Wulffs Rücktritt - ein überfälliger Schritt?

Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
  1. #840

    eine völlig andere Version ist möglich, gar wahrscheinlich!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?

    Diese Version ist am ehesten der Fall.
    ......
    Wulff wußte, er könne nicht zurucktretten, da Ehrensold futsch!!
    Er wußte aber, spätestens bei den Ermittlungen gegen Glaeseker würde die Staatsanwaltschaft mit Immunitätsaufhebung auf ihn kommen.
    .....
    Die einzige Möglichkeit für war, durchzuhalten bis es soweit war und jetzt konnte er den Rücktritt als "politisch begründet" verkaufen!
    .....
    Das dürfte seine Version gewesen sein, denn alles andere wäre 100% "persönliche Gründe" bedeuten!
    Ob das aber durch geht? denn es ist trotzdem durch sein Verhalten selbst verursacht!!
  2. #841

    Zitat von bunterhund Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit der Deutschen wünscht Gauk als Bundespräsident.
    Warum wird das in Berlin nicht wahrgenommen ? Entscheidungen
    laufen mal wieder am Volk vorbei. Danke.
    Weil Gauck aufgrund seiner zwielichtigen Vergangenheit nicht tragbar ist, dieser Pseudo-Regimekritiker ...
  3. #842

    Zitat von taglöhner Beitrag anzeigen
    Kretsche wäre toll, ...
    Als Handballer war er genial.
  4. #843

    Altbundespräsident Walter Scheel riet Wulff, darauf zu verzichten.
    Steht Herrn Wulff wirklich der (volle) Ehrensold zu?
    Ich meine jetzt nicht gesetzlich, sondern moralisch.

    Wenn man bedenkt, wie gut Politiker, Abgeordnete und Minister zum Großteil finanziell (ua. auch Übergangsgelder, Pensionen) abgesichert sind, muss man sich fragen, ob das dem Normalbürger noch zu vermitteln ist.

    Denn wenn ich "zurücktrete" - also kündige oder wegen Fehlverhalten entlassen werde, muss ich auch sehen wo ich bleibe.
    Mitunter habe ich nicht einmal Anspruch auf ALG wegen "Selbstverschulden".

    Natürlich setzt sich ein Abgeordneter, Minister, Bundespräsident immer den Risiko aus, dass er bei der nächsten Wahl nicht wiedergewählt wird.
    Daher sollte gelten, dass Übergangsgelder für Minister und Abgeordnete oder Ehrensolde für Bundespräsidenten nur dann gezahlt werden, wenn sie zuvor eine ganze Amtsperiode im Amt wahren.
  5. #844

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegen die CDU-Politikerin Roth scheint es wiederum in der FDP starke Vorbehalte zu geben. Die Liberalen sähen in der Kandidatin Roth ein zu starkes politisches Signal für Schwarz-Grün auf Bundesebene, hieß es aus FDP-Kreisen. Roth, die Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages ist, sei zwar eine sehr respektable kommunale Spitzenpolitikerin. "Der schwarz-grüne Symbolgehalt ist aber zu groß", hieß es bei den Liberalen.
    Irgendwer sollte der FDP schonend beibringen, dass es schwarz/gelb nicht mehr geben wird. Wahrscheinlich gibt es nach der nächsten Wahl noch nichtmal mehr gelb. :-D

    Es ist nur logisch, dass Mutti dem nächsten Wunschpartner einen Knochen in den Garten wirft, ob ich das gut finde steht auf einem anderen Blatt.
  6. #845

    Bischof

    Daß jemand Bischof war, disqualifiziert ihn nicht für das Amt des Bundespräsidenten. Er hat dieselben Pflichten wie seine Vorgänger, und wenn er sich bei deren Ausübung einbildet, von irgendwelchen Göttern geleitet zu werden, ist das seine Privatsache.

    Ich wäre sogar neugierig darauf, wie er es schafft, seine religiöse Grundüberzeugung und seine verfassungsmäßigen Pflichten zu vereinbaren.
  7. #846

    Da geht die Reise hin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    Wulff-Sturz: Exklusiv-Umfrage zufolge wollen 54 Prozent Joachim Gauck - Politik Inland - Bild.de

    Schnell noch eine "Meinungsumfrage" erfunden und alles ist wieder im Lot. Schöne neue Welt!

    Kritischer Kommentar:
    Joachim Gauck: Ein Theologe der Herzlosigkeit
  8. #847

    Zitat von KommenTatort Beitrag anzeigen
    Ist schon klar, dass Frau Merkel Herrn Gauck nicht vor die Nase gesetzt bekommen möchte.

    Der ist zu gradlinig und permanent Erinnerung daran, welche menschlichen Qualitäten gute Politiker haben sollten aber nur selten besitzen.
    Er hat vor '89 bewiesen, dass man sich auch in einer Diktatur selbst treu bleiben kann. Sie nicht...
    Dieser zu erwartende ständige Vergleich und indirekt die Erinnerung an die nicht aufgearbeitete Blockflöten-Vergangenheit der CDU passt ihr so ja nun gar nicht ins Konzept.
    Und letztlich besteht ihr Führungsstil ja nun mal darin sich mit Ja-Sagern zu umgeben. Da passt Herr Gauck natürlich nicht...

    Ich bin kein Freund mancher Ansichten des Herrn Gauck in Bezug auf die Gewichtung von Freiheit versus sozialer Sicherheit und anderem. Aber er hat die moralische Autorität und Integrität die diesem Land momentan gut tun würde. Für mich ist er eine gute Option, für Frau Merkel ganz sicher nicht...
    Der liebe Herr Gauck versucht uns vorzugauckeln, dass er sich in der Diktatur selbst treu geblieben ist, glaubhaft ist das allerdings nicht ..
  9. #848

    Den Bundespräsidenten abschaffen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    Den Bundespräsidenten abschaffen! Jetzt!

    Schluß mit dem Ämtergeschacher auf Kosten des Steuerzahlers!

    Kein Steuerzahler braucht einen Bundespräsidenten!
  10. #849

    ..

    Zitat von WernerS Beitrag anzeigen
    aber wir haben da noch ein paar übriggebliebene politiker in bad.-würg. für den posten in der karriere-sackgasse: stefan mappus und tanja gönner.
    Frau Gönner ist schon wieder versorgt. Nachdem es mit der Bundesnetzagentur nicht geklappt hat, wird sie jetzt Vorstandssprecherin bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Ihre diesbezüglichen Kompetenz ähh.. ihr Parteibuch ist Qualifikation genug.