Forum: Wirtschaft
Brauchen wir eine neue Wirtschaftsordnung?
Die Wirtschaftskrise scheint überwunden, doch sie hat die Einstellung der Deutschen nachhaltig verändert: Eine große Mehrheit sieht den Kapitalismus laut einer Umfrage inzwischen äußerst skeptisch - und sehnt sich nach einer neuen Wirtschaftsordnung. Brauchen wir hier eine grundsätzliche Neuorientierung?
- #2980 22.10.2010 19:51 von
Ich hab Daten von 5Halbjahren geliefert in denen man einen exponentiellen Zuwachs erkennen kann,dass Sie das nicht koennen ist nicht mein Problem.
Desweiteren sind Sie peinlich,Sie liefern nichts ausser Rechthaberei in dieser Angelegenheit und bekannte Standatrd Rethorik zum MWPOT-Konzept.Wie sich das MWPOT Konzept in der EU umsetzen laesst weiss ueberhaupt noch keiner,vermutlich wuerde der Staat so einiges an bezahlter Beamtenarbeitskraft einsparen und dadurch fitter werden..
Wer dass behauptet und wie Sie noch mit nem Vollpfosten ausgestattet ist ,verwechselt es beim lesen?
Wenn BMW im H2 2010 genau so waechst wie im August 2010
dann ist der Zuwachs von BMW alleine schon hoeher als Ihre 45K pro Halbjahr
Dazu stehen die Zahlen von mir geliefert in meinem letzten Post.Rechnen muessen Sie selber,wenn Sie schreiben dass es nicht stimmt ,dann lieg ich ja richtig - #2981 23.10.2010 10:48 von
Wenn ich mich mal einklinken darf, Ihre Nachweise dürften schwer fallen, wenn Sie diese nur auf die "Löhne der abhängig Beschäftigten beziehen", also diejenigen, die Sozialabgaben leisten. Berücksichtigen müßte man allerdings auch, dass die SV-abgaben in der Lohnsumme enthalten sind.
Nachweise bzgl. der MWPOT-Auswirkung sind allgemein schwer zu führen, da
1. sich viele volkswirtschaftlichen Größen massiv verändern würden (Export würde trotz realer Zunahme wahrscheinlich fiskalisch abnehmen, usw.usw.).
2. zu erwarten ist, dass sich tatsächlich Impulse ergeben, die eine Belebung des Binnenmarktes bewirken, die sich schwer vorausberechnen lassen.
Insgesamt sehe ich mehr Vorteile als Nachteile, zumindest mehr Sozialkosten als heute auf den Konsum zu verlagern und damit die Arbeitskosten zu entlasten.
Einen Vorteil sehe in dem MWPOT-Konzept deshalb darin, dass es stufenweise umgesetzt und somit relativ gefahrlos ausprobiert werden kann. - #2982 23.10.2010 11:08 von
Die Arbeitskosten sind doch nicht das Problem....wir sind Export ( vize ) weltmeister...Aus der verlagerung von Sozialabgaben zu Steuern werden alle Bundesbürger zu Bittstellern des Staates, der dann die Sozialleistungen nach Kassenlage regelt. Völlig unvorstellbar. Es sind ja Risiken die Versichert sind und nicht irgend was anderes. Klar ist auch, dass die Sozialabgaben Lohnbestandteil sind, und vermutlich bei einer Reform zumindest was den Arbeitgeberanteil betrifft, unter die Räder kommen würden. Aber nochmals: die Lohnsumme bzw. Die Arbeitskosten sind mittlerweile so niedrig, dass Auf- oder Abwertungen oder Rohstoffkostenänderungen sich viel drastischer widerspiegel. Das Problem - das angeblich mit dem Mwpot-system regelbar sei - ist ja kein Problem. Bei angemessenen Löhnen hätten wir in D. dieselbe Gemengelage wie in der Schweiz: Krise hat nicht stattgefunden, oder nur am Rande, da der Binnenmarkt die Exportschwäche sehr gut aufgefangen hat.
Ich sehe nicht, dass eine Wechsel zum Mwpot-system stufenweise erfolgen könnte, zumindest nicht in der derzeitigen politischn Lage mit all den Drecksäcken und Abzockern an entscheidender Stelle. Es würde nach jeder Bundestagswahl entweder stehen bleiben oder zurückentwickelt. Nein, das Mwpot beschreibt ein Problem, wo es keines gibt, wenn die Löhne, besonders im Binnenmarktanteil sich in den letzten 20 Jahren nur "normal" angestiegen wären.
rolli - #2983 23.10.2010 11:36 von
BGE=Gerechtigkeit,Freiheit und Wohstand, global fuer alle!
Weil mit 12000 Euro im Jahr kein Interesse an einem Lohn unter 20 Euro die Stunde mehr besteht, warum fuer so wenig arbeiten? Was anderes ist es wenn die Arbeit einem guten Zweck dient, da hat es heute schon Millionen von Menschen hat, die ehrenamtlich arbeiten! Die Arbeitsideologie faellt weg, die Nuetzlichkeit des Menschen wird neu definiert: Jeder kann tun und lassen was er will, darf damit nur niemand schaden!
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34832
Keine Preissteigerung, die Nachfragekrise ist dann beendet, alle koennen sich durch das BGE mehr leisten = Steigerung der Binnenkonjunktur!
Die Unternehmen koennen mehr produzieren, die Preise werden fallen und die hoeheren Verbraucherpriese kompensieren!
