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Die meisten Länder hielten nach Fukushima an ihrem Atomkurs fest – zu Recht?

Die Atomkatastrophe von Fukushima schockte die Welt - aber nicht für lange. Nur wenige Länder änderten ihre Einstellung zur Atomenergie oder legten sich - wie Deutschland - auf eine Abkehr von dieser Form der Energiegewinnung fest. Haben diese Länder, die weiterhin auf die Kernenergie vertrauen, Recht in ihrer Entscheidung?
  1. #1370

    Fehlinterpretation

    Zitat von doctorwho Beitrag anzeigen
    „Die Folgen eines atomaren Unfalls, der unmittelbar auf eine außergewöhnlich Naturkatastrophe zurückgeht, sind nicht versichert", sagt Dirk Harbrücker, Geschäftsführer der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft (DKVG) in Köln ."

    und "aussergewöhnlich" ist natürlich alles , womit man nicht gerechnet hat .
    Sie phantasieren frei:)
    Das Erdbeben und der Tsunami der zur Katastrophe in Fukushima geführt hat, wurden nicht als 'außergewöhnliche Naturkatastrophe' eingeordnet. In der japanischen Haftungsregelung gibt es diesen identischen Ausdruck zum deutschen ATG, bzw den Artikeln in den Pariser Abkommen.

    Wie man in Japan gerade besichtigen kann, ist dort juristisch geklärt worden, dass der Haftungsausschluss (im ATG Haftungssummenbegrenzung) bei "Naturkatastrophen außergewöhnlicher Art" nicht auf 'normale' irgendwie vorhersehbare Natureireignisse anzuwenden sei, da braucht es schon einen Meteoriteneinschlag oder Beben die jede seismologische Erwartung bei weitem überträfen.
  2. #1371

    Der Staat ist kein Alleskönner

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    Wie sehr Vattenfall schlampte dürfte unumstritten sein
    Und da besteht der Knackpunkt:
    Shareholder sind Sie nur solange, solange das Unternehmen Dividenden zahlt und Gewinne erwirtschaftet....

    Das bedeutet:
    Die nahezu 100 % Sicherheit bekommen Sie nie wenn es ein Privatunternehmen ist
    Ich habe zu viele Jahre für Vater Staat gearbeitet, um Ihre Vorstellungen zu teilen.

    Vattenfall ist ja wohl auch gerade ein Gegenbeispiel, denn es ist ja im Vollbesitz des Staates. (Obgleich man anmerken sollte, dass die grünen Gruselstories vom Beinahe-Gau, die allein auf den Aussagen eines ehemaligen disgruntled Mitarbeiters beruhen, mit einer guten Prise Zweifel zu nehmen sind)

    Wenn der Staat zu einer guten Kontrolle nicht fähig sein sollte, dann ist er als Betreiber doppelt nicht befähigt. Wenn er zur guten Kontrolle fähig ist, dann braucht er nicht Betreiber werden.

    Die privaten Aktionäre werden vorrangig auf den Aktienkurs und die Dividende schauen, dazu gehört aber auch und an ganz wichtiger Stelle, dass die Anlage gesichert ist, und der Betreiber nicht durch unsicheren Betrieb das Gesamtvermögen aufs Spiel setzt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass, gerade nach der Erfahrung die die Tepco Aktionäre gerade gemacht haben, shareholder anderer Betreiber diese zu schnellem Gewinn auf Kosten der Sicherheit antreiben würden.
  3. #1372

    Tepco

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Es gibt bei einer Aktiengesellschaft ausser dem Betriebsvermögen normalerweise (Ausnahmen bestätigen die Regel) nichts auf der hohen Kante. Und das Betriebsvermögen braucht man um Geld zu verdienen
    Jetzt kommt zum Börsenwert also noch der Begriff des Betriebsvermögens dazu. Dieses braucht man also, um Geld zu verdienen.

    Und wenn man sicherstellt, dass dieses Geldverdienen weitergehen kann, und wenn eine solche Geschäftsgrundlage besteht, dass dieses Geldverdienen im großen Ausmaße möglich sein wird, wie das bei Tepco als einer der größten utility Japans der Fall ist, dann kann dieses zu verdienende Geld dazu verwendet werden, die Entsorgung der Havarie zu finanzieren (laut Hitachi zu Kosten von 9 bis 10 Milliarden euros auf 30 Jahre verteilt) und die Entschädigungen (bis jetzt ca 6 Milliarden ausgezahlt, es werden aber noch viele hinzukommen) zu finanzieren.
    Für die Aktionäre viele magere Jahre, für die Regierung die Möglichkeit den festgefahrenen Strommarkt umzumodeln und das Rettungsgeld (vor dem drohenden Konkurs) wieder zurückzubekommen.

