Forum


 

Braucht die EU eine gemeinsame Wirtschaftsregierung?

Die jüngsten Aktionen zur Rettung des Euro und zur Unterstützung von Griechenland, Spanien und Irland zeigten, wie notwendig entschlossenes und einiges Handeln der Mitgliedsstaaten der EU ist. Reicht dies für die Zukunft? Oder braucht die EU schnell eine gemeinsame Wirtschaftsregierung?
  1. #770

    Zitat von rolli Beitrag anzeigen
    Ich sage zu den Blockparteien Europafaschisten. Wenn man eine Lobhudelei auf Europa on Steinmeier bis Merkel liest, und dann das Wort Europa durch das Wort Deutschland ersetzt, dann könnte so ein Vortrag auch auf dem Nürnberger Parteitag gesprochen worden sein. Was die Bürger angeht, so hat die Blockpolitik diese abgechafft. Etwas, was die Parteien schon ewig wollen. Dieser Röttgen hat das brilliant in seiner Einfalt bestätigt.
    Und wieder bedienen Sie sich an rechtsextremistischen Hintergründen. Genauso gut könnte man Ihr Loblied auf die Schweiz damit vergleichen. Alles Firlefanz, was Sie hier von sich geben. Sie sind lediglich darauf ausgerichtet, andere davon abzuhalten, sachlich zu diskutieren.
  2. #771

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die jüngsten Aktionen zur Rettung des Euro und zur Unterstützung von Griechenland, Spanien und Irland zeigten, wie notwendig entschlossenes und einiges Handeln der Mitgliedsstaaten der EU ist. Reicht dies für die Zukunft? Oder braucht die EU schnell eine gemeinsame Wirtschaftsregierung?
    Mit solcher Mischpoke will man Europa machen? Mit Tricksern und Lügnern und Wendegänsen soll ein Europa entstehen?

    Schuldenkrise: Merkel schwenkt auf Bankenunion über | FTD.de

    Ja, Das wird es wohl dann werden: eine Europadiktatur der Abkassierer, Abzocker und Grössenwahnsinnigen.


    rolli
  3. #772

    Zitat von -snowlife- Beitrag anzeigen
    scheinbar drehen wir uns im kreis, nicht schlimm..
    um zum thema zurück zu kommen, wollen die völker der einzelnen staaten überhaupt eine eu der jetzigen form? welcher staatspolitiker hat überhaupt den mut das volk abstimmen zu lassen?
    Sie stellen merkwürdige Fragen in den Raum und wissen selber keine Antwort darauf. Kein Wunder. Dabei ist es so einfach: jeder "Staatspolitiker", vom USA-Präsidenten bis zur Bundeskanzlerin ist aus einer Abstimmung des Volkes hervorgegangen. Wo, wann, wie, warum sollte denn nun noch einmal und noch einmal abgestimmt werden? Zu solchen Sonntagsfragen genügen DIMAP-Umfragen. Wieviel Wahlbeteiligung würde es wohl jeden Sonntag geben? "Das Volk" würde zu Hause bleiben und nur ein paar jeweils Interessierte kämen an die Urnen. Und dann sollen die gewählten "Staatspolitiker" den Mut aufbringen, sich nach jedem Sonntags-Votum zu richten?

    Ich rate Ihnen, nicht so viel Hoffnung in das "Volk" und sein Allwissen und Allkönnen setzen. Da sind mir eine Bundesregierung mit einem Dutzend Ministerien a 1000 Mitarbeitern, ein Bundestag, ein Bundesrat, 16 Länderregierungen mit jeweils einem Dutzend Länderministerien, 16 Landtagen und hunderten Stadtparlamenten lieber. Und wenn trotzdem selbstverständlich nicht alles 100,00000% richtig ist - dann wird es eben korrigiert. So ist das Leben.
  4. #773

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    Zurück zum Thema:

    Drehen Sie mir die Worte ja nicht im Mund herum. Ich verlange hier gar nichts. Ich sage nur, wenn sich jemand über Zustände und Politiker beschwert, kann er auch seinen Hintern heben und an der Mitgestaltung partizipieren. Faul meinte ich so wie ich es schrieb. In diesem Punkt (politische Mitgestaltung und Information) ist er eher faul.
    Schauen Sie sich die Franzosen an. Wie da schon in der Jugend in den Brasseries politisch diskutiert wird - da könnten wir uns ein gehöriges Scheibchen abschneiden!
    Und damit rennen Sie offene Türen ein. Was glauben Sie, wieviele Bürger/innen mitgestalten: betreffs Schulen, Stadtgestaltung, Kitas, Sport, Kultur? Und die Franzosen schaue ich mir eher skeptisch an, als dass ich sie als Vorbild nehmen würde.
  5. #774

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Und damit rennen Sie offene Türen ein. Was glauben Sie, wieviele Bürger/innen mitgestalten: betreffs Schulen, Stadtgestaltung, Kitas, Sport, Kultur? Und die Franzosen schaue ich mir eher skeptisch an, als dass ich sie als Vorbild nehmen würde.
    Wie viele sind es denn?
    Die Grenze zwischen gesellschaftlichem und klassischem politischen Engagement ist fließend. Aber natürlich engagieren sich nicht wenige. Und dennoch gilt: der große Batzen beklagt sich nur.

