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Euro - kann Griechenland in der Währungsunion bleiben?

Die Turbulenzen um Griechenland treiben die EU an die Grenzen ihrer politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die europäische Währung steht auf dem Prüfstand, aber auch der Verbleib der Griechen in der Gemeinschaft. Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?
  1. #2390

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Leider ist es so, dass Politik aus 2 Grüdnen nicht funktioniert:

    1. Die Politiker sind nur und zuallererst Lobbyisten
    Bitte ergänzen Sie den Satz noch:

    1. Die Politiker sind nur und zuallererst Lobbyisten, zuerst in eigener Sache.


    2. Jeder mittelmässige Politiker braucht einen Spezialisten um in Wirtschaft, Justiz oder Medizin durchzublicken, und woher kommen diese Ratgeber? Und was in der Ökonomie rumspringt, wissen Sie besser als ich.
    Ja.


    P.S.:
    Der letzte Satz ist sowas von falsch, dass er unter Ihrer Würde sein sollte.
    Nein, da ist einfach nur viel Weisheit drin. Sie finden immer 10 Köche, aber nie jemanden, der die Kartoffeln schälen möchte.

    Zu Ihrem Faschismus möchte ich noch ergänzen:

    Warum stand im Sozialismus der Mensch im Mittelpunkt ? Damit er von allen Seiten gleichmäßig ausgebeutet werden konnte!
  2. #2391

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Ja, wenn das so wäre.

    Dann hätte Politik aber die EU und die Globalisierung nicht machen dürfen, ohne vorher zu harmonisieren.

    Sie bekommen doch noch nicht einmal eine einheitliche Anzahl von Mindesturlaubstagen oder einen einheitlichen Rentenbeginn europaweit hin.

    Von gemeinsamen Sozialversicherungssätzen oder so etwas wie einem europaweitem 401k mal abgesehen.
    Da haben Sie recht. Ich sprach auch nicht vom IST-Zustand, sondern vom SOLL-Zustand. Eine Harmonisierung muss gelingen. Dass das aber nicht die leichteste aller Übungen ist, ist doch allen klar. Und dennoch ist diese Tatsache kein Argument dafür, es nicht einmal anzugehen, sondern davor schon aufzugeben...
  3. #2392

    jaja

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    Da haben Sie recht. Ich sprach auch nicht vom IST-Zustand, sondern vom SOLL-Zustand. Eine Harmonisierung muss gelingen. Dass das aber nicht die leichteste aller Übungen ist, ist doch allen klar. Und dennoch ist diese Tatsache kein Argument dafür, es nicht einmal anzugehen, sondern davor schon aufzugeben...
    ..........

    Diese Harmonisierung inklusive Ausgleich für die unterschiedlichen Ausgangslagen der Euro-Glieder ist denkbar leicht herzustellen: Es beim Euro lassen und nationale Parallel-Währungen wie zur Einführung des Euro einführen, die über einen frei flotierenden Verrechnungskurs (je nach Wirtschaftslage des entsprechenden Landes) an den Euro gebunden ist.
    rabenkrähe
  4. #2393

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Turbulenzen um Griechenland treiben die EU an die Grenzen ihrer politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die europäische Währung steht auf dem Prüfstand, aber auch der Verbleib der Griechen in der Gemeinschaft. Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?
    Wird interessant.

    Syriza 28,5%
    New Democratics 29%
    Pasok 11%
    Golden Dawn 6,8
    Democratic Left 6%


    Wenns so bleibt wirds schwer für die Griechen in der EU zu bleiben...
  5. #2394

    Wieso redet gerade der Komentator aus Griechenland von einem strahlenden Sieg von New Democracy und Pasok mit Independent Greeks?

    Richard Quest von CNN hat das gerade auch nicht ganz verstanden....
  6. #2395

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Turbulenzen um Griechenland treiben die EU an die Grenzen ihrer politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die europäische Währung steht auf dem Prüfstand, aber auch der Verbleib der Griechen in der Gemeinschaft. Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?
    Solange aus Griechenland Renditen herauszupressen sind, wird das gemacht, egal wer an der Regierung dort ist.

    exilator
  7. #2396

    südländische Gaunermentalität

    Das Geld das nach Griechenland geht, verschwindet in einem großen Hütchenspiel.
    In diesem Fall ist Deutschland der dumme Passant, der irgendwann feststellt, dass sein Geldbeutel leer ist.
    Dabei wollte er sich noch eine Energiewende und andere vorzeigbare Dinge leisten.
    Aber solche innenpolitische "Privatangelegenheiten" interessiert den griechischen Hütchenspieler nicht.
    Der interessiert sich nur fürs Geld der DUMMEN Passanten.
  8. #2397

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Das Geld das nach Griechenland geht, verschwindet in einem großen Hütchenspiel.
    In diesem Fall ist Deutschland der dumme Passant, der irgendwann feststellt, dass sein Geldbeutel leer ist.
    Dabei wollte er sich noch eine Energiewende und andere vorzeigbare Dinge leisten.
    Aber solche innenpolitische "Privatangelegenheiten" interessiert den griechischen Hütchenspieler nicht.
    Der interessiert sich nur fürs Geld der DUMMEN Passanten.
    Meines Erachtens ist die Metapher an den Haaren herbeigezogen. Die Griechen haben jahrzehntelang über ihren Verhältnissen gelebt. Dies lässt sich jetzt nicht innerhalb weniger Monate regeln. Ich weiß nicht, welche Erwartungen Sie jetzt an die Griechen haben?
    Die griechische Wirtschaft muss doch erst einmal auf eigene Beine gestellt werden und dafür sollten erst einmal noch 10 Zehen wachsen, eine Ferse voll ausgebildet sein, etc. Es fehlt noch an allen Ecken und Enden.
    Dazu wird es wohl noch einige Zeit dauern bis die griechische Bevölkerung akzeptiert haben wird, dass sie mit der Zeit gehen müssen.
  9. #2398

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    Solange aus Griechenland Renditen herauszupressen sind, wird das gemacht, egal wer an der Regierung dort ist.

    exilator
    Renditen aus Griechenland herauspressen? Sie haben eine blühende Fantasie.
    Das Pressen resultiert allenfalls in Olivenöl.
  10. #2399

    Welche Renditen?

    Zitat von exilator_ Beitrag anzeigen
    Solange aus Griechenland Renditen herauszupressen sind, wird das gemacht, egal wer an der Regierung dort ist.

    exilator
    Die privaten Investoren, sowohl institutionell als auch nichtinstitutionell, erhalten gerade noch 2 % Zinsen auf die Hälfte ihres eingesetzten Kapitals (GR Staatsanleihen) und bekommen auch nur diese 50 % des urspünglichen Kapitals ausbezahlt. Dies ergibt eine negative Rendite. Zur Erzielung einer negativen Rendite braucht man GR nicht in der Währungsunion "zu lassen".

    Die einzigen, die mit den griechischen Anleihen noch Geld verdienen sind EZB, IWF und die Rettungsschirme.








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