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Euro - kann Griechenland in der Währungsunion bleiben?

Die Turbulenzen um Griechenland treiben die EU an die Grenzen ihrer politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die europäische Währung steht auf dem Prüfstand, aber auch der Verbleib der Griechen in der Gemeinschaft. Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?
  1. #2380

    Zitat von -snowlife- Beitrag anzeigen
    was ist die berufliche qualifikation oder das pflichtenheft für den politiker?
    Jurist oder Lehrer.
  2. #2381

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Turbulenzen um Griechenland treiben die EU an die Grenzen ihrer politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die europäische Währung steht auf dem Prüfstand, aber auch der Verbleib der Griechen in der Gemeinschaft. Kann Griechenland Mitglied der Währungsunion bleiben?
    "Αντισταθείτε στo δημαγωγό - Widersteht den Demagogen"
    Der Chefredakteur der FTD hat offensichtlich ein Rad ab.
    Es ist eine Unverschämtheit sondergleichen, wenn sich ein dem internationalen Kapital verpflichtete und von dem korrumpiertes Kampfblatt in die inneren Angelegenheiten Griechenlands einmischt.
    Warum gehen wir noch wählen? Lassen wir uns doch gleich die Politiker von der Finanzmafia vor die Nase setzen.
  3. #2382

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    Um wieder zurück zum Thema zu kommen. Wir sollten eine Währung für die stärksten Euro-Länder haben, nicht für alle. Evtl. könnten die schwächeren Länder ebenfalls einen zweiten Euro haben (vgl. Vorschlag zu Nord-/Südeuro von Hans-Olaf Henkel).

    Fazit: Nicht nur Griechenland muss raus, das ganze System sollte neu aufgebaut werden - und dieses Mal bitte "economic follows politics"!

    Sie meinten sicher "Politics follow economics".

    Das die Politiker meinen, sie könnten Vodoo economics spielen, haben wir schon zu lange.
  4. #2383

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    "Αντισταθείτε στo δημαγωγό - Widersteht den Demagogen"
    Der Chefredakteur der FTD hat offensichtlich ein Rad ab.
    Es ist eine Unverschämtheit sondergleichen, wenn sich ein dem internationalen Kapital verpflichtete und von dem korrumpiertes Kampfblatt in die inneren Angelegenheiten Griechenlands einmischt.
    Warum gehen wir noch wählen? Lassen wir uns doch gleich die Politiker von der Finanzmafia vor die Nase setzen.
    Ich habe mich mit Ihnen in einem anderen Zusammenhang gestritten, aber in dem Zusammenhang haben Sie Recht.

    Es geht uns nichts an.

    Es ist eine souveräne griechische Entscheidung.

    Genauso wie es die Geldversorgung Griechenlands ist.

    Auch diese geht uns nichts an.

    Wenn jeder bei sich kehrt, dann ist bei allen sauber.
  5. #2384

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mit Ihnen in einem anderen Zusammenhang gestritten, aber in dem Zusammenhang haben Sie Recht.

    Es geht uns nichts an.

    Es ist eine souveräne griechische Entscheidung.

    Genauso wie es die Geldversorgung Griechenlands ist.

    Auch diese geht uns nichts an.

    Wenn jeder bei sich kehrt, dann ist bei allen sauber.
    Hallo Roger, freut mich mal wieder etwas von Ihnen zu hören. Als Ökonom müssen Sie wohl die Ökonomie über die Politik stellen. Leider kann ich Ihnen nicht recht geben, was die Politik anbelangt, oder können Sie sich wirklich vorstellen, dass die ganze Vodooökonomie auf dem Mist von Politiker gewachsen ist? Ich glaube eher - und weiss es - dass die Politik sihc von Vodooökonomen dazu verleiten liess. Neoliberalfaschismus, der die kleinen und feinen Unterschiede vernachlässigt, und NUR lineare Vorgänge im Leben und in der Wirtschaft postuliert ist nicht nur vodoo, sondern ist abartig. Ihre Kollegen haben den Neoliberalfaschismus zum Lehrfach gemacht, und hunderttausende Absolventen von Hochschulen kennen fast nichts anderes mehr. Man war also nicht nur in der Politik als Weltverderber unterwegs, sondern auch in der Forschung unud Lehre. Und nun? Die Ökonomen wissen ja nichts anderes mehr vodoofaschismus. Wo soll da was besseres rauskommen?

    rolli
  6. #2385

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Sie meinten sicher "Politics follow economics".

    Das die Politiker meinen, sie könnten Vodoo economics spielen, haben wir schon zu lange.
    Der Rahmen setzt die Politik. In diesem Rahmen darf sich die Wirtschaft frei bewegen.
    Die Politik hat jetzt ZUERST dafür zu sorgen, die Rahmenbedingungen aufzustellen, die nötig sind, um eine nachhaltige Wirtschaftsunion zu gewährleisten.
  7. #2386

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mit Ihnen in einem anderen Zusammenhang gestritten, aber in dem Zusammenhang haben Sie Recht.