    Die größte Gefahr für Japan bestünde jetzt darin durch einen Schnellausstieg aus der Kernkraft seine wirtschaftliche Basis zu gefährden, von den Umweltkosten durch die steigenden CO2 Emissionen ganz zu schweigen.
    "OECD urges Japan to resume operations of nuclear power plants" und
    "World Economic Forum warns Japan about shift from nuclear power"
  4. #1373

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Wußten sie schon, dass ca. 14% der deutschen Haushalte überschuldet sind? Nein, nicht wegen der Stromrechnung sondern meist wegen dem Handy,dem Fernseher, den sonstigen ach so billigen Produkten die auf Ratenzahlung angeboten werden. Wenn argumentativ nichts mehr geht, dann sind plötzlich die Armen für alles recht.
    dass argumentativ nichts mehr gehen soll,müssten sie erläutern.-
    welches argument bitte ist noch nicht pulverisiert?-
    ich bin gern bereit ihr hauptargument-bitte nur eines erstmal-
    zu widerlegen.-

    und zu der verschuldung haben seit jahr und tag natürlich
    die gnadenlosen stromkosten beigetragen.-
    sollen die leute auf handy und tv verzichten?

    nebenbei-ich habe kein tv mehr- wunderbar-man hat viel mehr zeit.-aber ob das billiger ist? man geht mehr aus bspw
  5. #1374

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    ..

    Was dem Einfältigen aber nicht gesagt wird, ist das der Schnellausstieg alleine dem Volk grob 10 MRD/Jahr entzieht

    .....entstehen)
    es ist leider weit mehr- 10 mrd wird schon durch stromkosten direkt weit überschritten(z Zt schon 13 MRD )-dazu kommen die stromkosten der läden hinzu,die auf den preis des yoghurts umgelegt werden uswusw-
    dazu kommen die arbeitsplatzverluste bei energieabhängigen
    industrieen uswusw ein konjunkturdämpfu7ngsprogramm am rande des irrsinns
  6. #1375

    Zitat von donquichotte2012 Beitrag anzeigen
    Wie immer, nur die Überschrift gelesen

    Wenn Sie den Greenpeaceansatz auf die EE umrechnen dann wären wir bereits heute bei 500 MRD für PV
    Na dann rechnen Sie mal vor ...
  7. #1376

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    es ist leider weit mehr- 10 mrd wird schon durch stromkosten direkt weit überschritten(z Zt schon 13 MRD )-dazu kommen die stromkosten der läden hinzu,die auf den preis des yoghurts umgelegt werden uswusw-
    Also erst mal 13 Milliarden für den Strom an der Börse, dann noch mal 13 Milliarden für denjenigen, der den kauft, dann noch mal 13 Milliarden der das auf die Brötchen umlegt, nicht zu vergessen die 13 Milliarden, die Joghurts umgelegt werden, dann noch einmal 13 Milliarden für die Yoghurts, natürlich jeweils 13 Milliarden pro Sorte. Naturbiojogurt sind dann 26 Milliarden, weil besonders böse, weil mit Ökostrom gekühlt und Bio - ganz schlimm.

    Das ist ganz so wie mit Börsenwert, Betriebsvermögen, Eigenkapital, Immobilienvermögen, Anlagen und Konten. Wenn man das alles zusammenzählt, kommt schon was zusammen, womit man Entschädigungen zahlen kann.

    Irrsinn sind hier einzig die "überirdischen" ökonmischen Kenntnisse mancher Foristen hier.
  8. #1377

    Zitat von ewsz Beitrag anzeigen
    Also erst mal 13 Milliarden für den Strom an der Börse, dann noch mal 13 Milliarden für denjenigen, der den kauft, dann noch mal 13 Milliarden der das auf die Brötchen umlegt, nicht zu vergessen die 13 Milliarden, die Joghurts umgelegt werden, dann noch einmal 13 Milliarden für die Yoghurts, natürlich jeweils.....
    ja-sie haben recht- das habe ich doppelt berechnet-
    wollte ich schon korrigieren-sie waren schneller-
    allerdings ging es mir darum,was der bürger spürt-
    und das ist eben nicht nur sein eigener strom,sondern er zahlt
    den höheren strompreis des ladens,seines anwalts,seines arztes uswusw eben mit-

    im übrigen gibt es doch ausser diesen ee-umlagen noch weitere
    mrd.da verzichtet der staat bei ee auf steuern- die wir ja doch dann anderswo zahlen müssen-da gibt es direkte zuschüsse für pv-industrie
    usw - das resultat bleibt
  9. #1378

