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Wulffs Rücktritt - ein überfälliger Schritt?

Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?
  1. #750

    Überfällig?

    Ich denke der Posten des Bundespräsidenten ist überfällig, wozu der konkret dient ist ohnehin unklar! Das Problem ist, man hat die Stelle nun irgendwann mal eingerichtet und muss sie jetzt auch besetzen.
  2. #751

    Nachfolger

    Gebt uns endlich einen ehrlichen, aufrechten Menschen zum Präsi.

    Hier ein Bewerbungsvideo:

    Georg Schramm - Bundespräsident 08.06.2010 - YouTube
  3. #752

    Zitat von Schiebetürverriegler Beitrag anzeigen
    wirds natürlich tricky, weil durch die vielen Verfehlungen von Wulff, von einem neuen Bewerber annähernd noch ein Heiligenschein verlangt wird. Das wird schon ne enge Kiste.....
    Dann wäre z.B. jeder durchschnittliche Streifenpolizist eine gute Wahl. Als Beamte wissen die in Sachen Vorteilsannahme was geht und was nicht - besser als ihre allerobersten Dinestherren.
  4. #753

    Besten Dank

    Zitat von trident Beitrag anzeigen
    Von solchen Zeitungen könnten sich deutsche Medien ein dickes Stück abschneiden.
    für diesen Hinweis! Zur Strecke gebracht (Startseite, NZZ Online)
    Besser lässt sich die ganze Affäre nicht kommentieren.
  5. #754

    Zitat von plang Beitrag anzeigen
    Wird der SPIEGEL, bei aller Verehrung seit langer Zeit, zum Blatt für Stammtische und Hausmeister??
    Sie sind nicht auf dem Laufenden oder evtl. einfach nur ein "Schubladen-Packer"

    Beruf der Woche: Der Facility Manager | Karriere | ZEIT ONLINE
  6. #755

    Ja - wer will schon ständig einen Spiegel seiner selbst vorgehalten bekommen

    Zitat von lebenslang Beitrag anzeigen
    die frage ist unsinn.
    ein amt kann nicht beschädigt werden.
    es mag überflüssig sein oder auch nicht.
    ein amt wird von einer person ausgefüllt, die mag unfähig oder unwürdig sein, aber was hat das mit dem amt ansich zu schaffen ??
    Sie Urteilen hart über die Frage, verheddern sich bei der Begründung aber selbst in Widersprüchen. Zitat: "Ein Amt kann nicht beschädigt werden, es mag überflüssig sein oder nicht.". Zitat Ende. Sie halten es für keine Beschädigung des Amtes, wenn der Amtsinhaber mit seinem Verhalten Sie dazu bringt, sich zu fragen, ob das Amt überflüssig geworden ist oder nicht?
  7. #756

    Der deutsche Michel

    Zitat von madicus Beitrag anzeigen
    Seht es doch endlich mal realistisch: Euer sogenannter Praesident hat versagt! So und nicht anders ist es! Er hat das Amt des Praesidenten gruendlich und unrettbar in den Dreck (oder die Schei##e) gezogen!!! Was kann man daran noch schoenreden? Und jetzt soll er noch den sogenannten "Ehrensold" bis an sein Lebensende beziehen? Ja, lernt der deutsche Michel denn nie aus?
    Wer seid ihr denn, dass ihr euch sowas gefallen lasst?
    Sie kennen den deutschen Michel nicht! Der läßt es heute noch zu, daß überall Straßen und Dämme nach Hindenburg benannt werden, einem Mann, der das deutsche Volk gleich zweimal verkauft hat: das 1. Mal im 1. Weltkrieg, das 2. Mal als er Hitler zum Reichskanzler machte und zwar deshalb, weil ihm Hitler mit einem Untersuchungsausschuß wegen der veruntreuten Steuern für sein Gut Neudeck gedroht hatte.

    Aber dem deutschen Michel gefällt es so.
  8. #757

    Zitat von ginivonOnyx Beitrag anzeigen
    Wie soll aus solchen faulen Pflaumen ein guter
    Präsident gefunden werden.
    Vielleicht wirds ein Nutznießer.
  9. #758

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Es gibt Schriftsteller, Sportler, Professoren, Chefärzte, Direktoren, Kommentatoren, Wirtschaftsweise, Richter, Anwälte, Bürgermeister/innen - die Auswahl ist groß. Aber die Befürchtungen, samt Verwandtschaft und Bekanntschaft erbarmungslos durchleuchtet zu werden, sind noch größer.
    Warum?
  10. #759

    medial hoch gepushter Kandidat Gauck

    Der medial hoch gepushte BP-(Wunsch)Kandidat Gauck ist ein Vereinigungsgewinnler par excellence, der sich dafür wohlfeil mit systemkonformem Gehorsam und mit einem Kniefall vorm Establishment verneigt, wie er offensichtlicher kaum sein könnte! Völlig unzeitgemäß, verkrustet dieser Mann und nur zu künstlich antrainierten Statements in der Lage.

    Ein paar Kostproben der Anbiederung an die mächtige Finanzindustrie:

    "Gauck findet Antikapitalismus-Debatte albern"
    Gauck: "... spricht von "romantischen Vorstellungen" und "Irrtum".
    Occupy-Proteste und Finanzmärkte - Gauck findet Antikapitalismus-Debatte albern - Politik - sueddeutsche.de
    Wissenschaftler widersprechen Gauck-Kritik an "Occupy"-Protest - "Alles andere als albern" - Politik - sueddeutsche.de

    Er gesteht dem gemeinen Volk keinen kritischen Standpunkt zu den aktuellen Fehlentwicklungen und Perversionen des Systems zu, die "wir" gerade zu Hauf durchlaufen. Er repräsentiert die Auffassung der Parallelwelt oberer Zehntausender, sogenannter bestens versorgter "Bürgerlicher", die dem Normalbürger mehr und mehr die (kritische) Stimme in Abrede stellen wollen, indem sie versuchen kritische Stimmen lächerlich zu machen.

    Fazit: Gauck hat zur Kenntnis genommen, wer gegenwärtig die Herren im Hause sind und verhält sich dementsprechend wohlfeil Establishment-konform. Dieser Mann müßte es eigentlich besser wissen, hat er seine eigene Protest-Vita vergessen??? Er hat sie in der weich gepolsterten Welt seines persönlichen Wohlstands- und Beamtenkarriererausches erfolgreich verdrängt.








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