl, ob er jetzt den IWF oder den EWF anpumpt. Oder treten nun alle EU-Länder aus dem IWF aus.

    Egal, wenn wir dann Island im Club begrüßen dürfen, kann der EWF zeigen was er kann, GB und die Niederlande warten noch auf ihr Geld....
    Als die isländischen Banken insolvent wurden haben Grossbritannien und die Niederlande sofort ihre Bürger dafür entschädigt, und fordern nun das Geld vom isländischen Steuerzahler zurück. GB hat sogar flugs Island zum Terroristenstaat ernannt, und alle isländische Guthaben gesperrt. Es erscheint kaum rechtens, die isländischen Steuerzahler für das Tun einiger Zocker mit isländischem Pass verantwortlich zu halten.
  3. #12

    Vollkommen einverstanden... :)

    Zitat von bosemil Beitrag anzeigen
    Ich bin eher ein Gegner von Schäuble. Aber,man sollte das Kind nicht gleich mit dem Bade ausschütten und über seinen Vorschlag besser nachdenken. Wir Europäer sollten uns aus der Umklammerung der USA herauslösen. Der IWF ist ja schön und gut,nur hat die USA immer ein Veto-Recht und kann dabei mit seinen "EXPERTEN" auf die Finazpolitik Europas Einfluß ausüben,und die machen das auch.Das der derzeitige Präsident ein Franzose ist spielt keine Rolle,das ist nur Makulatur. Die Europäer haben bei der Währungseinheit geschlamt,nun müssen sie das auch selbst ausbaden. Die Fehler die der IWF hat muß man ja nicht bei einem EWF einbauen. Finanzfachleute aus Europa sollten langsam einmal aufwachen und ihre Hausaufgaben machen. Jetzt kann sich zeigen was dieses Europa mit der Bewältigung der Finanzkrise Griechenlands eigentlich Wert ist. Der IWF ist viel zu suspect.
    Die Europäer haben bei der Währungsunion vergessen, Maßnahmen für die Krisenbewältigung einzubauen und so blieb die Währungsunion letztendlich ein Schönwetterkonstrukt, auch wenn sie durch ihre schiere Größe Europa vor schwersten Turbulenzen der Wirtschaftskrise bewahrt hat...
    Allerdings ist die Währungsunion über den spekulativen Angriff auf ein Mitgleid oder über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten eines Mitglieds zu leicht beeinflußbar...
    Die "No bail out"-Klausel ist dabei wenig hilfreich, da dem in Schwierigkeiten geratenen Mitglied dadurch nicht geholfen werden kann...
    Ob das zukünftige Reformkonstrukt dann Europäischer Währungsfond; €-Anleihe; Europäische Wirtschaftsregierung, oder eine Mischung mehrere Formen ist, wäre momentan nicht so wichtig, Hauptsache man käme einer gemeinsamen Wirtschafts- und Finanzpolitik näher...
    Die Welt ist ohnehin im Umbruch...
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/a.../50085518.html
    Europa hat nur gemeinsam eine Chance seine Interessen auch wahrnehmen zu können...; sonst riskieren wir, daß unser Wohl und Wehe bei einem Dinner in NY entschieden wird...
    "Some heavyweight hedge funds have launched large bearish bets against the euro in moves that are reminiscent of the trading action at the height of the U.S. financial crisis.
    The big bets are emerging amid gatherings such as an exclusive "idea dinner" earlier this month that included hedge-fund titans SAC Capital Advisors LP and Soros Fund Management LLC. During the dinner, hosted by a boutique investment bank at a private townhouse in Manhattan, a small group of all-star hedge-fund managers argued that the euro is likely to fall to "parity"—or equal on an exchange basis—with the dollar, people close to the situation say..."
    http://online.wsj.com/article/SB1000...EFTTopWhatNews

    Na dann...

    Viele Grüße aus Südtirol...
  4. #13

    Zitat von Christer Nykopp Beitrag anzeigen
    Man stelle sich vor, ein Bundesstatt der USA, Montana z.B., habe sich bei Bankern in London und Zürich tief verschuldet, und stehe dem Konkurs nahe. Springt dann Washington ein? ...Besteht ein Risiko des Ausscherens Montanas aus dem Dollargebiet? ...
    Nein, da braucht niemand einzuspringen. Nukleargetriebene Flugzeufträger schrecken den schweizerischen Gerichtsvollzieher ab, auch wenn der mit einer Radfahrerkompanie ausrückt, um das schweizerische Pfandsiegel auf Montana zu kleben.

    Eines habe ich im Studium gelernt, es gibt nur eine Methode Auslandsschulden wirklich zu vollstrecken. Nun mag die schweizerische Armee stark sein und die Royal Navy hat es sicher auch drauf.

    Aber das dürfte nicht ganz reichen.

