Im Juni ist die Zahl der Erwerbslosen wieder gesunken. Ist die Krise am Arbeitsmarkt jetzt vorbei?
Wie zusammenbrechend die Sozialsysteme wirklich sind habe ich in meinem Post #1341 hier dargestellt, und wie sie die Steuerlast günstig beeinflussen auch. Dass Menschen Deutschland verlassen ist klar, und warum auch. Man will nicht in einem Land leben, in dem man Kostenfaktor ist. Man will dort leben, wo man als Mensch wahrgenommen wird. Und der ökonomische Teil der Emmigration ist derselbe, warum keine polnischen Spargelstecher mehr nach D. kommen: Zu geringe Verdienstmöglichkeiten.
Der Blödsinn ging Anfang des letzen Jahrhunderts los und auch damnals war es nur Mittel zum Zweck um den Leuten Angst einzujagen und bestimmte Interessen durchzusetzen, alle Prognosen die Jahrzehnte in die Zukunft schauen wollten waren im nachhinein falsch.
Wie die Wirtschaft in 35 Jahren aussieht weiss kein Mensch, das ist völlig unseriöser Quatsch. Wenn man dann noch im selben Artikel lesen muss dass es an der Überalterung liegt und wieder die Rentenpropaganda auch noch untergebracht wird weiss wann was von dem Artikel zu halten ist -> Papierkorb.
Der Grundtenor dieser abgrundtief doofen Prognosen ist sowieso immer der gleiche: Es ist unausweichlich, man kann abgeblich nix dagegen tun, man muss es hinnehmen mit allen negativen Konsequenzen. Was für ein Bullshit. Situation von heute wird einfach auf Jahrzehnte extrapoliert, so strunzdoof sind Ökonomen des Prognosinstituts.
Der Oberknalle ist ja das hier:
2045 wird es der Prognose zufolge noch 2,05 Millionen Arbeitslose geben - rund 1,1 Millionen weniger als derzeit. Die Arbeitslosenquote sinkt demnach von 7,5 auf 5,1 Prozent.
Wie kommt zu diesen Zahlen? Ausgewürfelt, Kaffeesatz gelesen? Kein Wort darüber wird verloren, man könnte es dann ja auch schneller als unseriösen Quatsch entlarven, gelle?
Ist nun die Krise überwunden oder geht es weiter den Bach herunter? Was stimmt denn nun?
Ihr dreht es sich doch so, wie Ihr es braucht!
Wirtschaftsexperten ist der größte Dummfug, die größte Verarsche, die es gibt.
Dazu fällt mir folgendes ein:
Stephen Hawing wurde laut Fachärzten eine Lebensdauer (wegen seiner Nervenkrankheit) von 1,5 Jahren zugesagt....ab dem Zeitpunkt der Prognose lebt er schon vier Jahrzehnte....man fragt sich wie die Ärzte auf ein halbes Jahr genau sich festlegen konnten.
...Problem heisst nicht Alte
Das Problem heisst Finanzsystem
Wenn wir die Funktionsfähigkeit der Volkswirtschaften erhalten wollen, sind wir gezwungen einen Teil der Vermögen zu vernichten!
Einfachste Bilanztechnik:
Einer exorbinanten Privat- und Staatsverschuldung stehen exorbinante Geldakkumulationen gegenüber. Riesige Zinsschulden treffen auf riesige Zinsforderungen, die sich im Laufe der Jahrzehnte exponentiell aufgebaut haben, hinter denen aber KEINERLEI reale Werte mehr stehen. Die Volkswirtschaften sind immer weniger in der Lage selbst die Zinsforderungen zu erfüllen.
Es muss also BEIDES vernichtet werden.
Die Frage ist nur wie???
Die schlechteste Lösung: Kriege (Europäische Königshäuser ab 1914, Hitler ab 1939)
Die schlechte Lösung: Abschreibung mit dem Zusammenbruch von Banken und entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft (Argentinien etc.)
Die relativ beste Lösung, mit Rückblick auf die Geschichte:
Sehr hohe Besteuerung von Vermögen und aus diesen Bestuerungen Direktinvestionen des Staates. (Roosevelt ab 1935 mit dem New deal in den USA)
Eine Reform des "Finanzwesens" ist mehr als überfällig, da diese die Regierungen weltweit aber nicht angehen wollen, wird die zwingende Logik aus Zins und Zinsezins die unausweichliche Änderung wieder einmal mit brutalster Weise sich Bahn schlagen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...704242,00.html
Wenn Deutschland qualitativ ständig mit einem Prozent Wachstum rechnen könnte, dann wäre doch alles O.K.
Damit meine ich:
- Vernünftige Löhne und Gehälter
- Stärkung der Binnenkonjuktur
- Endlich eine "richtige" Einwanderungspolitik
- Wer sich nicht integrieren will, der geht wieder
- Keine neuen Schulden mehr
- Keine Schulden anderer EU-Länder bezahlen
- Ausbau einer intelligenten Infrastruktur
- Eine nachhaltige Energiepolitik, eine Energiewende
- Eine stark verbesserte Bildungspolitik
- Mehr Engagement in Forschung & Entwicklung
- Eine wirklich Reformation des Gesundheitswesen
- Eine gerechtere Steuer und Finanzpolitik
Das posaunen unsere Politiker doch schon seit Jahr & Tag in die Gegend. Man müsste es bloss auch endlich mal umsetzen !
Die Ideen sind doch alle da, nur gibt es eine zu große Lobby, die den Status Quo erhalten will.