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Die meisten Länder hielten nach Fukushima an ihrem Atomkurs fest – zu Recht?

Die Atomkatastrophe von Fukushima schockte die Welt - aber nicht für lange. Nur wenige Länder änderten ihre Einstellung zur Atomenergie oder legten sich - wie Deutschland - auf eine Abkehr von dieser Form der Energiegewinnung fest. Haben diese Länder, die weiterhin auf die Kernenergie vertrauen, Recht in ihrer Entscheidung?
  1. #870

    3 Störfälle und deren 'Behandlung'

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Wieso lesen sie eigentlich die Beiträge anderer Foristen nicht gewissenhaft durch bevor sie antworten? Wo habe ich etwas von Störfällen geschrieben? Bitte Belege!
    Sie sollten sich den Unterschied der Worte "Störfall" und "Störfallbehandlung" mal durch den Kopf gehen lassen.
    Sie hatten geschrieben"
    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Dass in unseren Kernkraftwerken Störfälle nach einem über 20 Jahre alten Ritual behandelt werden stört sie offensichtlich nicht.
    Das klingt nach den Dutzenden wenn nicht Hunderten von 'Störfällen' die durch die bekannte AntiKKW Literatur von contratom über RobinWood bis Greenpeace erphantasiert werden.

    Mit bisher drei 'Störfällen' (INES 2) in bundesdeutschen Kernkraftwerken klingt Ihr Anwurf etwas komisch, oder?
    Nach welchem Ritual sind denn diese drei Störfälle behandelt worden?
  2. #871

    Atomarer Irrsinn

    Zitat von peterw8s Beitrag anzeigen
    Sie hatten geschrieben"
    Das klingt nach den Dutzenden wenn nicht Hunderten von 'Störfällen' die durch die bekannte AntiKKW Literatur von contratom über RobinWood bis Greenpeace erphantasiert werden.

    Mit bisher drei 'Störfällen' (INES 2) in bundesdeutschen Kernkraftwerken klingt Ihr Anwurf etwas komisch, oder?
    Nach welchem Ritual sind denn diese drei Störfälle behandelt worden?
    In AKW's gibt es genauso Störfälle, wie in jedem anderen Kraftwerk auch.
    Allerdings sind die Konsequenzen, wenn es mal richtig schiefgeht, wie in Harrisburg, Tschernobyl oder jetzt Fukushima, so gravierend, das eine gesamte Region oder sogar Nation daran sehr lange zu tragen hat, und falls das Containment versagt sogar über Ländergrenzen hinweg die Folgen noch Generationen belasten werden.
    Wirklich eine nachhaltige Form der Energiegewinnung.
    Und ja, es gibt kein Endlager für den Atommüll bislang...
  3. #872

    Na ja,...

    Zitat von peterw8s Beitrag anzeigen
    Sie hatten geschrieben"
    Das klingt nach den Dutzenden wenn nicht Hunderten von 'Störfällen' die durch die bekannte AntiKKW Literatur von contratom über RobinWood bis Greenpeace erphantasiert werden.

    Mit bisher drei 'Störfällen' (INES 2) in bundesdeutschen Kernkraftwerken klingt Ihr Anwurf etwas komisch, oder?
    Nach welchem Ritual sind denn diese drei Störfälle behandelt worden?
    ..da fällt mir nur der Spruch "Deutsche Sprache, schwere Sprache" ein.
    Wenn ihr "Glauben" es nicht zulässt, dass sie einen deutschen Satz richtig verstehen dürfen, dann haben sie meinen Segen.
  4. #873

    Das Endlagerargument...

    Zitat von ANDIEFUZZICH Beitrag anzeigen
    Und ja, es gibt kein Endlager für den Atommüll bislang...
    Und durch den deutschen hysterischen Schnellausstieg entfällt dann die Notwendigkeit eines Endlagers?

    Mit dem Schacht Konrad entsteht unter Leitung des Bundesamtes für Strahlenschutz ein ausreichend großes Endlager für mittel und schwach radioaktive Stoffe:

    "Unabhängig von der Laufzeit der gegenwärtig betriebenen Kernkraftwerke wird das Erbe der Atomenergienutzung die Menschen noch sehr lange beschäftigen. Dies gilt besonders für die Endlagerung von radioaktiven Abfällen. Bereits......"

