Die jüngsten Aktionen zur Rettung des Euro und zur Unterstützung von Griechenland, Spanien und Irland zeigten, wie notwendig entschlossenes und einiges Handeln der Mitgliedsstaaten der EU ist. Reicht dies für die Zukunft? Oder braucht die EU schnell eine gemeinsame Wirtschaftsregierung?
Mit solcher Mischpoke will man Europa machen? Mit Tricksern und Lügnern und Wendegänsen soll ein Europa entstehen?
Schuldenkrise: Merkel schwenkt auf Bankenunion über | FTD.de
Ja, Das wird es wohl dann werden: eine Europadiktatur der Abkassierer, Abzocker und Grössenwahnsinnigen.
rolli
Sie stellen merkwürdige Fragen in den Raum und wissen selber keine Antwort darauf. Kein Wunder. Dabei ist es so einfach: jeder "Staatspolitiker", vom USA-Präsidenten bis zur Bundeskanzlerin ist aus einer Abstimmung des Volkes hervorgegangen. Wo, wann, wie, warum sollte denn nun noch einmal und noch einmal abgestimmt werden? Zu solchen Sonntagsfragen genügen DIMAP-Umfragen. Wieviel Wahlbeteiligung würde es wohl jeden Sonntag geben? "Das Volk" würde zu Hause bleiben und nur ein paar jeweils Interessierte kämen an die Urnen. Und dann sollen die gewählten "Staatspolitiker" den Mut aufbringen, sich nach jedem Sonntags-Votum zu richten?
Ich rate Ihnen, nicht so viel Hoffnung in das "Volk" und sein Allwissen und Allkönnen setzen. Da sind mir eine Bundesregierung mit einem Dutzend Ministerien a 1000 Mitarbeitern, ein Bundestag, ein Bundesrat, 16 Länderregierungen mit jeweils einem Dutzend Länderministerien, 16 Landtagen und hunderten Stadtparlamenten lieber. Und wenn trotzdem selbstverständlich nicht alles 100,00000% richtig ist - dann wird es eben korrigiert. So ist das Leben.
Wie viele sind es denn?
Die Grenze zwischen gesellschaftlichem und klassischem politischen Engagement ist fließend. Aber natürlich engagieren sich nicht wenige. Und dennoch gilt: der große Batzen beklagt sich nur.
Wieso betrachten Sie die Franzosen als skeptisch in Bezug auf das inhaltliche Interesse an Politik? Sie bringen ja gar kein Argument!
logisch weis ich keine antwort darauf, woher auch.
klar sind diese politiker vom volk (us-präsident=naja) gewählt. bloss augrund was? partei zugehörigkeit, listenplatz, grosser wahlversprechen, fachkompetenz.
personen welche sich an der gesellschaft beteiligen wollen gehen zur wahl ob sie jeden sonntag, sechsmal im jahr oder alle 4 jahre einmal.
ich sagte nie, dass das volk allwissend ist, aber eines sage ich aus überzeugung, politiker sind es ganz bestimmt nicht.
die meisten von ihnen genannten politiker und staatsangestellte, auf bundes, länder (bzw. kantons) und gemeindestufe machen sicher einen guten job, aber halt nicht immer mit der stimme des wahlvolkes und nachträgliche korrekturen sind nicht immer möglich, sinnvoll oder bezahlbar.
wer dem volk die direkte demokratie nicht zutraut sollte demselben volk auch nicht die wahl der politiker zutrauen.
ohne das volk mit ins boot zu hohlen braucht die eu etwas ganz anderes als eine gemeinsame wirtschaftregierung. dann steht die eu als solches auf dem prühfstand.
Ich gebe mal den versammelten "Blickern" zwei links, damit Sie erkennen, welchem Popanz sie nachlaufen und wie einfältig ihre Argumente sind.
http://www.thomasfleiner.ch/files/ca.../Longowicz.pdf
http://www.elfterelfter.ch/Docs/Entn...des_Geldes.pdf
rolli
Nöö. Brauche ich auch nicht. Deutschland ist Deutschland, und Frankreich ist Frankreich. Warum sollten wir Deutschen erst alle eine französische Lebensart erlernen? Warum? Bringen Sie mal dafür ein Argument. - Die nächsten Foristen wünschen sich finnische Schulsysteme, schweizer Geldverhältnisse, schwedische Sozialgesetze, österreichisches Mautsysteme, italienische Küche, holländische Coffeeshops usw. usf.
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.