Forum: Wirtschaft
Die meisten Länder hielten nach Fukushima an ihrem Atomkurs fest – zu Recht?
Die Atomkatastrophe von Fukushima schockte die Welt - aber nicht für lange. Nur wenige Länder änderten ihre Einstellung zur Atomenergie oder legten sich - wie Deutschland - auf eine Abkehr von dieser Form der Energiegewinnung fest. Haben diese Länder, die weiterhin auf die Kernenergie vertrauen, Recht in ihrer Entscheidung?
- #1570 06.05.2012 12:39 von
sie haben recht , es sind ca. 20% . da habe ich geschlampt , auch weil die angaben z.t. ( wie leider üblich ) stark abweichen .
naja , die rede ist von 4 millionen € "profit" im jahr ( ich nehme an , damit ist der bruttogewinn nach kosten gemeint ) . die kosten von 65 millionen haben wir ebenfalls einvernehmlich auf dem schirm ? wir setzen weiterhn voraus , dass es die subvention ( grant ) nicht gibt , ok ? :
damit wäre man im gleichen amortisationsbereich wie bei einem neuen akw ( vorausgesetzt , die dinge laufen wie geplant ) : nach etwa 15 - 20 jahren haben wir den break even erreicht .
es gibt nun aber nur minimale weitere kosten , faktoren wie z.b. brenstoffbeschaffung , endproduktentsorgung , logistik , usw usw fallen nicht an .
ihre ansicht dazu ?
hmmm . die bedingungen sind nicht so ideal wie sie meinen ( mir ist auch der hinweis auf den "modellcharakter" im artikel wirklich sehr gewagt ) :
auf el hierro gibt es kein süsswasser für die anlage , es muss erst entsalzt werden , das ist zwar schon eingepreist , aber es kostet ...... in diesem fall jedoch nur bereits sauber erzeugte energie .....
das liegt eben an den nicht so idealen bedingungen :
a. verdunstung muss berücksichtigt werden , die insel liegt im wüstengürtel der erde .
b. der see dient auch gleichzeitig als süsswasserspeicher , denn es gibt nur 2 monate im jahr überhaupt die chance auf nennenswerte niederschläge ( normalerweise im zeitraum dezember - februar ) . - #1571 06.05.2012 20:20 von
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/atomkraft-japan-schaltet-letzten-meiler-im-
Aus deren Sicht ist natürlich erlaubte Eigenwerbung, zumal sie ja wohl dafür bezahlt werden. Da werden die Japaner wohl in Zukunft auf beheitzte Klobrillen verzichten müssen, zumal sich ja die Situation in Fukushima kaum entspannt hat und auf Jahre hinaus das sogenannte Restrisiko verkörpern wird.
- #1572 07.05.2012 13:03 von
jwiechers:
im Moment produziert der Abbau des für viele getriebelose Windkraftanlagen notwendigen Neodyms pro Windkraftanlage mehr Kubikmeter "Atommüll" als ein typisches Atomkraftwerk über seine gesamte Lebenszeit.
Im Falle des Neodymabbaus (der ja nicht nur für WKAs stattfindet) sprechen wir von großen Mengen chemotoxischer Schlacke mit sehr hoher Thoriumkonzentration, die durch die Extraktion der seltenen Erden und anderer Mineralien weit über den Grenzwerten für "Atommüll" liegt. Ist in einigen Gegenden von China ein echtes Problem und muss vernünftig entsorgt werden. - #1573 07.05.2012 13:44 von
..von ziemlichem Unfug, WKA betreffend.
Wie oft muß man Ihnen und anderen EEG-Gegnern noch schreiben, daß Neodym in Windkraftanlagen namhafter Hersteller nicht verwendet wird?
ENERCON aktuell | ENERCON: ENERCON Windenergieanlagen erzeugen ohne das umstrittene Element Neodym umweltfreundlichen Strom. Das allen Anlagentypen - von der E-33/330 kW bis zur E-126/7,5 MW - zugrunde liegende getriebelose Anlagenkonzept arbeitet mit einem fremderregten Ringgenerator. Die zur Stromerzeugung erforderlichen Magnetfelder im Generator werden dabei elektrisch erzeugt. Permanentmagneten, mit denen die meisten Wettbewerber arbeiten und für deren Herstellung Neodym benötigt wird, kommen bei ENERCON Anlagen konstruktionsbedingt nicht zum Einsatz.
Dafür ist China - was die Neodymgewinnung angeht - der weltgrößte Elektrospielzeuglieferant.
Was glauben Sie, welches Material in billigem Spielzeug verwendet wird?
Nun? - #1574 07.05.2012 14:15 von
- #1575 07.05.2012 21:13 von
Dictionarys
Bevor sie jetzt noch mit Dioxin oder PCB-Eiern hier ankommen oder sonstiger "chemotoxiger Schlacke" konzentrien wir uns lieber auf Fukushima, und was eigentlich dort abläuft:
Lessons Learned From Fukushima Dai-ichi (1. Press Conference. 2011. 10. 28) - YouTube
Für die die kein japanisch können, der erste button links (CC) hat die Übersetzung parat.... - #1576 08.05.2012 15:36 von
das ziel der energiewende ist der atomausstieg-
und wer das bestreiten will,dass der Atomausstieg dem Klima
nicht nutzt,sondern schadet,der ist me klinisch schwachsinnig.-
die deutschen lassen in wahrheit den klimawandel links liegen-
und konzentrieren sich auf die fiktiven gefahren durch kernkraft-
selbst wenn man durchdrungen ist von diesen gefahren,
muss man doch sehen,dass der klimaschutz ein völlig anderes ziel hat-
nämlich co2-verminderung.-.
radioaktivität schadet dem klima nicht- auch ein supergau nicht-
auch nicht die entvölkerung vom ruhrgebiet-
das alles wäre wahrscheinlich sogar klimafreundlich.- - #1577 08.05.2012 21:27 von
Entwicklungshilfe & Atomlobby
Die Deutschen haben sich mit grosser Mehrheit für den Atomausstieg entschieden, und zwar wegen den ganz realen und keineswegs nur fiktiven Gefahren.
Die Mehrheit von uns ist halt klinisch schwachsinnig.
Allein so Sparleuchten wie sie glauben noch die Energiebilanz wird sich durch das festhalten am oder gar den Ausbau des atomaren Irrsinns verbessern lassen.
Wo's bestimmt ne Bastelanleitung für Atombomben gratis gibt um den bisher unterprivilegierten Ländern die Sache schmackhaft zu machen.
Aber sie schrecken ja vor nichts zurück, würden sogar die Entvölkerung Deutschlands in Kauf nehmen, um den armen Ländern zu helfen. - #1578 08.05.2012 23:35 von
Nun ja,....
Ich habe lange überlegt, ob man auf diesen Beitrag überhaupt reagieren soll.
Fukushima Daiichi = Fiktive Gefahr?
Entvölkerung vom Ruhrgebiet = Klimafreundlich?
Ich habe kein Problem damit, wenn Foristen manchmal eine "derbe Umgangssprache" benutzen, aber ich habe ein Problem damit, wenn das Niveau des Inhaltes nur noch aus Minuszeichen besteht. - #1579 09.05.2012 10:07 von
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