Die Atomkatastrophe von Fukushima schockte die Welt - aber nicht für lange. Nur wenige Länder änderten ihre Einstellung zur Atomenergie oder legten sich - wie Deutschland - auf eine Abkehr von dieser Form der Energiegewinnung fest. Haben diese Länder, die weiterhin auf die Kernenergie vertrauen, Recht in ihrer Entscheidung?
Das ist doch pure Heuchelei.
Gerade die KKW Gegner sind doch in der Regel konservative Menschen und die haben in der Vergangenheit Umweltschutz als reine Geldverschwendung angesehen, alle Umwelztschutzmaßnahmen mußten üblicherweise gegen den erbitterten Widerstand der Konservativen durchgesetzt werden und haben die Ausbeutung der Menschen anderer Länder als alternativlos für unsere Wirtschaft angesehen.
die inhärente Sicherheit von Kernkraftwerken geradezu bewiesen.
Obwohl die Anlagen von einem um den Faktor 8 stärkerem Erdbeben, als ausgelegt, erschüttert wurden, die Schnellabschaltung und Nachkühlung funktionierte.
Obwohl der nachfolgende Tsunami bei mind. 3 Anlagen zu einem gleichzeitigem Supergau, unkontrollierte Kernschmelze, führte ( was ist schlimmeres vorstellbar ?), sind bisher keine Todesopfer zu beklagen.
Das alles, mit den z.T. ältesten Anlagen der Welt.
Eine relativ kleine Fläche ( etwa 0.5 Promille ) von Japan ist derzeit unbewohnbar, mit Aussicht auf Besserung.
So schlimm die Katastrophe ausgesehen hat, die Kraftwerke selbst haben schlimmeres verhindert ( z.B. Freilegung der Schmelze ).
Nebenbei, bei uns ist ein Tsunamie nicht zu erwarten und wenn doch, wir haben kein KKW in Küstennähe.
Aha
Und weil in Ihren Augen AKW Freunde konservativ sind ist automatisch eine Argumentation hinfällig?
Sie legen es sich auch gerade so zurecht wie es Ihnen gefällt?
Und ob konservativ oder nicht:
Sind statistisch knapp 10.000 Leben/Jahr/Deutschland nicht ein sehr starkes Argument darüber nachzudenken, ob der dogmatische Atomaustieg-koste es was es wolle.nicht ziemlich dümmlich ist?
Oder anders formuliert:
Sind Sie für den Ausstieg bis 2020, wenn Ihnen bewusst ist das dadurch die Kohle länger läuft und dadurch ein Plus von 30.000 Menschenleben (Das ist nur der Anteil der durch Längere Kohlenutzung entsteht) eingefordert wird?
Ich habe nichts gegen jemand der vor AKWs Angst hat-und ich habe nichts gegen die Energiewende an sich.
Genauso wenig möchte ich die Atomkraftwerke zu lange laufen lassen.
Nur weigere ich mich den irrationalen Panikattaken bzw Wählerverdummung der "Gutmenschen" zu folgen-wenn das Folgen eben bedeutet, das man bewusst AUfgrund von Stimmen und Wählerfang woanders Menschenleben opfert.
unsere KKW Anhänger das CO2 Problemn nicht erst dann entdeckt, als sich die allgemeine Stimmung gegen die Kernkraft gewendet hat?
Von daher ist das für mich pure Heuchelei, die Umwelt war zumindest den meisten den KKW Anhängern bisher doch auch piepschnurzegal, oder warum mußten alle Umweltschutzmaßnahmen bisher gegen den Willen der Konservativen (Klimalüge) durchgesetzt werden?
Weil das nicht stimmt.
Ein Grund mit der Kernenergie überhaupt anzufangen war der Umweltschutz. Kohle gab es genug. Viele Umweltschutzmaßnahmen wurden unter verschiedenen Regierungskonstellationen beschlossen (was ist denn bei Ihnen 'konservativ'?).
Im Gegensatz dazu zeigen die Grünen nur zu oft, dass "gut gemeint" das Gegenteil von "gut gemacht" ist.
Btw, es ist Heuchelei immer nur auf das CO2 einzugehen, Feinstaub, Schwermetalle etc. zu ignorieren.
denn ein Fakt dadurch unwahr, nur weil er von den "Falschen" ausgesprochen wird?
Ist CO2 in IHREN Augen nur dann ein Problem, wenn es von Antiatomikern erwähnt wird. Und ist CO2 in IHREN Augen kein Problem, wenn es von Atomkraftbefürwortern thematisiert wird?
Oder wäre es Ihnen am allerliebsten, die Meinungsfreiheit in diesem unserem Lande gelte nur für die IHNEN genehmen Personen?
Sie basteln sich eine Vergangenheit zurecht, die Ihren Vorstellungen aber nicht der Realität entspricht:
"Hartmut Graßl gilt als eindringlichster Warner vor dem Treibhauseffekt, seit Franz Josef Strauß 1987 den Klimabeirat der Bundesregierung anregte.
Als einer der ersten Politiker habe 1987 der damalige bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß (CSU) die Bedeutung des Themas erkannt, berichtet Graßl. Er forderte die Einrichtung eines Wissenschaftlichen Klimabeirats der Bundesregierung. Dessen erster Vorsitzender wurde Graßl, der damals am GKSS Forschungszentrum in Geesthacht in der Nähe von Hamburg arbeitete und zum eindringlichsten Warner vor dem Treibhauseffekt wurde."