Forum: Wirtschaft
Billigjobs - Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt?
Billigjobs wurden oft als Vernichter von Vollzeitstellen gegeißelt. Laut einer Studie des arbeitgebernahen IW Köln gibt es dafür keine Belege - dafür stützen Niedriglohn-Beschäftigungen offenbar den Arbeitsmarkt. Sind Billigjobs besser als ihr Ruf?
- #1 08.03.2010 08:59 von
Es dürfte wohl unbestritten sein, dass die Billigjobs eine Gefahr für die Arbeitswelt sind. Zuerst als Lückenfüller gedacht ist nun eine ganze Branche entstanden. Das Ergebnis: die Bruttolöhne sind im letzten Jahr gefallen. Das wird nun lustig. Die Löhne stagnieren und die Preise werden zulegen.
- #2 08.03.2010 09:06 von
Der Direktor der IW Köln, Prof. Hüther ist ja als Verteidiger der Industrie ja sehr bekannt. Zusammenfassend ist mir in Erinnerung geblieben, es ist alles in Ordnung. Bei Prof. Hüther kann sehr gut beobachtet werden, wenn man den vwl-Jungs zuviel Beachtung schenkt, wedelt der Schwanz mit dem Hund. So ein weltfremder Theoretiker ist ganz selten.
- #3 08.03.2010 09:10 von
Wer zahlt die Zeche?
Dumpinglöhner sind als Kolateralschaden der Globalisierung zu betrachten.
Die Gewinner und die Verlierer der Globalisierung werden nun sichtbar.
Kohl (CDU, bekannt durch seine Wahllügen, hat immer von der Friedensdividente des Mauerfalls gesprochen. Diese Dividente ist wohl einseitig in die Taschen weniger geflossen.
Schröder war, als Genosse der Bosse, seinen Kumpels in Industrie und Wirtschaft zu Diensten und ruinierte die Soziale Marktwirtschaft des Ludwig Erhard und führte mit Minilöhnen und Dumpinglöhnen die Brutale Marktwirtschaft erst in Deutschland ein.
Wer Herren will, der muss auch Knechte wollen.
Nachden Die Ausbeutung von Mensch, Resourcen und Natur in des Billigstlohnländern so hervorragend klappt, versucht man dieses Prinzip auf den deutschen Markt zu übertragen.
Sind nun die Unternehmer als Schmarotzer zu betrachten, die den Arbeitern so geringe Löhne zahlen, dass diese, trotz Vollzeitjobs, von den Steuerzahlern alimentiert werden müssen (Aufstocker)? - #4 08.03.2010 09:11 von Rainer Daeschler
- #5 08.03.2010 09:13 von Harald E
Segen natürlich.
Ich bitte um eine sofortige, flächendeckende Einführung von maximal 3 Euro Stundenlohn für jeden, der einer wie auch immer gearteten realwertschöpfenden Tätigkeit nachgeht.
Ist lt. BA nichtmal Sittenwidrig.
http://www.presseportal.de/pm/75892/.../swr_das_erste - #6 08.03.2010 14:43 von
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Im Zuge der Ausgeglichenheit muß wohl auch solch unverschämte Propaganda zur Diskussion gebracht werden.Natürlich stützen derartige Jobs den Arbeitsmarkt b.z.w.sorgen auch während der Krisenzeiten für ausreichende Gewinne in den jeweiligen Branchen,andererseits gehören Arbeitgeber die drei Euro oder noch weniger zahlen enteignet und eingesperrt. - #7 08.03.2010 14:46 von
Alles klar
Und Saufen schadet der Leber nicht, Studie des Verbandes deutscher Kampf- und Vieltrinker.
Rauchen ist total gesund, Verband mar....rauchender Cowboys.
Mit dem Schädel an die Wand rennen ist gut für die Durchblutung.
Die Liste der möglichen Studien zu populären Irrtümern ist fast unendlich. - #8 08.03.2010 14:48 von
Ifw
Das IFW zu die Segnungen der Hartz-Gesetze zu befragen, ist vergleichbar mit dem Standpunkt Claudio Briatores zu den Segnungen sexueller Enthalsamkeit.
Kann diese ganzen pawlowschen, pseudowissenschaftlichen Umfragen schon nicht mehr hören/lesen. Man weiß, was hinten raus kommt.
Es müßte Derivate auf dem Finanzmarkt für etwaige Ergebnisse pseudowissenschaftlicher Umfragen jedweder Institute geben.
Dann wäre ich ein reicher Mann. - #9 08.03.2010 14:49 von
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