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Aufschwung am Arbeitsmarkt?

Im Juni ist die Zahl der Erwerbslosen wieder gesunken. Ist die Krise am Arbeitsmarkt jetzt vorbei?
  1. #1460

    verpaßt

    Zitat von BonChauvi Beitrag anzeigen
    Das hat mit Prophetie oder Astrologie nichts zu tun. Sämtliche relevanten Daten sind bekannt und zu einem großen Teil nicht oder allenfalls nur marginal zu beeinflussen. Wir kennen die Geburtenzahlen, die sinken, wir kennen das durchschnittliche Lebensalter, das immer weiter steigt, wir wissen dass letzteres zu immer höheren Kosten führt, die auf immer weniger Schultern verteilt werden.......
    Ich denke, dass Sie die Ironie in meinem Beitrag nicht mitbekommen haben. Ist viell. meine Schuld. Die Überschrift meines Beitrags aber hätte Ihnen helfen können.
  2. #1461

    Zitat von Andreas Heil Beitrag anzeigen
    Na, na. Solche Fragen stellt man erst gar nicht und wenn dann gefälligst nicht sich!

    Der Grund wurde doch auch offiziell verlautbart: Um die zusammenbrechenden Sozialsysteme und .....
    Wie zusammenbrechend die Sozialsysteme wirklich sind habe ich in meinem Post #1341 hier dargestellt, und wie sie die Steuerlast günstig beeinflussen auch. Dass Menschen Deutschland verlassen ist klar, und warum auch. Man will nicht in einem Land leben, in dem man Kostenfaktor ist. Man will dort leben, wo man als Mensch wahrgenommen wird. Und der ökonomische Teil der Emmigration ist derselbe, warum keine polnischen Spargelstecher mehr nach D. kommen: Zu geringe Verdienstmöglichkeiten.
  3. #1462

    Zitat von klaus1201 Beitrag anzeigen
    "Demografieaspekt" ???
    Vertreter-Gelabere der Versicherungsindustrie !
    Vieleicht schneiden die in der Schweiz den Rasen mit der Nagelschere. Dann hätten die ein Problem.
  4. #1463

    Demographieprognosen lagen immer daneben

    Der Blödsinn ging Anfang des letzen Jahrhunderts los und auch damnals war es nur Mittel zum Zweck um den Leuten Angst einzujagen und bestimmte Interessen durchzusetzen, alle Prognosen die Jahrzehnte in die Zukunft schauen wollten waren im nachhinein falsch.
    Wie die Wirtschaft in 35 Jahren aussieht weiss kein Mensch, das ist völlig unseriöser Quatsch. Wenn man dann noch im selben Artikel lesen muss dass es an der Überalterung liegt und wieder die Rentenpropaganda auch noch untergebracht wird weiss wann was von dem Artikel zu halten ist -> Papierkorb.

    Der Grundtenor dieser abgrundtief doofen Prognosen ist sowieso immer der gleiche: Es ist unausweichlich, man kann abgeblich nix dagegen tun, man muss es hinnehmen mit allen negativen Konsequenzen. Was für ein Bullshit. Situation von heute wird einfach auf Jahrzehnte extrapoliert, so strunzdoof sind Ökonomen des Prognosinstituts.

    Der Oberknalle ist ja das hier:
    2045 wird es der Prognose zufolge noch 2,05 Millionen Arbeitslose geben - rund 1,1 Millionen weniger als derzeit. Die Arbeitslosenquote sinkt demnach von 7,5 auf 5,1 Prozent.

    Wie kommt zu diesen Zahlen? Ausgewürfelt, Kaffeesatz gelesen? Kein Wort darüber wird verloren, man könnte es dann ja auch schneller als unseriösen Quatsch entlarven, gelle?
  5. #1464

    Was denn nun?

    Ist nun die Krise überwunden oder geht es weiter den Bach herunter? Was stimmt denn nun?
    Ihr dreht es sich doch so, wie Ihr es braucht!
    Wirtschaftsexperten ist der größte Dummfug, die größte Verarsche, die es gibt.
  6. #1465

    jaja...

    Zitat von klaus1201 Beitrag anzeigen
    Unfähig das nächste Halbjahr auch nur grob voraus zu sehen, aber für 2035 auf das Komma genau.
    Und wieder das Geschrei von der Überalterung, mit dem unterschwelligen Versicherungsvertreter Geschwätz, Ihr müsst für die Rente sparen.[...]
    Dazu fällt mir folgendes ein:
    Stephen Hawing wurde laut Fachärzten eine Lebensdauer (wegen seiner Nervenkrankheit) von 1,5 Jahren zugesagt....ab dem Zeitpunkt der Prognose lebt er schon vier Jahrzehnte....man fragt sich wie die Ärzte auf ein halbes Jahr genau sich festlegen konnten.
  7. #1466

    Absurdistan

    Zitat von dieMegamaschine Beitrag anzeigen
    Ist nun die Krise überwunden oder geht es weiter den Bach herunter? Was stimmt denn nun?
    Ihr dreht es sich doch so, wie Ihr es braucht!
    Wirtschaftsexperten ist der größte Dummfug, die größte Verarsche, die es gibt.
    Alternde Gesellschaft
    Wirtschaft droht Dauer-Durststrecke
    Olala, jetzt gehts los, die Alten werden zum Sündenbock gemacht, da muss natürlich bald an der Rente gespart werden wenn es 25 Jahre Krise gibt.....
    Ich glaub mein Hamster bohnert...
  8. #1467

    Zitat von micheldeutsch Beitrag anzeigen
    Was kann bei über 29.0000 Beiträgen bei Ihnen anderes herauskommen?
    ... als ?
  9. #1468

    Das...