    Klar ist das übertrieben, aber letztlich ist das leider so.
    Vollstreckung bedeutet immer die Anwendung von Gewalt und da gewinnt meist Goliath. Was wollen soe wirklich machen, wenn Griechenland sagt, nö, wir zahlen eben nicht? Da können Sie boykottieren, die Gerichtshöfe anrufen und auch die UNO. Das bringz nichts. Schuldner und Gläubiger sitzen immer in einem Boot.
  5. #14

    Genau die Punkte sind es !

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Die Europäer haben bei der Währungsunion vergessen, Maßnahmen für die Krisenbewältigung einzubauen und so blieb die Währungsunion letztendlich ein Schönwetterkonstrukt, auch wenn sie durch ihre schiere Größe Europa vor schwersten Turbulenzen der Wirtschaftskrise bewahrt hat...
    Allerdings ist die Währungsunion über den spekulativen Angriff auf ein Mitgleid oder über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten eines Mitglieds zu leicht beeinflußbar...
    Die "No bail out"-Klausel ist dabei wenig hilfreich, da dem in Schwierigkeiten geratenen Mitglied dadurch nicht geholfen werden kann...
    Ob das zukünftige Reformkonstrukt dann Europäischer Währungsfond; €-Anleihe; Europäische Wirtschaftsregierung, oder eine Mischung mehrere Formen ist, wäre momentan nicht so wichtig, Hauptsache man käme einer gemeinsamen Wirtschafts- und Finanzpolitik näher...
    Die Welt ist ohnehin im Umbruch...
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/a.../50085518.html
    Europa hat nur gemeinsam eine Chance seine Interessen auch wahrnehmen zu können...; sonst riskieren wir, daß unser Wohl und Wehe bei einem Dinner in NY entschieden wird...
    "Some heavyweight hedge funds have launched large bearish bets against the euro in moves that are reminiscent of the trading action at the height of the U.S. financial crisis.
    The big bets are emerging amid gatherings such as an exclusive "idea dinner" earlier this month that included hedge-fund titans SAC Capital Advisors LP and Soros Fund Management LLC. During the dinner, hosted by a boutique investment bank at a private townhouse in Manhattan, a small group of all-star hedge-fund managers argued that the euro is likely to fall to "parity"—or equal on an exchange basis—with the dollar, people close to the situation say..."
    http://online.wsj.com/article/SB1000...EFTTopWhatNews

    Na dann...

    Viele Grüße aus Südtirol...
    Das sind die Punkte die es zu überdenken gilt. Ich persönlich verlinke diese Sachen nicht im Forum,da sie dann gleich wieder mit Verschwörungs-Theorien diskutiert werden.
    Europa kann sich selbst viel besser helfen. Schäuble scheint dies richtig erkannt zu haben. US-Banker vertreten in erster Linie immer US-Intressen. Das müssten die Europäer in der Zwischenzeit langsam geschnallt haben. Der IWF muß deshalb,nach meiner Überzeugung immer als ein Finanzkonstrukt für die Intressen der US-Finanzpolitik betrachtet werden. Für einen EWF kann es noch nicht zu spät sein. Fehler lässt man nicht kontrollieren,sondern beseitigt man selbst, auch wenn es schmerzt.

    MfG zurück nach Südtirol
  6. #15

    Der Vorwurf Verschwörungstheorien...

    Zitat von bosemil Beitrag anzeigen
    Das sind die Punkte die es zu überdenken gilt. Ich persönlich verlinke diese Sachen nicht im Forum,da sie dann gleich wieder mit Verschwörungs-Theorien diskutiert werden.
    Europa kann sich ....
    ...nachzuhängen wird manchmal leider als Totschlagargument mißbraucht...
    Bin mal gespannt wer hier die Seriosität bsw. von WSJ, Handelblatt, Financial Times Deutschland, Die ZEIT in Frage stellt... ;)
    Das Schöne dabei ist, daß die US-Amerikaner mittlerweile selbst die Rolle von einzelnen Banken, Hedgefonds und Ratingagenturen kritisch hinterfragen, zumal der angerichtete Schaden dann vom Steuerzahler abgegolten werden muß...
    “These hedge funds are the financial hit-men of our economy. However, they expose themselves and everyone else to incredible risks. These are not good risks. ”
    ...Aus der "Journal Community" von WSJ...
    Die Subprime- und die anschliesende Weltwirtschaftskrise waren wohl recht heilsam...
    Die Europäer müssen lernen ihre innereuropäischen Probleme selbst in die Hand zu nehmen, obwohl es oft der politisch billigere und bequemere Weg wäre, die Lösung einer außereuropäischen Institution wie dem IWF zu übertragen...
    Um den € auf einer solideren Grundlage zu stellen und um zu verhindern, daß sich spekulative Mächte einfach das schwächste €-Mitglied herauspicken, ist es unerlässlich die EU/€-Zone weiter politisch und wirtschaftlich zu verflechten und ihr tragfähige und effektive Institutionen und Instrumente; wie z.B. den EWF; zu geben...
    Es geht nicht an und es entspricht nicht dem Risiko, daß bsw. Griechenland für seine Anleihen dermaßen hohe Zinsen zahlen muß...
    Praktisch spart das Land hohen Zinsausgaben hinterher; einen Wettlauf den es nur verlieren kann und als Folge der Binnenkonjunktur den Garaus macht...
    Kann Griechenland seinen Staatshaushalt sanieren?

