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Atomenergie - soll die neue Regierung die Laufzeiten für Kernkraftwerke verlängern?

Mit der anstehenden Regierungsbildung aus den Unionsparteien und der FDP wird auch die Energiepolitik neu bewertet. Sollen angesichts der Energieprobleme die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden?
  1. #1

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Es ist ein Gebot der Vernunft die AKWs als Brückentechnologie zu verwenden. Es bedeuted lediglich die Erhöhung der späteren nuklearen Abfälle die aber eh einmal zur Entsorgung anstehen.
    Ebenso wie die weltweit der Reaste der Atomwaffen welche Friedensnobelpreisträger B. Obama mittelfristig abbbauen will.

    Bzgl. Sicherheit der AKWs:
    - Tschernobyl ... 60,000 Tote als oberster Schätzung
    - H1N1 als Spanische Grippe ... 50 Mill. Tote als oberste Schätzung

    Wenn die Bürger den 1000-fach gefährlicheren H1N1 akzeptieren ist AKW-Nutzung nun wirklich easy.
    5. Der russ. Regierungschef Wladimir Putin hat grünes Licht für den Bau eines KKW in der Exklave Kalinin-grad (früher Königsberg) zwischen Polen und Litauen gegeben. Die staatliche Atomholding Rosatom wolle für das Projekt (Baukosten 5 Mrd. €) einen westlichen Investor gewinnen. Dabei wird auch die Lieferung von russ. Atom-strom nach Deutschland geprüft über ein Kabel mit einer Transportleistung von 600 bis 1000 MW. Das Kabel soll entlang der „Gerhard Schröder-Erdgaspipeline“ verlegt werden.(dpa 28.0.09, Welt, Heilbr.Stimme 30.9.09).
  2. #2

    langsam sollte

    es sicg doch auch beim SPIEGEL durchgesprochen haben, dass es keine ATOMEnergie gibt, bei dem geschlossenen Teil habt ihrs doch begriffen !
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der anstehenden Regierungsbildung aus den Unionsparteien und der FDP wird auch die Energiepolitik neu bewertet. Sollen angesichts der Energieprobleme die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden?
    Angesichts des Wahlergebnisses hätte die Koalition für eine Laufzeitverlängerung eine demokratische Mehrheit, denn
    95 Prozent der Deutschen würden die gleiche Partei wählen.

    Allerdings kann Kernenergie nicht isoliert betrachtet werden. Die Koalition muss zusammenhängend, inklusive Kohle, neue Energien und Import fossiler Energieträger, eine schlüssige Energiepolitik entwickeln.
  4. #4

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    5. Der russ. Regierungschef Wladimir Putin hat grünes Licht für den Bau eines KKW in der Exklave Kalinin-grad (früher Königsberg) zwischen Polen und Litauen gegeben. Die staatliche Atomholding Rosatom wolle für das Projekt (Baukosten 5 Mrd. €) einen westlichen Investor gewinnen. Dabei wird auch die Lieferung von russ. Atom-strom nach Deutschland geprüft über ein Kabel mit einer Transportleistung von 600 bis 1000 MW. Das Kabel soll entlang der „Gerhard Schröder-Erdgaspipeline“ verlegt werden.(dpa 28.0.09, Welt, Heilbr.Stimme 30.9.09).
    Ein AKW löst noch lange nicht die Energieversorgung von 'D'.

    Wobei die 600-1000 MW durchaus auch Überschußstrom des Sommerhalbjahres und nachts betrachtet werden können.
    Da laden wir dann unsere E-Autos während im Winterhalbjahr das die regionalen BHKWs übernehmen können.

    Obiger Plan paßt also in sonstige Überlegungen. Als 'Grundlastversorgung' kann man aber die Idee kaum bezeichnen den auch Kaliningrad wird zukünftig viel Strom benötigt werden.
  5. #5

    Absolut dafür...

    Man sollte an der Kernenergie festhalten, bis sie uns um die Ohren fliegt,
    Krebskranke Kinder sind nur ein geringer Preis für so eine saubere Energieform!
  6. #6

    Willensprojektionen - z.B. für Bayern und BW...

    Zitat von Hartmut Dresia Beitrag anzeigen
    Angesichts des Wahlergebnisses hätte die Koalition für eine Laufzeitverlängerung eine demokratische Mehrheit, denn
    95 Prozent der Deutschen würden die gleiche Partei wählen.