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Da kann es „der Wirtschaft“ gut gehen und gleichzeitig „den Menschen“ schlecht. Wenn nur noch 30% der Gesellschaft direkt mit „der Wirtschaft“ verzahnt sind und 70% logische Transferempfänger sein müssen (Alte, Kinder, Erziehende, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, ...), dann funktioniert eben die Teilhabe der Menschen am wirtschaftlichen Erfolg nicht mehr. Wer noch erwerbsarbeitet, jammert überunverschämte Abzüge und die, die, an die umzuverteilen ist, jammern darüber, dass sie zu wenig abbekommen. Die Politik ist aufgerufen, hierzu ein „gerechtes“ Modell zu entwerfen, das die Akzeptanz bei beiden Seiten hat. Aber wer von der derzeitigen Gurkentruppe sollte das machen? Merkel, Westerwelle, Brüderle, v.d.Leyen, ...? *lach, schenkelklopf*. Aber auch die andere Seite ist nicht besser, sondern nur anders schlecht!

    Es lohnt der Blick nach Japan: die sind schon 10 Jahre weiter, also seit 20 Jahren Dauerrezession, 145% Staatsverschuldung, ... der asiatische Tiger ist längst zum Bettvorleger geworden. Und in 15 Jahren beginnt in China das Gleiche, dann kommt die Gegenbewegung aus der Ein-Kind-Politik, die derzeit gigantisches Wachstum ermöglicht. Die sind heute in unseren 70ern, holen aber rasant auf, weil man die gleichen Fehler begeht. Nur eins macht man besser: man lastet der überalterten Gesellschaft nicht auch noch immense Staatsschulden auf!

    Diese Entwicklung war absehbar! Es gab in den 80ern schon Leute, die darauf hingewiesen haben, dass man sich mal Gedanken darüber machen sollte, wie eine Gesellschaft im Jahr 2020 funktionieren könnte. Und nur, weil sie langfristig und nachhaltig gedacht haben, machte sie das in den unsäglichen Jahren unter Kohl zu Spinnern.

    Ob Aufschwung oder Rezession ist letztlich nicht so wichtig. Entscheidend wird es sein, endlich zu begreifen, dass in der überalternden Gesellschaft „Wachstum“ die Probleme nicht lösen wird, weil eine einigermaßen funktionierende Wirtschaft eben nicht automatisch dafür sorgt, dass alle daran teilhaben. Also, Parteien, zaubert mal etwas aus dem Hut, das erklärt, wie es denn klappen könnte ....
    ...Problem heisst nicht Alte
    Das Problem heisst Finanzsystem
    Wenn wir die Funktionsfähigkeit der Volkswirtschaften erhalten wollen, sind wir gezwungen einen Teil der Vermögen zu vernichten!
    Einfachste Bilanztechnik:
    Einer exorbinanten Privat- und Staatsverschuldung stehen exorbinante Geldakkumulationen gegenüber. Riesige Zinsschulden treffen auf riesige Zinsforderungen, die sich im Laufe der Jahrzehnte exponentiell aufgebaut haben, hinter denen aber KEINERLEI reale Werte mehr stehen. Die Volkswirtschaften sind immer weniger in der Lage selbst die Zinsforderungen zu erfüllen.
    Es muss also BEIDES vernichtet werden.
    Die Frage ist nur wie???
    Die schlechteste Lösung: Kriege (Europäische Königshäuser ab 1914, Hitler ab 1939)
    Die schlechte Lösung: Abschreibung mit dem Zusammenbruch von Banken und entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft (Argentinien etc.)
    Die relativ beste Lösung, mit Rückblick auf die Geschichte:
    Sehr hohe Besteuerung von Vermögen und aus diesen Bestuerungen Direktinvestionen des Staates. (Roosevelt ab 1935 mit dem New deal in den USA)
    Eine Reform des "Finanzwesens" ist mehr als überfällig, da diese die Regierungen weltweit aber nicht angehen wollen, wird die zwingende Logik aus Zins und Zinsezins die unausweichliche Änderung wieder einmal mit brutalster Weise sich Bahn schlagen.
  10. #1469

    Qualität statt Quantität !

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...704242,00.html

    Wenn Deutschland qualitativ ständig mit einem Prozent Wachstum rechnen könnte, dann wäre doch alles O.K.

    Damit meine ich:
    - Vernünftige Löhne und Gehälter
    - Stärkung der Binnenkonjuktur
    - Endlich eine "richtige" Einwanderungspolitik
    - Wer sich nicht integrieren will, der geht wieder
    - Keine neuen Schulden mehr
    - Keine Schulden anderer EU-Länder bezahlen
    - Ausbau einer intelligenten Infrastruktur
    - Eine nachhaltige Energiepolitik, eine Energiewende
    - Eine stark verbesserte Bildungspolitik
    - Mehr Engagement in Forschung & Entwicklung
    - Eine wirklich Reformation des Gesundheitswesen
    - Eine gerechtere Steuer und Finanzpolitik

    Das posaunen unsere Politiker doch schon seit Jahr & Tag in die Gegend. Man müsste es bloss auch endlich mal umsetzen !
    Die Ideen sind doch alle da, nur gibt es eine zu große Lobby, die den Status Quo erhalten will.


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