Forum: Wirtschaft
Die meisten Länder hielten nach Fukushima an ihrem Atomkurs fest – zu Recht?
Die Atomkatastrophe von Fukushima schockte die Welt - aber nicht für lange. Nur wenige Länder änderten ihre Einstellung zur Atomenergie oder legten sich - wie Deutschland - auf eine Abkehr von dieser Form der Energiegewinnung fest. Haben diese Länder, die weiterhin auf die Kernenergie vertrauen, Recht in ihrer Entscheidung?
- #1290 28.04.2012 12:33 von
ich verwechsle gar nichts . de facto ist eben was anderes als de jure . ne ?
und die wirklichkeit macht nun mal die dreistesten witze . hihi .
gute güte ..... dadurch dass deutschland eine ausnahme ist , was die parametrisierung der zahlungen angeht ändert das nichts an der übergreifenden kongruenz des modelles , wie eben in den pariser und wiener abkommen festgelegt .
unterscheiden sie doch bitte zwischen dem zugrundeliegenden modell und seinen loklalen ausprägungen .
mein bester : sie haben zuerst "etwas behauptet" , nicht ich ...... :-D
also : zuerst sollten sie mal belegen , dass die primärenergiezusatzkosten ,die tepco an der backe hat überwiegend ins gewicht fallen .
das war ihr einstieg , und jetzt belegen sie das mal .
dann bekommen sie einen link von mir , der das glatte gegenteil beweist . ok ?
und tschüss ....... - #1291 28.04.2012 13:44 von
Haftung unbegrenzt
Das mit dem Begriff der Haftung gehen Sie in Ruhe später mal an:)
Gute Güte? Es macht also keinen wesentlichen Unterschied ob die Betreiber wie in den USA nur bis 12 Milliarden haften, oder unbegrenzt mit dem ganzen Betriebsvermögen, wie in Deutschland? Dieser Logik kann ich nicht folgen.
Das "Grundmodell", das Sie ansprechen - also der Verursacher haftet in gewissem Ausmaße für Schäden - ist natürlich gleich, aber zu banal um sich darauf zurückziehen zu können. Da hilft auch Ihre schwülstige 'Parametrisierung der Zahlungen und die übergreifende Kongruenz des Modells' nicht aus der Bredouille:
In Deutschland haften die Betreiber unbegrenzt mit dem ganzen Betriebsvermögen, in der USA übernimmt der Staat bereits nach 12 Milliarden die Haftung. - #1292 28.04.2012 13:47 von
...Ihnen leuchtet vieles nicht ein.
Und warum behaupten Sie - Atomkraftwerke betreffend - das Gegenteil und verwickeln sich mehr und mehr im undurchdringlichen Gestrüpp Ihrer ausschließlich politisch motivierten Schreiberei?Es keine Haftpflichtversicherung, die unbegrenzt haftet. Die haben Alle Deckungssummen.
Absolut nicht.Zustandhaftung und Handlungshaftung sind in diesem Zusammenhang erfundene Begriffe.
Augenblick, das müssen Sie mir erklären:Aus einem brennenden Chemiewerk oder Lager bekommen Sie schneller mal ne Giftwolke ausgeflogen, als eine radioaktive Wolke, wegen einem Gau.
Wie "fliegt man" Giftwolken aus? Mit einem Flugzeug? Mit einem Hubschrauber? Packt man sie in einen Sack, bindet den zu und fliegt die Giftwolke aus?
Ach herrjeh, der Peter..... .
Schwammiger kann eine Rechtsnorm nicht sein, genau das meinte ich. Damit befreit man die Betreiber von jeglicher, bindender Verpflichtung.
Sie können das nicht erkennen. Bedauerlicherweise. Das hat mit Verfälschung nicht das Geringste zu tun.
Sicher. Und Sie? Nicht? Dann helfe ich gerne aus:
Ruheversicherung: Die Ruheversicherung (max. 18 Monate nach Stilllegung) in der Kraftfahrt-Versicherung stellt sicher, dass auch für stillgelegte Fahrzeuge Versicherungsschutz besteht. Sofern das Fahrzeug unbefugt – z. B. durch Entwendung – benutzt und ein Haftpflichtschaden verursacht wird, leistet der Versicherer Schadenersatz...
Der Eigentümer.Wissen wer haftet wenn der Heizöltank Heizölverliert und der Boden entgiftet werden muß?