Aber selbst Ihr 66% MwSt Angstzenario, ist was fuer jemand der nicht rechnen kann!
Beispiel heute:
Herstellung 10 Euro
Steuern+AG Zul 4 Euro
MwSt 19% 2,66
--------
Verkaufspreis 16,66 Euro
Beispiel BGE:
Herstellung 10 Euro
MwSt 66% 6,6
--------
Verkaufspreis 16,66 Euro
Wenn Sie in gefuehlten 5000 Beutraegen wiederholen, die Armen sind die Verlierer, die Reichen die Gewinner des BGE, dann ist das 5000 mal falsch!
Die Reichen werden mit BGE mehr bezahlen als heute,
die Mittelschicht macht plus minus Null,
die Armen werden die Gewinner sein!
Aber es hat fuer alle eine hoehere Lebensqualitaet, alle werden durch das beseitigen der Armut und aller Begleitumstaende, wie Kriminalitaet,etc. besser leben als vor dem BGE!
Welcher Sozialstaat, was ist uebrig? Das Millionen die ihnen zustehenden Leistungen nicht in Anspruch nehmen, aus Unwissenheit, oder wegen unzumutbaren Bedingungen, scheint Sie nicht zu interessieren. Sie wollen alles, nur keine Veraenderung, auch wenn die Veraenderung eine 100% Verbesserung ist!
Aber die Angst bleibt, Sie als Rentner fallen ein paar Leuten in die Haende, die keine Lust auf H4 Ernidrigung haben und sich das Geld zum Leben egal auf welche Art holen!
Ach, Ihre sinnlose Endlosschleife koennen Sie vory vortragen, Sie koennen weder rechnen, noch verstehen was BGE bringt und wie es ueberhaupt funktioniert! - #2984 23.10.2010 13:04 von
- #2985 23.10.2010 14:08 von DiKi
Brauchen wir eine neue Wirtschaftsordnung?
Genau so wie Sie,lieber Palmstroem es beschreiben,so wird
es kommen,die niedrigen Löhne in China und anderen
Emerging Markets werden sich erhöhen,der Wohlstand der
Bevölkerung in diesen Ländern auch,wenn sich das Wirtschaftswachstum in diesen Ländern rasanter und
schneller entwickelt als in den europäischen Industrie-
nationen und Produktionsstätten und Arbeitsplätze in die
Emerging Markets verlagert werden,dann kann das natürlich
auch dazu führen,dass der Wohlstand bei uns in Deutschland
stagniert,aber es muss es nicht heissen,wenn unsere
Wissenschaftler und Ingenieure für neue Produktentwicklungen sorgen,dann haben wir alle Chancen
unseren Wohlstand zu bewahren!
Es bringt doch gar nicht,immer wieder von Lohndruck nach
unten und anderen Horrorszenarien zu reden,lasst uns
lieber an den wahrlich nicht kleinen Problemen mitzuarbeiten und für gute Lösungen zu streiten,dass ist
doch viel konstruktiver,als immer nur die schlimmsten
Dinge an die Wand zu malen!Deutschland hat ein Riesen-Wirrtschaftswachstum für seine Grösse und ist Vize-Weltmeister beim Export,darauf sollten wir aufbauen!MfG DiKi - #2986 23.10.2010 14:17 von
Die Leistungen der Rentenversicherung kommen ohnehin unter die Räder. Den Versicherungscharakter haben die SV-Abgaben übrigens seit langem verloren bzw. lange vorgetäuscht oder klammern Sie sich auch an den Blüm-Slogan "Die Renten sind sicher" ?? Die staatliche Rente ist z.B. vielmehr ein Generationenvertrag mit dem Wohlstand der Zukunftsgeneration.
Der Weg in eine einheitliche staatliche Grundrente ist doch durch die ständigen Rentenkürzungen schon vorgezeichnet. Darüber hinaus muss zukünftig immer mehr privat und freiwillig vorgesorgt werden.
Mit einer einheitlichen, auf der breiten Basis des Konsums ausgerichteten, Grundabsicherung ist das MWPOT-Konzept hier nach m.M. der gegenwärtigen Politik weit voraus und zukunftsweisend. - #2987 23.10.2010 14:46 von
- #2988 23.10.2010 15:44 von
Wer angesichts dieser Krisenlage von privater Vorsorge für die Altersrisiken redet ist ein Wirrkopf. Die Rente ist sicher, d.h. das Rentensystem ist sicher, nicht jedoch die Höhe, und die ist nicht irgend welchen Schwächen des Systems zuzuornden, sondern schlicht weg Betrug und diebstahlt der Politik an und aus den Rentenkassen. Klientelpolitik wo man hinschaut.
Das Mwpotsystem, wie übrigens auch das neoliberalistische BG-modell, machen die Sozialsysteme platt. Beiträge zu privaten Vorsorgesystemen wären ja ohnehin nicht bezahlbar, wenn Krankenvorsorge, Rehabilitation, Arbeitsunfähigkeit, die gesamte Infrastruktur der Krankenversicherung etc etc. privat zu bezahlne wären, bzw drohten starke Steuererhöhungen, wenn der Staat die Trägerschaft hätte, bzw, drohte der Bankrott, wenn diese privatisiert wäre.
Lassen Sie es gut sein. Wir brauchen nicht noch mehr
Reformen, die die Menschen entmündigen.
rolli - #2989 23.10.2010 21:41 von
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