Forum: Wirtschaft
Arbeiten bis zum Tod?
Hunderttausende Deutschen arbeiten auch nach ihrer Pensionierung weiter. Ist der Job im Alter eine Bereicherung - oder oft lebensnotwenige Geldbeschaffung?
- #230 01.08.2010 14:29 von
Das stimmt sogar! Aber leider geht es immer nur um Geld. Die Rente ist eine völlig hirnrissige Idee, geboren aus den Anfängen der Industriegesellschaft.
Kommen Sie mal nach Hessen! Da finden Sie noch immer 80jährige Bauern, die morgens tagtäglich ihre Familie unterstützen und auf dem Hof mithelfen. Niemand verlangt von denen, daß sie 10 Stunden lang malochen, aber sie helfen mit, sie werden gebraucht, und sie fühlen sich auch gebraucht. So sollte es sein!
Ein finanziell unabhängiges, manchmal Jahrzehnte andauerndes Leben nach einer Erwerbstätigkeit ist auf einem hohen Niveau nur für Reiche möglich. - #231 01.08.2010 14:31 von
Altersarmut war die Regel, schauen Sie sich mal bitte das an:
http://www.insm.de/insm/Themen/Sozia...DR-Mythen.html
Ich lebe hier sehr gut von meiner 250 Euro Rente, reicht sogar zu zweit! Viele Rentner haben weniger als 500 Euro, darum sind auch viele hier. Ausland = leben im Luxus ist falsch, mein Haus in Brasilien hat nur 1300 Euro gekostet.
Also, wer in Deutscland mit der Rente kaum auskommt - ab nach Thailand! - #232 01.08.2010 14:56 von
Ausgerechnet das vom Arbeitgeberverband ausgehaltene INSM als Quelle für verifizierbare Daten anzuführen, ist schon ein starkes Stück.
Zumal die Aufmachung derartig primitiv, aus dem Zusammenhang gerissen und mit fragwürdigen, durch keine seriöse Quelle belegte Daten gemacht ist, das sie eigentlich nur den erfahrenen Bildzeitungsleser beglücken kann. - #233 01.08.2010 16:50 von Noodles
Die lügen ja schlimmer als der Schnitzler
die sogenannte INSM, als kenntnissreicher Zeuge der DDR Realitäten ist ungefähr so glaubwürdig wie seinerzeit Schnitzlers schwarzer Kanal über die Realitäten in der Bundesrepublik.
...
Auf die Spitze getrieben werden die Propagandalügen mit der Behauptung 10% der Prateifunktionäre hätten 60% des gesamten DDR Vermögens besessen.
...
Man hat hier einfach die bundesdeutschen Tatsachen als DDR Tatsachen benannt. Selbst die Reichsten und priviligiertesten Funktionäre, Sportler oder Künstler hatten im besten Fall ein großes Haus mit Grundstück ein West PKW ( Marke Golf oder Citroen ) und ein Monatseinkommen das in etwa dem 4fachen eines Facharbeiters betrug, das wars dann aber auch mit dem Vermögen.
- #234 01.08.2010 16:51 von
Bringen Sie bitte eine bessere Statistik!
Hmm, es ging um unzureichende Ostrenten, meine Oma hatte 40 Ostmark - im Monat! Sie hat bis ueber 80 Jahren Heimarbeit machen muessen, weil die Rente ein Witz war, troz ein Leben lang gearbeitet!
Meine Mutter hatte im Osten 240 bis 270 Ostmark und heute 580Euro Rente!
So, und dann die sehr ungerechte Vermoegensverteilung im Osten, Sie haben da andere Zahlen? Dann her damit!
Die Zeitung mit den nur vier Buchstaben lassen wir aber bitte aus... - #235 01.08.2010 21:54 von Noodles
Traue keiner Statistik
die Du nicht selbst gefälscht hast, schrieb dereinst Winston Churchill. Ich habe 29 Jahre in der DDR gelebt,99% der DDR Unternehmungen befanden sich als VEB in staatlicher Hand. Privatvermögen in der Größenordnung von Fabriken oder gar Konzernen oder mehreren Mietshäusern gab es schlichtweg nicht. Die Zahlen der sogeannten INSM sind genauso erstunken und erlogen wie die 40 Mark Rente Ihrer Oma, was Jedem ehemaligen DDR Bürger hinreichend bekannt ist.
- #236 02.08.2010 02:41 von
re
So grenzwärtig und pervers das heutige Arbeitsleben geworden ist, kann man in Zukunft noch froh sein solch ein Alter zu ereichen .
- #237 02.08.2010 07:25 von
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