    Wegen der Kosten, immerhin ca 1,6 Milliarden (also etwa soviel wie innert zwei Monaten für Solarförderung ausgegeben wird!), braucht sich der Steuerzahler auch keine Sorgen zu machen:
    "Der finanzielle Aufwand des Bundes wird durch Beiträge der Abfallverursacher gedeckt."
  5. #874

    schizophrener Wunderglaube

    Zitat von ANDIEFUZZICH Beitrag anzeigen
    In AKW's gibt es genauso Störfälle, wie in jedem anderen Kraftwerk auch.
    Allerdings sind die Konsequenzen, wenn es mal richtig schiefgeht, wie in Harrisburg, Tschernobyl oder jetzt Fukushima, so gravierend, das eine gesamte Region oder sogar Nation daran sehr lange zu tragen hat, und falls das Containment versagt sogar über Ländergrenzen hinweg die Folgen noch Generationen belasten werden.
    Wirklich eine nachhaltige Form der Energiegewinnung.
    Und ja, es gibt kein Endlager für den Atommüll bislang...
    Ja, das gespenstische an dieser Diskussion ist, dass diejenigen, die den Ingnieuren auch beim heutigen Stand der Computer- und Kommunikationstechnik nicht zutrauen, ein intelligentes Stromnetz zu entwickeln, gleichzeitig einem naiven Wunderglauben in Technikfragen nachhängen, wenn es um ihre geliebten Atommeiler geht. Da werden auch Erfahrungswerte und Gesetze der Statistik außer Kraft gesetzt, um einem staunenden Publikum weiß zu machen, dass es 100% sichere Atommeiler gäbe. Irgendwie ist das schizophren.
  6. #875

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Ja, das gespenstische an dieser Diskussion ist, dass diejenigen, die den Ingnieuren auch beim heutigen Stand der Computer- und Kommunikationstechnik nicht zutrauen, ein intelligentes Stromnetz zu entwickeln, gleichzeitig einem naiven Wunderglauben in Technikfragen nachhängen, wenn es um ihre geliebten Atommeiler geht. Da werden auch Erfahrungswerte und Gesetze der Statistik außer Kraft gesetzt, um einem staunenden Publikum weiß zu machen, dass es 100% sichere Atommeiler gäbe. Irgendwie ist das schizophren.
    welche statistiken bitte?
  7. #876

    Störfälle Behandlungsritual, 20 jährig

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    ..da fällt mir nur der Spruch "Deutsche Sprache, schwere Sprache" ein.
    Wenn ihr "Glauben" es nicht zulässt, dass sie einen deutschen Satz richtig verstehen dürfen, dann haben sie meinen Segen.
    Danke für den Segen mit dem Sie meinem Nachfragen so 'freundlich' ausgewichen sind.
    Sie hatten geschrieben:
    Zitat von makese
    Dass in unseren Kernkraftwerken Störfälle nach einem über 20 Jahre alten Ritual behandelt werden stört sie offensichtlich nicht.
    Nach welchem 20 Jahre alten Ritual wurden denn die drei bisher in bundesdeutschen KKW vorgekommenen Störfälle (INES 2 Vorfälle) behandelt?

    Ich sehe ein ganz anderes Ritual, nachdem Vorfälle in KKWs, auch der geringsten INES Stufe 0, also praktisch ohne sicherheitsmäßige Bedeutung, in Deutschland von den Medien behandelt wurden und werden!
    Und mit diesem Ritual hängt es wohl zusammen, dass Deutschland einen hysterischen und kostspieligen Alleingang hingelegt hat, während die meisten Länder nach Fukushima an ihrem Atomkurs festgehalten haben.
  8. #877

