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Erst die Wirtschaft - oder erst der Mensch?

Ökonomen streiten über das richtige Menschenbild, das unserem Wirtschaftssystem zugrunde liegen sollte. Sind wir Rationalisten, die nach dem Modell des "Homo Oeconomicus" nur ihren persönlichen Nutzen maximieren? Oder bringen Werte wie Vertrauen und Fairness ebenfalls wirtschaftlichen Erfolg?
  1. #570

    Zitat von Knippi2006 Beitrag anzeigen
    Sie reduzieren mal wieder die "Absicherung" auf animalische Grundbedürfnisse, essen, schlafen, Behausung.
    Hinten runterfallen bedeutet eben aber auch:
    Als nutzlos angesehen werden, als ökonomischer Ballast, als Schmarotzer.
    Sie mögen ja zufrieden sein mit fressen, fi..en, saufen, Millionen hinten runter gefallenen geht dies aber gehörig auf den Sack.
    Vielleicht sind Sie ja bereit, auch mal stressfrei bei den Ursachen der Quintessenz des "hinten runter fallen's, anzusetzen?
    Es ist doch ein hilfloser pavlovscher Akt, alljährlich eine Neuverschuldung ins Auge zu fassen, nur um unhaltbare Versprechen nicht eingestehen zu müssen.
    In den 80ern hielten sich Geldvermögen und Kreditaufnahme noch relativ in der Waage. Heute steht die Gesellschaft aber mit etwa dem 3-1/2-fachen allen Guthabens in der Kreide.
    Der demographische Faktor wird ebenfalls weit unterschätzt und dabei beziehe ich mich nicht nur auf die Sicherungssysteme.
    Die Verwerfungen in der Gesellschaft werden in kürzester Zeit zunehmen, wenn in Europa nicht bald gemäß dieser längst gesicherten Erkenntnisse handelt.
  2. #571

    Erst die Wirtschaft - oder erst der Mensch?

    Zitat von zollagent Beitrag anzeigen
    Verantwortung abgeben ist nicht drin.
    Sie wollen aber nicht hier auch noch erklären "wie der Blubb in den Spinat kommt"?
  3. #572

    Zitat von settembrini. Beitrag anzeigen
    In den 80ern hielten sich Geldvermögen und Kreditaufnahme noch relativ in der Waage. Heute steht die Gesellschaft aber mit etwa dem 3-1/2-fachen allen Guthabens in der Kreide.
    Wie kommen Sie zu solch abstrusen Zahlen?
    Das Geldvermögen der Deutschen wächst schneller als die Staatsverschuldung.
    Im Prinzip verschuldet sich der Staat, um privates Vermögen via Zinszahlungen zu finanzieren. Die dazwischen liegenden Sozialtransfers kommen ebenfalls im Endeffekt Wohlhabenden zu Gute, nämlich den Besitzern von Immobilien, Discountern, Banken etc.

    Zitat von settembrini. Beitrag anzeigen
    Der demographische Faktor wird ebenfalls weit unterschätzt und dabei beziehe ich mich nicht nur auf die Sicherungssysteme.
    Ich empfinde das genaue Gegenteil, er wird enorm überschätzt.

    Zitat von settembrini. Beitrag anzeigen
    Die Verwerfungen in der Gesellschaft werden in kürzester Zeit zunehmen, wenn in Europa nicht bald gemäß dieser längst gesicherten Erkenntnisse handelt.
    Genau, allerdings ziehe ich ganz andere Schlüsse als Sie.
  4. #573

    Zitat von Knippi2006 Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie zu solch abstrusen Zahlen?
    Das Geldvermögen der Deutschen wächst schneller als die Staatsverschuldung.
    Im Prinzip verschuldet sich der Staat, um privates Vermögen via Zinszahlungen zu finanzieren. Die dazwischen liegenden Sozialtransfers kommen ebenfalls im Endeffekt Wohlhabenden zu Gute, nämlich den Besitzern von Immobilien, Discountern, Banken etc.
    Die Antwort hat sich bereits erledigt, wenn Sie vorab schon von abstrusen Zahlen ausgehen. Im Übrigen stellte ich alle Kredite der Gesellschaft allen Guthaben gegenüber, also vergessen Sie's.
    Ich empfinde das genaue Gegenteil, er wird enorm überschätzt.
    ..Hab' nichts dagegen und es ändert ja auch nichts. Wichtig ist wie die Märkte darauf reagieren.
    Genau, allerdings ziehe ich ganz andere Schlüsse als Sie.
    Ja das konnten Sie ja auch blanco belegen.
  5. #574

    Zitat von settembrini. Beitrag anzeigen
    Die Antwort hat sich bereits erledigt, wenn Sie vorab schon von abstrusen Zahlen ausgehen. Im Übrigen stellte ich alle Kredite der Gesellschaft allen Guthaben gegenüber, also vergessen Sie's.
    Sie meinen alle privaten Schulden, Unternehmensschulden, alle Schulden der Gemeinden, Länder, des Bundes?