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    ja-sie haben recht- das habe ich doppelt berechnet-
    wollte ich schon korrigieren-sie waren schneller-
    Ok ... kein Problem ...

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    allerdings ging es mir darum,was der bürger spürt-
    und das ist eben nicht nur sein eigener strom,sondern er zahlt
    den höheren strompreis des ladens,seines anwalts,seines arztes uswusw eben mit-
    Nur ist der Strompreis beim Autohersteller um die Ecke Dank EEG niedriger - kein Witz ... das ist so. Den niedrigeren Strompreis zahlen Sie halt auch mit, indem das Auto billiger wird.
    Ebenso wie Sie über Steuern die Sanierung der Asse und den Abriss von Greifswald mitbezahlen.
    Das Leben ist ein wenig komplizierter - was nichts daran ändert, dass man viel Geld gespart hätte, wenn man in den letzten Jahren bei der Photovoltaik nur ein wenig vom Gas gegangen wäre - mehr als 3-4GWp pro Jahr sind ohnehin nicht sinnvoll - egal wie teuer oder billig.

    Bei 25-30 Jahren Lebensdauer der Anlage kommt man auf über 100GWp installierter Leistung. Da muss man schon noch viel Stromspeichertechnik erfinden und installieren, dass da wirklich ein Schuh draus wird.
  10. #1379

    Zitat von schlob-makuzei Beitrag anzeigen
    während die gutmenschen hier ihre öko-orgien feiern,kämpfen 10 millionen deutsche um ein menschenwürdiges leben:

    Die Zahl der Bürger mit unbezahlten Stromrechnungen steigt. „Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren“, sagte ...
    Sie sollten die Quelle dieser Behauptung aufstellen - dann relativiert sich das Geschrei komplett:

    Steigende Energiekosten: 600.000 Haushalten wird jährlich Strom gesperrt | Wirtschaft*- Frankfurter Rundschau: Für den Anstieg verantwortlich ist aber nicht ....

    Es klappert die petermühle:
    Zitat von peterw8s Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um gebetsmühlenartige Wiederholung, sondern Ihr Unverständnis....
    "ATG § 13
    (1) Die Verwaltungsbehörde hat im Genehmigungsverfahren Art, Umfang und Höhe der Vorsorge für die Erfüllung gesetzlicher Schadensersatzverpflichtungen (Deckungsvorsorge) festzusetzen, die der Antragsteller zu treffen hat. Die Festsetzung ist im Abstand von jeweils zwei Jahren sowie bei erheblicher Änderung der Verhältnisse erneut vorzunehmen;..."
    Und wenn "die Verhältnisse" sich nicht ändern, wird die Höhe nicht angepaßt. Unkonkreter geht's kaum. Ein Freibrief für Unterdeckung, schließlich zahlt im Fall des Falles ja der Staat, wenn die Asche nicht ausreicht. Steht auch im AtG.
    Kompaktleuchtstoffröhren (vulgo Energiesparlampen) sind Quecksilberdampflampen. Nicht von ungefähr hat das Umweltbundesamt deshalb festgestellt, dass ...
    ...der "Dampf" kein Dampf ist, sondern bestenfalls Staub, aus Atomen bestehen. Dampf entsteht nur, wenn eine Substanz - bei Betrieb des Leuchtmittels - "verdampft", wie in HQI-T Lampen z.B....

    Den Begriff "Dampf" hat man nur gewählt, damit simple Gemüter wie SIE das Prinzip nicht verstehen. Was gelungen ist.
    Moderne Dimmer beruhen nicht auf dem Prinzip des Widerstandes, sondern des Phasenabschnittes,...
    ...Phasenanschnitt- und Phasenabschnittsteuerung
    Ihrer Theorie nach bleibt der Strom dann in der Zuleitung und wird gestaut.... .
    Daher:
    Wie oft wollen SIE sich mit diesen Dingen denn hier noch vorführen?








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