Auf der Detroit Auto Show zeigen die Hersteller neue Modelle, mit denen sie die Krise überstehen wollen. Besonders VW, Audi & Co. setzen dabei auf Elektroautos und Hybridmodelle. Ist das der richtige Weg?
Die Deutschen können froh sein wen sie nicht den anschluß verlieren.
http://wheels.blogs.nytimes.com/tag/...-auto-show/?hp
Das kann man aus dem verlinkten Blog nicht erkennen. Und dass die deutsche Automobilindustrie nun auf einmal führend in Sachen E- und Hybridauto sein soll ... das existiert wohl nur in der Phantasie des Autors.
Immerhin, es bewegt sich etwas. Der Versuch von Audi, dem Tesla einen Konkurrenten vor die Nase zu setzen, hat durchaus Charme. Zumindest, wenn man das Auto kaufen kann. Der BMW wirkt übrigens im Design recht konservativ gegen die anderen Teile. Regelrecht wohltuend für das geplagte Auge. Hingegen birgt der neue Mercedes CLS wohl kein wirkliches Geheimnis, trotz des ganzen Zinnobers: Er wird noch schlimmer aussehen als sein Vorgänger. Noch geduckter, noch aggressiver usw. Das richtige Outfit fürs Rotlichtmilieu?
Wozu die Frage? Natürlich.
Dass es so 'langsam' geht, liegt einmal dran, dass z.B.
das Patent der NIMh-Batterie von der Petroindustrie (Texaco/Chevron) aufgekauft und nur für die Mini-Hybride wie der Prius freigegeben wurde - den dort liegt hauptsächlich der Hase im Pfeffer!
NIMh war schon vor gut 10 Jahren eine akzeptable Stromspeicherlösung, die selbst heute noch aktuell ist/wäre.
Bei hohem Potenzial für noch leichtere, noch effizientere Speichermöglichkeiten bei rasantem Entwicklungstempo wäre es ein zu grosses Investrisiko, eine Massenfertigung von vielleicht heute durchaus akzeptablen Batterielösungen einzulassen, die sich in 2-3 Jahren als obsolet erweisen
könnten.
(Industriestandard... - war damals so bei den Videosystemen, bei den Fernsehsystemen und v.a. auch.)
Daher bsplsw. diese autountypischen Li-Ion-Bündel, zwar stinkteuer, aber man kann sie morgen vergessen und haben anderweitig Anwendungen. Es ist eine riskante Endspurtlösung! Wenn sie sich als richtig erweist für die nächsten paar Jahre und dann - zumindest vorerst - zum Standard werden kann, dann ist der Durchbruch da!
NiMH war/wäre eine Lösung, aber nicht gewollt.
Weder von der Petro- noch der Automobilindustrie. Und vom
stinkteuren Servicebusiness der Werkstätten etc. noch weniger, denn damit wurde/wird das wirkliche Geld verdient.
10 verlorene Jahre... - aber mit einer Verbrenner-industrie, die sich sehenden Auges gegen die Wand fährt - 2010 könnte der Anfang sein...
[QUOTE=Galaxia;4826247]Die Deutschen können froh sein wen sie nicht den anschluß verlieren.
Wieso kommt der Autor zu dem Schluss, dass die Japaner schlafen?
Wenn ich den Artikel richtig interpretiere, dann ist es doch wohl so das die Deutschen Autobauer bisher geschlafen haben und lediglich Zukunftsmusik ausstellen! Die "state of the art" Japaner kann man wenigstens kaufen!!
Das ist mal wieder typisch. Audi verfügt lediglich über 1 (ein) Exemplar des Elektroauto E-Tron (F = der Kothaufen), dass bei lebhafter Fahrweise, lt. Autotester gerade mal 50 - 100 km rollt, bevor es stehen bleibt. Trotzdem geriert lt. Tom Grünweg Audi sich "in Detroit einmal mehr als Schrittmacher der Elektromobilität". Die Entwicklung des E-Tron begann nach meinen Informationen genau vor einem Jahr, weil man den Elektrotrend verpennt hatte.
Bei BMW ist schon längst eine Testflotte von 600 Minis unterwegs und die 2. Flotte auf Basis des 1er ist kurz vor dem Rollout.
Jetzt schiebt Audi nun eine 2. Studie (immerhin das 2. Exemplar) in USA auf die Bühne und scheinbar alle Welt applaudiert, wenn man den Berichten der deutschen Presse glauben darf. Aber vielleicht sind es auch nur viele Audis-Werbeschaltungen, die in der darbenden Schreibbranche Freude auslöste.
Ich denke nicht dass die Japaner sich "verstecken", das haben sie nämlich nicht nötig.
Aber warum sollen sie auf eine Veranstaltung gehen, auf der zum x-ten Mal nur "Studien" und Antiquitäten gezeigt werden?
Im Unterschied zu dem Krempel, der in Detroit gezeigt wird, HABEN die Japaner schon (längst) Hybridfahrzeuge in Serienproduktion, und Mitsubishi mit dem i-MiEV auch ein Elektroauto.
Auch der Nissan Leaf wird in Serie gehen, noch bevor BMW den nächsten "Flottentest" zusammengebastelt hat.
Detroit ist für die japanischen Hersteller ganz einfach unwichtig.