Selbstverständlich. Niemand. Höhere Gewalt. Wird ein Problem für den Hauseigentümer, von dessen Haus die Gefahr ausging und für den, den sie schädigte.Wissen Sie wer haftet, wenn ein Brand von einem Haus auf das NAchbarhaus überspringt?
Sie haben den Begriff, den Sie hier strapazieren, noch nicht einmal im Ansatz verstanden, Sie tun sich hier nur wichtig.Wenn nicht oder noch andere Leute in IHrem Haus wohnen, brauchen Sie eine entsprechende Gebäudeversicherung.
Gefährdungshaftung: Gefährdungshaftung ist die Haftung für Schäden, welche sich aus einer erlaubten Gefahr (z. B. Betrieb einer gefährlichen Einrichtung, Halten eines Haustieres) ergeben...
Daraus ergibt sich konkludent, daß die ein Kernkraftwerk eine gefährliche Einrichtung ist, deren Betriebsrisiken nicht versicherbar sind... .
Das hat mit einer Gefährdungshaftung, so wie Sie sie verstehen, nicht das Geringste zu tun. Schon wieder haben Sie sich bis auf die Knochen blamiert.
:-) - #1293 28.04.2012 14:49 von
ATG lesen und verstehen...
Sie führen sich hier vor.
AtG - Einzelnorm: § 13" Vorsorge für die Erfüllung gesetzlicher Schadensersatzverpflichtungen:
(1) Die Verwaltungsbehörde hat im Genehmigungsverfahren Art, Umfang und Höhe der Vorsorge für die Erfüllung gesetzlicher Schadensersatzverpflichtungen (Deckungsvorsorge) festzusetzen, die der Antragsteller zu treffen hat. Die Festsetzung ist im Abstand von jeweils zwei Jahren sowie bei erheblicher Änderung der Verhältnisse erneut vorzunehmen;"
Im Gesetz ist keine Schwammigkeit. Auch Ihr Versuch durch Weglassen des letzen Satzes das Gesetz falsch darzustellen hat nicht geglückt.
Die Schwammigkeit muss woanders liegen:)
Ihre Fähigkeit zur Projektion ist beachtlich. Sie sind es, der sich hier blamiert, sei es bei den quecksilberdampffreien Quecksilberdampflampen, oder den Dimmern, die unbedingt Widerstände sein müssen.. - #1294 28.04.2012 14:49 von
ach wissen se : sie können sich gerne weiterhin damit beruhigen , dass eine firma wie enbw oder vattenfall undbegrenzt haften kann . aber das ist nichts als heisse luft :
die jungs sind so schnell pleite , so schnell können die selbst gar nicht kucken . das sind nämlich aktiengesellschaften , genauso wie tepco , und wenn da richtig was anbrennt , dann verlieren die 90% ihrer marktkapitalisierung , bevor sie einen cent zahlen können ...... den aktienkurs von tepco können sie sich ja selbst ansehen .
und wer steht dann für die schäden ein , wenn überhaupt ? na ? ich sag´s ihnen : die allgemeinheit . genauso wie in japan auch :
tepco hat binnen eines jahres 7 trillionen yen verballert , davon kamen 5 vom staat , und 2 von den banken . was meinen sie denn wie es weitergeht ? glauben sie etwa dass es das schon war ? die japaner haben noch eine lange , lange zeit vor sich :
es ist noch nicht einmal die hälfte der opfer entschädigt , grundbesitzer sind noch gar nicht entschädigt , die dekontamination steht am anfang . und der beton- und stahlklumpen namens fukushima-daiichi wird die nächsten 30 - 40 jahre beständig enorme kosten generieren .
das haben sie ja bereits deutlich gemacht .
eben . und wie war das jetz mit der logik ?
wissen sie , was einfach , klar und "banal" vor aller augen liegt ? jede ausprägung dieses modells sieht vor , dass am ende der staat haftet ......
was zu zeigen war . - #1295 28.04.2012 16:18 von
Tepco
Das market cap ist nur eine Sache - deren Bedeutung Sie missverstehen.
Tepco ist ein Riesenkonzern mit Riesenumsätzen und einer riesigen Kundschaft.
Durch den niedrigen Aktienkurs kann sich der Staat jetzt mit relativ wenig Geld die Aktienmehrheit kaufen - und den Konzern und den japanischen Strommarkt umkrempeln. Ab 2013 soll Tepco wieder schwarze Zahlen schreiben.