    Es geht uns nichts an.

    Es ist eine souveräne griechische Entscheidung.

    Genauso wie es die Geldversorgung Griechenlands ist.

    Auch diese geht uns nichts an.

    Wenn jeder bei sich kehrt, dann ist bei allen sauber.
    Leider ist es so, dass Politik aus 2 Grüdnen nicht funktioniert:

    1. Die Politiker sind nur und zuallererst Lobbyisten
    2. Jeder mittelmässige Politiker braucht einen Spezialisten um in Wirtschaft, Justiz oder Medizin durchzublicken, und woher kommen diese Ratgeber? Und was in der Ökonomie rumspringt, wissen Sie besser als ich.

    rolli

    P.S.:
    Der letzte Satz ist sowas von falsch, dass er unter Ihrer Würde sein sollte.
  8. #2387

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Leider ist es so, dass Politik aus 2 Grüdnen nicht funktioniert:

    1. Die Politiker sind nur und zuallererst Lobbyisten
    2. Jeder mittelmässige Politiker braucht einen Spezialisten um in Wirtschaft, Justiz oder Medizin durchzublicken, und woher kommen diese Ratgeber? Und was in der Ökonomie rumspringt, wissen Sie besser als ich.

    rolli

    P.S.:
    Der letzte Satz ist sowas von falsch, dass er unter Ihrer Würde sein sollte.
    Wenn sich neoliberalistische "Nobelpreisträger" ( gefakter Begriff ) darüber mokieren, dass an den deutschen und britischen Universitäten Neoliberalismus gelehrt wird, und diesen als veraltet und als falsch bezeichnen, dann braucht man über das was in der Ökonomie rumspringt nicht nachdenken.

    exilator
  9. #2388

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Hallo Roger, freut mich mal wieder etwas von Ihnen zu hören. Als Ökonom müssen Sie wohl die Ökonomie über die Politik stellen. Leider kann ich Ihnen nicht recht geben, was die Politik anbelangt, oder können Sie sich wirklich vorstellen, dass die ganze Vodooökonomie auf dem Mist von Politiker gewachsen ist? Ich glaube eher - und weiss es - dass die Politik sihc von Vodooökonomen dazu verleiten liess. Neoliberalfaschismus, der die kleinen und feinen Unterschiede vernachlässigt, und NUR lineare Vorgänge im Leben und in der Wirtschaft postuliert ist nicht nur vodoo, sondern ist abartig. Ihre Kollegen haben den Neoliberalfaschismus zum Lehrfach gemacht, und hunderttausende Absolventen von Hochschulen kennen fast nichts anderes mehr. Man war also nicht nur in der Politik als Weltverderber unterwegs, sondern auch in der Forschung unud Lehre. Und nun? Die Ökonomen wissen ja nichts anderes mehr vodoofaschismus. Wo soll da was besseres rauskommen?

    rolli
    Schöne Grüsse in die Rentnerschweiz !

    Sicherlich. Ich lebe von Geld und kann Löhne und Gehälter auch nur von Geld bezahlen.
    Deswegen stelle ich Ökonomie über Politik.
    Politik ist immer nur die Kunst des Machbaren, das haben Viele vergessen.

    Wenn Kämmerer in den Städten und Gemeinden meinen, sie müssten Bank spielen und Spread Ladder Swaps kaufen, oder lebende Dollar Carry Trades mit der Wasserversorgung oder der Energieversorgung anstellen, dann bestätigt mich das immer mehr, den Euro noch weiter negativ ins Portfolio zu nehmen.

    Ihr Wahlrentnerland leidet darunter, und wird den PEG nicht ewig durchhalten.

    Die Gemeinden hier sind pleite, die ersten melden schon Konkurs an.
    Da Gemeinden offiziell nicht pleite gehen können (das Land greift ein) gehen die ehemals ausgelagerten Kur-, Bäder-, Tourismus- und Zweckgesellschaften in Konkurs und werden dann unter Verwaltung eines Insolvenzverwalters gestellt.
    Ist aber faktisch nichts anderes.
  10. #2389

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    Der Rahmen setzt die Politik. In diesem Rahmen darf sich die Wirtschaft frei bewegen.
    Die Politik hat jetzt ZUERST dafür zu sorgen, die Rahmenbedingungen aufzustellen, die nötig sind, um eine nachhaltige Wirtschaftsunion zu gewährleisten.
    Ja, wenn das so wäre.

    Dann hätte Politik aber die EU und die Globalisierung nicht machen dürfen, ohne vorher zu harmonisieren.

    Sie bekommen doch noch nicht einmal eine einheitliche Anzahl von Mindesturlaubstagen oder einen einheitlichen Rentenbeginn europaweit hin.

    Von gemeinsamen Sozialversicherungssätzen oder so etwas wie einem europaweitem 401k mal abgesehen.


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