Zitat von
makese
Nun ja, in der Blütezeit der Kernkraft in Deutschland (Mitte/Ende der 70er)wurde z.B. der Bodensee von der Industrie so zugemüllt, dass in öffentlichen Bädern das Baden wegen Gesundheitsgefährdung verboten wurde. Das Wort "Umweltschutz" gehörte bis dahin gar nicht zum Deutschen Wortschatz. Dass sie nun argumentieren, die Kernkraft wäre auch wegen Umweltschutzgründen gefördert worden ist eigentlich nur noch peinlich, da genau diese Entscheidungsträger für die Sauereien in diesen Zeiten verantwortlich waren. Manche Konzerne wie Bayer und BASF haben für ihre "Umweltstrafen" damals so etwas wie Daueraufträge eingerichtet, da die Strafen nicht ein Minimum der eingesparten Kosten ausmachten und ohne jegliche Konsequenz blieben.
Feinstaub und Schwermetalle brachten dann übrigens ihre "geliebten" Grünen ins Spiel, ansonsten wüßten wir vermutlich heute noch nichts davon. Langzeitschäden wurden damals für Kohle,Asbest,Rauchen,Holzschutzmittel u.v.m. genauso abgestritten wie heute Langzeitschäden durch Strahlung. Und es ist ein schlechter Witz, dass sich diese Leute heute auf diese Erkenntnisse stützen um ihre Sache gutzureden.