Wulffs Rücktritt - ein überfälliger Schritt?

Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
  1. #820

    Zögern , zögern , zögern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    Es ist wie einen Leitenden Faden strickt sich durch die ganze Legislatur der kanzlerin , zögern als Erziehungsstrategie für die Griechen ( ich mag nicht wissen was diese ganze zögern gekostet hat ) zögern in internationalen Fragen , zögern in Innenpolitischen Fragen , warum denn soviel zögern ? Es ist ja nicht so daß nach der Kanzlerin kommt die Flut , schliesslich wir leben in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur oder in einer Monarchie .
  2. #821

    -

    Die bisherigen Absagen der als Kandidaten gehandelten Leute wundern mich nicht - wer in diesem Land Bundespräsident wird, muss tatsächlich verrückt sein.
  3. #822

    ein gemeinsamer kandidat der oppostiion käme wohl durch.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    dazu müßte auch die linke gewonnen werden. das ging damals mit gauck nicht, weil der sich noch während der 30-tagesfrist mit den linken angelegt hatte. vielleicht ist er ja heute klüger und die linke bereit, zu verzeihen.

    andernfalls ein andere(r kandidat/in, der diese vorgaben erfüllt. der/die würde mit sicherheit auch ein paar stimmen aus dem tigerenten-lager bekommen.

    also: shit auf merkel. ich bitte um mehr selbstwußtsein der opposition!
  4. #823

    Merkel bringt sich mal wieder selber in Zugzwang...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    5 Millionen Wähler der Linken ausschließen, Opposition einladen zur Kandidatensuche und dann doch Kungeln mit der FDP: Wie beim Atomausstieg bringt sich Merkel ohne Not unter Druck.

    Unklug ist die Linkenausgrenzung (da demokratisch in Bundestag gewählt) und vorgeschobene Beteiligung der anderen Parteien.

    Wer ihr noch abnimmt im Interesse der Bürger zu handeln glaubt auch an den Weihnachstmann.

    Merkel wird den Wulff-Fehler nicht eingestehen indem sie einen Kandidaten nimmt der das offenbart: Gauck.
    Die FDP wird keinen Kandidaten nehmen der von der Opposition ins Spiel gebarcht wird, da das die fortschreitende Koalitionserosion noch beschleunigt.

    Also allenthalben Parteiproporz - Merkel in die Ecke gedrängt, wie bei der Finanzkrise auch.
  5. #824

    Zitat von Klaschfr Beitrag anzeigen
    Wir brauchen keinen Gottesmann an der Spitze des Staates.
    Die Iraner fänden es schick, auch wenn die Glaubensrichtung des aktuellen Bewerberangebots aus ihrer Sicht verbesserungswürdig wäre.
  6. #825

    mein kandidat wäre ...

    Zitat von Jo.S Beitrag anzeigen
    Das ist endlich mal wieder ein lustiger Beitrag:
    Mein Kandidat ist... GENAU!
    Wo - außer hier im Forum - darf ich endlich mal sagen, wen ich nominieren möchte (interessiert ja leider sonst niemanden)?
    Also mein Kandidat ist Benedetti*
    Ganz nebenbei: Ich bin ansonsten eher evangelisch...



    ( *: also Benedikt der 16.)
    ... peter lustig von löwenzahn. *g*
  7. #826

    Warum sich auf PolitikerInnen verengen? Mir fallen auch durchaus "präsidiable" Journalisten ein, die sich auf politischem Parkett gut bewegen könnten, ohne auf diesem kräftig eingefetteten Untergrund ins Schlittern zu kommen. Wolf von Lojewski, zum Beispiel und es gibt noch andere.

    Wobei auch bei diesen, wie bei jedem "normalen" Menschen, die Frage im Raume stehen bleibt, ob sie als Bundesheilige taugen (und sich das wirklich antun wollen)...
  8. #827

    Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung im Amt.

    Zitat von aspi01 Beitrag anzeigen
    Wenn ich das mit dem Aktenvermerk richtig verstehe, dann forderte Wulff eine besonders sorgfältige Prüfung. Der Vorschlag des Referenten, vorsichtshalber (aufgrund der Freunschaft zwischen W. und G.) gar keine Bürgschaft zu gewähren (was bedeuten würde, dass G. wegen der Freunschaft zu W. grundsätzlich keine Bürgschaft erhalten sollte), ging W. zu weit, er wollte nichts weiter als eine normale sorgfältige Prüfung. Das ist doch in meinen Augen korrekt! Ein Unternehmer, der mit einem Politiker befreundet ist, soll daraus weder Vorteile noch Nachteile haben, sonder ganz normal wie jeder andere behandelt werden. Prognose: Weil das so war, werden die Ermittlungen deshalb eingestellt! In nicht einem einzigen Falle wird etwas "justitiables" hängen bleiben!
    Sie müssen unterscheiden zwischen Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung im Amt. Zwei Tatbestände! Der zweite Tatbestand muss nicht bewiesen werden, um auch den ersten Tatbestand feststellen zu dürfen.
  9. #828

    Es reicht langsam!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    Die ehemaligen "kalten Krieger" haben ihr Ziel bald erreicht: die Übernahme und Zugrunderichtung des Klassenfeindes (BRD) nach dem Vorbild der DDR durch bestens dafür geschultes Personal. Gauck wäre das letzte Mosaiksteinchen. Das Etikett "Bürgerrechtler" hat er sich in der Stasizentrale selbst angehängt.
  10. #829

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
    georg schramm for PRESIDENT! ein besserer wird sich nicht finden lassen