    Daher einige Vorschläge...
    EWF, Europäisches Rating und eine eigene €-Anleihe...
    Es ist klar, daß es nicht Interesse der etablierten Währungen sein kann, wenn eine neue, junge Währung mit einer großen kritischen Masse; der EURO; zu einem weltweit anerkannten Zahlungsmittel aufsteigt...; Turbulenzen sind unausweichlich und es kommt zu Anpassungs- und Lernprozessen auf allen Seiten...
    Bei aller Freundschaft mit den USA und bei allen Verdiensten, welche sie sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart erworben haben, sollten wir Europäer trotzdem bedenken, daß EU-Interessen und US-Interessen nicht immer korrespondieren, speziell in der Wirtschaft...
    Für die USA könnten wir dabei; was Kontrollmechanismen anbelangt; eher noch zum Vorbild avancieren... :)

    Viele Grüße aus Südtirol...
  7. #16

    Die Grundübel, die ..

    Zitat von serafino Beitrag anzeigen
    Was aber immer nur am Rande erwähnt wird: Spekulanten verschärfen diese Krise. Wenn hier aber auf dem Rücken von Ländern und Währungen spekuliert wird und direkt zu Lasten der Bürger eines Landes (und der ganzen Eurozone) spekuliert wird, sollte die Politik schnellstens handeln und dem einen Riegel vorschieben. Aber nein, den Spekulanten wird weiterhin freie Hand gelassen. In Griechenland (bei dem Korruption und Vetternwirtschaft maßgeblich an der Krise beteiligt waren) werden ja auch nur die kleinen bestraft (MWSt. erhöht, Renten eingefroren, etc.). Warum soll das dann in der EU anders sein?
    ... die Griechenlandkrise verschärfen und letztlich zum GAU des weltweiten Finanzsystems führen werden, sind an einer
    Hand abzuzählen:

    1. Eine hemmungslose Geldschöpfung der Zentralbanken, die mit fast 0-% Diskontsatz eine Blase mit der nächsten Blase füttern. (Friedman schuf die Basisideologie hierfür mit seinem Monetarismus, Grünspahn, der das umsetzte wurde zum Kult. Die Börsen waren entzückt.)

    2. Aus 1. resultiert, daß das weltweite Geldvolumen mittlerweile auf das 50-faches des Gütervolumens angewachsen ist. Die überschüssige Liquidität sucht dauernd Profitmaximierungsmöglichkeiten. Im realen Sektor tobt sich diese Liquidität aus in der Immobilien- und Rohstoffspekualtion, im Finanzsektor ist durch 'kreative' toxische Papiere viel mehr möglich.

    3. Die Abschaffung des Trennbankensytems (Clinton trat die Lawine hier los) und in der Folge die Deregulierung des gesamten Bankenwesens (mit minimaler oder praktisch 0-Eigenkapitaldeckung).

    4. Die Legalisierung von Wettgeschäften im Bankensystem.

    Ich möchte die Politiker sehen, die das ändern können. Jede nur leise Andeutung von leichten Regulierungen werden von der Finanzmafia sofort niedergeschlagen.

    Merkel, Obama, Schäuble und wie sie alle heißen, sind alles hilflose Würstchen. Sie werden nichts ändern, weil sie sonst poltisch tot sind. Das wissen sie, und sie fühlen sich wohl dabei. Ackermann sagt der Merkel immer, was sie alles nicht tun soll im Finanzsektor, nämlich regulieren und kontrollieren. Finger weg davon, sagt er, sonst gäbe es schwere Verwerfungen usw. Schwere Verwerfungen haben wir schon.