    Auch der Vatikan hält am Atomkurs fest

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Wenn Ihnen die Zukunft Ihrer Kinder und Enkel nicht gleichgültig ist, dann sollten Sie einen Blick in die Bibel nicht verschmähen, wo steht: "Wer sich in Gefahr begibt, wird darin umkommen " (Jesus Sirach 3, 27). Warum sollte sich ein mit Intelligenz begabter Mensch völlig ohne Not in eine solche Gefahr wie die Atomenergie begeben? Es gibt keinen einzigen zwingenden technischen, finanziellen oder sonstigen Grund dieses "Teufelszeug" (Zitat vom Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx) in unserer Nähe zu dulden. Es gibt aber Tausend Gründe, wie: aktuelle Gefährdung, Gefährdung der nachfolgenden Generationen durch strahlenden Müll, Vergeudung von Steuergeldern usw., usw., diesen Frevel an der Natur nicht mitzumachen.
    Die Haltung der katholischen Kirche für Ihren ideologisch-religiösen, aber alles andere als christlichen Tiefschlag (indem Sie Andersdenkenden die Intelligenz absprechen) können Sie zumindest nicht für sich in Anspruch nehmen.

    Die japanischen Bischöfe haben sich explizit nicht eingemischt und der Vatikan befürwortet die zivile Nutzung der Kernkraft:
    "In short the presence and use of energy coming from the latest nuclear power plants ,which are very safe and protected according to the Church, ought to remain a viable option for Countries willing to take that route in terms of energy sources."

    Pope Benedict XVI in the Message for the World Day of Peace in 2006 specified that nuclear reactors are the only way “to destroy forever the uranium and plutonium derived from the disarmament of nuclear missiles; by turning them into energy.”
  9. #878

    Erinnerungsschwäche?

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Das stimmt halt nicht. Schauen Sie nach. Ich habe davon gesprochen, das diese Disksussion viel zu emotional, ideologisch und wenig rationell geführt wird. Das ist nun mal der aktuelle Stand der Dinge. In diesem Forum bekomme ich gerade in dieser Diskussion mit, wie überzeichnet Gegenargumente von einigen AKW-Gegnern wiedergegeben.....
    Hatten Sie nicht in Ihrem Beitrag Nr. 800 einem Mitforisten zugestimmt, der von der ständigen Schwarz Weiß Malerei der KKWGegner geprochen hatte?

    Dazu hatte ich Ihnen nur belegt, dass die Schwarz Weiß Malerei der KKW Fans die der KKW Gegner doch deutlich übertrifft und KKW Gegner sogar als Staats-, Fortschritts- und Demokratiefeinde diffamiert wurden.
  10. #879

    Zitat von peterw8s Beitrag anzeigen
    Die sogenannten Energiesparlampen sind Quecksilberdampflampen.
    Das sind sie eben nicht. Weil die lichtemittierende Schicht keinen Quecksilberdampf erzeugt. Wie oft muß man das noch erklären.
    Ihr so pompös zur Schau gestelltes technisches Expertentum hat sich auch hier, wie bei den Dimmern (Sie erinnern sich: Die verwandeln Ihrer Meinung nach den 'abgedimmten' Teil in Wärme!), als brüchig erwiesen.
    Schonmal das Gehäuse eines Aufputzdimmers im AP-Schaltergehäuse angefaßt? Probieren Sie's mal.

    Aus gebrochenen Leuchtstofflampen entweicht kein Gas, sondern - die Beschichtung in Staubform. Was Sie hier popanzmäßig aufführen, ist ein absurder Streit um Begrifflichkeiten und deren Bezeichnung.

    Nochmal:
    Kompaktleuchtstofflampe: Wenn eine Lampe zerbricht, während sie leuchtet, entweicht mehr Quecksilber in die Luft als bei einer kalten, da bei Wärme der Anteil an gasförmigem Quecksilber in der Energiesparlampe höher ist; in der kalten Lampe ist ein größerer Teil des Quecksilbers flüssig und haftet in kleinen Tröpfchen an den Innenwänden des Glases.

    Das ist technisch unpräzise bzw. falsch:
    Leuchtstofflampe: Funktion/Gasentladung/Leuchtstoff

    Vielleicht lernen Sie ja noch etwas dazu.

    Die Forcierung....ist pseudogrüner Aktionismus gewesen.
    Und wieder das übliche, themeverfehlende, ideologische Gebrubbel.... .


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