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Euro - kann Griechenland in der Währungsunion bleiben?

Die Turbulenzen um Griechenland treiben die EU an die Grenzen ihrer politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die europäische Währung steht auf dem Prüfstand, aber auch der Verbleib der Griechen in der Gemeinschaft. Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?
  1. #2410

    Ob Griechenland "kann" oder "soll" ist gar keine Frage. Griechenland WIRD in der Währungsunion bleiben. Alternativlos sozusagen.
  2. #2411

    Zitat von dtw21212 Beitrag anzeigen
    Ob Griechenland "kann" oder "soll" ist gar keine Frage. Griechenland WIRD in der Währungsunion bleiben. Alternativlos sozusagen.
    Ja, solange, bis auch der letzte Euro der Staaten verpulvert ist. Die Wirtschaft und die Finanzwirtschaft haben sich klar ausgedrückt: Griechenland wird austreten und der Euro wird scheitern.
    exilator
  3. #2412

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?

    Gerne. Hauptsache Deutschland ist nicht mehr Mitglied dieser Währungsunion.
  4. #2413

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    Ja, solange, bis auch der letzte Euro der Staaten verpulvert ist. Die Wirtschaft und die Finanzwirtschaft haben sich klar ausgedrückt: Griechenland wird austreten und der Euro wird scheitern.
    So weit würde ich nicht gehen.
    Auf welcher Basis ergründet sich Ihre These?

    Zitat von dummerjunge Beitrag anzeigen
    Gerne. Hauptsache Deutschland ist nicht mehr Mitglied dieser Währungsunion.
    Schmollen bringt auch nichts. Was passiert Ihrer Meinung nach, wenn Deutschland währungspolitisch wieder abgegrenzt agiert? Wird dann alles gut? :D
  5. #2414

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    So weit würde ich nicht gehen.
    Auf welcher Basis ergründet sich Ihre These?



    Schmollen bringt auch nichts. Was passiert Ihrer Meinung nach, wenn Deutschland währungspolitisch wieder abgegrenzt agiert? Wird dann alles gut? :D
    Lassen Sie doch bitte dieses Vermischen von Antworten sein. Ich kann schwer auf Ihre statements antworten, wenn Sie sich auf 2 oder mehrere Personen in der Antwort beziehen.
    Was die Aussagen betrifft, dass Griechenland austritt, und der Euro zerbricht, so finden Sie diese sowohl im Spiegel, als auch in der FTD. Die These stammt nicht von mir. Die Banken und die Wirtschaft haben den Zerfall des Euro demnach bereits eingepreist.

    exilator

    P.S.: Ihre Frage an dummerjunge will ich trotzdem beantworten:

    Jede Währung ist so stark oder schwach wie die ihr unterliegenden Werte. Ausser im Euro. Da sind die assets so unterschiedlich, dass Ungleichgewichte entstehen. Der etwas dümmliche Versuch assets ( Wirtschaft, Gold etc durch Geld zu ersetzen muss scheitern, denn dadurch dass mehr schlechtes Geld vorgezeigt wird, wird darau nicht gutes Geld. ALLE Probleme der Volkswirtschaften und der Schulden sind ausschliesslich auf die Ungleichgewichte zurückzuführen. Griechenland ist allerdings ein Sonderfall.
  6. #2415

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    Lassen Sie doch bitte dieses Vermischen von Antworten sein. Ich kann schwer auf Ihre statements antworten, wenn Sie sich auf 2 oder mehrere Personen in der Antwort beziehen.
    Sie haben Probleme. Ich antworte ja nicht mehreren Personen in einem Text, sondern zitiere den einen und antworte dem einen, bevor ich den anderen zitiere und diesem antworte. Sie sind ziemlich unflexibel, wenn Ihnen das schon Schwierigkeiten bereitet.

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    Was die Aussagen betrifft, dass Griechenland austritt, und der Euro zerbricht, so finden Sie diese sowohl im Spiegel, als auch in der FTD. Die These stammt nicht von mir. Die Banken und die Wirtschaft haben den Zerfall des Euro demnach bereits eingepreist.
    Im Spiegel finden Sie genauso Meinungen, dass der Euro nicht zerbricht. Papperlapapp.

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    P.S.: Ihre Frage an dummerjunge will ich trotzdem beantworten:

    Jede Währung ist so stark oder schwach wie die ihr unterliegenden Werte. Ausser im Euro. Da sind die assets so unterschiedlich, dass Ungleichgewichte entstehen. Der etwas dümmliche Versuch assets ( Wirtschaft, Gold etc durch Geld zu ersetzen muss scheitern, denn dadurch dass mehr schlechtes Geld vorgezeigt wird, wird darau nicht gutes Geld. ALLE Probleme der Volkswirtschaften und der Schulden sind ausschliesslich auf die Ungleichgewichte zurückzuführen. Griechenland ist allerdings ein Sonderfall.
    Sie haben auf eine andere Frage geantwortet. Lesen Sie nochmals meine Frage durch. ;)
    Geld ist generell die Handlung, einen Tauschgegenstand für Wert zu benutzen. So ein Papierfetzen hat an sich ja so gut wie keinen Wert.
  7. #2416

    Rosinen und Karnickelkot

    kann man zumindest geschmacklich gut auseinanderhalten. Vom Aussehen eher nicht...
    Genauso scheinen mir Griechenland, Porrtugal und Irland in den Euro gekommen zu sein... Wer die Brille vergisst, wundert sich über die Wirkung...
    Also: Reißleine ziehen, Griechenland raus aus dem Euro und bitte keine weiteren "Lügenstaaten" neu hinein.
    Griechenland ist so unbedeutend daß wir diese Eiterbeule einfach aufschneiden können...
  8. #2417

