Union und FDP einigten sich darauf, dass Unternehmen bei der Ökosteuer entlastet werden sollen, im Gegenzug soll dafür die Tabaksteuer steigen. Was halten Sie von den Plänen?
Pervers ist das richtige Wort.
Raucher werden mit allen verfügbaren Mitteln runtergemacht(s. viele Foren)
Werden als süchtige und …..(..steht für alle benutzten Worte) bezeichnet (gesetzlich nicht anerkannt)
Raucherklubs sollen verboten werden – kein Refugium mehr für Raucher
Werden mittlerweile fast überall ausgegrenzt
Die als „süchtige“ bezeichneten werden aber nicht als „süchtige“ anerkannt, denn dann müsste ja die KK zahlen. Also was denn nun ?
Aber um dem ganzen die Krone aufzusetzen werden mit steigender Tendenz die Tabaksteuern erhöht um zunächst angeblich die KK zu unterstützen und jetzt die Industrie. Demnächst müssen Raucher auch noch Frau Merkel oder Herrn Ackermann finanzieren und selbstverständlich demnächst vielleicht auch noch den Atomausstieg oder gar den Euro usw. usf..
Und jedesmal erschallen die bekannten Rufe im Netz und anderswo. Ist doch immer wieder wunderschön wenn andere den Kopf hinhalten/zahlen müssen und man selbst mit dem Finger auf „die da“ zeigen kann. Das ist doch herrlich – nicht wahr ?
Höre ich auch immer, belegt hat es bislang niemand. Wir reden hier im übrigen von der Ökosteuer. Gerne schaue ich mir an, wie Sie argumentieren, dass die Raucher hier einen höheren Beitrag zahlen müssen. Irgendwas behaupten kann immerhin jeder.
Ein guter Grund, auch von Passivrauchern einen Anteil an der Tabaksteuer zu verlangen.
Auch eine Aussage, den Sie bitte mal belegen. Es war nicht die Idee der Raucher, Zigaretten nicht mehr während der Arbeit rauchen zu können und zuvor gabs auch keine Unproduktivitätssteuer für Nichtraucher, weil die mit ihrem Gejammer ob des Passivrauchens, Qualm etc. nicht sonderlich produktiv waren. Und: Dass Raucher unproduktiv Qualmen, während die Nichtraucher dauerproduktiv schaffen, wollen Sie mir nicht wirklich erzählen, oder?
Was die Raucher nun tun, ist das, was jedes Unternehmen sich wünscht: abteilungsübergreifend netzwerken. Das ist durchaus produktiv.
Fürs Quatschen, pinkeln und Käffchen trinken auch nicht. Wir sollten über eine Rede- und Pinkelsteuer nachdenken.
Wenn denn Raucher wirklich teurer sind in der Krankenversicherung, gerne. Bitte aber nur, wenn Raucher deswegen eine Vergünstigung in der Rentenversicherung erhalten, leben sie doch bekanntlich nicht so lange.
jaja...
Wo genau ist bei alldem nun der Zusammenhang zur Ökosteuer?
Wie hier schon oft erwähnt:
Die wenigsten kranken Raucher sind so freundlich und kratzen vorzeitig durch den schnellen Krebstod ab, sondern ersticken schön langsam über einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren an COPD, kosten während dieser Zeit im Durchschnitt etwa 200 bis 400€ pro Monat nur für Medikamente, dazu noch Sauerstoff-, Arzt- Krankenhaus-, Rehakosten.
Wie Sie schon richtig schrieben: Viele Raucher erreichen nicht das reguläre Renteneintrittsalter, dafür sind die viele Raucher so freundlich (allen voran die COPD-erkrankten) und gehen bereits mit 55 Jahren in den lang ersehnten Vorruhestand, auch "Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit" genannt.
Sie fallen also im Schnitt 10 Jahre eher der Rentenkasse zur Last, fallen 10 Jahre eher als Einzahler in die Rentenkasse aus, und damit nicht genug - durch die verkürzte Einzahlzeit bessern die meisten Erwerbsminderungsrentner ihre Rente durch "Grundsicherung im Alter" auf.
Kurz: Es wäre wirklich schön, wenn dieses alberne und dumme Argument vom "Raucher, der der Gemeinschaft Geld spart, weil er früher stirbt" mal langsam aus den Diskussionen verschwinden würde.