    Allerdings kann Kernenergie nicht isoliert betrachtet werden. Die Koalition muss zusammenhängend, inklusive Kohle, neue Energien und Import fossiler Energieträger, eine schlüssige Energiepolitik entwickeln.

    Sie übersehen - willentlich? - dass es um eine Bundestags-
    wahl ging und nicht um ein Referendum pro oder contra
    Atomenergie.
    Zudem - ausser den Diskussionen um die Atommüllkippen ASSE II und Gorleben - lebt man mit dem Status Quo - d.h. es
    ist nicht konkret geplant, keine Standorte, keine zeitliche Planung - und wie faule Aepfel fällt ja auch so
    ein Atommeiler nach dem anderen aus. Siehe Krümmel.

    Zurück zur 'Mehrheit':
    Mehr als 60% der Bürger sind dagegen, untereschwellig - ohne 'Vorfall'...
    Kommt es zu einem schweren Vorfall - egal wo -, dann sind es dann wohl 70-90%.
    Und würde ein neuer Atommeiler geplant, dann hätten Sie Recht - im umgekehrten Sinne:
    95% der Bürger im Umkreis von 150-200 km wären wohl dagegen... Aller Parteienfarbe.
    Oder was glauben Sie, warum sich die Unionsparteien CDU/CSU in Bayern und Baden Württenberg so vehement gegen
    auch nur einen Anschein von Alternativen für Gorleben in
    deren Bundesländern wehren?
    Also Vorsicht und langsam mait kurzsichtigen Willensprojektionen!
  7. #7

    sorry

    Zitat von xandi Beitrag anzeigen
    Man sollte an der Kernenergie festhalten, bis sie uns um die Ohren fliegt,
    Krebskranke Kinder sind nur ein geringer Preis für so eine saubere Energieform!
    aber krebskranke Kinder haben mit AKW nun wirklich nichts zu tun. Sie verwechseln da was mit Tschernobyl.
  8. #8

    Wenn man keine Ahnung hat - dann kann man hier prima mitquaken...

    Wenn man keine Ahnung hat - dann kann man hier prima mitquaken, nicht wahr?
    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Ein AKW löst noch lange nicht die Energieversorgung von 'D'.
    Aber allemal eher und mehr als nochmal zwotausend Windradl à 2 MW Nennleistung...

    Soweit waren wir uns ja schon vor x-hundert Postings einig, oder?

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Wobei die 600-1000 MW durchaus auch Überschußstrom des Sommerhalbjahres und nachts betrachtet werden können.
    Hier zeigt sich, wie wenig Ahnung Sie haben (um, siehe Überschrift, hier unbeschwert mitquaken zu können...):
    In solchen Fällen werden langfristige (> 10 Jahre) Kontrakte abgeschlossen.
    Entweder: Liefervertrag über xy MW Grundlast über z Jahre
    Oder: Beteiligung am Bau i. H. v. x% und langfristige Abnahme eines entsprechenden Produktionsanteils.
    Wie auch, jedenfalls Grundlaststrom. Also genau das, was wir in D brauchen und 'dank' irrsinniger Politik über die letzten Dutzend Jahre nicht genug im eigenen Land haben ...
    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Da laden wir dann unsere E-Autos ...
    die wir nicht haben und so schnell auch nicht haben werden.
    Wette gefällig?
    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    ... während im Winterhalbjahr das die regionalen BHKWs
    ... die wir weder haben noch brauchen, allemal schon gar nicht gasbefeuerte solche!
    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Obiger Plan paßt also in sonstige Überlegungen.
    Wüßte allerdings nicht, welche 'Überlegungen' (Ihre? Was, echt jetzt?!) das sein sollten...
    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Als 'Grundlastversorgung' kann man aber die Idee kaum bezeichnen den[n] auch [in] Kaliningrad wird zukünftig viel Strom benötigt werden.
    Aber was ein langfristiger Vertrag so im allgemeinen ist, das wissen Sie aber schon, ja?

    Fazit: 'man' kann hier wirklich prima mitquaken - frei von Ahnung aber voll von 'Meinung'.
    Sie passen hier nahtlos rein ins Foristentableau, mein Lieber...!
  9. #9

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    aber krebskranke Kinder haben mit AKW nun wirklich nichts zu tun. Sie verwechseln da was mit Tschernobyl.
    Bitte vor dem Posten informieren, z. B. bei Spiegel Online...


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