    Zitat von strandtiger Beitrag anzeigen
    kann man zumindest geschmacklich gut auseinanderhalten. Vom Aussehen eher nicht...
    Genauso scheinen mir Griechenland, Porrtugal und Irland in den Euro gekommen zu sein... Wer die Brille vergisst, wundert sich über die Wirkung...
    Also: Reißleine ziehen, Griechenland raus aus dem Euro und bitte keine weiteren "Lügenstaaten" neu hinein.
    Griechenland ist so unbedeutend daß wir diese Eiterbeule einfach aufschneiden können...
    Sie haben es auch noch nicht begriffen, warum es eigentlich geht.
    Traurig nach drei Jahren entsprechenden Nachrichten.
  9. #2418

    Austritt aus der EU moeglich-aber kaum fuer Deutschland

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen

    EIn Austritt aus dem Euroraum ist nicht vorgesehen,
    Vertraglich nicht,allerdings wird man wohl kaum einem austretenden Euro-Land den Status verweigern koennen,den Laender wie Schweden,Grossbritannien,Daenemark etc. haben: Mitglieder der EU zu sein,aber nicht Mitglieder der Eurozone.Das ware doch glasklare Diskriminierung,oder?

    Fuer den Fall eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone und eines gleichzeitigen Verbleibs Griechenlands in der EU wird aber von politischer Seite hauptsaechlich nicht etwa eine Ansteckungsgefahr in Bezug auf Staaten wie Spanien oder Italien befuerchtet (wie verlogenerweise immer wieder behauptet wird) sondern eine Ansteckunsgefahr auf noerdliche Euro-Laender wie Niederlande,Finnland und natuerlich vor allem Deutschland.Denn wie koennte man dann diesen Laendern das verwehren,was man Griechenland gestattet hat?


    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    aber ein Austritt aus der EU ist jederzeit möglich.
    Fragt sich nur,fuer wen!

    In Artikel 50,Absatz 1 des "Vertrags von Lissabon" steht naemlich:

    "1) Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten"
    Art. 50 EU - dejure.org

    IM EINKLANG MIT SEINEN VERFASSUNGSRECHTLICHEN VORSCHRIFTEN-
    dies bedeutet also,dass dieser Artikel aus sich heraus KEIN eigenstaendiges Austrittsrecht aus der EU gewaehrt,sondern dies von den nationalen verfassungsrechtlichen Vorschriften abhaengig macht!

    Nun stellt sich natuerlich die Frage:

    Gibt es etwa in den Verfassungsvorschriften von EU-und speziell Eurolaendern Vorschriften,die die in Artikel 50 des "Vertrags von Lissabon" erwaehnte Austrittsmoeglichkeit erschweren oder gar verunmoeglichen?

    Nun,ich habe mir hier dazu die Verfassungen einiger Eurozonenlaender angeschaut.Manche (wie z.B. Griechenland) enthalten anscheinend gar keine verfassungsrechtlichen Bestimmungen bezueglich europaeischer Integration.

    Andere enthalten kann-Bestimmungen-also dasjenige Land KANN sich an der "europaeischen Integration" beteiligen.

    Nun gibt es allerdings ein Euroland,in dem dies anders aussieht.in Artikel 23 des deutschen Grundgesetzes steht naemlich:

    "(1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet"

    Art. 23 GG - dejure.org

    WIRKT MIT-hierbei handelt es sich also um keine kann-,sondern um eine SOLL-Bestimmung,somit wohl um einen verfassungsrechtlichenAuftrag!

    Es sieht also so aus,dass eine deutsche Regierung-im Gegensatz zu den Regierungen anderer EU-Laender!- gar nicht einfach so durch Beschluss aus der EU austreten koennte.

    Dem muesste wohl erst eine Verfassungsaenderung durch den Bundestag vorausgehen.Dafuer beduerfte es einer Zweidrittelmehrheit.

    Und wenn man sich daran erinnert,wie einstimmig damals dieser Artikel 23 und der "Vertrag von Maastricht" vom Bundestag beschlossen wurden,wird klar,dass ein Austritt Deutschlands aus der EU praktisch unmoeglich sein duerfte,solange die etablierten Parteien wie CDU/CSU,SPD,FDP und Gruene die deutsche Politik dominieren...
  10. #2419

    Schicksalsgemeinschaft...

    Zitat von heimwerker-ass Beitrag anzeigen
    Es sieht also so aus,dass eine deutsche Regierung-im Gegensatz zu den Regierungen anderer EU-Laender!- gar nicht einfach so durch Beschluss aus der EU austreten koennte.

    Dem muesste wohl erst eine Verfassungsaenderung durch den Bundestag vorausgehen.Dafuer beduerfte es einer Zweidrittelmehrheit.

    Und wenn man sich daran erinnert,wie einstimmig damals dieser Artikel 23 und der "Vertrag von Maastricht" vom Bundestag beschlossen wurden,wird klar,dass ein Austritt Deutschlands aus der EU praktisch unmoeglich sein duerfte,solange die etablierten Parteien wie CDU/CSU,SPD,FDP und Gruene die deutsche Politik dominieren...
    darüber hinaus gibt es noch andere handfeste Gründe warum Deutschland aus dem Euroraum nicht austreten gedenkt und zwar die Gesamtforderungen auf sage und schreibe 2000 Milliarden Euro, von selbsternannten Experten beziffert, mit allem drum und dran.


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