    Nun geizen Sie doch nicht mit einem Hinweis ...
  6. #575

    Zitat von zollagent Beitrag anzeigen
    Zollagent: Niemand hindert auch die "hintenruntergefallenen", was für sich zu unternehmen.
    Sie sind offenbar nicht über das Spiel informiert das da draußen läuft:
    Etwas "Unternehmen" scheint ein thermodynamischer Vorgag zu sein, welcher Geld verbrennt. Ausgrechnet die mangels Geld "Hitenruntergefallenen", sollen das Spiel anders spielen können als der Rest der Welt?
    Vormachen und Sie sind reif für den Wirtschafts-Nobelpreis!

    Verantwortung abgeben ist nicht drin.
    Wie kraftvoll ausgedrückt. Ich sehe Sie haben die Dinge durchschaut.
  7. #576

    Zitat von zollagent Beitrag anzeigen
    Zollagent: Das ist Gebabbel ohne jede Realität. In der heutigen Gesellschaft sind, diejenigen, die "hinten runterfallen" besser abgesichert als irgendwo sonst auf der Welt. Jeder bekommt, was er braucht. Wer sich Luxus leisten will, der muß eben selbst aktiv werden.
    Wenn Sie temporal und lokal in einem Satz lustig miteinander verwursten ist es natürlich schwer darauf zu antworten. Aber eines kann ich ihnen sagen: Es war nie leichter gewesen als heute, hinten runterzufallen. Ganz sicher. Und wenn jeder bekäme was er braucht, wozu gehen dann die anderen arbeiten? Ist Arbeit also Luxus?

    Aber danke das Sie die Diskussion ein wenig in Schwung bringen wollen.
  8. #577

    Zitat von schmuggi29@gmx.de Beitrag anzeigen
    ihr schriftbild, die anzahl ihrer beiträge, die setzung der satzzeichen usw. zeigt einiges mehr als sie wollten.
    mglw. haben sie das verkümmern schon hinter sich.
    der mensch entwickelt sich nicht als individuum, sondern in der abfolge der generationen.
    ua. teile ich ihnen mit, das nicht jeder mensch zu visionen fähig ist.
    Also um mich und mein Schriftbild geht es erst mal nicht. Das Sie sich darauf berufen, zeugt von einer gewissen Argumentationslosigkeit.
    Mein Schriftbild kann höchstens davon zeugen, das ich recht schnell schreibe (mit entsprechenden Fehlern), weil ich auch andere Dinge zu tun habe. Aber trotzdem gerne an Diskussionen teilnehme.
    Also was soll der Quatsch?
  9. #578

    Zitat von zollagent Beitrag anzeigen
    Zollagent: Diese Schnapsidee wird gar nichts bringen, sondern durch die unglaublichen Ausgaben, die es verursacht, binnen weniger Jahre jedes Wirtschaftssystem sprengen
    Das BGE würde zunächst gar nichts kosten. Es würde nur genau das Geld pauschal ausgeschüttet werden, was heute differenziert ausgeschüttet wird. Der riesige Vorteil: Jegliche Sozialpolitik fiele wegen Überflüssigkeit weg. Was für ein Triumph der Freiheit, oder?

    und nichts anderes sein als eine gigantische Konjunkturspritze für die Schattenwirtschaft.

    Die gängige Frage wird sein "Brauchen Sie eine Rechnung"?
    Da seh ich keinen Zusammenhang.
    Aber die Preise würden sich bestimmt flink anpassen:
    Mieten würden dann 1, 2, oder 3 BGE kosten. :-O
  10. #579

    Zitat von Holzauge Beitrag anzeigen
    Wenn Sie temporal und lokal in einem Satz lustig miteinander verwursten ist es natürlich schwer darauf zu antworten. Aber eines kann ich ihnen sagen: Es war nie leichter gewesen als heute, hinten runterzufallen. Ganz sicher. Und wenn jeder bekäme was er braucht, wozu gehen dann die anderen arbeiten? Ist Arbeit also Luxus?

    Aber danke das Sie die Diskussion ein wenig in Schwung bringen wollen.
    "Holzauge sei wachsam" Ob es nie leichter war hinten runterzufallen, darüber dürfte es in unserer jüngeren Geschichte, reichlich Beispiele geben, die geeignet sind, das aktuelle Szenarium, wohl eher harmlos wirken zu lassen.
    Sprechen Sie mal mit den Linken, da gibt's Reinkarnierte, die mit Frau Luxemburg in engster Verbindung stehen.








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