    Wieso betrachten Sie die Franzosen als skeptisch in Bezug auf das inhaltliche Interesse an Politik? Sie bringen ja gar kein Argument!
  6. #775

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Sie stellen merkwürdige Fragen in den Raum und wissen selber keine Antwort darauf.
    logisch weis ich keine antwort darauf, woher auch.

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Dabei ist es so einfach: jeder "Staatspolitiker", vom USA-Präsidenten bis zur Bundeskanzlerin ist aus einer Abstimmung des Volkes hervorgegangen. Wo, wann, wie, warum sollte denn nun noch einmal und noch einmal abgestimmt werden? Zu solchen Sonntagsfragen genügen DIMAP-Umfragen. Wieviel Wahlbeteiligung würde es wohl jeden Sonntag geben? "Das Volk" würde zu Hause bleiben und nur ein paar jeweils Interessierte kämen an die Urnen. Und dann sollen die gewählten "Staatspolitiker" den Mut aufbringen, sich nach jedem Sonntags-Votum zu richten?.
    klar sind diese politiker vom volk (us-präsident=naja) gewählt. bloss augrund was? partei zugehörigkeit, listenplatz, grosser wahlversprechen, fachkompetenz.
    personen welche sich an der gesellschaft beteiligen wollen gehen zur wahl ob sie jeden sonntag, sechsmal im jahr oder alle 4 jahre einmal.


    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Ich rate Ihnen, nicht so viel Hoffnung in das "Volk" und sein Allwissen und Allkönnen setzen. Da sind mir eine Bundesregierung mit einem Dutzend Ministerien a 1000 Mitarbeitern, ein Bundestag, ein Bundesrat, 16 Länderregierungen mit jeweils einem Dutzend Länderministerien, 16 Landtagen und hunderten Stadtparlamenten lieber. Und wenn trotzdem selbstverständlich nicht alles 100,00000% richtig ist - dann wird es eben korrigiert. So ist das Leben.
    ich sagte nie, dass das volk allwissend ist, aber eines sage ich aus überzeugung, politiker sind es ganz bestimmt nicht.
    die meisten von ihnen genannten politiker und staatsangestellte, auf bundes, länder (bzw. kantons) und gemeindestufe machen sicher einen guten job, aber halt nicht immer mit der stimme des wahlvolkes und nachträgliche korrekturen sind nicht immer möglich, sinnvoll oder bezahlbar.
    wer dem volk die direkte demokratie nicht zutraut sollte demselben volk auch nicht die wahl der politiker zutrauen.
  7. #776

    ohne das volk mit ins boot zu hohlen braucht die eu etwas ganz anderes als eine gemeinsame wirtschaftregierung. dann steht die eu als solches auf dem prühfstand.
  8. #777

    Zitat von -snowlife- Beitrag anzeigen
    ohne das volk mit ins boot zu hohlen braucht die eu etwas ganz anderes als eine gemeinsame wirtschaftregierung. dann steht die eu als solches auf dem prühfstand.
    Ich gebe mal den versammelten "Blickern" zwei links, damit Sie erkennen, welchem Popanz sie nachlaufen und wie einfältig ihre Argumente sind.

    http://www.thomasfleiner.ch/files/ca.../Longowicz.pdf

    http://www.elfterelfter.ch/Docs/Entn...des_Geldes.pdf


    rolli
  9. #778

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    Wieso betrachten Sie die Franzosen als skeptisch in Bezug auf das inhaltliche Interesse an Politik? Sie bringen ja gar kein Argument!
    Nöö. Brauche ich auch nicht. Deutschland ist Deutschland, und Frankreich ist Frankreich. Warum sollten wir Deutschen erst alle eine französische Lebensart erlernen? Warum? Bringen Sie mal dafür ein Argument. - Die nächsten Foristen wünschen sich finnische Schulsysteme, schweizer Geldverhältnisse, schwedische Sozialgesetze, österreichisches Mautsysteme, italienische Küche, holländische Coffeeshops usw. usf.
  10. #779

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Dabei ist es so einfach: jeder "Staatspolitiker", vom USA-Präsidenten bis zur Bundeskanzlerin ist aus einer Abstimmung des Volkes hervorgegangen.
    In den USA wird der Präsident direkt vom Volk gewählt.

    In der Bundesrepublik wird der/ die Bundeskanzler / in vom Bundestag gewählt.

    Kleiner aber feiner Unterschied.

    Sie brauchen nicht zu streiten, es ist so.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.


TOP



TOP