    Das System wird sich selbst zerstören.
  8. #17

    Die Antwort steht schon im Spiegel-Online-Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Idee klingt einleuchtend: Weil die EU völlig hilflos wirkte, als die Finanzkrise in Griechenland ausbrach, soll jetzt für ähnliche Situationen vorgesorgt werden. Die Gemeinschaft denkt über einen Stützungsfonds für klamme Euro-Staaten nache. Experten warnen vor dieser Idee - was ist Ihre Meinung?
    Ich zitiere:
    "Klaus Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hält wenig von der Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds. Es bringe nichts, 'eine weitere Organisation einzurichten, die vor sich hin funktioniert', sagt Zimmermann zu SPIEGEL ONLINE: 'Die Euroländer sollten sich stattdessen überlegen, ob sie eine gemeinschaftliche Wirtschaftsregierung mit einer gemeinsamen Fiskalpolitik etablieren.'"
    "Krämer aber plädiert - wie viele Zentralbanker - dafür, 'die bestehenden Regeln zu schärfen oder zu ergänzen'. So könnten beispielsweise für Defizitsünder im Euro-Raum automatische Sanktionen geschaffen werden. 'Der komplizierte politische Entscheidungsprozess, der solchen Strafen bislang vorangeht, sollte wegfallen', sagt Krämer. Auch DIW-Chef Zimmermann stört, dass die Politik Strafen für Staaten im Zweifel aussetzen kann, auch wenn diese die Maastricht-Kriterien reißen. 'Diese Selbst-Absolution ist ein Problem.'" -

    Was ich da gelesen habe, stimmt genau mit dem überein, was ich selbst des öfteren in Spiegel-Foren vertreten habe. Der kleine Wirtschaftswissenschaftler zarathustra-4 fühlt sich bestätigt!
  9. #18

    Es gibt zwei Möglichkeiten eine Gesellschaft zu besiegen und zu versklaven...

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Ich gehöre nicht zu den heftigsten Kritiker von Schäuble, wie man vielfach nachlesen kann. Aber die IDee des Europäischen >Währungsfonds (EWF)ist Dumm, denn die ist absolut unökonomisch.
    Die viel interessantere Frage ist doch für wen diese Idee unökomisch ist. Für den Steuerzahler? Auf jeden Fall! Aber für "deutsche Interessen" (=Konzerne, Investoren, Mogule) wäre es das Beste was passieren könnte.

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Wir haben den IWF, warum noch eine weitere Organisation aufbauen, die das gleiche Tut.
    Richtig, aber der wird zu 100% von den USA kontrolliert. Da kriegt Europa nicht viel vom Kuchen, wenn es mal wieder daran geht die Innereien von angefixten Ländern zu fleddern. Die Opferzahl ist hoch aber suchen sie z.B. mal nach Argentinien und IWF in der Suchmaschine ihrer Wahl...

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Der IWF ist unbeliebt aber nichts desto trotz Notwendig
    Bei allem Respekt, wofür soll der IWF den notwendig sein? Der IWF hat noch niemandem geholfen außer sich selbst. Wissen sie was SAPs (Structural adjustment policies) sind? Auch hier empfiehlt sich eine Recherche im Internet. Der IWF und auch die Worldbank verfolgen knallharte Wirtschaftsinteressen, nicht mehr und nicht weniger. Die Welt wäre wirklich besser dran ohne solche Institutionen.

    Zitat von bosemil Beitrag anzeigen
    ... Die Fehler die der IWF hat muß man ja nicht bei einem EWF einbauen. ...
    Die "Fehler" dieser Institutionen sind keine Fehler sondern ein Feature. Kennen Sie das Zitat von John Adams?
    "There are two ways to conquer and enslave a nation. One is by the sword, the other is by debt"
  10. #19

    Ich hab da Bedenken !

    Hallo !

    also ich hab Bedenken, daß wenn ein EWF wirklich geschaffen würde sich dann wieder mal einige in der EU denken: Och, is ja da, warum nicht ausnutzen ! Sollen doch auch mal was zu tun haben ! Und das wäre wohl nicht im Sinne eines "stabilen Euros"...

    Doch sollte man auch nicht vergessen wie diese "Finanzkrise" Griechenland´s plötzlich in der "Finanzwelt" und dann auch der "Medienwelt" aufgetaucht ist: Nämlich dadurch daß der "Onkel Ackermann" den Griechen - und der Welt - mal kurz erklärte, in welch heftigen Problemen sie stecken und daß ER mit seiner Deutschen Bank und "befreundeten Instituten" sie da rausholen können - und "Schwupp" startete die weltweite Spekulation gegen Griechenland und gegen den Euro....und Deutsche Bank, Commerzbank und mindestens zwei weitere deutsche Banken spekulierten heftigst mit GEGEN Griechenland und den Euro !

    Doch gegen die Finanzspekulanten in den Banken wird ja, trotz der großen Worte nach der Finanzkrise, nichts unternommen - und auch die damals ach so heftig geforderten "Regelungen für die Finanzwirtschaft" sind doch so ziemlich "ausgefallen"....

    Aber ist ja wohl klar: Wie sollen unsere Politiker auch die Banken regulieren/kontrollieren ? Der Hund wackelt schließlich mit dem Schwanz - nicht der Schwanz mit dem Hund !








TOP



TOP