Forum: Politik
Wulffs Rücktritt - ein überfälliger Schritt?
Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
- #840 19.02.2012 12:54 von
eine völlig andere Version ist möglich, gar wahrscheinlich!!
Diese Version ist am ehesten der Fall.
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Wulff wußte, er könne nicht zurucktretten, da Ehrensold futsch!!
Er wußte aber, spätestens bei den Ermittlungen gegen Glaeseker würde die Staatsanwaltschaft mit Immunitätsaufhebung auf ihn kommen.
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Die einzige Möglichkeit für war, durchzuhalten bis es soweit war und jetzt konnte er den Rücktritt als "politisch begründet" verkaufen!
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Das dürfte seine Version gewesen sein, denn alles andere wäre 100% "persönliche Gründe" bedeuten!
Ob das aber durch geht? denn es ist trotzdem durch sein Verhalten selbst verursacht!! - #841 19.02.2012 12:55 von
- #842 19.02.2012 12:55 von
- #843 19.02.2012 12:55 vonSteht Herrn Wulff wirklich der (volle) Ehrensold zu?Altbundespräsident Walter Scheel riet Wulff, darauf zu verzichten.
Ich meine jetzt nicht gesetzlich, sondern moralisch.
Wenn man bedenkt, wie gut Politiker, Abgeordnete und Minister zum Großteil finanziell (ua. auch Übergangsgelder, Pensionen) abgesichert sind, muss man sich fragen, ob das dem Normalbürger noch zu vermitteln ist.
Denn wenn ich "zurücktrete" - also kündige oder wegen Fehlverhalten entlassen werde, muss ich auch sehen wo ich bleibe.
Mitunter habe ich nicht einmal Anspruch auf ALG wegen "Selbstverschulden".
Natürlich setzt sich ein Abgeordneter, Minister, Bundespräsident immer den Risiko aus, dass er bei der nächsten Wahl nicht wiedergewählt wird.
Daher sollte gelten, dass Übergangsgelder für Minister und Abgeordnete oder Ehrensolde für Bundespräsidenten nur dann gezahlt werden, wenn sie zuvor eine ganze Amtsperiode im Amt wahren. - #844 19.02.2012 12:56 von
...
Irgendwer sollte der FDP schonend beibringen, dass es schwarz/gelb nicht mehr geben wird. Wahrscheinlich gibt es nach der nächsten Wahl noch nichtmal mehr gelb. :-D
Es ist nur logisch, dass Mutti dem nächsten Wunschpartner einen Knochen in den Garten wirft, ob ich das gut finde steht auf einem anderen Blatt. - #845 19.02.2012 12:57 von
Bischof
Daß jemand Bischof war, disqualifiziert ihn nicht für das Amt des Bundespräsidenten. Er hat dieselben Pflichten wie seine Vorgänger, und wenn er sich bei deren Ausübung einbildet, von irgendwelchen Göttern geleitet zu werden, ist das seine Privatsache.
Ich wäre sogar neugierig darauf, wie er es schafft, seine religiöse Grundüberzeugung und seine verfassungsmäßigen Pflichten zu vereinbaren. - #846 19.02.2012 12:57 von
Da geht die Reise hin
Wulff-Sturz: Exklusiv-Umfrage zufolge wollen 54 Prozent Joachim Gauck - Politik Inland - Bild.de
Schnell noch eine "Meinungsumfrage" erfunden und alles ist wieder im Lot. Schöne neue Welt!
Kritischer Kommentar:
Joachim Gauck: Ein Theologe der Herzlosigkeit - #847 19.02.2012 12:57 von
- #848 19.02.2012 12:58 von
- #849 19.02.2012 12:58 von
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