Arbeiten bis zum Tod?

Hunderttausende Deutschen arbeiten auch nach ihrer Pensionierung weiter. Ist der Job im Alter eine Bereicherung - oder oft lebensnotwenige Geldbeschaffung?
  1. #230

    Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    So wird es vielfach leider gesehen! Die Tatsache aber ist, dass unsere Gesellschaft in die Knie gehen würde, wenn nicht durch viele der Großelterngeneration die Kinder und Enkel massiv unterstützt würden.
    Das stimmt sogar! Aber leider geht es immer nur um Geld. Die Rente ist eine völlig hirnrissige Idee, geboren aus den Anfängen der Industriegesellschaft.

    Kommen Sie mal nach Hessen! Da finden Sie noch immer 80jährige Bauern, die morgens tagtäglich ihre Familie unterstützen und auf dem Hof mithelfen. Niemand verlangt von denen, daß sie 10 Stunden lang malochen, aber sie helfen mit, sie werden gebraucht, und sie fühlen sich auch gebraucht. So sollte es sein!

    Ein finanziell unabhängiges, manchmal Jahrzehnte andauerndes Leben nach einer Erwerbstätigkeit ist auf einem hohen Niveau nur für Reiche möglich.
  2. #231

    Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    In der DDR sind Rentner arbeiten gegangen, weil sie die Chance dazu hatten, gebraucht wurden und die im Rentenalter erarbeiteten Einkommen frei von Steuern und Sozialabgaben waren. Fälle, in denen die Renten nicht zum täglichen Leben reichten, mag es gegeben haben, doch waren sie nicht die Regel!
    Altersarmut war die Regel, schauen Sie sich mal bitte das an:
    http://www.insm.de/insm/Themen/Sozia...DR-Mythen.html

    Zitat von grauer kater Beitrag anzeigen
    Die "zehntausenden deutschen Rentner", von denen Sie schreiben, sollten Sie mal fragen, ob außer der gesetzlichen Rente Einkünfte anstehen oder es sich um Pensionäre handelt, die immerhin im Durchschnitt über mehr als das Doppelte der gesetzlichen Rente netto verfügen können!
    Ich lebe hier sehr gut von meiner 250 Euro Rente, reicht sogar zu zweit! Viele Rentner haben weniger als 500 Euro, darum sind auch viele hier. Ausland = leben im Luxus ist falsch, mein Haus in Brasilien hat nur 1300 Euro gekostet.
    Also, wer in Deutscland mit der Rente kaum auskommt - ab nach Thailand!
  3. #232

    Ausgerechnet das vom Arbeitgeberverband ausgehaltene INSM als Quelle für verifizierbare Daten anzuführen, ist schon ein starkes Stück.
    Zumal die Aufmachung derartig primitiv, aus dem Zusammenhang gerissen und mit fragwürdigen, durch keine seriöse Quelle belegte Daten gemacht ist, das sie eigentlich nur den erfahrenen Bildzeitungsleser beglücken kann.
  4. #233

    Die lügen ja schlimmer als der Schnitzler

    die sogenannte INSM, als kenntnissreicher Zeuge der DDR Realitäten ist ungefähr so glaubwürdig wie seinerzeit Schnitzlers schwarzer Kanal über die Realitäten in der Bundesrepublik.


    ...
    Auf die Spitze getrieben werden die Propagandalügen mit der Behauptung 10% der Prateifunktionäre hätten 60% des gesamten DDR Vermögens besessen.


    ...
    Man hat hier einfach die bundesdeutschen Tatsachen als DDR Tatsachen benannt. Selbst die Reichsten und priviligiertesten Funktionäre, Sportler oder Künstler hatten im besten Fall ein großes Haus mit Grundstück ein West PKW ( Marke Golf oder Citroen ) und ein Monatseinkommen das in etwa dem 4fachen eines Facharbeiters betrug, das wars dann aber auch mit dem Vermögen.



    Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen
    Altersarmut war die Regel, schauen Sie sich mal bitte das an:
    http://www.insm.de/insm/Themen/Sozia...DR-Mythen.html



    Ich lebe hier sehr gut von meiner 250 Euro Rente, reicht sogar zu zweit! Viele Rentner haben weniger als 500 Euro, darum sind auch viele hier. Ausland = leben im Luxus ist falsch, mein Haus in Brasilien hat nur 1300 Euro gekostet.
    Also, wer in Deutscland mit der Rente kaum auskommt - ab nach Thailand!
  5. #234

    Bringen Sie bitte eine bessere Statistik!

    Zitat von Ekkehard Vagt Beitrag anzeigen
    Ausgerechnet das vom Arbeitgeberverband ausgehaltene INSM als Quelle für verifizierbare Daten anzuführen, ist schon ein starkes Stück.
    Zumal die Aufmachung derartig primitiv, aus dem Zusammenhang gerissen und mit fragwürdigen, durch keine seriöse Quelle belegte Daten gemacht ist, das sie eigentlich nur den erfahrenen Bildzeitungsleser beglücken kann.
    Hmm, es ging um unzureichende Ostrenten, meine Oma hatte 40 Ostmark - im Monat! Sie hat bis ueber 80 Jahren Heimarbeit machen muessen, weil die Rente ein Witz war, troz ein Leben lang gearbeitet!
    Meine Mutter hatte im Osten 240 bis 270 Ostmark und heute 580Euro Rente!
    So, und dann die sehr ungerechte Vermoegensverteilung im Osten, Sie haben da andere Zahlen? Dann her damit!
    Die Zeitung mit den nur vier Buchstaben lassen wir aber bitte aus...
  6. #235

    Traue keiner Statistik

    die Du nicht selbst gefälscht hast, schrieb dereinst Winston Churchill. Ich habe 29 Jahre in der DDR gelebt,99% der DDR Unternehmungen befanden sich als VEB in staatlicher Hand. Privatvermögen in der Größenordnung von Fabriken oder gar Konzernen oder mehreren Mietshäusern gab es schlichtweg nicht. Die Zahlen der sogeannten INSM sind genauso erstunken und erlogen wie die 40 Mark Rente Ihrer Oma, was Jedem ehemaligen DDR Bürger hinreichend bekannt ist.

    Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen
    Hmm, es ging um unzureichende Ostrenten, meine Oma hatte 40 Ostmark - im Monat! Sie hat bis ueber 80 Jahren Heimarbeit machen muessen, weil die Rente ein Witz war, troz ein Leben lang gearbeitet!
    Meine Mutter hatte im Osten 240 bis 270 Ostmark und heute 580Euro Rente!
    So, und dann die sehr ungerechte Vermoegensverteilung im Osten, Sie haben da andere Zahlen? Dann her damit!
    Die Zeitung mit den nur vier Buchstaben lassen wir aber bitte aus...
  7. #236

    re

    So grenzwärtig und pervers das heutige Arbeitsleben geworden ist, kann man in Zukunft noch froh sein solch ein Alter zu ereichen .
  8. #237

    Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen


    Altersarmut war die Regel, schauen Sie sich mal bitte das aRente kaum auskommt - ab nach Thailand!
    Und was ist, wenn man mal oder regelmässig einen Arzt braucht?