Mit der anstehenden Regierungsbildung aus den Unionsparteien und der FDP wird auch die Energiepolitik neu bewertet. Sollen angesichts der Energieprobleme die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden?
Feil. Dann fehlen uns nur noch einige Quadratkilometer billigsolarzellen, die für 4 Cent je kWh 7500 Stunden im Jahr Strom liefern.
Sobald der erste 1 Gigawatt für unter 8 Milliarden Euro steht, gehe ich persönlich die AKW-s abzustellen.
Aber bis dorthin werden sie laufen und werden auch neue gebaut.
Moin,
die Laufzeitverlängerung nutzt doch in erster Linie den Betreibern, die dadurch weitere Gewinne machen.
Wer glaubt, die Gewinne werden für die Standortsuche und Endlagerung genutz, ist sehr blauäugig. Die Atomlobby findet bestimmt wieder Mittel und Wege, das zu umgehen - die Politik wird das so hinnehmen.
lg
Harry
Indirekt ist die "Nichtzusammenhang" bewiesen.
Kinderr bekamen alle mögliche Krebsarten nach Tschernobyl vermehrt.
Ausser Leukämie. Alle Welt wundert sich, das gerade Leukämie sich praktisch absolut strahlungsunabhängig erwiesen hat.
Wenn neben Tschernobyl das so ist, dann kann ein Zusammenhang bei Anlagen die keinerlei Fehler aufweisen und nur durch statistische Tricks wegen minimale Zahlen unbedeutende Quoten präsentieren können, glatt abgelehnt werden.
Damgegenüber ist bekannt, dass Großprojekte mit viel Zuzug externe Arbeitskräfte egalwelche Art eine sprunghafte Erhöhung der Leukämieraten verursacht. Dabei ist es wurscht ob Kaserne, Wasserkraftwerk, Kernkraftwerk oder Autofabrik entsteht.
Die Standortsuche und Endlagerung ist Sache des Staates. Das hat "er" sich so ausgesucht und die entsprechenden Gesetze erlassen.
Die Politik muss das so hinnehmen, sonst macht sie sich lächerlich und schadet dem Image Deutschlands, ein Industriestaat mit (einigermassen) verlässlicher Gesetzgebung zu sein.
Ausserdem ist die Menge des "Atommuells" verglichen mit der Menge an wirklich gefährlichen Abfällen(Dioxine,Schwermetalle und andere "Extremgifte") lächerlich gering.
Die "Endlagerfrage" ist ein erfundenes Problem, dass eigentlich gar keines ist.
Ja es gibt leider immer wieder Leute wie Sie, die auf die dummen Sprüche der Lobbyisten hereinfallen, kritischer Bürger ist es etwas anders.
Zeigen Sie mir ein AKW, welches aus eigener Kraft die kwh für 4 ct. anbieten kann. Sie vergessen die Milliaren Subventionen die in die Kernenergie gesteckt wurde, das Risiko des Staates bei einem richtigen AKW-Unfall, denn die Betreiber sind nicht in der Lage diese Kosten zu schultern, die Entsorgung bezahlen wir auch mit unseren Steuern weitestgehend, und zur guten Letzt, dass die meisten AKWs bereits mehrfach abgeschrieben wurden, haben Sie und ich mit unseren Steuergeldern bezahlt.
Also überdenken Sie noch einmal Ihre Sicht der Dinge, die bis jetzt meilenweit an der Realität vorbeigeht.
Das glauben Sie doch nicht wirklich?
Warum soll der Staat denn auch noch weiter Dutzende Milliarden € aufbringen, nur damit die AKW-Betreiber die Entsorgung nicht bezahlen müssen (nur deshalb gilt der Stron aus abgeschriebenen AKWs als billig)und ihren Aktionären ständige Gewinne auf unserer aller Kosten in den Rachen schmeißen,
MANN o MANN
Die Betreiber müssen die Entsorgung bezahlen, der Staat managt sie. So ist es in beiderseitigem Einvernehmen festgelegt. Nur wenn ein Lager da ist, wird Entsorgt und gezahlt. Ist doch völlig logisch. Was, bitte, ist da dran so schwer zu verstehen?
Wären Experten am Werk und keine Ideologen in Dieser Frage, wäre der Atommüll schon längst der Wiederaufarbeitung zugefuehrt und der Rest in einem Loch in der Taiga verschwunden, wo im Umkreis von 1000 Kilometern kein Schwein wohnt und niemand sich dafuer interessiert. Mit einem "Deckel" drauf, damit man das Ganze wieder aus dem Loch rausholen kann, wenn bessere Techniken zur Wiederverwertung da sind.