Die Summen um die es hier geht sind immer noch überschaubar und beinahe banal, wenn man mit den Summen der Bankenrettung, oder den Summen der hiesigen Solarsubvention vergleicht.
Im Gegensatz zu Deutschland setzt Japan weiterhin auf seine Kernkraftindustrie - obwohl da der Tsunami echt war, und nicht nur ein medialer Sturm. Wird manchem hier so seltsam anmuten wie die Tatsache, dass die Ukraine dieses Jahr mit dem Bau zweier neuer Kernkraftwerke beginnen wird. Und überhaupt international die Investition in Kernkraft nicht wesentlich von der Havarie in Fukushima beeinflusst wurde. - #1296 28.04.2012 18:40 von
Und Sie meinen, das Sie nicht persönlich werden?
Dann zeigen Sie mal den Post, wo ich das behaupte.
Nochmal. Die Höhe der Versicherungssumme sagt NIchts über die Haftungshöhe aus. Wenn Ihr KFZ einen Schaden verursacht, der über die Versicherungssumme hinausgeht (gestzlich 7.5 Mio. STandart 50-10Mio) haften Sie mit Ihrem vollen Vermögen, was über diese Summe hinausgeht. Wenn Ihr Vermögen nicht ausreicht, wird an vielen Stellen der Staat (Krankenkassen, Personenschäden, Umweltschäden usw.) einspringen. - #1297 28.04.2012 19:04 von
Wenn man sich irrt oder etwas nicht weiß, hat das überhaupt NIchts mit blamieren zu tun. Das mag für Sie so sein, da Sie dieses Forum anscheinend als ideologische Kampfarena ansehen.
Eher ist es peinlich, wenn man offensichtlich nicht in der MAterie steht, falsches behauptet, sich dabei auf unvollständige Wikipediabeiträge beruft und fachliche Verlinkungen ignoriert und dann von Blamieren sprechen, wenn es Leute gibt, die das anders sehen.
Ich versuche es mal zusammenzufassen. (Es ist unglaublich, was Sie hier auftischen).
Sie behaupten das nur bewegliche Sachen, die auch gerade in Bewegung (Betrieb) sind, der Gefährdungshaftung unterliegen.
SIe haben selber angegeben, das der defekte Heizöltank, der Gefährdunghaftung unterliegt. Um es mit Ihren Worten zu fragen: "Kann der laufen?"
Sie behaupten das ein Gebäude nicht der Gefährdungshaftung unterliegt, weil es nicht laufen kann. Kann ein Atomkraftwerk auch nicht. Dennoch behaupten Sie hier (richtigerweise) das das AKW der Gefährdungshaftung unterliegt und (jetzt kommt der Knaller) deshalb ein AKW nicht versicherbar ist.
Wie gesagt. Ich habe es Ihnen verlinkt. Gerne nochmal und wesentlich aufschlussreicher, als Ihr Wikipedialink:
Hausbesitzerhaftpflicht
Aber Sie können sich auch weiter einreden, das Alle anderen Doof sind und sich hier blamieren, die nicht Ihre Ansichten teilen. Wird aber an der Sache Nichts ändern. - #1298 28.04.2012 19:16 von
Ich gehe davon aus, das Sie wissen, was es heisst mit dem gesamten Vermögen zu haften. Wenn also der Staat einspringen muß, weil die finanziellen Mittel von Vattenfall Europe aufgebraucht sind, dann wird gepfändet. Kraftwerke, Grundstücke, Häuser, Fuhrparks, Beteiligungen usw.
Die Ergebnisse von RWE und E.on sind jeweils etwas höher, als der reine Fukushima-Gaubis jetzt gekostet hat. Das Eigenkapital jeweils doppelt so hoch. Ganz abgesehen von den 2,5Mrd Deckungsvorsorge. - #1299 28.04.2012 19:16 von
ja klar : echt voll riesig , totaaaler wahnsinn , endgeile firma .
ey , in der ukraine kann man sogar fussball spielen !!!
zumindest solange der dortige diktator nicht auf die idee kommt , die schwerkraft abzuschalten .
ist die ukraine nicht ein "riesenland" mit einem echt "riesigen" superchef , der wiederum eine "riesige" kundschaft hat ?
fussball ! yeah !! akw !!! suuuupie !!!!!
nee , wat isset wieder allet schön .
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